anders gefragt - gibt es für einen verein denn überhaupt eine handhabe, sich dieses strafgeld 'wieder zu holen'?
Beiträge von härter_schneller
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schnell hin oder her - diese (deine?) seiten sind sehr übersichtlich und für mich die anlaufstelle für regeltechnisches. danke der arbeit.

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ich wußte es, er ist unter uns -
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SG W/M schafft Sensation
Halbfinalsieg gegen Magdeburg.Vom 07.06.2005
WALLAU (jo) - Martin Schwalb ist in den letzten Wochen durch ein "Tal der Tränen" gegangen. Spielerabgänge, Niederlagen in Serie und als "krönender Abschluss" der (vorläufige Lizenzentzug für die Erstligahandballer des zweifachen Deutschen Meisters SG Wallau/Massenheim. Am Samstagabend konnte der SG-Coach, der nach wie vor dem Verein trotz verlockender Angebote (u.a. vom Nachbarn Wetzlar) die Treue hält, endlich wieder einmal lachen. "Einfach unglaublich, was die Jungs geleistet haben. In diesem Nachwuchs liegt mittelfristig die Zukunft der SG", überschlug sich Schwalb fast mit Lobeshymnen. Mit 36:33 (16:17) besiegte die erstmals in einem Deutschen Halbfinale stehende A-Jugend von Wallau/Massenheim den haushohen und seit Jahren (!) unbesiegten Deutschen Meister SC Magdeburg. Das Rückspiel und die endgültige Entscheidung um den Finaleinzug (gegen den Sieger VFL Bad Schwartau gegen Kornwestheim) findet am kommenden Samstag in der traditionsreichen Hermann-Gieseler-Halle in Magdeburg statt."Wer müssen einfach die Lizenz erhalten, notfalls vor einem ordentlichen G Gericht. Es gibt nur wenige Vereine mit solch einem soliden Unterbau in der Bundesliga wie bei uns. Magdeburg hat die Zeichen der Zeit bei immer weniger werdenden Sponsorengelder schon lange erkannt. Die Jungs gehen dort auf eine Sportschule und trainieren mindestens zweimal", sieht sich Schwalb unisono mit seinem langjährigen Mitspieler und jetzigem A-Jugendtrainer Mike Fuhrig auf dem richtigen Weg. Bleibt nur die Frage, ob dieses Niveau mit der fast zweitligareifen zweiten Mannschaft (Regionalliga-Dritter) und der ganz starken Nachwuchsarbeit auch bei einem Lizenzentzug für die "Erste" gehalten werden kann? Die Vorbildfunktion würde wohl fehlen.....
Nach dem mit unglaublich hohem Tempo geführten Spiel unter den Augen von DHB-Jugendkoordinator Klaus-Dieter Petersen (früher Nationalspieler beim THW Kiel) ärgerte sich das Trainertandem Scherer/Fuhrig sogar etwas. "Na klar, eine ausgesprochene Sensation mit einer tollen zweiten Hälfte.- Aber zu Beginn haben wir zuviel Respekt vor dem Meister gezeigt", meinte Fuhrig, während sich Scherer "eigentlich nur über die letzten 12 Sekunden ärgerte. Da vergab der zusammen mit Marco Djurdejevic (acht Tore) überragende und bereits sporadisch in der Bundesliga eingesetzte Michael Allendorff (7) bei Stande von 36:22 einen Siebenmeter. Statt 37:22 verkürzte das merklich geschockte Magdeburg mit dem Abpfiff der Bundesliga-Referees auf 36:33. "Zwei Tore, die uns hoffentlich nicht in der Endabrechnung fehlen", resümierte Fuhrig, der mit Sicherheit das eine oder andere der Riesentalente entweder in die Regionalligamannschaft oder im Falle der (unwahrscheinlichen) Lizenzerteilung in die Bundesliga integrieren möchte. Einige andere Talente zieht es zum Oberligisten TuS Dotzheim.
Den Stellenwert des SG-Sieges unterstreicht die Tatsache, dass die A-Jugend des SC Magdeburg (acht Deutsche Meistertitel in den letzten neun Jahren!) seit 2000 (gegen Minden) kein einziges Match mehr verlor. "Wir sind nach wie vor Außenseiter, der Sieger aus diesem Halbfinale dürfte wahrscheinlich den Titel holen. Wenn die Schiedsrichter dem SC Magdeburg im Rückspiel keinen Meisterbonus einräumen, haben wir als kompaktes Auswärtsteam durchaus eine Chance auf den ganz großen Wurf", lautete der Tenor aus dem Kreis der Mannschaft. Übrigens: Die Wallauer Ländcheshalle platzte mit gut 1000 Zuschauern aus allen Nähten, nicht alle Interessenten fanden Einlass. Die erste Mannschaft konnte zuletzt in der Ballsporthalle kaum mehr Fans begrüßen. Ein kleiner Silberstreif am zuletzt so dunklen Wallauer Horizont...
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Original von meteokoebes
Wen hast du denn gewaehlt?
des verrat ich net.gräfer hat in sachen präsenz und ausstrahlung übrigens deutlich zugelegt. da hat ihr die em gut getan.
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der war 2001/2 bei pfullingen und vorher bei fag.
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naja, ohne eine solche souveräne leistung wäre das nicht so eine gutes spiel geworden.
übrigens - wie auch schon im halbfinale in wallau - beide teams äußerst diszipliniert. abgesehen vom wallauer trainer...

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brauchste nen kredit?
ich hätte da auch noch ein paar kontakte nach kroatien...

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Original von Jens M.
Der Gewinn des NOHV Titels war schon ein Erfolg. Alles was jetzt kommt ist Zugabe.mit dem anspruch, top-of-the-pops im deutschen nachwuchsbereich zu sein, kann sich der fhc nicht mit dem nohv titel zufrieden geben.
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*zustimm*
webers beste zeit ist auch einige zeit her. der hat nicht umsonst in kronau keinen vertrag mehr bekommen, grigic war das herz des eisenacher angriffs, dem traue ich die erste liga zu.
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Original von meteokoebes
Seit wann gibt es von Essener Seite viel zu vermelden.naja - wenn ich so die im minutentakt eintackernden meldungen der tusem - 'insider(innen)' im lizenz-forum lese, macht essen ganz schön wind.

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TGS Walldorf in der Zweiten Liga
HANDBALL. Die Frauen der TGS Walldorf spielen in der nächsten Saison nun doch in der Zweiten Bundesliga. Regionalliga-Meister TV Lützellinden erhält nämlich keine Lizenz, so dass, wie TGS-Abteilungsleiter Bernhard Schill berichtet, der Klassenzweite Walldorf zum Zug kommt.
Am Freitag lehnte der Verband die Berufung Lützellindens ab, die der TV nach der ersten Instanz bemüht hatte. Lützellinden erwägt nach den Worten von Klassenleiter Berndt Dugall den Gang vor ein ordentliches Gericht, aber selbst wenn dieser erfolgreich sein sollte, werde dann die Zweite Liga eben aufgestockt.Die Walldorferinnen werden davon nicht überrascht, sondern sind seit drei Wochen darauf vorbereitet, wie Abteilungsleiter Schill betont. Der Verein ist durchaus willens, das Abenteuer Zweite Liga anzugehen.
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Walldorfs Handballerinnen sind am Ziel: Zweite LigaMörfelden-Walldorf. Die Handballerinnen der TGS Walldorf haben ihr Ziel doch noch erreicht: Sie sind als Vizemeister der Regionalliga Südwest in die Zweite Bundesliga aufgestiegen. Dem Meister TV Lützellinden wurde nämlich von der Bundesliga-Vereinigung (HBVF) wegen schwerer Verstöße gegen die Auflagen am vergangenen Freitag keine Lizenz für die Saison 2005/2006 erteilt. Allerdings können die Mittelhessinnen innerhalb einer Woche dagegen Protest beim Lizenzschiedsgericht einlegen.
«Sollte dieser erfolgreich sein, dann wird die Zweite Liga aufgestockt. So werden wir in jedem Fall in der kommenden Saison dort spielen. Die Handball-Abteilung und der Gesamtverein haben diesem Entschluss bereits zu gestimmt», erklärt TGS-Abteilungsleiter Bernhard Schill. In einer Pressekonferenz im Laufe der nächsten Woche will der Abteilungsvorstand dann weitere Einzelheiten zum «Abenteuer» Zweite Liga bekannt geben.
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In der Vergangenheit hatten die Walldorferinnen immer wieder mit dem Aufstieg geliebäugelt. Seit 1997 gehen sie in der Regionalliga auf Punktejagd und belegten dort seit 2001 regelmäßig einen Platz unter den besten vier Mannschaften. Der Traum von der Zweitklassigkeit ist nach einer starken Saison unter der Regie von Coach Dirk Leun, der mit Beginn der vergangenen Punktrunde den langjährigen Trainer Markus Pons abgelöst hatte, endlich wahr geworden. Nur drei Mal verließen seine Spielerinnen die Halle als Verlierer. Vor eigenem Publikum blieben sie sogar unbesiegt. Auch Meister Lützellinden wurde mit 21:40 in der Walldorfer Sporthalle regelrecht deklassiert.Das Gesicht des Vizemeisters wird sich allerdings in der kommenden Saison ein wenig verändern. Die Spielgestalterin und Torjägerin Wiebke Berlin zieht es aus beruflichen Gründen in Richtung Schweiz, während Sandra Hüttenberger und Andrea Kohnhäuser kürzer treten und in der zweiten Mannschaft aushelfen wollen. Wiebke Berlin ersetzen soll Svenja Keemss. Die 21-Jährige ehemalige Junioren Nationalspielerin kommt vom TV Mainzlar. Vom zukünftigen Klassenkonkurrenten TSG Ober-Eschbach wurde die 19 Jahre alte Madeleine Gieseler für den Rückraum verpflichtet. Verjüngt wird das Team durch A-Jugendliche von der TSG Oberursel: Torfrau Melanie Eckelt, Johanna Holstein und Kirsten Scheffels. Außerdem stehen die Verantwortlichen der TGS noch in Kontakt mit der Torjägerin der TSG Leihgestern, Sandra Steinbach, der aber auch ein Angebot von Mainzlar vorliegt. (vk)
na da muß kollege leun seine kontakte noch ein wenig strapazieren, um die walldorferinnen in der zweiten liga zu etablieren. keems und gieseler werden da allein zu wenig sein.
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Original von vr316
Ehre, wem Ehre gebührt:Schiedsrichter: Andler/Andler
...zu einem guten spiel gehören auch gute sr - und die beiden waren richtig gut.
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na und - mit dem wetten hast du doch sowieso keine so glückliche hand...

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Original von meteokoebes
Nach meinen Eindruecken kommt an den Leistungen von Graefer und Woltering keine vorbei.warum überrascht mich das jetzt nicht?

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Da steppt der Bär: TSG Ketsch ist in der ersten Liga
HANDBALL: Erneut überragende Mannschaftsleistung beim 39:33 (18:16)-Sieg im Aufstiegsrückspiel bei FrischAuf Göppingen
© Schwetzinger Zeitung - 06.06.2005 - Aus Göppingen berichtet unser Redaktionsmitglied Andreas Lin
Die TSG Ketsch ist in der 1. Handball-Bundesliga Damen: Mit einer erneut grandiosen Leistung gewannen die Bären gestern Nachmittag auch das Rückspiel bei FrischAuf Göppingen und steigen damit nach 1994 und 1999 zum dritten Mal ins Oberhaus auf. Beim 39:33 (18:16)-Auswärtserfolg in der Hohenstaufenhalle zeigte sich die Mannschaft von Karin Euler wie im Hinspiel kämpferisch und spielerisch von ihrer besten Seite und zwang den eigentlichen Favoriten - die FA-Damen waren nach Ende der regulären Saison Tabellenführer - zum zweiten Mal in die Knie.Während die Göppingerinnen in beiden Spielen nicht in der Lage waren, ihre im Rundenverlauf gezeigte Leistung abzurufen, war die TSG-Truppe auf den Punkt topfit, bestens eingestellt und mit dem absoluten Willen ausgestattet, diesen Triumph zu schaffen. Ab dem letzten Drittel der ersten Hälfte hatten die Bären uneingeschränkt das Kommando in der Hölle Hohenstaufenhalle und gaben die Führung nicht mehr aus den Händen. So konnte es sich Abteilungsleiterin Andrea Lemberger schon fünf Minuten vor dem Abpfiff erlauben, die Aufstieg-T-Shirts auszupacken. Die rund 250 Ketscher Fans feierten Karneval auf der Tribüne.
In Göppingen herrschte ohnehin Volksfeststimmung, nicht nur weil rund um die Hohenstaufenhalle wegen des Maientags ein toller Vergnügungspark aufgebaut war. Auch drinnen in der Halle sorgten 3600 Zuschauer für eine außergewöhnliche Atmosphäre und mit Sicherheit für eine Rekordzahl in der 2. Bundesliga Damen. Allein schon diese Kulisse sorgte für besondere Nervosität bei allen Damen auf dem Parkett, dazu noch die große Bedeutung dieses Spiels. So war diese Anspannung auf beiden Seiten sichtbar. Allerdings gingen beide Teams von Anfang an ein enormes Tempo. Die Treffer fielen oft so schnell hintereinander, dass der Hallensprecher gar nicht mit dem Durchsagen nachkam.
Doch mit zunehmender Spieldauer wurde deutlich, dass die Gäste mit ihrem komfortablen Sieben-Tore-Vorsprung doch eine gehörige Portion Selbstvertrauen mit ins Schwäbische gebracht hatten - ganz besonders Torhüterin Nicole Mahr, die mit ihren 20 Paraden so etwas wie die Mutter des Erfolgs war, und die beiden Außenspielerinnen Svenja Huber und Natalie Augsburg, die aus allen Lagen trafen.
Bis zur 20. Minute hatten die engagiert beginnenden Hausherrinnen noch leichte Vorteile und führten sogar mehrfach mit drei Toren. Mehr ließen die genauso einsatzfreudigen Bären aber nicht zu. Und plötzlich wendete sich das Blatt. Nach dem 11:8 nahm TSG-Trainerin Karin Euler eine Auszeit und muss in dieser Minute ihrer Mannschaft das Erfolgsrezept eingeimpft haben, denn wenig später stand es 11:11, und nach dem 13:13 zogen die Bären auf 16:13 davon.
Sie ließen sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als Göppingen ab der 38. Minute noch einmal Morgenluft witterte und sogar noch zweimal in Führung ging (24:23 und 25:24). Spätestens, als Nicole Mahr ihren 16. gehaltenen Wurf bejubelte und postwendend auf der anderen Seite Jeannette Ullrich zum 29:26 einlochte, war der dritte Aufstieg in die erste Liga perfekt. "Ich war mir sicher, dass die Mannschaft bis zur 60. Minute beißen wird", war Erfolgstrainerin Euler begeistert von ihrem Team, das bis zum Schlusspfiff weiterkämpfte und -spielte. So kamen alle Akteurinnen zum Einsatz und sämtliche Feldspielerinnen zu ihrem umjubelten Torerfolg.
Göppingen: Siffermann, Fuchs; Schulz (2), Unseld (1), Habiger, Munteanu (4), Breidert (4), Fritz (2), Glauner, Siegert (10), Frey, Dangel (10/5).
Ketsch: Mahr, Arndt; Kuhn (1), Merkel (8/3), Augsburg (7), Senk (2), Konrad (2), Ullrich (4), Trunk (2), Wörner (4), Garcia-Almendaris (3), Huber (5), Löbich (1/1).
Schiedsrichter: Pioro/Strick (Felsberg/Erkelenz). - Zuschauer: 3600 - Zeitstrafen: 12:8 Minuten - Siebenmeter 6/5 : 6/4 - Beste Spielerinnen: Siegert, Dangel - Mahr, Augsburg, Huber in einer geschlossen starken Mannschaft
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Rekordkulisse hilft Frisch Auf nicht
Gäste beherrschen entscheidende Partie - Fehlerquote bei allem Einsatz zu hochRummelplatz draußen, Volksfest drinnen - dennoch verloren Frisch Aufs Handballerinnen vor 3100 Zuschauern in der Hohenstaufenhalle das entscheidende Play-Off-Spiel mit 33:39 (16:18) Toren. Göppingen bleibt zweitklassig, Ketsch steigt auf.
Die 3100 Zuschauer in der "Hölle Süd" blieben über den Schlusspfiff hinaus und feierten ihre Mannschaften - die Ketscher Fans den Aufsteiger, der Frisch-Auf-Anhang den mit 33:39 Toren unterlegenen Südstaffel-Meister, der gestern mitten im Maientags-Rummel vor der beeindruckenden Rekordkulisse unermüdlich rackerte, aber die Überlegenheit des Gastes nach dem Hinspiel (33:26) auch im Rückspiel anerkennen musste.
"Wir haben alles probiert, es hat nicht gereicht", analysierte Trainerin Heike Kemmner, "einfach nur traurig" nach dem Aus auf der Play-Off-Zielgeraden. "Der Knackpunkt war bei der Drei-Tore-Führung", hatte Kemmner die entscheidende Spielphase schnell eingekreist. Nach einer Viertelstunde stand es nach einem nervösen Beginn 9:6 für ihre Mannschaft. Doch die kompakte Ketscher Truppe geriet nicht in Panik, sondern egalisierte zum 11:11 und übernahm gar mit 16:13 die Führung, obwohl Frisch Auf bereits zu diesem Zeitpunkt mit einer 4:2-Deckung praktisch alles nach vorn warf. "Entweder die sieben Tore aufholen oder mit fliegenden Fahnen untergehen", hatte die FA-Trainerin vor dem Anpfiff von ihren Spielerinnen verlangt. Doch zu viele von ihnen konnten auch gestern nicht die Form abrufen, die sie im Saisonverlauf gezeigt hatten. Nur Dagmar Siegert, Christine Dangel und zum Teil Verena Breidert boten dem Ketscher Bestreben, ein drittes Mal die Erste Liga zu realisieren, auf gleichem Niveau Paroli. Gleichzeitig durfte Ersatztorhüterin Carina Fuchs erst zu spät beweisen, dass sie den Ketscherinnen manchen Ball abkaufen konnte.
Am Ende spielten sich die Gäste in einem temporeichen Spiel fast in den auf Göppinger Seite erwünschten Rausch und erhöhten nach dem 27:29-Zwischenstand in der 48. Minute auf den klaren 33:39-Endstand. Damit verloren die Kemmner-Schützlinge gleichzeitig ihr erstes Heimspiel in der nun zu Ende gegangenen Saison.
Entscheidend für den verpassten Aufstieg blieb für Heike Kemmner, die nach dem Abpfiff zunächst alle ihre Spielerinnen abklatschte, das Hinspiel in Ketsch. "Dort kamen wir mit der Situation nicht zurecht, heute haben wir es in der ersten Hälfte deutlich besser gemacht", sagte Kemmner. Während FA-Männertrainer Velimir Petkovic die ungewohnte Rekordkulisse als Hemmschuh für die Göppingerinnen ausgemacht hatte, blickte Isabelle Glauner, mit Abstand jüngste FA-Akteurin, wenige Minuten nach dem Abpfiff bereits nach vorn: "Heute ging uns die Puste aus, aber nächstes Jahr greifen wir wieder an."
SO SPIELTEN SIE
FA Göppingen: Siffermann, Fuchs (ab 53.); Schulz (2), Unseld (1), Habiger, Munteanu (4), Breidert (4), Fritz (2), Glauner (1), Siegert (10), Frey, Dangel (9/5).
TSG Ketsch: Mahr, Arndt; Ullrich (4), Kuhn (1), Merkel (8/3), Augsburg (7), Senk (2), Konrad (2), Trunk (2), Wörner (4), Garcia (3), Huber (5), Löbich (1/1).
SR: Pioro/Strick (Heßlar/Erkelenz).
Zeitstrafen: 12:8 Minuten (Schulz, Glauner, Fritz, Dangel, Siegert, Frey - Garcia, Augsburg, Wörner, Senk).
Zuschauer: 3100.
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Zitatmir wäre aber dennoch FAG aus geographischen Gründen lieber gewesen
...mir ist ketsch viel lieber...vielleicht reicht's ja nächste saison zum besuch in ketsch.

und der modus? wer besser mit dem , modus geplant hat, ist erfolgreicher. das gilt für mich ganz besonders für ketsch und erfurt, die zum ende der punktrunde hin in fahrt kamen. da haben euler und leukefeld offenbar gut periodisiert.
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Original von MarStar
Entschuldige mal bitte wo gab es bei diesem spiel steigerungspotential auf den außenpositionen!das entscheidende wort heißt 'trefferquote'.
ZitatOriginal von MarStar
Kann vielleicht auch am sitzplatz gelegen haben!erstmal einen haben...

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Original von Tester
Das habe ich bisher auch so gesehen. Man könnte es aber auch anders sehen: Ein Torwart, der hinter einer starken Abwehr steht, kriegt weniger Bälle auf das Tor, also hat er auch weniger Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Wenn man zum Beispiel Düsseldorf und Gummersbach vergleicht:
Düsseldorf:
Almantas Savonis: 412 gehaltene Bälle, Daniel Sdunek: 79, gesamt: 491 ParadenGummersbach:
Steinar Ege: 225, Henning Wiechers: 211, gesamt: 436 ParadenTrotz der niedrigeren Anzahl der Torhüterparaden hat Gummersbach jedoch nur 910 Tore kassiert, während Düsseldorf 985 Gegentreffer erhalten hat.
Sprich: Die Gummersbacher Torhüter haben dank ihrer stärkeren Abwehr weniger Bälle aufs Tor bekommen, und mußten deshalb eben nicht so viel halten. Die Quote ist auch fast gleich, nämlich bei GM gut 32 und bei DD gut 33 Prozent.
Obwohl ich eigentlich Deiner Meinung bin, bin ich nicht sicher, ob man das nicht doch wie oben erläutert sehen müßte. Schwierig.

naja - da hast du mich nicht ganz verstanden. ich will darauf hinaus, das eine einfache 'paraden-zählung' eine quantitative, aber keine qualitative aussage über einen tw zuläßt. wenn die 'gute' abwehr bestimmte würfe zuläßt, dann muß / sollte der tw eine höhere paradenzahl haben als im falle einer abwehr, die gute wurfchancen des gegners zuläßt. also könnte man im obigen beispiel auch argumentieren, dass die tw mit der besseren abwehr weniger bälle gehalten haben als die mit der schlechteren abwehr, da die ersteren die 'einfachere' aufgabe hatten.
ich seh schon, das wird etwas esoterisch.