galia war die ärmste socke seines teams. im hf war der mann hervorragend und hielt einige bälle, die er nicht halten muß. leider ließ ihn schon hier seine abwehr im stich. noch schlimmer dann am sonntag, als seine mannschaft weder im rückzug noch in der positionsabwehr eine vernünftige 'endspiel-einstellung' fand.
auch gegen nordhorn startete galia exzellent - um dann im weiteren spielverlauf 'opfer' seiner emotion zu weden. wieder ließ ihn die abwehr im stich und nach 40 minuten baute er deutlich ab - imo war da die mentale spannung bei ihm nicht mehr aufrechtzuerhalten. die ersten 40, 45 minuten ziehe ich meinen hut vor ihm, danach war er ausgepowert und fertig.
Beiträge von härter_schneller
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Original von Handball-SR
gute regelkenntnis zahlt sich eben aus.ich fand übrigens auch die szene in der sie eine entscheidung zurück nahmen und revidierten sehr angenehm und symphatisch. das ihnen das jetzt teilweise als schwäche und unsicherheit ausgelegt wird finde ich schade.
genau das gegenteil ist m.e. der fall. hut ab jutta und susanne !!! da können sich einige "herren der schöpfung" eine scheibe von abschneiden.*zustimmung*
sr-leistungen zu bewerten ist immer so eine sache. aber ehrmann/künzig haben ein nicht ganz einfaches spiel insgesamt ordentlich geleitet. und es ist eine stärke der beiden, miteinander zu kommunizieren. besagte szene - entscheidungsabsprache & korrektur - war ganz klar eine typische problemsituation 'blickwinkel', die die beiden im sinne des spiels gelöst haben. -
da liegt die eigentliche krux im modus sowie in der struktur der frauenliga mit extremen unterschieden in der leistungsfähigkeit.
das der hcl so plant, kann ich - und du wahrscheinlich auch - rational nachvollziehen. das es grundsätzlich nicht sehr im sinne der wettbewrbsgleichheit ist, wenn gegen ende der saison 'neu aufgestellt' wird, ist auch klar. aber jedes team hat eine ganze saison zeit, dinge sportlich zu regeln. und da haben die drei 'underdogs' eben alle gepatzt.
gerade mainzlar hat aus eigenem versagen auf allen bereichen erst für diese mißliche situation am saisonende gesorgt. -
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...ach so. und in der umgebung dann viele spieler ohne (buli-) verein...?
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und warum ist die sg jetzt aufgelöst worden?
das schien doch sehr rationales handeln gewesen zu sein.
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'hsr' war schneller -
regel 14:1 greift hier.
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Auf 7-m-Wurf wird entschieden bei:
b) unberechtigtem Pfiff während einer klaren Torgelegenheit;
c) Vereiteln einer klaren Torgelegenheit durch das Eingreifen einer nicht am Spiel beteiligten Person (ausgenommen 9:1 Kommentar).
Für die Definition einer "klaren Torgelegenheit" siehe Erläuterung 8.ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hierzu irgendwo eine erläuterung von dhb oder ehf habe. finde sie nur zur zeit nicht.
was übrigens auch heißt, dass grafschafter pfiffe genauso wie flensburger 'wind' oder kieler 'brise' bewertet werden. muß ja auch, oder sollen die sr noch den übeltäter namentlich benennen?
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Zitat
Original von jfherden
Hilf mit Konflikte auf der Tribüne zu vermeiden, indem du deine Regelkenntnis zur Verfügung stellst!
Als zuschauender SR hat man die Möglichkeit, auf sein Umfeld einzuwirken. Mit seiner Regelkenntnis kann man dazu beitragen, dass viele Entscheidungen des leitenden SR besser verstanden werden und somit den leitenden SR entlasten.
[/quote]Nicht selten wird man als Besserwisser abgestempelt. Denn oftmals wollen die anderen Zuschauer nicht "belehrt" werden, teilweise wissen sie es besser und wollen es durch die rosarote Vereinsbrille sehen.
Gegen meckernde Zuschauer ist kein Kraut gewachsen, da sollte man sich lieber zurückhalten[/quote]
...wie (leider) wahr. alles weitere in den kommentaren rund um's f4.
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der tv bergen-enkheim wird für den thc zum meistermacher:
TV Lützellinden - TV Bergen-Enkheim 20 : 21 -
neues aus der ortenau
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Ende einer Zweck-Gemeinschaft Handball: Einvernehmliche Trennung der SG Willstätt/Schutterwald im Juni / 32:20 gegen ObernburgVon: Thomas Kastler
Die Spielgemeinschaft SG Willstätt/Schutterwald wird nur fünf Jahre alt. Nach dem 32:20-Sieg über TuSpo Obernburg, der endgültig den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga bedeutet, erklärten die Vorsitzenden Werner Hetzel (TV Willstätt) und Frank Heuberger vom TuS Schutterwald das einvernehmliche Ende dieser Zweck-Gemeinschaft. Willstätt. Hintergrund der SG-»Scheidung«, ist das bevorstehende Insolvenzverfahren gegen die Spielbetrieb-GmbH der SG W/S. »Aufgrund dieser Vorkommnisse ist es nur schlüssig und konsequent, dass wir von nun an als Schutterwald und Willstätt unsere eigenen Wege weitergehen«, erklärte Frank Heuberger: »Vor fünf Jahren war es gut dass es mit der SG W/S begann, jetzt ist es vielleicht gut, dass es endet.« »Dem ist nichts hinzuzufügen«, sagte Willstätts Vorsitzender Werner Hetzel und demonstrierte damit vor allem eines: Beide SG-Partner sind froh, dass der an der Basis nie wirklich gelebte Zusammenschluss zu Ende geht. Vorangegangen waren entscheidungsfindende Sitzungen beim TuS Schutterwald und beim Turnrat des TV Willstätt. Ergebnis: »Mit einer zu gründenen Gesellschaft will der TV Willstätt in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga und mit seiner zweiten Mannschaft in der Baden-Württemberg-Oberliga antreten«, kündigte Hetzel an. Voraussetzung dafür ist eine Lizenzerteilung durch die Handball-Bundesliga (HBL). Der TV Willstätt II würde dann in der Baden-Württemberg-Oberliga sportlicher Rivale des TuS Schutterwald. »Nur auf dem Spielfeld die Köpfe einschlagen und dann gemeinsam ein Bier trinken«, frotzelte Heuberger schon mal im Voraus. Armin Emrich, nach dem ausgeschiedenen W/S-Trainer Bob Hanning die zweite, echte Integrationsfigur der SG W/S, verordnete seiner Enttäuschung über die Entwicklung der letzten Wochen gestern eine strikte Auszeit und forderte den proppevollen Saal der Pressekonferenz auf: »Stoßen sie auf den Handball der Zukunft an!« Die Antwort: freundlicher Applaus. (...) Vor dem Spiel hatte der am Saisonende zurücktretende sportliche Leiter die zweite Mannschaft der SG W/S für ihren Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga geehrt und dabei noch einmal den Sieg des Leistungssportkonzepts der nun endenden »Ehe« unterstrichen: »Künftig können laut Statuten die Spieler unter 23 Jahren uneingeschränkt zwischen erster und zweiter Mannschaft hin- und herwechseln.« Das passiert nun - die Lizenzereteilung vorausgesetzt - unter dem Namen TV Willstätt I und II. quelleZitat
SG W/S: Sieg gegen Obernburg und Ende einer ZweckeheWillstätt (UK).
(...) Es war eigentlich ein Spiel, das den Sinn einer Spielgemeinschaft vor Augen führen sollte. In der Schlussformation standen mit Torwart Florian Leutner, Marco Erb, Timo Schneider, Oliver Junker, Christian Heuberger, Björn Gerber und Marcus Helm ausnahmslos Nachwuchsspieler, in der Abwehr verstärkt durch Routinier Oliviér Engel. Vor dem Spiel wurde die zweite Mannschaft vom sportlichen Leiter Armin Emrich, von Willstätts Bürgermeister Artur Kleinhans, vom stellvertretenden Willstätter Ortsvorsteher Hans Cleiß und SHV-Männerspielwart Helmut Reith für den Meistertitel in der Südbadenliga und den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Liga geehrt. Das sportliche Konzept schien im fünften Jahr endlich Früchte zu tragen, während die wirtschaftliche Grundlage das Scheitern bedeutete. Die erste Meisterschaft der Ortenauer Spielgemeinschaft war auch die letzte dieser Art. In der anschließenden Pressekonferenz wurde von den Vorsitzenden des TV Willstätt und des TuS Schutterwald, Werner Hetzel und Frank Heuberger, die einvernehmliche Trennung zum 30. Juni diesen Jahres verkündigt. Ein Schritt, der im vergangenen Jahr möglich gewesen wäre, aber durch die Nichtkündigung des SG-Vertrages eine automatische Verlängerung zum Ende der Spielzeit 2005/06 nach sich zog, der aber nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen den wirtschaftlichen Träger OMSV Ortenauer Marketing & Sportvertriebs GmbH erwartet wurde und den Anhängern beider Vereine wohl aus dem Herzen sprach. "Vor fünf Jahren war es gut, dass es begann, jetzt ist es vielleicht gut, dass es endet," erklärte Frank Heuberger als Gast in der Hanauerlandhalle die einvernehmlichen Gespräche der letzten Tage. Dem hatte auch Werner Hetzel nicht viel hinzu zu fügen und zeigte sich erleichtert, dass die Trennung so ruhig in die Wege geleitet wurde. "Die zehn Kilometer, die uns trennen, dürfen nicht dafür sorgen, dass wir uns auf dem Spielfeld die Köpfe einschlagen," wünscht sich der TVW-Vorsitzende für die Zukunft eine gesunde sportliche Rivalität, die in der BWOL mit dem Aufeinandertreffen des TuS Schutterwald und der wieder unter dem alten Namen TV Willstätt auflaufenden zweiten Mannschaft wahrscheinlich am vierten Spieltag der neuen Saison ihren ersten Höhepunkt erlebt. Auch im persönlichen Gespräch äußerten sich die beiden Vorsitzenden sehr sachlich zum Thema. Am Mittwoch sei bei der turnusmäßigen Sitzung des Schutterwälder Vorstandes eine Tendenz zur vorzeitigen Beendigung zu erkennen gewesen, die auch einen Tag später bei der Sitzung des Turnrates, des Gesamtvorstandes des TVW, sich verstärkte. In einem Vier-Augen-Gespräch der beiden Vorsitzenden am Freitag vor dem Spiel gegen Obernburg wurde eine Einigung erzielt und in der anschließenden Pressekonferenz auch offiziell bekannt gegeben. "Manchmal nimmt man so Ereignisse als Anlass zur Trennung," gab es für Heuberger außer der Insolvenz keinen Unterschied zum letzten Jahr, als man die Kündigungsfrist zum Ablauf der fünf Jahre verstreichen ließ. "Willstätt will einen Neuanfang machen und sind wohl relativ froh, dass sie uns weg haben," sah er dies ohne Groll als logische Konsequenz an. Noch konkreter wurde hier Werner Hetzel. "Der Unterschied war wohl, dass keiner diese Karte ziehen wollte, um das Gesicht nicht zu verlieren, was aber letztendlich dem Spielbetrieb ja auch nicht geschadet hat," war für Hetzel der Kooperationsvertrag nach dem Insolvenzantrag erneut auf dem Prüfstand. Sportlich wollen beide Vereine das Bestmögliche erreichen. "Wir sind Sportsmänner in der Vorstandschaft und Sportsmänner in der Mannschaft, wenn man da nicht nach dem Maximalen strebt, was zumutbar ist, wäre man fehl am Platz," würde man in Schutterwald auch einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga mitnehmen. Der TV Willstätt wird mit mindestens drei Mannschaften antreten, in der 2. Liga sowie der Baden-Württemberg-Oberliga und einer dritten Mannschaft, die vielleicht durch ein viertes, noch nicht sicheres Team ergänzt wird. "Heute war auch Meldeschluss für die Mannschaften, es war also Eile geboten," beschrieb Hetzel die Aktivitäten während der letzten Wochen. Angesprochen auf einen Spielort Offenburg und den Anfragen der Messe Offenburg bei Verbänden und Vereinen, auch sportliche Events in der neuen Messehalle abzuhalten, zeigten sich beide zurückhaltend. "Das ist noch viel zu weit weg," verneinte Frank Heuberger mögliche Gespräche mit der Betreibergesellschaft. "Wir als TV Willstätt wurden nicht angefragt, ob die OMSV Anfragen erhalten hat, kann ich nicht bestätigen," konnte Werner Hetzel sich hierzu nicht äußern. Er zeigte sich aber hoch erfreut, dass wenigstens von Seiten der bisherigen Sponsoren für die kommende Saison die Zusage gegeben wurde, den Zweitligahandball in Willstätt und damit in der Ortenau aufrecht zu erhalten. "Es wäre mir recht, wenn wir noch ein paar Sponsoren finden können, letztendlich ist es aber wichtig, dass die zwei Mannschaften spielen können," sieht Hetzel einer Lizenzerteilung frohen Mutes entgegen. Mit der Gründung einer neuen Marketinggesellschaft soll auch der Zweitligahandball unter dem Namen TV Willstätt seine Fortsetzung finden, sofern von der Handball Bundesliga HBL die Lizenz für die kommende Saison erteilt wird. Ist das Scheitern der am 7. Mai 2000 verkündeten Ehe zwischen beiden Vereinen das Ende des Wunsches, in der Ortenau Handball auf höherer Ebene zu etablieren? Wohin wird der Weg führen, wer wird sich neben dem wahrscheinlichen Trainer Rudi Fritsch um die sportlichen Belange kümmern? Können genügend Sponsorengelder akquiriert werden, um dem Handball Standort Ortenau langfristig eine Perspektive zu bieten? Sicherlich würde man im Ruhrgebiet auch nicht versuchen, Schalke und Dortmund unter einen Hut zu bringen, aber das gegenseitige Wettrüsten hat zumindest schon die Borussia in wirtschaftliche Nöte gebracht. War der Gedanke einer Spielgemeinschaft vor fünf Jahren nicht ein Rettungsanker für zwei sportlich (TVW + TuS) bzw. wirtschaftlich (TuS) auf dem Boden der Tatsachen gelandeten Vereinen? Ein Modell SG Weiche-Handewitt, inzwischen unter SG Flensburg zu Meister- und Pokaltiteln gekommen, in der Ortenau. Eine Bündelung der sportlichen, aber vor allem wirtschaftlichen Kräfte, die leider nur zu Beginn auf einer etwas größeren Flamme warmgehalten und während der gesamten fünf Jahre nur mangelhaft gelebt wurde. Das Insolvenzverfahren war nur das Ende einer kriselnden Beziehung. Bei den Sponsoren hauptsächlich getragen durch ehemalige TVW-Gönner, im Nachwuchsbereich bei der ersten Mannschaft besetzt mit Spielern des TuS. Es ist für die Region zu wünschen, dass auch unter dem Namen TV Willstätt das angestrebte Modell erhalten bleibt. Mit diesen Worten beschloss Armin Emrich die wegweisende Pressekonferenz. "Begießen Sie die Zukunft, die mit dieser sportpolitischen Weichenstellung begonnen hat, stoßen Sie an auf eine weitere sportliche Zukunft für den Leistungshandball in der Ortenau," beendete der Frauen Nationaltrainer den Abend.
quelleauslöser und hintergrund der 'trennung' sind mir allerdings nicht klar. riecht nach persönlichen dingen.
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da braucht's eine mannschaft, die auf einigen psitionen verstärkt wird. eine 'arena' allein schaft keine punkte bei. in wetzlar hat man halt erstmal auf die verbesserung des umfelds gesetzt, jetzt muß im sportlichen bereich die qualität steigen. denn das wird schon aus der berichterstattung deutlich: längerfristig haue in der 'schmucken arena' wird nicht (mehr) akzeptiert. aber das sollten eben die verantwortlichen vorher wissen.
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wobei ich ganz abgesehen von den sr'n von vornherein erwartet habe, dass der hcl gegen györ nicht weiterkommt. dazu halte ich die ungarinnen einfach für das bessere team.
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das glaube ich nicht, haben sie keine guten Erfahrungen gegen gemacht.
alles tarnung...
ZitatVor allem, weil sie ja im Pokalhalbfinale schon gegeneinander spielen. Dann also dreimal innerhalb von einer Woche......ich glaube, das will keiner!
frankfurt muß sparen - da passt das gut - und verbilligt die spielbeobachtung...
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na ja - die sind so scharf, da kommt's schon mal zur (tränenreichen) gesichtsfeld-eintrübung.
das meintest du ja sicher.
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interessant ist vor allem, das hier die 'alt-traditionelle' handballschule aufeinander trifft. denn so unterschiedlich sind die spielauffasungen von kometal und slagelse nicht. liegt vieleicht auch am balkan-osteuropa-einschlag bei slagelse.
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tja - sollte da ein trend erkennbar sein?
obernburg hat natürlich auch ein mehr als heftiges programm:23.04.2005 TuSpo Obernburg - TSG Ludwigsburg-Oßweil
30.04.2005 ThSV Eisenach - TuSpo Obernburg
07.05.2005 TuSpo Obernburg - HSG Gensungen/Felsberg
14.05.2005 SG Kronau/Östringen - TuSpo Obernburg -
ZitatAlles anzeigen
Ein Mauch kennt keinen Schmerz
Petterweil. Die Erleichterung beim Tabellenführer TSG Münster war riesengroß. Dank einer geschlossen starken Leistung setzte sich die Mannschaft von Trainer Hans-Josef Embs beim Tabellenvierten TV Petterweil mit 30:26 (17:9) durch.Sicher waren die Vorzeichen für Münster schlecht. Neben Bodo Mantel (Schulterverletzung) fällt Jörg Christmann (Bandscheiben-Vorwölbung) länger aus. Im Training fehlten die beiden Rückraumspieler Andreas Kalmann und Daniel San José (krank), so dass sich Thomas Mauch in den Dienst der Mannschaft stellte. Der Rückraumspieler, der sich vor knapp zwei Wochen eine leichte Schultereckgelenks-Sprengung zugezogen hat, spielte für Münster die gesamten 60 Minuten im Angriff, obwohl er Schmerzen hatte. «Vor dem Thomas Mauch muss ich den Hut ziehen», lobte Embs, «wie er in das Spiel gegangen ist und die beiden Tore gemacht hat, das war unglaublich».
Mauch, der offensichtlich gehandicapt war, traf gleich zu Beginn des Spiels zwei Mal, ordnete dann die Angriffe seiner Mannschaft und hatte großen Anteil am Erfolg. Seine Mitspieler standen ihm aber kaum nach: Konrad Bansa, der in der wichtigen Phase Mitte der zweiten Hälfte über sich hinauswuchs, Torjäger Eryk Kaluzinski, Jörg Brendewmühl in der ersten Hälfte und Matthias Mauch waren ähnlich stark.In der ersten Halbzeit spielten die Münsterer Für Regionalliga-Verhältnisse überragend. Volkhard Krekel, der sein Comeback im Regionalligateam gab, löste seine Aufgabe in der Deckung gegen Ziad Rejab glänzend. Die gesamte Abwehr stellte sich glänzend auf ihre Gegenspieler ein, nur der zum Zweitligisten TV Gelnhausen wechselnde Philipp Deinet hatte gute Aktionen und sorgte für die ersten Treffer seines Teams. Seine Mitspieler kamen nicht zurecht, während bei Münster im Angriff alles klappte.
Wer allerdings dachte, dass das Spiel entschieden war, sah sich allerdings getäuscht. Petterweil versuchte es nach dem Wechsel mit Manndeckungen gegen zwei Rückraumspieler, wollte die Ordnung aus dem
Handball, Regionalliga
Spiel der Gäste nehmen. Dies fruchtete. Die Gastgeber fingen sich, konnten den Rückstand bis zur 43. Minute halbieren. Im Spiel «vier gegen vier» kam bei beiden Mannschaften Hektik auf, die in der vertretbaren roten Karte für Deinet nach einem Rempler gegen Bansa gipfelte. Die Gäste versuchten, die Ruhe zu bewahren, in den entscheidenden Momenten trafen in dieser Zeit immer wieder Kaluzinski, Tobias Clasen und Matthias Mauch. Petterweil kam nicht mehr heran, obwohl die Mannschaft nach der schwachen ersten Hälfte nicht wiederzuerkennen war.
«Das war ein ganz wichtiger Erfolg für uns», freute sich Matthias Mauch, «viele haben damit gerechnet, dass wir dieses Spiel verlieren». Sein Bruder freute sich darüber, dass er durchspielen konnte: «Ich konnte der Mannschaft helfen. Am Donnerstag sah es bei uns ganz schlecht aus, alle waren ziemlich am Boden.» Kaluzinski freute sich über den Sieg, mahnte aber wie seine Mitstreiter zur Vorsicht: «Wir müssen jedes Spiel für sich sehen. Nur dann schaffen wir es.»
Petterweil: Mahlik (1. bis 21., 31. bis 60.), Reimann (21. bis 30.); Olbrich (5/3), Rejab (1), Trinczek (3), Fetzer (1), Schneider, Ruppert (3), Deinet (8), Weber (5), Baier, Shimonjenko.
Münster: Bansa (1. bis 60.), Lehnert (nicht eingesetzt); Völker (1), Krekel, Matthias Mauch (5), Kalmann, Gölzenleuchter (1), Kaluzinski (10/1), Clasen (5), Thomas Mauch (2), Brendemühl (6/3).
Schiedsrichter: Hoyer/Kasten (Lützellinden). Zuschauer: 400. (vho)
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ZitatAlles anzeigen
HSG Wetzlar unterliegt SC Magdeburg 23:32 (14:19)Halle klasse, Kulisse klasse,Gegner eine Klasse besser
16.04.2005
Die HSG Wetzlar ist in der neuen Mittelhessen-Arena immer noch nicht angekommen - aber dafür endgültig im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga. Die Halle ist klasse, die Kulisse mit 4400 Zuschauern war es auch. Aber das Starensemble des SC Magdeburg war gestern Abend eine Klasse besser als die völlig verunsicherten Gastgeber, die am Ende eine schmerzliche 23:32 (14:19)-Klatsche kassierten.
Der für gewöhnlich um ein markiges Wort nie verlegene Rainer Dotzauer blieb wie versteinert auf der Auswechselbank sitzen, als sich die Spieler höflich und sichtlich niedergeschlagen vom Publikum verabschiedeten. "Das muss ich erst einmal verdauen", sah sich der Macher der Spielgemeinschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen unmittelbar nach dem Abpfiff "nicht in der Lage, einen Kommentar abzugeben". Hinterher sprach der sportliche Leiter von einer "desolaten" Vorstellung der Grün-Weißen, die auch ihre vierte Partie in ihrem neuen Domizil und die siebte hintereinander verloren.
"Wir haben die ersten 20 Minuten phantastisch gespielt", sagte dagegen Trainer Holger Schneider. Was ein bisschen übertrieben, aber keineswegs falsch war. Nach sechs Minuten bereits 1:4 im Hintertreffen, hielt der Tabellen-13. immer besser dagegen. Ausgerechnet Jan Eiberg "Faxe" Jörgensen, der zum Ende des Jahres vorzeitig den Verein verlassen soll, präsentierte sich im rechten Rückraum torgefährlich wie selten. Als Alexis Alvanos die HSG in der 13. Minute mit 7:6 erstmals in Führung warf und Nebojsa Golic einen Siebenmeter zum 9:8-verwandelte, brodelte die Arena. Aber nicht lange. Als EHF-Cup-Finalist und Champions-League-Aspirant Magdeburg eine Minute vor der Pause mit 19:13 führte, war nicht nur Wetzlars Manager Dotzauer "schockiert".
"Wir haben den Gegnern mit unseren Fehlwürfen und Fehlpässen stark gemacht", schüttelte Kapitän Axel Geerken enttäuscht den Kopf. Der Torwart, der besonders gegen Handball-Punkt Stefan Kretzschmar und den mit zwölf Treffern überragenden Polen Karol Bielecki fast keine Hand an den Ball bekam, machte nach 17 Minuten Platz für Waldemar Strzelec, der sich steigerte und eine noch größere Packung verhinderte. Auf der Gegenseite kam es für die Mannschaft von Trainer Schneider buchstäblich ganz bitter. Jung-Nationalkeeper Johannes Bitter wehrte vier Siebenmeter und so manchen freien Wurf ab. Nachdem Alvanos und der junge Andreas Lex 20 Minuten vor Schluss mit zwei Toren in Unterzahl auf 19:22 verkürzt hatten, folgte statt der erhofften Aufholjagd der schwere K.o.-Schlag. Zudem musste Rückraumspieler Christian Caillat nach einer üblen Attacke von SCM-Kapitän Steffen Stiebler mit einem geplatzten Schleimbeutel passen und am Abend im Wetzlarer Klinikum behandelt werden.
"Wenn du gegen eine Klassemannschaft wie Magdeburg gewinnen willst, musst du mindestens 96 bis 97 Prozent bringen, aber das war heute nicht der Fall", erklärte Wetzlars Trainer Holger Schneider kleinlaut. "Wir waren in der Abwehr beweglich, im Angriff druckvoll und die HSG ohne Selbstvertrauen - ganz anders als noch zuletzt gegen Lemgo", brachte es Magdeburgs isländischer Coach Alfred Gislason auf den Punkt.Und HSG-Manager Rainer Dotzauer hatte nach der neuerlichen Enttäuschung vor allem eine Sorge: "Hoffentlich machen die Leute das hier noch lange mit".
Wetzlar: Geerken, Strzelec (ab 17.) - Clößner, Kieselhorst, Caillat (2), Sighvatsson (2), Kestawitz (1), Monnberg (4/2), Jörgensen (5), Alvanos (3), Golic (4/1), Lex (1), Pausch (1).
Magdeburg: Bitter, Friedrich (bei einem Siebenmeter) - Oelze (2), Kretzschmar (5), Bielecki (12/4), Kuleschow (2), Abati, Sprenger (3), Theuerkauf (3), Sigurdsson (1), Stiebler, Schöne (1), Vugrinec (3), Grafenhorst.
Schiedsrichter: Brauer/Holm (Hamburg/Hagen) - Zuschauer: 4400 - Zeitstrafen: Wetzlar drei (Sighvatsson, Kestawitz, Kieselhorst); Magdeburg vier (Abati/zwei, Stiebler, Bielecki) - verworfene Siebenmeter: Golic (19.), Pausch (22.), Alvanos (27.) und Monnberg (54.) scheitern an Bitter (Magdeburg).
Und HSG-Manager Rainer Dotzauer hatte nach der neuerlichen Enttäuschung vor allem eine Sorge: "Hoffentlich machen die Leute das hier noch lange mit". - eine neue halle macht halt noch keine neue mannschaft. bleibt zu hoffen, dass in absaehbarer zukunft das team in der lage sein wird, 'arena' - ansprüchen zu genügen. offenbar war die alte halle tatsächlich für so einige überraschungspunkte gut.
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Odenwälder müssen Blick nach unten richtenGroß-Bieberau · 17. April · ote · Die TSG Groß-Bieberau steht praktisch mit einem Bein in der Regionalliga. Die Odenwälder verloren am Sonntagabend ihr Heimspiel vor 750 Zuschauern mit 26:34 (13:16). Vier Spieltage vor Saisonschluss in der zweiten Handball-Liga Süd hat Groß-Bieberau fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.
Zunächst hielten die Gastgeber bis zum 5:5 sehr gut mit. Dann richteten die Gäste ihre 6:0-Deckung offensiver aus und bereiteten den Gastgebern zunehmend Probleme. Im Gegenzug kamen die Kornwestheimer zu einfachen Toren durch Tempogegenstöße. Kurz nach der Halbzeit kam Groß-Bieberau sogar nochmal auf 15:16 heran, war den Gästen dann aber auch spielerisch unterlegen. "Ich bin etwas ratlos, wir haben spielerisch vollkommen neben uns gestanden", so Trainer Thomas Göttmann. "Wir werden die Mannschaft runderneuern", kündigte der sportliche Leiter Georg Gaydoul an.
Trainer Göttman will die Mannschaft zumindest verjüngen. Mit dem 20-jährigen Christian Scholz vom Landesligisten Heppenheim hat Groß-Bieberau bereits einen hoffnungsvollen Torjäger verpflichtet. Den Verein verlassen wird allerdings Leistungsträger Andreas Neumann, der in Friesenheim anheuert. Das Gros der Mannschaft soll aber laut Göttmann erhalten bleiben.