ZitatAlles anzeigen
Wallau streitet sich mit HBLInsolvenzantrag bereits im März
Frankfurt a. M. · 1. Juli · ote · Spätestens seit Donnerstag wissen die Verantwortlichen der SG Wallau/Massenheim, dass viele Köche den Brei verderben können. Verdorben ist in dem Fall die Lizenz für die Erste Handball-Bundesliga, die wegen finanzieller Probleme, aber auch durch ein Wirrwarr von Kompetenzen verspielt wurde. "Das ist ein Hühnerhaufen, ich hatte seit dem 10. März 16 verschiedene Ansprechpartner", wettert Frank Bohmann. Der Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL) wirft den Hessen zudem vor, den gestellten Eigenantrag auf Insolvenz vor dem Ständigen Schiedsgericht bewusst verschwiegen zu haben: "In der Verhandlung wurde gelogen, dass sich die Balken biegen."
Die SG lässt sich den Vorwurf nicht gefallen. "In der Vergangenheit wurden sicher Fehler gemacht, dazu muss man stehen, aber niemand kann uns eine betrügerische Absicht unterstellen", sagt Pressesprecher Hendrik Ziegler. Die HBL sei vielmehr über den Eigenantrag auf Insolvenz unterrichtet gewesen und habe Wallau "bewusst ins offene Messer laufen lassen". SG-Rechtsanwalt Nikolai Venn stößt ins gleiche Horn: "Ich habe Informationen, dass Herr Thiel (Rechtsvertreter der HBL) seit Wochen von dem Antrag wusste."
Doch spielt das für den Ausgang keine Rolle, denn laut Statuten zieht ein Eigenantrag auf Insolvenz einen sofortigen Zwangsabstieg nach sich. Dennoch betont Andreas Thiel: "Wir wussten nichts davon, sonst wäre die Angelegenheit viel einfacher und schneller erledigt gewesen." Geschäftsführer Bohmann räumt ein, davon "gerüchteweise" gehört zu haben. Gerüchte gab es in den vergangenen Wochen und Monaten viele, und wer in Wallau von dem gestellten Eigenantrag wusste und wer sich über die Konsequenzen eines solchen Antrags überhaupt im Klaren war, ist schwer zu eruieren.
Großkurth nicht erreichbar
Den Insolvenzantrag hatte der kurzzeitige Geschäftsführer der Spielbetriebs- und Vermarktungsgesellschaft, Volker Haase, im März gestellt. Haase hatte das Amt nach der Demission von Manager Bülent Aksen übernommen, der Antrag war beim Gericht am 4. April eingegangen. Zu dem Zeitpunkt hatte bereits Daniel Deckers die Geschäftsführung vom überforderten Haase übernommen. "Ich wusste nur, dass es einen Insolvenzantrag gibt, was das genau für ein Antrag war, wusste ich nicht", so Deckers, der für die Aufrechterhaltung des laufenden Spielbetriebs verantwortlich war. Für die Lizenzvergabe für die neue Saison war die im April gegründete Sportbetriebsgesellschaft zuständig. Wann dort der Insolvenzantrag und die damit verbundenen Konsequenzen bekannt wurden, ist nicht klar. "Ich darf die Frage nicht beantworten, es könnten Leute in Probleme geraten", sagt Anwalt Venn mit Hinweis auf seine Schweigepflicht. Geschäftsführer Hans-Dieter Großkurth war weiterhin nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
In Wallau will man jetzt nach vorne schauen: Regionalliga-Trainer Jens Schulz und Jugendkoordinator Mike Fuhrig sollen den direkten Aufstieg in die zweite Liga bewerkstelligen. Dafür sollen aus der gerade zum Meister gekürten A-Jugend sechs Spieler integriert werden. In der abgelaufenen Saison war die zweite Mannschaft in der Regionalliga Dritter geworden. Der Unterbau scheint also intakt.
quelle
Beiträge von härter_schneller
-
-
Zitat
Original von Teddy
oder was willst du damit sagen?...du wirst es nicht herausfinden.

-
hat denn wallau jetzt für die ol gemeldet?
-
keine chance - der 'eisbeer' kennt alle fun-threads.
erst recht die, die sich mit dem weiblichen prinzip auseinandersetzen.

-
bei immel bleibt zu hoffen, das die lädierte schulter überhaupt wieder annähernd den alten zustand erreicht. ansonsten ist er a la perunicic zur 'königsposition' in der abwehr verdammt.
-
allerdings - wenn er nicht so lang wäre, könnte man den glatt in die signatur stellen.

-
naja, tschulligung, gucke hier nicht so oft rein.
-
also bitte - auf frankreich zu setzen...
-
-
hast ja doch gewonnen.
-
hmhm...ist das vorgehen in der sache überhaupt in der hand der regionalverbände?
-
Zitat
Original von Panther99
(...)du hast ein großes talent, die welt durch deine eigene brille zu betrachten und verlierst dabei andere perspektiven aus dem auge.
Zitatviele(n) sachlich hitzige(n) Diskussionen
...

-
da sollten wir mal unseren 'auslandsreporter' aus australien fragen...
-
Zitat
Original von Panther99
Unser junges Regio-Team verstärkt durch unsere "deutschen A-Jugend-Meisterdas wäre aber was neues. die haben doch zum teil woanders zugesagt.
-
ZitatAlles anzeigen
Hypo hat einen neuen Trainer und alte Europacup-ZieleMaria Enzersdorf - Mit dem Dänen Ryan Zinglersen, dem 26. Trainer seit Gründung des Vereins 1972 und zumindest fünf neuen Spielerinnen, aber alten Zielen nimmt Frauen-Serienmeister Hypo Niederösterreich am 17. Juli mit einem Trainingslager in Faak am See seine Vorbereitungen auf die neue Handball-Saison auf.
"Meine Erwartung lautet wie jedes Jahr: Champions League gewinnen", sagte Hypo-Manager Gunnar Prokop am Donnerstag.
Zinglersen war zuletzt Viborg-Coach
Zuletzt war der Anlauf auf den neunten Europacup-Gewinn im Semifinale von Kometal Skopje gestoppt worden. Der abermalige Versuch der Südstädterinnen, die nach zweijähriger Unterbrechung wieder für die Gruppen-Phase gesetzt sind und daher erst ab Jänner in die Elite-Liga eingreifen, wird unter dem Kommando eines neuen "Dirigenten" unternommen.
Der 43-Jährige, der Viborg HK zum Meistertitel und zu einem EHF-Cupsieg geführt hatte, trat die Nachfolge des im Frühjahr von Hypo geschiedenen Serben Mile Isakovic an und erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag.
Kein Einzelgänger und teamfähig
Zinglersen war Hypo von einer Agentur angeboten worden, für ihn sprachen gleich mehrere Gründe. "Er hat in Viborg gute Arbeit geleistet, ist ein loyaler Teamarbeiter, kein Einzelgänger, teamfähig und er spricht Deutsch", meinte Prokop, laut dem der Däne auch eine andere, ganz wichtige Bedingung erfüllt:
"Er kommt mit seiner ganzen Familie (Frau und zwei Buben) nach Österreich. "Ohne Familie um sich zu haben, kann man nicht die beste Leistung bringen", betont der Manager.
Stamm-Kader bleibt fast unverändert
Der Betreuer suchte eine neue, große Herausforderung. "Mit uns hat er sie gefunden", erzählte Prokop von den Verhandlungen mit dem "Wikinger", der einen Kader zur Verfügung hat, dessen Stamm keine große Veränderung erfuhr.
Das hat man im Vorjahr so gehalten und war erfolgreich, deshalb wurde das wieder so gehandhabt. "Von den ersten Sieben sind weiterhin sechs an Bord", erklärte Prokop. Sechs Spielerinnen verließen die Südstadt, sechs neue kamen.
Katrin Engel wechselt zu Nürnberg
Zu den Abgängen zählte auch Katrin Engel, die auf Leihbasis für ein Jahr zum deutschen Double-Gewinner 1. FC Nürnberg (ÖHB-Teamchef Herbert Müller, Steffi Ofenböck und Babsi Strass) ging.
Den Weg zurück zu Hypo fanden Marina Budecevic (zuletzt TV Lützellinden) und Ala Matuschkowitz (McDonald's Wr. Neustadt). Mit Adriana do Nascimento Lima wurde eine dritte brasilianische Teamspielerin eingekauft.
Mögliche Rückkehr von Ziukiene?
Neu sind auch Rumäniens Teamflügel Alina Marin-Ariton (VC Debrecen) und die chinesische Teamtorfrau Yu Ge-Li (Armee-Klub Peking), die als erste Vertreterin aus dem Reich der Mitte in Österreich ihr Handball-Glück versucht.
Ein dicker Fisch könnte Hypo mit Ausra Ziukiene in der nächsten Woche noch ins Netz gehen. Die "Welthandballerin 1999", die heuer mit Slagelse FH (DEN) den achten Champions League-Titel (davon fünf mit Hypo) ihrer Karriere einfuhr, wird zu letzten Verhandlungen erwartet.
Prokop hat Alternative im Auge
Meldungen, wonach die 38-Jährige schon für Wr. Neustadt unterschrieben hätte, wies Prokop als falsch zurück. "Der Ball liegt bei ihr, ich habe für eine Klassespielerin wie sie noch eine finanzielle Reserve", erklärte der Handball-Zampano.
Prokop ist aber klar, dass die gebürtige Litauerin und frühere ÖHB-Internationale, die er 1992 nach Österreich geholt hatte, keine 60 Minuten mehr durchhält, sondern nur noch als Halbprofi tätig sein würde. Sollte Ziukiene absagen, hat man die Rumänin Roxanna Gatzel als Alternative im Auge.
http://www.sport1.at/coremedia/generator/id=3037200.htmlwieso heißt die in österreich 'Ziukiene'?
-
ZitatAlles anzeigen
Pogatetz soll mit "Rambo-Augen" ins Match gegangen sein
Wien - Wird der Inseltraum von Emanuel Pogatetz in den nächsten Wochen noch zum Albtraum?Den Abschied aus Russland hat sich Emanuel Pogatetz jedenfalls anders vorgestellt. Nach seinem Ausschluss beim letzten Meisterschaftsspiel für Spartak Moskau, droht dem 22-jährigen Grazer eine lange Pause.
Pogatetz fügt Gegner doppelten Beinbruch zu
Pogatetz flog am vergangenen Samstag im Meisterschaftsspiel gegen Jaroslawl nach einem Foul, bei dem sein Gegenspieler einen doppelten Beinbruch erlitten hat, bereits nach zehn Minuten mit einer Roten Karte vom Platz. Der russische Verband sprach in der Folge eine Sperre von sechs Monaten aus.
Ex-Austria-Spieler Jewgenij Milewski, der als internationaler Berater fungiert und in einer Top-Funktion für den lettischen Verband Projekte entwickelt, nimmt im Sport1-Gespräch zur langen Sperre und zu den besonderen Umständen Stellung.
"Laut Medienberichten war das Foul von Pogatetz eines der ganz üblen Sorte. Auch wenn ich dem Spieler keine Absicht unterstellen möchte." Milewski bestätigt auch die Schwere der Verletzung und erklärt: "Wäre Pogatetz in Moskau geblieben, wäre das ein anderes Thema. ich bin sicher, dass die Strafe dann nicht so drakonisch ausgefallen wäre."
Was passiert mit dem Fünf-Jahres-Vertrag?
Die Sperre kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt. Der Transfer zum Middlesbrough FC ist seit Dienstag fixiert. Der Steirer unterzeichnete einen bis ins Jahr 2010. Der große Traum von Spielen in der englischen Fußball-Premier League könnte sich für Emanuel Pogatetz aber noch lange ziehen.
Pogatetz-Berater Jürgen Werner erklärt gegenüber Sport1: "Der Vertrag gilt, ist von beiden Seiten unterzeichnet." Der ehemalige Teamspieler hofft auf ein Schlupfloch: "Da ja Leverkusen die Freigabe für England erteilt ist es möglich, dass die Sperre aus Russland nicht zum Tragen kommt."
Für Werner ist klar, dass Spartak dem Spieler den Abschied verhunzen wollte und sich ob der unverhältnismäßig hohen Strafe schadenfroh die Hände reibt.
Russlands Verband hat die Sperre jedenfalls bereits an die UEFA weitergeleitet und wenn Europas Verband nicht einem Gnadengesuch zustimmt, kann der 22-jährige Verteidiger wohl erst im Jahr 2006 für Middlesbrough spielen, das ihn für eine Ablöse von rund 2,7 Millionen Euro von Bayer Leverkusen verpflichtet hat.
Wie geht's weiter? Milewski vermutet: "Middlesbrough oder ein Anwalt von Pogatetz werden nun bei der UEFA um eine Reduzierung der Sperre anfragen. Es ist aber offen, ob die UEFA den Fall noch einmal aufrollen wird."
Eigenartig mutet die Länge der Sperre an, da Milewski erklärt, dass im Vorjahr die härteste Strafe wegen einer Unsportlichkeit für fünf Spiele ausgesprochen worden war.
Kein Fürsprecher für ÖFB-Teamspieler
"Ein Nachteil für Pogatetz ist sicher, dass er in Moskau vor dem Strafsenat keinen Fürsprecher mehr hatte. Für Spartak, das für ihn sehr viel Geld bezahlt hat, ist der Spieler endgültig verloren. Es besteht von Seiten des Vereins null Interesse, ein gutes Wort für ihn einzulegen", weiß Milewski, der nicht unwesentlich am Transfer des Abwehrspielers von Meister GAK in Russlands Metropole beteiligt war.
Dass es sich im Fall Pogatetz um eine "außergewöhnlich lange Sperre" handelt bestreitet Milewski nicht, auch wenn er Spartak auf keinen Fall unterstellen möchte, dass der Verein beim Verband interveniert hätten, um Pogatetz möglichst lange aus dem Verkehr zu ziehen.
Pogatetz mit "Schaum vor dem Mund"
Laut Informationen des Letten gibt es mehrere Medienberichte in den russischen Medien, in denen Pogatetz schwer belastet werde, bereits vor dem Spiel mit "Rambo-Augen" aufgewärmt zu haben. "Er soll bereits beim Einlaufen aufs Spielfeld sehr nervös und aufgekratzt gewirkt haben", sagt Milewski, der dafür sogar Verständnis zeigt: "Es war sein letztes Spiel, er war sicher übermotiviert.".
Das "Opfer" von Pogatetz war übrigens ein russisches Talent, das beim Gegner das erste Match in der Stammformation bestritten hatte. Nach zehn Minuten endete das Liga-Debüt im Krankenhaus.
Der ehemalige Austria-Spielmacher bedauert, dass Pogaetzt sich aus privaten Gründen dafür entschieden hat, Moskau nach wenigen Monaten wieder zu verlassen. "Er hat sehr gut verdient, wurde vom Verein in allen Belangen nobel behandelt. Von einem Wechsel nach England ziehe ich jedenfalls keinen Nutzen."
Peter Rietzler
quelleinteressant, das ein doppelter beinbruch weniger wichtig erscheint als die karriereaussichten des herrn Pogatetz.
-
ich fand das spiel deshalb unangenehm, weil die spieler sozusagen diszipliniert undiszipliniert waren. es waren mehr die kleinen, versteckten sauereien denn die großen aufgeplusterten aktionen - wie am schluß.
-
afrika!!! ich hätte mich doch als nationaltrainer in guniea-bissau bewerben sollen.

-
na kein problem - muß sie nur hier klicken, da kriegt sie gleich noch ne stadtrundfahrt drauf.

-
Zitat
Original von TuS-Benjamin
Leider geht es für Fanszweier Vereine nach der Pause nicht mit Bundesligahandball weiter. Diese Fans tun mir leid. Sie sind die echten Verlierer des Lizenzierungsverfahren.auch wenn's schon mal erwähnt wurde: die fans velieren einen handball-verein, zu dessen spielen sie zwecks freizeitgestaltung am wochenende gepilgert sind. in wallau wie auch in essen verlieren angestellte der buli-gmbhs ihren job. und das, nachdem in wallau ein hendrik ziegler im kampf um seinen job eine herzattacke hatte. diese leute tun mir wirklich leid.