Beiträge von härter_schneller

    deutschland hat ein tw-defizit. da gingen so einige dinger rein, die durchaus haltbar waren. das macht dann schon einen unterschied zu anderen teams im wettbewerb.
    andererseits stimmen einsatz und bereitschaft. was bei den kroatinnen in der zweiten hz nicht mehr der fall war. in der ersten hz hat mir julia wenzl sehr gut gefallen, insgesamt war aubrecht konstanteste deutsche und deshalb auch verdientermaßen "best player".

    übrigens - dank sei ildiko barna - eine deutsche jugendmannschaft mit offensiver deckungsarbeit, da schau her.

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    Original von meteokoebes
    Wenn die deutschen Mannschaften Probleme mit einer 3:3 Abwehr bekommen, warum führt sie dann kaum einer in den Ligen durch. Der Erfolg dürfte sich doch ruck zuck einstellen, weil die gegnerischen Mannschaften in Deutschland kein Konzept parat haben. ;)

    weil nur wenige deutsche (nachwuchs-)spielerInnen eine offensive deckung a la korea oder ägypten spielen können. andererseits liegt natürlich die vermutung nahe, dass wenn viele spielerInnen sie spielen könnten, diese spielerInnen auch mittel als angreifer gegen sie hätten. das ist ja der kern obiger debatte. ;)

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    Original von meteokoebes
    Darüber hinaus ist eine Mannschaft erst richtig gut, wenn sie auf jede taktische Variante des Gegners eine passende Antwort parat hat. 6-0, 5-1, 4-2, 3-3 oder 3-2-1. Eigentlich muss ich als kompletter Spieler oder Top-Mannschaft gegen jede Abwehrvariante mich durchsetzen können.

    stimmt uneingeschränkt. entspricht alerdings nicht der gelebten deutschen spielauffassung. ;)

    diese diskussion führe ich auch nicht.

    was mir fehlt ist ein offenes, klares bekenntnis der 'oberen dhb-trainer' in der art "wir müsen bei internationalen qualifikationen und wettbewerben erfolgreich sein und spielen dort absolut ergebnis orientiert".

    und dann wird aus der (für mich überhaupt nicht "groben") leitlinie ein schuh:
    eine abwehr, die offensiv und defensiv spielen kann und ein angriff der gegen offensive und defensive abwehrformationen erfolgreich arbeiten kann, erscheint mir deutlich erfolgversprechender als eindimensionale spielerInnen zu sein.
    die sogenannte "deutsche spielauffassung" - die ich schon immer als sehr fragwürdig ob ihrer pauschalisierung angesehen habe - spricht sehr wohl von allroundern und von einer auf sehr offensiv-ballorientierten abwehr-spielweise. wenn von seiten des bundesverbandes mittels ausbildung und regelinitiativen immer darauf hingewiesen wird, wie der 'kleine' dorftrainer bitteschön zu arbeiten hat und dabei gleichzeitig der eindruck erweckt wird, gewinnen sein im zweifelsfall etwas fragwürdiges, auf der anderen seite aber die höchsten koryphären eine ganz andere realität vorleben, dann sollte man dieses auch so sagen. denn eins will auch der 'kleine dorftrainer' nicht: sich veräppelt vorkommen.

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    Original von RolfB
    @härter schneller

    Den Wert der Rahmenkonzeption darf man ja gerne hinterfragen. Dazu einzelne Aussagen von Martin Heuberger im Rahmen einer Spielbewertung heranzuziehen ist mehr als fragwürdig.

    Aber ein bisschen Populismus hat ja noch nie geschadet. Und wenn man damit einigen Leutchen eine Freude machen kann ( :hi: Karsten) ist das umso schöner.

    Grüsse
    Rolf

    wenn sich diese aussagen (und die ihnen zugrunde ligenden probleme) in unschöner regelmäßigkeit wiederholen, halte ich diese these sehr wohl für annehmbar. es gibt sehr wohl eine diskrepanz zwischen dem, was der dhb - bzw. seine ausbilder - als forderung an die basis richten und dem, was die jugend-nationalmannschften m/w an spielsystemen spielen und spielen können. wenn schon im länderpokal auswahlteams munter mit press-defensiven 6:0 formationen auf die platte gehen und allseits über mangelndes spiel ohne ball geklagt wird, dann stimmt da wohl was nicht.

    sollten die talente des dhb tasächlich auch und gereade in der auswahl nach rtk trainiert werden, dann soltte irgendwann tasächlich malö ein deutsches team gegen eine offensiv-aktive abwehr keine großen probleme mehr haben. oder - oh wunder - sie mal selbst spielen können.

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    Junioren-WM in Ungarn: Gegen aggresive Ägypter fehlt die Kraft / Deutschland muss nach 30:33-Niederlage um den Einzug ins Halbfinale bangen
    Ein Unentschieden hätte gereicht, doch dann kam alles ganz anders: Die Junioren des Deutschen Handballbundes mussten bei der Weltmeisterschaft in Ungarn (15. bis 28. August) im sechsten Spiel den ersten Rückschlag hinnehmen. Gegen Ägypten verlor der Europameister am Dienstag mit 30:33 (12:17) und muss nun um den Einzug ins WM-Halbfinale bangen. Im letzten Spiel der Hauptrunde benötigt das Team von Junioren-Bundestrainer Martin Heuberger gegen die noch ungeschlagenen Dänen (Donnerstag, 19 Uhr) in der Neuauflage des letztjährigen EM-Finals einen Sieg. „Das wird jetzt richtig schwer“, sagte Heuberger. „Ich hoffe nur, dass wir die Jungs bis zum Spiel gegen Dänemark körperlich und geistig wieder frisch haben.“

    Gegen Ägypten, den Junioren-Weltmeister von 1993, fand die deutsche Mannschaft schlecht ins Spiel, lag schnell mit 4:9 zurück und hatte nicht genug Kraft, um wie am Vortag gegen Südkorea (33:29) eine erfolgreiche Aufholjagd zu starten. „Wir waren einfach von Anfang an in der Abwehr nicht präsent, haben nur auf Einzelaktionen reagiert und waren oft einen Schritt zu spät dran“, sagte Heuberger. „Die körperliche Substanz hat eine Rolle gespielt.“

    Wie Südkorea spielte auch Ägypten eine 3:3-Abwehr, welche die deutschen Junioren vor erhebliche Probleme stellte. In der zweiten Halbzeit schlossen René Boese und seine Mitspieler noch einmal auf 19:21 auf, doch diesmal reichte das spielerische Potenzial nicht, um gegen einen physisch stärkeren Gegner zu bestehen. Heuberger: „Das war bitter, aber wir werden die Köpfe nicht hängen lassen.“ Gegen Dänemark spielten die DHB-Junioren zuletzt am 8. August beim Vier-Länder-Turnier in Herbrechtingen – damals trennten sich die beiden Top-Teams 31:31 unentschieden.

    Deutschland – Ägypten 30:33 (12:17)
    Heinevetter, Klier; Salzer (1), Schäpsmeier (6/1), Rojewski, Laudt (5), Boese (7), Heuberger, Richwien, Theuerkauf (5/5), Grafenhorst (4), Christophersen (1), Tesch, Gensheimer (1)
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    das experiment mit jahn auf der rm haben sie ja jetzt schon ein paar mal gemacht...

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    Original von HSGTimo
    SG Kirchhof II
    das sind meine Favoriten....

    wie kommst du auf die...bei dr kirchhofer kadersituation da wird wohl kaum eine qualifizierte spielerin der I. 'aushelfen' können - und der rest...? naja.


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    Bei Flörsheim läuft die Vorbereitung gut
    Flörsheim. Auch die Oberliga-Handballerinnen des TV Flörsheim sind seit Anfang August in der Vorbereitung auf die neue Saison. Eva Wittchen (TV Hofheim), Jadranka Löffler (TS Griesheim) und Sabrina Nabholz, die aus der eigenen Jugend kommt, verstärken die Mannschaft. Torhüterin Anja Breckheimer hat den Verein verlassen und sich dem Landesligisten SG Nied angeschlossen, dafür ist Christine Rhein nach ihrer Schwangerschaft wieder dabei.

    Die Flörsheimerinnen erzielten bereits gute Ergebnisse. So verloren sie gegen den Zweitliga-Aufsteiger TGS Walldorf mit einer guten Leistung mit 24:28. Keine Probleme hatte Flörsheim mit dem Landesliga-Aufsteiger TSG Ober-Eschbach II, den der Oberligist mit 29:16 bezwang. Knapper ging es beim 27:26 gegen den Rheinland-Pfalz-Oberligisten TV Nieder-Olm zu. Kurios war das Spiel gegen den TV Hofheim. Nach 40 Minuten führte Flörsheim mit 19:9, ehe ein Wassereinbruch die Fortsetzung des Spiels unmöglich machte.

    Trainer Karl-Georg Fischer ist mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden. Die Neuzugänge haben sich gut integriert. «Auch wenn die beiden bisher nur Bezirks-Oberliga gespielt haben, werden sie uns weiterhelfen können», ist Fischer überzeugt. An Löffler, die vor ihrer Schwangerschaftspause lange bei der TS Griesheim in der Frankfurter Bezirks-Oberliga spielte, kam Fischer heran, nachdem sich Griesheim aufgelöst hatte. (vho)
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    Original von Kevin -
    Aber gut, dass Hamann nicht mehr dabei ist. Denn was der gegen Holland abgeliefert hat war schwach. Auch Hamanns Interview nach dem Niederlande-Spiel war nicht besonders realitätsbezogen ;)

    da simma ma gespannt, wie das interview nach der nicht-mehr-nominierung aussieht:

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    "nach meiner leistung gegen holland war mir klar das der bundestrainer genug von mir gesehen hat.
    ich brauch mich jetzt nicht mehr zu beweisen, mein platz für die wm ist sicher.

    :D