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hehe atansoska ist im ranking der handball-woche zur linksaußen mutiert...
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11.06. Playoffs for WC2005. Women. First match. Gomel.Belarus – Ukraine – 17:29 (8:16)
Belarus: Elena Abramovich (1981, Zvezda Russia), Natalia Petrakova (1977, Jovik Norway), Alesia Safonova (1979, BNTU Minsk); Olga Kondratieva (1982, BNTU), Olga Krivko (1983, Arkatron Minsk) – 2, Anna Pogerilo (1981, Gorodnichanka), Irina Artemenko (1980, Piotrkovia Poland) – 2, Marina gnatik (1979, BNTU), Tatiana Ryzhevich (1974, BNTU), Valentina Grigorjeva (1987, Drut Mogiliov) – 1, Natalia Mailychko (1983, BNTU) – 7/3, Anna Stepanova (1984, BNTU) – 2, Alesia Kurchenkova (1980, Alikante Spain) – 3, Anna Suhomirova (1984, BNTU).
Ukraine: Irina Honcharova (1974, Motor Zaporozhje), Maria Makarenko (1980, Spartak Kiev), Svetlana Morozova (1971, Nalogovaja Academy Irpen); Maria Boklaschuk (1979, Spartak), Natalia Ljapina (1976, Spartak) – 4/4, Elena Radchenko (1973, Kometal Macedonia) – 3, Elena Jatscenko (1977, Krim Slovenia) – 5, Irina Shibanova (1978, Nalogovaja Academy) – 1, Marina Vergeluk (1978, Krim) – 3, Oksana Sakada (1976, Sahunto Spain) – 2, Anastasia Sokol (1984, Motor) – 2, Elena Tsygitsa (1975, Kometal) – 4/2, Regina Shimkute (1985, Galychanka Lvov), Anna Sjukalo (1976, Krim) – 3, Tatiana Shinkarenko (1978, Hypo, Austria) – 2.
Penalty time – 12:20. 7ms – 6/3:6/6.
Both teams started their preparations two weeks before the first match. Ukrainian participated international tournament in South Korea – yellow-blue became 3rd from 5. Belarus hasn't played any friendlies. Constantin Sharovarov, the coach of Belarus NT, was a little disappointed with many players he wanted to see in squad who refused to join the national team. Petrakova, Irina Artemenko and Kurchenkova were the only delegates from European clubs decided to come to struggle Ukrainians on 11th of June. Nevertheless, Sharovarov considered his team to be good enough to show pretty handball. He place his trust in team spirit, high moral and good physical conditions of belarussian girls. Five players from BNTU Minsk were in start list of Belarus – they must understand each other quite well having played a few seasons together.
But in fact Belarussians had been completely destroyed by Ukrainian wings in the early beginning – guests led 10:5 after 15 minutes, and 9 from 10 were scored after flank attacks by Jatsenko, Ljapina, Radchenko. In 216 A.C. Cartage's war leader Hannibal used the same method against army of Rome – to break through enemy's lines at the flanks, encircle and destroy them. In war theory this tactics called "Cannes". Belarus tried to compete guests using the central zone however didn't succeed in this too much. Everything had been clear by end of first half – 8:16.
In the second Leonid Ratner gave the chance to young Shimkute, Makarenko, Boklaschuk. These 30 minutes weren't remarkable. Ukrainians confirmed that they are still keeping the level of Olympic Bronze.
Constantin Sharovarov said at the press conference: "We saw a great performance by the guests. The real stars who don't refuse to play for the national team. Ukrainians are very strong". However, representatives of Ukrainian delegation didn't seem to be very optimistic: "We cannot look ahead with confidence, cause most of our handball clubs are under attack now. Even Motor Zaporozhje may be going to rack and ruin. Its farm club Motor-2 was already disbanded month ago, best players gonna leave the country. During the well-known events the president of Motor supported the party which lost. Now we feel the reaction…"
All Ukrainian sports have really fallen down after "orange revolution" in the end of 2004. Sport was the best child for Kuchma's government, however new power seems to be eager to destroy everything. There is real anarchy in the field of sport management now; sportive organizations haven't seen any help from the state for last six month. Almost all famous football, hockey, handball, basketball clubs supported Janukovich's party at the time of last elections and followed political crisis. Now the orange winners take revenge and do it successful. A lot of very good players are eager to leave the country as soon as it would be possible.
The best female handball club Motor Zaporozhje has already lost its best players. Moreover, the other teams are rapidly loosing their leaders too. Just imagine: the team, which had been taking the 3rd place during almost all season, failed even to finish the championship!
wobei eins zu berücksichtigen ist - 'echte' play-offs werden nicht im ko-modus hin-und-rückspiel gespielt, damit hat die platzierung der vorrunde sehr wohl eine große bedeutung - sie entscheidet über das heimrecht im letzten spiel.
...und wieder flüchtet ein ambitionierter trainer die republik... ![]()
wieso? che fänd's normal... ![]()
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der zitierte artikel stellt übrigens nicht meine meinung dar...play-offs haben im handball keine tradition und sind deshalb für mich keine positive weiterentwicklung.
wenn ich den einsatz des ';)' von kollegen jever richtig deute, dann meinte er genau das...
Zitat
Drei neue TrendsNr. 1: Ein hoher Spielrhythmus (je 65 Angriffe im Final Spanien – Kroatien!), der nur Teams mit überdurchschnittlicher Chancenauswertung den Erfolg gewährleistet. Die Wurfeffizienz des neuen Weltmeisters dazu als Beispiel: Ortega als «Schwächster» 53%, Kreisläufer Urios als Bester 82%.
(...)
das finde ich besonders interessant - meistens wird ja hierzulande immer über die schlechte abwehr gejammert, wenn's mal über 30 gegentore setzt. auch wenn man selbst eins mehr geworfen hat...
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Pro und Contra Play-offsDie Frage nach dem "richtigen" Modus aus Sicht eines Bundesliga-Kenners.
Der 33-jährige Tim Oliver Kalle ist Redakteur beim HandballMagazin und kümmert sich seit zwei Jahren freiberuflich um die Pressearbeit der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Damen. In dieser Kolumne schreibt er über die aktuelle Diskussion zu Play-offs in der Handball Bundesliga der Männer.
Im Basketball gehören sie zum guten Ton, Eishockey wäre ohne sie nur halb so cool - Play-offs. Ein irres Spektakel für Zuschauer und Medien, ein brillante Bühne für Helden und Verlierer. Stoff für legendäre Geschichten.Muss man haben, zählt zum Standard, ist einfach "in". Brauchen wir also auch im Handball endlich Play-offs? Die Diskussion ist wieder im Gange und beschäftigt die Szene, doch darauf gibt es als Antwort nur ein entschiedenes Jein. Stellen Sie sich den Showdown der Handball-Bundesliga vor: mit Play-offs, beginnend mit einem Viertelfinale, hin zu einem fantastischen Showdown dem Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Klingt gut, oder? Könnte auch funktionieren, aber eigentlich gibt es keinen besonderen Grund, die Idee in die Praxis umzusetzen. Oder langweilen Sie sich etwa mit der Liga in ihrem jetzigen Zustand? Argumente, dem Status quo treu zu bleiben, gibt es in Hülle und Fülle:
Die Bundesliga mit klassischer Hin- und Rückrunde hat sich bewährt und besitzt noch immer riesiges Potenzial. In den letzten Spielzeiten stellten die 18 Vereine immer wieder Zuschauerrekorde auf. Und Langeweile kam bisher sehr selten auf. Zu den Eigenarten der stärksten Liga der Welt zählt nämlich gerade die unglaubliche Ausgeglichenheit dass der Spitzenreiter gegen das Schlusslicht verliert, ist immer möglich. Trotzdem ist offenkundig, dass das Gefälle zwischen Spitzenteams und Kellerkindern gewachsen ist.
Vielen Spielern und Trainern ist der Gedanke an Play-offs jedenfalls ein Gräuel. Ihr Argument ist einfach: Eine Meisterschaft nach Hin- und Rückrunde ist der Lohn für Konstanz auf hohem Niveau, der Titel nach Play-offs eine Frage von Glück oder Pech. Ein schlechtes Spiel kann einen Verein um den Lohn einer ganzen Saisonarbeit bringen. Stellen Sie sich vor, der TBV Lemgo hätte sich in der Spielzeit 2002/03 nach seinem prächtigen Parforceritt noch Play-offs stellen müssen und dort womöglich noch die Meisterschaft verspielt. Wäre das gerecht gewesen? Genau diese Frage beschäftigt derzeit die Frauen des 1. FC Nürnberg und ihren Trainer Herbert Müller, die das Geschehen in der Bundesliga bisher dominiert haben. Nun müssen sie Platz eins in einer Art Play-off verteidigen, denn die Frauen spielen ihren Meister erstmals im K.o.-System aus, beginnend mit einem Viertelfinale mit Hin- und Rückspiel nach Europapokalregeln. Ein schlechter Tag, und alles kann verloren sein.
Der Wechsel der Frauen-Bundesliga von der klassischen Doppel- zu einer Einfachrunde, zwei anschließenden Hauptrundengruppen und Play-offs offenbarte eine weitere Schwäche: Die Vorspiele werden entwertet. Darum kehrt der Ligaverband HBVF bereits in der kommenden Saison zur klassischen Doppelrunde zurück, nutzt aber zur Klärung der Meisterfrage für die ersten vier Teams weiter Play-offs. Das Experiment könnte bei den Frauen funktionieren und mehr als regionales Interesse schaffen und ist allemal einen Versuch wert.
Tim Oliver Kalle
quelle
und der hintergrund...
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Rekordkulissen
Vergrault der neue SHL-Modus die Zuschauer?30'925 Zuschauer – so viele wie noch nie bei einem Klubhandball-Spiel – drängten sich zum Saisonauftakt in die Arena AufSchalke. Weltrekord! Derweil herrscht in der Schweiz in Sachen Zuschauerinteresse nichts als Tristesse.
Der TBV Lemgo mit Marc Baumgartner trug sein erstes Heimspiel der Saison 04/05 im 150 Kilometer entfernten Gelsenkirchen aus. Für die Partie gegen den Meisterschafts-Mitfavoriten THW Kiel wurde die Arena AufSchalke vom Fussballtempel in eine Handballmanege umgebaut. In der Mitte des Fussballfeldes wurde eine Zusatztribüne für 3'700 Zuschauer erstellt. So viele Plätze fasst die gewohnte Heimhalle der Lemgoer. Mit den insgesamt rund 14'000 Fans der beiden Teams und gut nochmals so vielen weiteren Zuschauern erlebte die Bundesliga eine Kulisse, wie sie der derzeit in unserem nördlichen Nachbarland boomende Sport sicher verdient.11'468 Zuschauer – durchschnittlich 716 pro Spiel – verfolgten die bisherigen 16 Partien der SHL. Ob dies sogar einen Minusrekord bedeutet, ist nicht sicher eruierbar. Tatsache ist aber, dass Partien vor halbleeren Kulissen nicht gerade zum Imagegewinn des Handballs in der Schweiz beitragen. Eine wirtschaftlich schwierige Zeit kann auch kaum als Begründung für den schwachen Zuschauerzuspruch herangezogen werden. Denn keiner würde in Deutschland behaupten, dass man sich in einer konjunkturellen Blütezeit befinde. Also dürften die Gründe woanders liegen.
Sicher nicht unschuldig für die Malaise ist der neue SHL-Modus. 21 Runden lang, 1’260 Minuten je Team, geht es einzig darum, die Play-off-Begegnungen und das Heimrecht zu bestimmen. Richtig zur Sache geht es also erst ab April 2005. Das mag zugegebenermassen den Effekt haben, dass die Klubs jetzt junge Talente an die SHL heranführen und ihnen vermehrt Einsatzzeit auf national höchstem Niveau ermöglichen können – oder zumindest könnten. Mit dem neuen Modus ist es auch zu erklären, dass in den Teams, welche derzeit das SHL-Tabellenende zieren, (noch) keine Panik ausbricht.
Dennoch wird der neue SHL-Modus wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein. Denn eine Meisterschaft mit 75 % «Geisterspielen» kann ja auch nicht im Interesse der Klubs und des Handballsports sein.
Roland Marti
quelle
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Genug gute Gründe für OptimismusIn der Oldenburger EWE Arena flossen trotz eines Sieges bittere Tränen:
Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes hatte Polen vor 2300 begeisterten Zuschauern zwar mit 31:25 (18:8) geschlagen, doch das reichte nicht, um die 30:40-Niederlage aus dem Play-off-Hinspiel der Weltmeisterschafts-Qualifikation aufzuarbeiten. Die WM-Endrunde in St. Petersburg (5. bis 18. Dezember) findet nun ohne die Auswahl von Bundestrainer Armin Emrich statt.
Auch 2001 scheiterte die Frauen-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation – die Situation lässt sich allerdings kaum vergleichen. Damals lag das Team nach der Pleite gegen Schweden am Boden, das 22:27 in Zwickau nach dem 24:19-Auswärtssieg hatte traumatische Ausmaße. Die Trainerfrage wurde nach dem kurzen Engagement von Leszek Krowicki monatelang diskutiert. Ekke Hoffmann führte die Auswahl in seiner dritten Amtszeit aus dem Keller peu a peu und in mühevoller Kleinarbeit wieder an gehobenes internationales Niveau heran. Hoffmann beendete seine Mission im Dezember, nachdem das Team als Fünfter der EM in Ungarn sogar den Anschluss an die Weltspitze wiedergefunden hatte.
Nun müssen sich alle nach der verpassten WM-Teilnahme mit dem bösen Wort „zweitklassig" herumschlagen, denn bis zur EM 2006 in Schweden sind die deutschen Frauen international zum Zuschauen verurteilt. Für Optimismus gibt es aber trotz des Rückschlages gegen Polen genug gute Gründe.
In seiner erst viermonatigen Amtszeit hat Bundestrainer Emrich der Mannschaft ein neues Gesicht gegeben und Strukturen für langfristigen Erfolg geschaffen. Für das große Ziel, die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 in Peking, besitzt das Team eine ideale Altersstruktur:
Junge Leistungsträgerin wie Nadine Krause könnten bis dahin zur Hochform auflaufen – Geduld bei allen Beteiligten vorausgesetzt.
Allerdings muss Emrich eine riesige Lücke schließen: Spielführerin Heike Schmidt beendete nach 168 Einsätzen im deutschen A-Team ihre Karriere. Der perfekte Abschluss war Schröder gegen Polen nicht vergönnt. Trotzdem darf die 33-jährige Oldenburgerin beruhigt in den sportlichen Ruhestand gehen,denn ihre Nachfolgerinnen haben genug Klasse, um den Rückschlag zu verkraften, daran sogar zu wachsen und erfolgreich neue Ziele anzusteuern. Im Dezember 2006 bietet sich bei der EM in Schweden die nächste Chance.
Tim Oliver Kalle
lemgos neuer:
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Porträt Filip Jicha HAndBall Mai / Juni 2005
Handball, Eishockey und BierDer Noch-St. Otmar-Spieler Filip Jicha ist ein sozial-menschlicher Spieler der Extra-Klasse. Auf die neue Saison hin zieht es ihn in die Bundesliga.
Filip Jicha zählt zu den wenigen Handballern, denen die Affiche eines Jahrhunderttalents umgehängt wird. In Tat und Wahrheit ist der 23-jährige St. Otmar Spieler ein handballerisch ungeschliffener Diamant mit einem extremen Potenzial. Dank seiner Beweglichkeit und Schnelligkeit hätte sein Weg aber auch zu einem Eishockey-Superstar führen können. Trotz seiner grossen Fähigkeiten bezeichnet er sich aber als faul und trinkt seiner Herkunft aus Pilsen entsprechend vor allem gerne mal ein Bier.
Die wichtigste Vertragsklausel
Filip Jicha spielt seit rund eineinhalb Jahren bei St. Otmar. Umworben von zahlreichen Vereinen wechselte er nach St. Gallen, weil ihm die familiäre Umgebung des Vereins Eindruck gemacht hatte. «Ich wurde nie enttäuscht. Ich habe mich in der Ostschweiz sofort wohl gefühlt und fühle mich immer noch sehr wohl. Auch deshalb fällt es mir schwer, von St. Otmar wegzugehen. Nur in einem einzigen Punkt fällt ihm die Trennung von St. Gallen nicht schwer. «Dieser extreme Winter hat mich fast zur Verzweiflung gebracht. Während Wochen musste ich praktisch jeden Morgen mein Auto aus den Schneemassen freischaufeln. Das habe ich extrem gehasst», meint er lachend und fügt an, «wenn ich wieder irgendwo einen Vertrag unterzeichne, so muss darin enthalten sein, dass man mir eine Garage für mein Auto zur Verfügung stellt.»
Schlaflose NächteDen Grund in der fehlenden Garage zu sehen, dass Filip Jicha die nächste Saison trotz eines Vertrages, der ihn noch für zwei Jahre an St. Otmar gebunden hätte, nicht mehr in St. Gallen, sondern in Lemgo spielt, wäre hingegen falsch. «In der Ostschweiz gefällt es mir sehr gut. Ich bin hier echt glücklich. Aber ich habe im Handball hohe Ziele. Ich will Olympiasieger, Weltmeister, Gewinner der Champions League werden. Deshalb muss mein sportlicher Weg weitergehen. Es war schon als Jugendlicher mein Traum, in der Bundesliga bei einem grossen Verein wie Kiel oder Lemgo zu spielen. Nun nehme ich die Herausforderung in Lemgo an. Der Entscheid, mich vom familiären Umfeld St. Otmars zu trennen, ist mir nicht leicht gefallen und hat mir einige schlaflose Nächte bereitet», gesteht Jicha.
Diese Aussage nimmt man ihm zu 100 % ab, denn von seinem Umfeld wird er als ein sehr sozialer und menschlicher Typ mit hohen Qualitäten empfunden. Dabei wird seine Art, stets gute Stimmung zu verbreiten, auch besonders geschätzt. So beschreibt sich der Pilsner selber als einen lustigen, spassigen und fröhlichen Typen. «Der Sport muss auch Spass sein. Er darf keine todernste Angelegenheit sein. Auf dem Spielfeld gebe ich sicher immer zu 100 % Gas; die Freude darf aber nicht verloren gehen. Ohne Freude sind auch keine ausserordentlichen Leistungen möglich», ist er überzeugt.Liebe zu verschiedenen Mentalitäten
Etwas verloren gegangen ist Filip Jicha die Freude am Handball nach den Weltmeisterschaften in Tunesien. Dies nicht in erster Linie, weil er wegen Verletzungen und Krankheit nur bedingt zum Einsatz kam, sondern wegen einer nachfolgenden Brustmuskel-Verletzung, die ihm eine mehrwöchige Pause auferlegte. «Die WM in Tunesien war für mich trotz allem ein sehr positives Erlebnis. Wenn ich aber nicht voll trainieren und spielen kann, so fehlt mir ein Lebensinhalt. Ich liebe den Handball, weil er Stimmungen vermittelt, den Teamgedanken fordert und fördert und eine Kontaktsportart von hoher Intensität ist», fasst der für seine 201 cm Grösse und sein Gewicht von 105 kg ausserordentlich schnelle, wendige und bewegliche Ausnahmehandballer seine Ideen zusammen.
Abseits des Handballfeldes und des geselligen Zusammenseins mit seinen Kameraden liebt der 55-fache tschechische Internationale aber auch die Ruhe. Diese findet er einerseits wenn er an seinem Laptop sitzt und anderseits, wenn er stundenlang liest. «Ich bin von Biographien verschiedenster Personen und Persönlichkeiten fasziniert.
Derzeit vertiefe ich mich in die Lebensgeschichte von Muhamad Ali, dessen Karriere als Boxer sehr eng mit dem Konflikt der Weissen mit den Schwarzen in den Vereinigten Staaten verbunden ist.»
So setzt sich Filip Jicha auch mit ganz verschiedenen Mentalitäten und Menschen auseinander. Er forscht, sinniert, studiert und macht sich so sein ganz persönliches Bild. «Ich bin fasziniert von der Verschiedenartigkeit des Menschen. Die divergierenden Mentalitäten drängen mich auch immer wieder dazu, neue Menschen kennen zu lernen. Das war mit ein Grund dafür, dass ich während eines halben Jahres in Katar Handball gespielt habe. Diese Erfahrung, mit Kameraden zusammen zu sein, die eine völlig andere Weltanschauung haben, möchte ich nicht missen.»Schweizer Pünktlichkeit angenommen
Zieht Filip Jicha, der als Ausgleichsport dem Eishockey frönt, schon jetzt eine Bilanz seiner eineinhalb Jahre in der Schweiz, so fällt sie durch und durch positiv aus. Neben dem menschlichen Aspekt seines Umfeldes in St. Gallen, das ihm den Abschied von Dukla Prag sehr schnell sehr leicht gemacht hat, hat er vor allem die Pünktlichkeit schätzen gelernt. «Dieser spezielle Punkt der Schweizerinnen und Schweizer ist mir schnell prägend aufgefallen, und ich habe diese Eigenart auch für mich übernommen.»
Auch sportlich darf er mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein. Seine ganz persönlichen Erfolge als Topskorer St. Otmars stellt er dabei in den Hintergrund und hebt das Kollektiv hervor, das es geschafft habe, im Europacup unerwartet weit vorzustossen. Seine herausragenden Leistungen bringt er immer wieder mit dem familiären Umfeld bei St. Otmar in Zusammenhang. Dazu zählt er ganz speziell auch die Betreuung durch die slowakische St. Otmar-Handballerin Monika Simova und deren Ehemann Jurai Simo. «Ich wurde von ihnen und ihrer Tochter Katharina aufgenommen wie ein Familienmitglied. Dies ist und war nicht selbstverständlich und hat mir insbesondere in der Anfangszeit ausserordentlich viel geholfen. Dafür bin ich äusserst dankbar.» Diese Freundschaft auch aus der Ferne weiterzupflegen hat sich Filip Jicha vorgenommen. «Dass ich meine Sachen in St. Gallen packen muss und nun nach Lemgo ziehe, ist eine der Eigenarten des Profisportes. Ich lebe für den Sport, für den Handball – also habe ich mich damit abzufinden. Der menschliche Aspekt darf dabei aber nicht zu kurz kommen.»
Fritz Bischoff
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in der schweiz ist vieles gemütlicher... deshalb veröffentlichen die eidgenossen auch erst jetzt ihre wm-bilanz. ![]()
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Neue Stars drängen ins RampenlichtDas Durchschnittsalter der WM-Teilnehmer ist im Vergleich zu früheren Endrunden tiefer geworden und betrug im Januar nur noch 26,3 Jahre.
Der HSV-Keeper Tomas Svensson, im Februar 37 geworden, war in Tunesien der älteste Teilnehmer eines Turniers, das möglicherweise eine Trendwende eingeleitet hat. Weltstars wie Lawrow, Tutschkin, Duischebajew, Wislander, Olsson, Masip, Zerbe, Schwarzer oder Skrbic, die ein Jahrzehnt lang dem internationalen Geschehen den Stempel aufgedrückt hatten, sind nach EM oder Olympia 2004 zurückgetreten. Viele Verbände haben demzufolge die «Zwischen-WM» in Nordafrika zur Kaderverjüngung und Sichtung von Perspektivspielern genutzt. Der Blick der ambitionierten Verbände war und ist auf die EM 2006 in der Schweiz und die WM 2007 gerichtet, wo die entscheidenden Weichenstellungen für die Olympischen Spiele in Peking erfolgen werden.
Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen gab es in der Vor- und Hauptrunde nur je eine einzige negative Überraschung – das frühe Out der Dänen und die schwache Klassierung (11.) der Schweden. Andererseits sind nicht zufällig die Auswahlteams mit langer Einspielzeit und konstanten Teamgefügen (Kroatien, Tunesien, Griechenland) oder mit Kadern vorne, die aus hohem Klubniveau stammen (Spanien, Frankreich, Serbien & Montenegro und Norwegen). Weil zwei «Exportländer» (Russland und Slowenien) nur je einen Auslandprofi aufboten, war die Gesamtzahl der Söldner (130) diesmal relativ gering.Maksimows Rückkehr
In einigen Verbänden ist die Übergangsphase nicht wunschgemäss über die Bühne gegangen: Der dänische Coach Torben Winther wurde nach dem Absturz auf Platz 13 durch Ulrich Wilbek ersetzt, und in Russland (8.) ist der 60-jährige Wladimir Maksimow nach nur fünf Monaten auf seinen Rücktritt zurückgekommen. In Island (15.) hat Viggo Sigurdsson genug. Tunesien fährt dagegen mit seinem Erfolgscoach Sead Hasanefendic weiter, und Weltmeister Spanien will mit dem zunächst nur provisorisch verpflichteten Newcomer Juan Carlos Pastor an der Spitze in die nächsten drei Titelturniere gehen.
Drei neue TrendsNr. 1: Ein hoher Spielrhythmus (je 65 Angriffe im Final Spanien – Kroatien!), der nur Teams mit überdurchschnittlicher Chancenauswertung den Erfolg gewährleistet. Die Wurfeffizienz des neuen Weltmeisters dazu als Beispiel: Ortega als «Schwächster» 53%, Kreisläufer Urios als Bester 82%.
Nr. 2: Die «schnelle Mitte» verliert im Kontext internationaler Turniere an Bedeutung und wird von keinem Team nachhaltig gepflegt.
Nr. 3: Das Festhalten der Teamchefs an Positionen ist passé: Statt Jammern über fehlende Linkshänder bevorzugt der moderne Teamchef Alternativen mit Rechtshändern. Die Beweise sind aus den Analysen der Partien mit Tschechien, Frankreich, Kroatien (Balic auf Halbrechts!) ersichtlich.Hans Hugentobler
Die Jungen Stars
25 Namen, die man sich merken mussAlbert Rocas (ESP, 22,5 Jahre): Der Flügel von San Antonio erreichte in seinem ersten Titelturnier auf Anhieb eine Erfolgsquote von 65%.
Denis Buntic (CRO, 22,5): Der Linkshänder von Izvidac Ljubuski, zehnmal jeweils rund 30 Minuten eingesetzt, hat das Potenzial, dereinst die Nachfolge von Metlicic anzutreten.
Nikola Karabatic (FRA, 21): Teamchef Onesta kann das serbisch-stämmige Jahrzehnte-Talent, das nach Kiel wechselt, problemlos auf allen drei Rückraum-Positionen einsetzen. Ein kommender (kompletter) Welt-Handballer!
Michael Guigou (FRA, 23): Gehört auf Linksaussen zu den «Top Five» der Gegenwart. 76% Erfolgsquote. Exzellenter «Tempo-Gegenstösser.»
Wissem Hmam (TUN, 24): Die WM-Entdeckung schlechthin. Torschützenkönig (81) und linker Aufbauer im All-Star-Team. «Er hat an der WM noch nicht alles gezeigt», bemerkt Hasanefendic vielsagend.
Wissem Bousnina (TUN, 29): Hat sich als Captain und bester von vier tunesischen Linkshändern profiliert. Liess den ausgebooteten Kultstar Sobhi Sioud total vergessen. Eine Integrationsfigur par excellence.
Dhaker Seboui (TUN, 30): Der zweite Spätzünder und Routinier im Team bot nach dem Ausfall der nominellen Nr. 1 auf Linksaussen, Anouar Ayed, eine ganz starke Flügelleistung (73% Effizienz).
Milorad Krivokapic (SCG, 24,5): Der polyvalent auf den Linkshänderpositionen einsetzbare Modellathlet von Dunaferr ist einer der kommenden Führungsspieler im neuen Team ex-Jugoslawiens.
Frank Loke (NOR, 24): Die offensive Alternative zu Johnny Jensen steht vor einer bedeutenden internationalen Kreisläufer-Karriere im Stile von Kervadec.
Kristian Kjelling (NOR, 24): Erzielte 50 Tore, obschon er nur 35% Einsatzzeit hatte. Wird dank seiner Dynamik nahtlos die Lücke schliessen, die Hagen oder Solberg dereinst hinterlassen werden.
Alexandros Alvanos (GRE, 25): Der Goalgetter von Wetzlar spielte fünf Monate nach Olympia abermals ein starkes Turnier. Ein «Top-Ten-Mitglied» der internationalen Linkshänder-Zunft.
Daniel Tschernow (RUS, 23): Wurde mangels russischen Linkshändern im rechten Rückraum als Rechtshänder «missbraucht». Kein valabler Tutschkin-Ersatz, aber ein Mann mit Potenzial (scharfer Wurf) und idealen Voraussetzungen (201 cm gross, 110 Kilo schwer).
Johannes Bitter (GER, 22,5): Wetten, dass das Küken unter den WM-Torhütern in 2-3 Jahren und mit 50 Länderspielen mehr auf dem Buckel dereinst zu den Weltbesten seines Fachs gehört?
Holger Glandorf (GER, 22): Ein ungeschliffener Diamant mit vorzüglichen Anlagen zum Top-Linkshänder für den Rückraum. Erinnert irgendwie an den Jüngling Martin Rubin vor 20 Jahren.
Tomas Reznicek (CZE, 20): Das Pendant zu Glandorf, einer der jüngsten WM-Teilnehmer, ist noch weit weg von der internationalen Reife, könnte aber in absehbarer Zeit ein latentes tschechisches Problem im rechten Rückraum lösen.
Filip Jicha (CZE, 23): Wurde durch Erkrankung und Verletzung an der vollen Entfaltung gehindert. Der Shooter gehört aber trotz seiner Jugendlichkeit bereits zu den Arrivierten in der internationalen Szene.
Jonas Larholm (SWE, 22,5): Ein skandinavischer Allrounder wie Lövgren oder Wislander, der aus allen Positionen zum Torerfolg kam. Ein schwedischer Leistungsträger der kommenden Jahre.
Kim Anderson (SWE, 22,5): Wer in diesem Alter in einer Handballnation wie Schweden schon 70 Länderspiele hat, ist ein Riesentalent. Das Charisma eines Staffan Olsson muss sich der in Tunesien am längsten eingesetzte Schwede (6:44 von 9:00 Std.) jedoch noch erarbeiten.
Siarhei Rutenka (SLO, 23,5): Neben Karabatic vermutlich das grösste Talent des Welthandballs. «Ich lerne vorsorglich fleissig Spanisch», entgegnet der Celje-Shooter auf die Frage nach seiner Zukunft.
Vid Kavtnicik (SLO, 21): Der Pettersson-Nachfolger in Kiel – «Kautnitschik» ausgesprochen – war für Slowenien hauptsächlich im rechten Rückraum tätig. Ein ausser-ordentlich begabter Linkshänder!
Ahmed El-Ahmar (EGY, 21): Jörn-Uwe Lommel hat die Linkshänder nur so aus dem Hut gezaubert. Einer von ihnen, El-Ahmar, hat das Zeug zum Klasseflügel.
Einar Holmgeirsson (ISL, 23): Wird in Island längerfristig als Stefansson-Nachfolger aufgebaut. Ein Mann mit guten Anlagen!
Markus Michaelsson (ISL, 23,5): Gilt als auf der Insel als künftiger Stamm-Inhaber der Königsposition. Steht in seiner Entwicklung klar hinter Karabatic und Rutenka, aber nur wenig hinter Jicha.
Biloum El-Hadi (ALG, 23): In der vom Deutschen Erwin Kaldarasch taktisch gut geschulten algerischen Auswahl besticht der vielseitige Rückraum-Akteur El-Hadi durch Spielintelligenz.
Gustavo Nakamura Cardoso (BRA, 23): Der auf Teneriffa in der 2. spanischen Liga tätige Goalgetter hat durch ein beachtliches Wurf-Repertoire die Aufmerksamkeit von diversen Grossklubs auf sich gezogen.
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vierlerorts ist übrigens der mädchenfußball größter konkurent des handballs geworden.
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“Ich mag die Menschen hier”Melanie Mannebach spielt wieder für den TuS Weibern.
Mit Melanie Mannebach kehrt nach einjährigem Gastspiel bei der DJK MJC Trier die Identifikationsfigur schlechthin zum TuS Weibern zurück. Im RZ-Gespräch erläutert die Ur-Weibernerin, warum sie das TuS-Team wieder verstärken möchte, nachdem es in die Zweite Liga abgestiegen ist.
Frau Mannebach, was hat Sie zur Rückkehr vom deutschen Vizemeister Trier zum Erstliga-Absteiger TuS Weibern bewegt?
Dafür gibt es einige Gründe. Zunächst möchte ich betonen, dass ich menschlich in Trier hervorragend aufgenommen wurde und mich wohl gefühlt habe. Sportlich aber war ich nicht ganz so glücklich.
Warum?
Nach Verletzungsproblemen zu Saisonbeginn habe ich lange gebraucht, um mich an ein anderes Spielsystem zu gewöhnen. Da hat mir manchmal etwas die Anbindung ans Trierer Spiel gefehlt. Zudem war ich mit meiner eigenen Leistung nicht immer zufrieden. Aber das war nicht der alleinige Hauptgrund für meine Rückkehr.
Was hat sonst noch eine Rolle gespielt?
Der Frauen-Handball ist nun einmal nicht so professionell strukturiert, dass man die berufliche Zukunft schleifen lassen kann. Im März habe ich eine Ausbildung zur Physiotherapeutin begonnen. Das ist sehr lernintensiv und mit Europapokalspielen mitten in der Woche oder der Trainingsintensität in Trier kaum zu vereinbaren. Ich will und muss auf meine berufliche Zukunft schauen und deshalb sportlich etwas kürzer treten.
Dabei hat Trier doch auch in der kommenden Saison mit Ihnen geplant.
Stimmt. Und obwohl sportlich in der vergangenen Saison nicht alles rund lief, habe ich in den weiteren Planungen eine Rolle gespielt. Daher bin ich auch dem Verein sehr dankbar, dass er meiner Bitte der Vertragsauflösung zugestimmt hat.
War die Saison bei der DJK MJC eher ein gewonnenes oder verlorenes Jahr für Sie?
Es war auf alle Fälle ein Gewinn. Es hat mir gut getan, einmal neue Trainingsmethoden kennen zu lernen. Dazu kommt, dass es auch gut ist, einmal woanders zu spielen, sich auf neue Mitspielerinnen und ein neues Umfeld einstellen zu müssen. Und einmal in einem Spitzenclub gewesen zu sein, ist doch auch etwas wert. Vor allem, wenn es mit der deutschen Vizemeisterschaft verbunden ist.
Kommen wir zu Ihrer Entscheidung für Weibern. Warum sind Sie zurückgekehrt, nachdem sie vor einem Jahr froh waren, den Titel "Weiberner Urgestein" loszuwerden?
Meinem Heimatverein habe ich mich natürlich trotzdem immer verbunden gefühlt. Die Menschen hier mag ich. Aber vor allem das sportliche Konzept hat mir gefallen. Da ist auf der einen Seite der neue Wirtschaftsrat und mit Jan Reuland ein Trainer, der das Umfeld ebenso gut kennt - und auf der anderen Seite sind dort die Spielerinnen, die gehalten werden konnten.
Welche Perspektiven sehen Sie?
Es lässt sich beim TuS sicher etwas aufbauen. Wenn wir uns in der sehr starken Zweiten Liga wieder eingelebt haben, dann kann es vielleicht in ein paar Jahren wieder Erstliga- Handball in der Eifel geben. Der Verein will jedenfalls etwas Langfristiges auf die Beine stellen.
Langfristig auch mit Ihnen?
So weit nach vorne schauen möchte ich jetzt noch nicht. Zunächst freue ich mich einfach auf eine Saison, die wir mit Spaß und Begeisterung angehen wollen.
Das Gespräch führte Harry Traubenkraut
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Ein Neuaufbau mit alten KräftenHandball: Frauen-Zweitligist TuS Weibern bindet wichtige Spielerinnen an sich - Etheber, Fink, Heldrih und Salz bleiben
Vier Wochen nach Saisonende und dem Abstieg in die Zweite Handball-Bundesliga der Frauen ist der TuS Weibern in Sachen Personalplanungen einen großen Schritt vorangekommen. So ist es den Verantwortlichen des TuS gelungen, einige wichtige Leistungsträgerinnen auch fürs kommende Spieljahr an den Verein zu binden. Zudem kehrt Melanie Mannebach zurück.
WEIBERN. Mit Inga Etheber, Alexandra Fink, Sanja Heldrih, und Simone Salz bleiben bedeutende Eckpfeiler für den sportlichen Neuaufbau beim Neu-Zweitligisten TuS Weibern. Auch Jessica Oster gehört weiterhin zu den TuS- Handballerinnen. Die junge Bassenheimerin tritt erneut mit dem so genannten Doppelspielrecht für Weibern und die HSG Bannberscheid/Bad Ems an, die Prioritätensetzung aber verschiebt sich zu Weiberner Gunsten.
Das bedeutet, dass ihre Einsätze für die Eifeler gegenüber denen beim Westerwald-Club Vorrang besitzen. Gleiches gilt auch für Maren Hoffmann. Hoffmann kommt von der HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim nach Weibern, ebenfalls mit Doppelspielrecht und - wie Oster - mit Vorrang für Spiele des TuS.
Anita Carlsen wird sich dem Weiberner Kader zudem ebenfalls weiter zur Verfügung stellen. Dabei ist die Dänin allerdings nur bedingt einsetzbar: Denn sie pendelt zwischen ihrem Heimatland und der Eifel, weil berufliche Gründe das verlangen.
Neben den eigenen Jungtalenten um Diane Doelle, die behutsam an Zweitliga-Niveau herangeführt werden können, hofft Weiberns Trainer Jan Reuland auch noch, Daniela Baumgart den Rücktritt vom Rücktritt schmackhaft machen zu können.
Während bei Baumgart jedoch noch nicht klar ist, ob sie auch in der kommenden Saison zur Verfügung steht, kann sich Reuland auf eine weitere Spielerin zu Recht freuen, mit der er jahrelang erfolgreich zusammengearbeitet hat. Denn auch Melanie Mannebach kehrt zurück. (htr)
schlafsack und iso-matte mitbringen.
zurückgetreten.
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Der Umbau des Teams scheint also gelungen zu sein, der Abgang von Fixgrößen wie Barbara und Sylvia Strass sowie Birgit Engl ist einigermaßen verdaut
[URL=http://oehb.sportlive.at/artikel_showar…actual_liga_id=]quelle[/URL]