Beiträge von härter_schneller

    ergänzung zu dasski's beitrag:

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    Beförderung für Fuhrig: Jetzt ist er Sportlicher Leiter
    Wallau. Der neue Sportliche Leiter erinnert in Person an die glorreichen Zeiten der SG Wallau/Massenheim: Mike Fuhrig feierte seine beiden Deutschen Meisterschaften und Pokalsiege sowie den Triumph im EHF-Cup in den 90er Jahren im Trikot der SG. Jetzt soll der 165fache Nationalspieler den Wallauern bei der Rückkehr auf die große Handballbühne helfen. Der Aufstieg in die Zweite Bundesliga ist das Saisonziel, «sonst hätte ich das nicht gemacht», kommentiert Fuhrig, der in Wallau einst zum «Ehrenspielführer» ernannt wurde, in gewohnt lockerer Art seine Beförderung zur «rechten Hand» von Bernd Wagenführ.

    Der Manager, der 15 Jahre lang für alle Belange der zweiten Mannschaft zuständig war, die nach dem Wallauer Zwangsabstieg aus der Bundesliga bekanntlich jetzt die «Erste» ist, kümmert sich fortan nur noch um die wirtschaftlichen Aufgaben wie die Sponsorensuche. «Ich brauche eine Entlastung, die Arbeit muss gefiltert werden, weil alles sehr viel für mich geworden ist», erklärt Wagenführ, der vor kurzem seinen Posten als stellvertretender Abteilungsleiter zur Verfügung gestellt hat. «Die Akzeptanz von Mike ist bei den Spielern sehr groß, er soll sich um den sportlichen Bereich kümmern, Trainer Jörg Schulze und mich unterstützen, Vertragsverhandlungen führen, die Sichtung junger Spieler vornehmen.»

    Wagenführ macht aber auch kein Geheimnis daraus, dass der Aufstieg von Fuhrig, der bisher Jugendkoordinator und neben Gilles Lorenz Trainer des A-Jugend-Regionalliga-Teams war, eine «positive Außenwirkung» bringen soll. Zuletzt hatte der Ruf der Spielgemeinschaft durch das Chaos in der vergangenen Saison und den Rücktritt von Abteilungsleiter Hans-Dieter Großkurth gelitten. Aus Kreisen der SG Wallau/ Massenheim ist zu hören, dass Macher Bodo Ströhmann, der im Hintergrund für seinen Verein gerne wieder bei der Akquise von Sponsorengeldern mithilft, eine stärkere Einbindung von Fuhrig gefordert hatte. Der 40-Jährige arbeitet beim Sport-Bandagen-Ausrüster der Wallauer zwar hauptberuflich im Außendienst, werde jedoch nach eigener Aussage gerade am Wochenende viel Zeit in seine neue Nebentätigkeit investieren und wie vergangene Woche auch einmal beim Leiten des Trainings aushelfen, wenn Not am Mann sei. (rem)
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    Original von Waldorf
    Demnach wird es immer kleine Vereine mit kleinen Hallen in der Bundesliga geben, es sei denn die HBL wird auf acht Mannschaften reduziert, die nach einer doppelten Hin- und Rückrunde in zig Play-Offs den Titel ausspielen.

    Und einen solchen Beschluss wird die Mehrheit der 54 Mitglieder der HBL nicht fassen!

    in gewisser weise gibt's das doch schon - die eine gruppe der liga spielt um die europäischen fleischtöpfe und die andere gruppe spielt um den suppentopf ligaverbleib.

    da werden sich die trainer aus lemgo, flensburg etc. aber freuen...

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    Original von Wieland
    der thw ist deutschlandweit ein marke. mit einem stützpunkt bzw. internat würden sicherlich aus ganz deutschland talente schlange stehen.

    wieland, da haste recht. aber - das wird der thw eben niemals machen. denn das, was dieses internat kostet, kostet sie auch ein internationaler topspieler. (wenn's reicht). und der letztere bringt heute leistung, während die buben aus dem internat vielleicht übermorgen leistung bringen - oder auch nicht.

    was anderes: der dhb als dachorganisation des deutschen handballs ist via spitzenkaderförderung für die aus- und weiterbildung des deutschen handball-nachwuchs zuständig. zugeliefert bekommt dann eine barna oder ein petersen kaderspielerInnen aus den regional- bzw. landesverbänden im rahmen der deutschen kaderstruktur.
    da stellt sich mir in zukunft schon die sinnfrage, inwieweit dieser ausbildungsauftrag plausibel ist, wenn im rahmen der a-nationalmannschaften eingebürgerte profis eingereiht werden.

    wir haben nun mal noch keine multikulti-welt, in der nationalitäten keine rolle mehr spielen. andernfalls wäre es vielleicht logisch, die "national"-mannschaft aus den spielerInnen der nationalen ligen zu bestücken.

    :D

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    Scharmützel in Trier

    Martin Albertsen, Trainer der HCL-Handballerinnen, spricht oft und gern von Emotionen. Beim Auswärtsspiel in Trier (29:29)am Mittwoch sind sie mit dem Dänen aber durchgegangen. Schon während der Partie gabs reichlich Zoff mit dem Trierer Hallensprecher Jürgen Braun.


    Der behauptet, der Leipziger Trainer hätte ihm die grüne Karte (Auszeit) "um die Ohren geschleudert", was Albertsen jedoch bestreitet. In Halbzeit zwei kassierte der HCL-Coach dann eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Meckerns, die Ulrike Stange für ihn absitzen musste.Es war die einzige Strafzeit für Leipzig in Trier, kostet den Trainer zehn Euro in die Mannschaftskasse. Nach dem Spiel - Ingrida Radzeviciute schaffte den Ausgleichstreffer acht Sekunden vor Schluss - kochten die Emotionen jedoch erst richtig hoch.Braun und Albertsen lieferten sich ein hitziges Wortgefecht. "Er hat mir die Schuld an dem Remis gegeben", erzähltder Sprecher. "Ich kann auch nichts dafür, dass du mit deiner Weltklasse-Mannschaft hier nicht gewinnst", habe der Trierer dem geladenen Leipziger entgegen geschleudert.Es muss ein heftiges Scharmützel gewesen sein. Der empörte Braun weigerte sich, wie üblich die Pressekonferenz zu leiten, die dann leicht peinlich wurde. Nikola Pietzsch übernahm den HCL-Part (Albertsen: "War schon vor der Partie so abgesprochen")und wurde von Ersatzmann, dem Moderator eines Lokalradios, als "Trainerin des HSC Leipzig" vorgestellt. Die Abwehr-Chefin quittierte den Fauxpas mit einem Lächeln und analysierte die Partie souverän. Sie hätten zu viele Fehler im Angriff gemacht.In der zweiten Hälfte, als Trier zeitweise mit vier Treffern vorn lag, habe ihnen die internationale Erfahrung geholfen, sagte die Rechtsanwältin.Ihr Fazit: "Das Unentschieden ist korrekt." So sieht es auch Martin Albertsen."Das Ergebnis ist okay und entspricht dem Spielverlauf." Die folgende Meinung zum Auftritt seiner Mannschaft könnte glatt als Bewerbung für den diplomatischen Dienst durchgehen:"Es war kein Spiel von dem man sagen kann, wir haben überragend gespielt." Aber warum nur Puls 180, die große Aufregung? "Es gab Schieri-Pfiffe aus dem Publikum, zweimal, die haben die Mannschaft sehr verunsichert. Da bin ich zum Tisch gegangen und habe den Sprecher um eine Durchsage gebeten, dass die Leute den Unfug lassen sollen.Doch der Mann hat nichts gemacht", erklärt der Trainer, gestern wieder ganz ruhig.Diese Unsportlichkeit sei auch noch ein drittes Mal passiert. Katrine Fruelund habe in der Annahme, die Schiedsrichterinnen hätten gepfiffen, den Ball auf den Boden gelegt. "Und der Sprecher hat wieder keine Durchsage gemacht. Der war total arrogant." Klarer Fall, Triers Hallensprecher und Martin Albertsen werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Gestern schienen die Gemüter wieder etwas beruhigt, doch schon morgen steht für die Nerven des HCL-Coachs die nächste Bewährungsprobe an. Um 15.15Uhr empfangen die Leipzigerinnen den Buxtehuder SV - Emotionen garantiert.
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    Original von HSGTimo

    und schon wieder werden irgendwelche ic's verpflichtet...
    Maja Hecimovic hat immerhin mal bei lokomotive zagreb gespielt, wenn auch wohl nur zweite reihe.
    da muß wohl heutzutage ein trainer grundsätzlich beste kontakte gen osten als einstellungsgrund nachweisen.