wieso sollen nicht die newcommer (jugendliche beim start; seiteneinsteigerinnen aus dem ausland) gewertet werden?
Beiträge von härter_schneller
-
-
wollten nicht die füchse mal mit den spree-birds (blödsinnige zusammenstellung ;)) kooperieren?
-
du immer mit deinem faible für linkspfoten.
qualität hat keine hand. ein bekannter und durchaus nicht unerfolgreicher club aus dem hohen norden spielt auch ohe links-händerin in der cl.
selbst mister frauenhandball schlechthin, der von mir sehr geschätzte kollege gerlach, konnte auf linkspfoten verzichten, wenn keine qualitativ ausreichenden da waren.
-
nicht wirklich neu, diese diskussion - aber meiner meinung nach exemplarisch für die situiation in vielen deutschen städten und gemeinden zur zeit:
ZitatAlles anzeigen
Sportstadt Wiesbaden - tatsächlich?
Politiker verweisen auf gute Förderung / Aber: Kaum Visionen, dafür BesitzstandswahrerSportexperten diskutieren über Wiesbadener Sport: (von links) Ulrich Schwaab, Leiter der Sportredaktion, Spitzenschwimmer Helge Meeuw, DSB-Vizepräsidentin Christa Thiel, Moderator Michael Palme, Oberbürgermeister Hildebrand Diehl und Landtagsmitglied Horst Klee.
rscp
Vom 14.07.2005WIESBADEN Ein prominent besetztes Podium, interessierte Zuhörer: Als Zukunftsgespräch über den Wiesbadener Sport war es angekündigt, am Ende war es eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation. Mit viel Lob und zu wenig Kritik an der "Sportstadt Wiesbaden".
VonUwe Martin
Zu vorgerückter Stunde sagte Horst Klee: "Das ist alles ein bisschen sehr visionär, was wir heute machen." Aber ging es nicht genau darum beim zweiten Wiesbadener Zukunftsgespräch zum Thema "Was sind die die Aufgaben kommunaler Sportförderung?" Etwas weitergedacht, sollte auch die Frage beantwortet werden, ob die hessische Landeshauptstadt eine Sportstadt ist. Was für Oberbürgermeister Hildebrand Diehl eigentlich keine Frage, sondern eine Feststellung ist. "Wiesbaden kann sich mit Recht als Sportstadt bezeichnen!" Kann sie das? Laut Klee, dem Vorsitzenden des Fußballvereins Biebrich 02 und CDU-Parteifreund von Diehl, sogar mehr als das. Wiesbaden stehe "im hessischen Vergleich gut da als Sportstadt". Tut das Wiesbaden wirklich?
Beginnen wir mit ein paar Fakten. Wiesbaden hat das renommierte Pfingst-Reitturnier, die kostenfreie Nutzung von Sportstätten, einen Volleyball- und Judoclub in der ersten Bundesliga, 70 000 Mitglieder in 241 Vereinen, eine Handvoll internationaler Spitzensportler (zugereiste und heimische); im Schnitt gibt die Stadt jährlich zwischen 13 und 14 Millionen Euro für den Sport aus.
Was Wiesbaden einst hatte, ist folgendes: Bundesliga-Badminton, eine Bundesliga-Radsportgemeinschaft, Zweitliga-Handball (Eintracht Wiesbaden), in unmittelbarer Nähe einen Handball-Bundesligaverein (SG Wallau/Massenheim), bis Mitte der neunziger Jahre einen Drittliga-Fußballklub (SV Wiesbaden), in den frühen Achtzigern viele Leichtathleten nationaler Güte, eine internationale Großveranstaltung in der Rhythmischen Sportgymnastik, bis zum Vorjahr die Hessen-Rundfahrt.
Eine merkwürdige Diskussion. Im Auditorium, das zu weiten Teilen mit Sportfunktionären besetzt war, war man zufrieden. Sicher, die bekannten Klagen über die Zurückhaltung der örtlichen Unternehmen beim Sportsponsoring, aber im Großen und Ganzen sei eigentlich alles gut. Und fast alle, die sich zu Wort meldeten, berichteten zuvorderst über Erfolge ihres Klubs. Die Podiumsfrage von Ulrich Schwaab, Sportchef dieser Zeitung, wie man "den Gedanken leben könnte, damit aus einer zarten Pflanze ein kräftiger Baum wird", wurde nicht aufgegriffen. Was nichts anderes bedeutet, als dass sich die Vereine auf recht bescheidenem Anspruchsniveau arrangiert haben. Breiten-, Gesundheits- und Seniorensport - viel mehr ist kaum möglich. Dass das Ehrenamt gestärkt werden müsse, eine Forderung von Christa Thiel, der Vizepräsidentin des Deutschen Sportbundes, ist bekannt.
Aber "genügt nur Breitensport", wie Moderator Michael Palme fragte? Gibt es einen übergreifenden Willen des Sports, der Wirtschaft und der Politik, etwas bewegen zu wollen? Nicht mal im Ansatz. Nur ein paar Ideen zum Schulsport, 400 000 Euro, davon 250000 vom Land, seit mindestens einem Jahrzehnt überfällige städtische Investitionen ins Stadion an der Berliner Straße. Ansonsten dominieren Besitzstandswahrer. Kein Mut, keine Visionen.
"Ein Verein muss erst einmal zeigen, dass er die Sportstätte füllen kann", sagte Diehl bezüglich des Dauerthemas multifunktionale Sporthalle für 5000 Zuschauer. Schon zuvor hatte er angesichts des demographischen Wandels das Motto "Fit in die Kiste" propagiert. Soweit ist Wiesbadens Spitzenschwimmer Helge Meeuw glücklicherweise noch lange nicht. "Die Bedingungen in Wiesbaden lassen nationalen Anschluss zu", sagte er. "Ich weiß nicht, ob es für internationale Spitze reicht."
Nach zweieinhalb Stunden Diskussion rund um den Sport hatte der objektive Betrachter den Eindruck gewonnen: In dieser Stadt dreht sich alles im Kreis, all dies wurde in ähnlicher Form schon mal besprochen. Etwa Anfang der neunziger Jahre, als es in der Politik darum ging, ob die Eintracht-Handballer angesichts des anstehenden Aufstiegs nicht eine größere Halle als jene am Elsässer Platz brauchten. Über die Frage "erst der Aufstieg oder erst die Halle?" wurde lange lamentiert. Da war es irgendwie erleichternd, dass der frühere Oberbürgermeister und heutige VCW-Manager Achim Exner (SPD) unumwunden zugab "einen Fehler gemacht zu haben". Damals, 1985, als er kalkulieren ließ, ob in der Elsässer Halle ein zweiter Tribünenrang gebaut werden könnte. Das Projekt wäre sogar finanzierbar gewesen, wurde jedoch nicht realisiert. Falsch, sagt Exner heute. "Wir hätten Mut zum Risiko haben müssen."
"Von der Zukunft erwarte ich, dass sie so wird, wie sie bis jetzt war." Das Zitat stammt natürlich nicht von OB Diehl oder von Horst Klee. Gesagt hat dies Verona Feldbusch. Aber es gibt ja Hoffnung. Im Jahr 2007 wird die Straßenrad-DM in Wiesbaden stattfinden. Bis dahin wird der JCW aber wohl eines von zwei Bundesliga-Teams mangels Sponsoren längst abgemeldet haben. Sportstadt Wiesbaden?
wie sieht's in anderen städen aus?
-
ZitatAlles anzeigen
Übers Internat in die BundesligaIm Handball verbessert sich die Förderung von Talenten wie dem Alzeyer Jan Gaubatz stetig
Vom 14.07.2005
Von Claus RosenbergALZEY In Gummersbach entsteht ein neues Nachwuchs-Leistungszentrum für Handball. "Wir wollen Sport und Schule auf hohem Leistungsniveau in Einklang bringen", propagiert VfL-Abteilungsleiter Jochen Kienbaum. Dafür bewegt der Bundesligist viel. Er schafft ein Vollzeit-Internat, beschäftigt einen Vollzeittrainer und sichtet systematisch im Nachwuchsbereich.
Zum ersten Jahrgang, der am 7. August im Internat einzieht, gehört der Alzeyer Jan Gaubatz (15). Mit ihm beziehen sieben weitere ausgewählte Talente ihre Zimmer. Alle verfolgen das gleiche Ziel: "Irgendwann einmal in der Bundesliga spielen", skizziert das Mitglied des Sichtungskaders des Deutschen Handball-Bundes (DHB), das sich erfolgreich in einem intensiven Auswahlprozess durchgesetzt hat.
Die Vorauswahl trafen die Gummersbacher anhand handballerischer Kriterien. Gaubatz beispielsweise fiel ihnen während der DHB-Sichtung in Bad Homburg ins Auge. Er erhielt eine Einladung, sich vor Ort vorzustellen. "Am Anfang wollte ich das gar nicht glauben", erinnert sich Vater Thomas Gaubatz, selbst rheinhessischer Verbandstrainer.
Beste VoraussetzungenZum weiteren Eignungstest - die motorischen Fähigkeiten von Jan wurden getestet - und Informationstag an der neuen Einrichtung reiste die Familie ins Bergische Land. Was sie zu sehen bekam, überzeugte: "Sehr gute Voraussetzungen", schwärmt Thomas Gaubatz sowohl von den räumlichen, wie auch personellen Bedingungen, die angeboten werden. Es sei deutlich zu bemerken, dass die Gummersbacher dem etablierten Leistungszentrum in Magdeburg Konkurrenz machen wollen. Die Sportschule in der Hauptstadt Sachsen-Anhalts, in der deutschen Nachwuchs-Förderung allererste Adresse, ist zugleich Vorbild der Nordrhein-Westfalen. Ebenso vom TBV Lemgo, wo langfristig ebenfalls ein Handball-Internat entstehen soll.
Jan Gaubatz fiel das "Ja" zum Ortswechsel nicht schwer. "Das ist, was ich wollte. Ich will Handball spielen", beteuert der Teenager und fegt damit alle Sorgen, er könne Heimweh bekommen, vom Tisch. Die Eltern reagierten nachdenklicher auf die Pläne ihres jüngstes Sohnes, akzeptieren sie aber: "Letztlich haben wir ja immer versucht, ihn zur Selbstständigkeit zu erziehen. Jetzt dürfen wir uns nicht wundern, dass er selbständig ist."
Pilotprojekt in AlzeyDer Sportler Jan Gaubatz reifte in einem Pilotprojekt, das seine Eltern nicht ohne Widerstände in Alzey gestartet hatten. Die beiden bauten vor neun Jahren beim TV Alzey eine Spielgruppe mit 50 Kindern auf. Die Spezialisierung auf Handball, inzwischen beim HSV Alzey, erfolgte erst in der C-Jugend. Im vergangenen Jahr organisierten sie dann eine außergewöhnliche Kooperation mit dem TV Nieder-Olm, um den unterschiedlichen Ansprüchen ihrer nun inhomogener gewordenen Gruppe gerecht zu werden. Leistungsorientierte Jugendliche dockten bei dem Regionalligisten an, die breitensportlich Orientierteren blieben beim HSV. "Hätten wir den Schritt nicht getan, die Gruppe wäre in sich zusammengebrochen. Und Jan hätte auch nicht diese Entwicklung nehmen können", sagt Thomas Gaubatz.
Sein Sohn rutscht in eine Ausbildungsoffensive des deutschen Handballs. An vielen Orten entstehen Modelle, die den Talenten höhere Trainingsumfänge erlauben, ohne andererseits die Ausbildung zu vernachlässigen. Bundestrainer Heiner Brand begrüßt diese Anstrengungen, verknüpft dies aber mit einem seines Erachtens viel entscheidenderen Aspekt: "Hauptsache, die Chancen für den deutschen Nachwuchs in der Liga steigen." 38 Prozent der knapp 300 Spieler in der Bundesliga stammen heute nach Statistik des "HBL-Newsletters" aus dem Ausland.
-
Zitat
Original von Ronaldo
(...) wenn Discovery die nächsten Tage weiterhin die Verfolgerarbeit übernehmen muss, kann das noch eng werden.so wie die gestern ausgesehen haben, können die ihre hispeed - führungsarbeit noch bis nach texas leisten.
-
Zitat
Original von Muravej
ich dachte an die vermieter....stell dir vor, die denken bei "hund" an so eine kleine kläff-töle...und dann kommt da eine deutsche dogge daher...oder besser ein ungarischer kuwasz
umgekehrt wäre das allerdings genauso witzig 
die frage ist geklärt:
Zitat„Ich suche eine Wohnung für mich und meinen Freund und meinen Cockerspaniel Pepe“, sagt die 24-jährige Ungarin.
-
ein frommer wunsch...
vor dem 'ende des geredes' muß die sg w-m die vorgänge der letzten saison aufarbeiten. sonst werden sie nie mehr voran kommen.
-
"leider muß das finale der wm kurzfristig verlegt werden - die Halle/arena xy ist wegen des weltparteitags der volksmusik belegt"

-
der disziplin-fanatiker chevtsov will "frechen" handball spielen...soso...
-
auf der andereren seite - es gibt für die sportart handball
- das handball-magazin (monatlich)
- die handball-woche (wöchentlich)
- handball-training (mtl.)
- diverse internet-platformen.in sachen printmedien ist das halt alles, was in eine sportart wie handball möglich ist.
-
naja - das tempo in der OL RPS sollte ihm da zwecks entspannung auf der bank entgegenkommen.

edt.: infos zum 'talent-programm' der djk sf budenheim:
ZitatAlles anzeigen
Vlado Stenzel der wohl bekannteste Handballtrainer der Welt engagiert sich in Budenheim.Seine Erfolge kann man kaum aufzählen, aber der wichtigste Erfolg ist wohl der Gewinn der Weltmeisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft 1978 gegen die damals unschlagbare
Sowjetunion.
Da er immer noch Freude und Ehrgeiz am Handball hat, konnten wir Ihn für unsere Übungsleiter
gewinnen, um unter dem Motto "Übung macht den Meister", viele tolle und lehrreiche Tipps zu
erfahren. In einigen Übungsstunden in der Waldsporthalle gibt er sein Wissen und die unerschöpfte
Erfahrung weiter. Nebenbei hat er ein Auge auf heranwachsende Talente , die Ihm während der
Trainingsstunden auffallen. Willkommen sind auch Handballbegeisterte aus anderen Vereinen.
Informationen erhaltet Ihr beim Jugendwart der Abteilung, Günter Becker.Sein Lebensmotto in seiner Trainertätigkeit heißt:
"Das Studieren der Vorgehensweise von Erfolgstrainer aller Sportarten"
Seine Vorliebe ist die Sportpsychologie, mit der er meistens seine
Mannschaften auf den Punkt genau motivierte.
Deswegen bekam er auch den Beinamen:
"Der Magier"Handball-Leistungszentrum in Budenheim
Die Handballabteilung der Sportfreunde Budenheim geht neue Wege und plant gemeinsam mit
Weltmeister-Trainer Vlado Stenzel die Errichtung eines Handball-Leistungszentrums im männlichen
Jugendbereich. Die Konzeption der Sportfreunde sieht vor, dass neben den regelmäßigen Trainings-
einheiten den Jugendspielern beginnend ab der C-Jugend wöchentlich mehrere zusätzliche Einheiten
zur altersübergreifenden Talent-Förderung angeboten werden. Dabei sollen die Spieler einerseits von
dem erhöhten Trainingsaufkommen und andererseits vom Training mit erfahrenen Spielern insbesondere
auch aus dem Aktivenbereich der Budenheimer Oberliga-Herren profitieren.„Gerade im Jugendbereich
werden die Grundlagen für eine erfolgreiche aktive Zeit eines Spielers geschaffen. Versäumnisse in der
Grundausbildung eines Spielers sind später kaum noch aufzuholen.“, so Stenzel. „Wir legen den Schwer-
punkt unserer Ausbildung darauf, dass die Spieler die taktischen und technischen Fertigkeiten erhalten.
Kraft und Kondition kann man auch später noch trainieren.
“Die konsequente Umsetzung des Konzepts ist hauptsächlich der Arbeit von Jugendleiter Günther Becker
zu verdanken, der den Kontakt zu Vlado Stenzel erst ermöglichte und das Interesse des Trainers an dem
Verein weckte. „Wir haben Vlado Stenzel in der vergangenen Saison im Rahmen unserer Trainer-
fortbildung für eine Einheit pro Woche mit Jugendspielern gewinnen können. Bereits diese zusätzlichen
Einheiten haben zu einer spürbaren Leistungssteigerung geführt. Hieraus wurde die Idee zur Errichtung
eines Leistungszentrums geboren.“
Stenzel war von der Struktur des Vereins und den sich hieraus ergebenden Möglichkeiten sehr angetan:
“Die Bedingungen in Budenheim sind hervorragend. Der Verein hat sämtliche Altersklassen sowohl im
männlichen, als auch im weiblichen Jugendbereich besetzt. Es ist also genügend Nachwuchs vorhanden.
Jetzt ist es meine Aufgabe, dieses Potenzial zu nutzen.“
Nach Einschätzung des stellvertretenden Abteilungsleiters Andreas von Römer sind die Möglichkeiten
des Rheinhessischen Handballverbandes zur Talentförderung äußerst begrenzt, da das Kadertraining
nur in großen Abständen angeboten wird und auch die Sichtung der talentierten Spieler Mängel aufweist.
„Viele Spieler bleiben da auf der Strecke, obwohl sie tatsächlich das Talent dazu haben, später erfolgreich
Handball zu spielen. Diese Lücke versuchen wir zu schließen, indem wir ein regelmäßiges Programm anbieten
und so eine kontinuierliche Entwicklung ermöglichen. Die Einbindung der jungen Spieler insbesondere in den
Aktivenbereich bringt dabei nicht nur Vorteile in sportlicher Hinsicht. Die sozialen Kontakte, die hier geknüpft
werden, erleichtern auch den Übergang vom Jugend- zum Aktivspieler“, so von Römer weiter.
Sollte das Konzept erfolgreich sein, werden die Sportfreunde einen weiteren Schritt unternehmen und ganze
Trainingstage anbieten sowie die zusätzlichen Trainingsmöglichkeiten auch vereinsfremden Spielern zugänglich
machen. Langfristig ist geplant, eine vereinsunabhängige Talentschmiede zu errichten, die es jungen Spielern
aus anderen Vereinen ermöglicht, gegen eine Kostenbeteiligung an dem Programm teilzunehmen.
„Es geht uns in erster Linie darum“, so von Römer, „unsere eigenen Spieler zu fördern, aber selbstverständlich
wollen wir auch für andere Spieler attraktiv sein. Wir versuchen, das Leistungszentrum Budenheim zu einem
erfolgreichen Produkt zu machen, das auch zeigt, dass wir ein junger Verein sind, der Ideen hat und nicht davor
scheut, neue Wege zu beschreiten.“ -
stimmt. das war die 'profi-regelung' um klempel...
-
Zitat
Original von dirtydete
Jugendliche wie Erwachsene trainieren!!! ( Ausnahmen bestätigen die Regel)
Trainiert ab und zu die Erwachsenen wie Jugendliche --- Bringt sogar Spaß und Abwechslung!!!
aaaach sooooo...wußte ich ja gar nicht...

übrigens - auch wenn's aus der ferne immer schwer bis unmöglich ist, solche aktionen zu bewerten. vielleicht hat der 'kollege' auswahltrainer (die zugegebenermaßen nicht immer zu den besten ihres fachs gehören) nur nach einem mittel gesucht, willen und einstellung seiner neu-kaderspielerinnen zu testen?
-
ZitatAlles anzeigen
Weiter nur zu achtHandball: HSG Bensheim/Auerbach sucht Feldspielerinnen – 25:26 bei der TGS Walldorf
Die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach verloren ihr erstes Testspiel im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2005/06 beim Liga-Rivalen TGS Walldorf mit 25:26 (13:9). „Wir haben eigentlich immer geführt, ehe sich das Kraft- und Ausdauertraining der vergangenen Wochen bemerkbar machte“, so HSG-Spielerin Mara Friton. Bensheim/Auerbach führte letztmals in Minute 50 (23:22).
Trainer Thorsten Schmid nutzte die Gelegenheit, um die neue 4:2-Deckung auszuprobieren. Bei der HSG fehlte die neue Torhüterin Eva Giron-Timmler, weil ihr bisheriger Klub VfL Waiblingen noch den Pass hat. Dafür gab Judith Herr ihr Debüt im HSG-Trikot.HSG-Tore: Isabell Nagel (5), Edina Rott (5), Katja Lehmann (4), Sandra Kleinjung (4), Melani Marcntonio (3), Claudia Schückler (3),Judith Herr (2).
In Walldorf traten alle acht zur Verfügung stehenden Feldspielerinnen in Aktion. Die Suche nach weiteren Zugängen gestaltet sich weiter schwierig. Der Sportliche Leiter Reinhardt Bender ist aber nach wie vor zuversichtlich, dass demnächst das ein oder andere neue Gesicht im Training auftaucht.
In dieser Woche noch bittet Thorsten Schmid seine Schützlinge zu den Übungseinheiten, ehe sich die zweite Trainingspause bis zum 1. August anschließt.
quelle -
siehe da - ein schreiberling aus den weiten des internets...

-
infos zum ablauf / spielsystem hier
-
infos zur qualifikation zur wm hier
-
der main-rheiner präsentiert eine serie über entstehung und werdegang der sg w-m.
werde die teile in zukunft hier einstellen.ZitatAlles anzeigen
Unkomplizierte Geburt im PferdestallStröhmann und Braun bringen Wallau/Massenheim auf die Beine/Tagblatt-Serie, Teil 1
Vom 13.07.2005
WALLAU Noch nie flog ein Verein aus der Handball-Bundesliga. Essen und die SG Wallau/Massenheim traf es jetzt als Erste. Wer zuvor auf der Kippe stand, zog freiwillig Konsequenzen. Vom Auf und Ab der SG berichtet unsere Serie, die mit der spannenden Gründerzeit beginnt.
Von Volker EckhardtIn den letzten 20 Jahren waren die Handballer der SG Wallau/Massenheim der Platzhirsch im Rhein-Main-Gebiet, doch auch in den zehn Jahren davor beherrschten sie die Schlagzeilen. Als der TV Wallau 1975 vor dem Aus stand, blieb scheinbar nur der Blick zurück, als die Feldhandballer des Klubs in den 50er Jahren bis zu 700 Zuschauer zählten. Die magerten stark ab, bis nur noch die Spielerfrauen da waren. Ottmar Beil, Kurt Hauzu, Eugen Göller, Erich Hauzel und Erich Wink versuchten zu retten, was zu retten war, und setzten sich mit Reinhard Krissel, Wilhelm Noll, Günter Bohrmann und Hans Lindauer vom TuS Massenheim an einen Verhandlungs-Tisch.
Kurt Hauzu feierte am 29. Mai 1975 seinen 50. Geburtstag in einem umgebauten Pferdestall. Dabei auch Bodo Ströhmann, der sofort mittendrin in der am 1. August aus der Taufe zu hebenden Handball-SG war: "Da mach´ ich mit. Und mein Freund Alois Braun auch. Ich steige voll ein und führ´ euch in die Oberliga, wenn es sein muss, bis in die Bundesliga." Gesagt getan. Per Los-Entscheid landet Wallau bei der Namensgebung vor Massenheim. Ströhmann übernahm den Vorsitz im Förderkreis und gab Gas.Was der Marmorhändler anpackte, es wurde ein Erfolg. Für das erste Oktoberfest mietete er die Ländcheshalle und verpflichtete zwei Kapellen. Der Vorstand war ob des finanziellen Risikos fast verrückt geworden, doch als plötzlich 1000 Festgäste die Halle bevölkerten, waren alle platt. Bodo Ströhmann und der Baustoff-Händler Alois Braun hatten der SG in den frühen Jahren ihren Stempel aufgedrückt, doch in erster Linie zählte nicht das Geld, sondern die Kameradschaft. Da wurde mehr als eine Sau geschlachtet.
Los ging´s, als der wurfgewaltige Rückraum-Recke Manfred Aumann, Engelbert und Georg Hacker sowie Michael Störger vom VfR zur SG wechselten. Aumann, der nach seiner Spielerlaufbahn auf Management-Ebene viel für den Verein getan hatte, kehrte nach den jüngsten Irrungen und Wirrungen der SG gerade am 3. Juli wutentbrannt und enttäuscht den Rücken.
Nach der ersten Saison in der Kreisklasse Main-Taunus wussten 600 Fans am 21. Februar 1976 nicht, ob sie lachen oder weinen sollten. Erich Schrobbach (Eintracht), der erste Trainer der SG, hatte das letzte Heimspiel mit seiner Truppe vergeigt. Sie verpasste den Aufstieg in die Bezirksliga, schaffte aber als Zweiter hinter dem TV Breckenheim den Einzug in die Kreisliga. Für die Zuschauer, die auf Anhieb für ein beachtliches Finanzpolster der SG gesorgt hatten, gab´s dennoch Freibier.
Mit einjähriger Verspätung wurde der Einzug in die Bezirksliga nachgeholt. Zuvor hatte sich die SG gewaltig verstärkt. Vom Bundesligisten TV Großwallstadt kamen mit dem neuen Trainer Norbert Anthes und Torhüter Theo Kaus zwei Wickerer. Bernd Wagenführ, heute Manager der ersten Garnitur in der Regionalliga und damals treffsicherer Vollstrecker, fand den Weg von der TG Schierstein ins Ländchen, Karl-Heinz Spitz (Niederrad) und Wolfgang Sell (Frankfurter TG) gesellten sich ebenso hinzu wie Jens Pechbrenner (VfR) und Roger Schneider (Dietzenbach), Massenheims quirliger Ossi Reinemer half noch einmal aus.
Bei allem Jubel und Trubel gab es aber auch den denkwürdigen 4. Dezember 1977. Beim 13:12-Sieg des TV Wicker, der ebenfalls von Norbert Anthes trainiert worden war, wurden die Wiesbadener Spitzen-Schiedsrichter Vogt und Rettert (Turnerbund) attackiert, drohten anschließend mit Streik, bis die Handball-Richter das Strafmaß für die SG erhöht hatten.
Staunen und Missgunst bei der Konkurrenz, Euphorie und eine brechend volle Halle im eigenen Lager kennzeichneten die Szene. Bei der Bezirksmeister-Feier 1978 trat Bodo Ströhmann erstmals als Vorsitzender aus der Kulisse heraus und verkündete als Conferencier mit stolzgeschwellter Brust das nächste Ziel: "Aufstieg in die Oberliga!"
-
Zitat
Münsters Halle ist tauglich für die II. LigaMünster. Erleichterung herrscht beim Handball-Zweitligisten TSG Münster: Der Ligaverband hat die Eichendorff-Halle für den Spielbetrieb in der II. Bundesliga freigegeben – allerdings mit Auflagen. «Wir müssen die Torpfosten säubern. Sie sind dermaßen voller Harz, dass man das helle Metall gar nicht mehr sieht», erklärt Abteilungsleiter Stefan Herr, «außerdem müssen die Tornetze ersetzt werden». Zudem benötigt der Liga-Verband eine Lichtstärke-Messung durch den Hallen-Betreiber, den Main-Taunus-Kreis. Im Mai hatte der Kreis zwischen 250 und 300 Lux gemessen, vorgeschrieben sind 300 Lux. Darüber hinaus muss der Verein weitere Vorgaben erfüllen. Der Zeitnehmertisch muss größer sein als bisher und drei bis vier Leuten Platz bieten. Raum für Doping-Kontrollen gibt es: «Einen der beiden Lehrer-Räume benutzen wir dafür, er erfüllt alle Vorgaben», sagt Herr.
Der Abteilungsleiter weiß, dass die Eichendorff-Halle nicht die optimale Lösung ist. «Uns haben die Liga-Vertreter schon deutlich gemacht, dass wir die kleinste Halle in der gesamten Bundesliga haben», erklärte Herr, «die meisten Hallen sind größer und moderner». In dem kleinen Foyer wird der Verein auch Probleme haben, Sponsoren zu präsentieren: «Ein Umbau ist in diesem Bereich angedacht, aber wir wissen, dass wir dort sehr viel Eigeninitiative mitbringen müssen.» Vorrangig soll nach Aussage von Herr eine Halle für das Training gebaut werden, um dem immer steigenden Engpass an Übungszeiten entgegenzuwirken. (vho)
quelle