ZitatOriginal von Sille
Und Hannover ist glaube ich auch nicht so viel spannender...
ich find hannover schön.
ist die schönste größte provinzstadt deutschlands.
ZitatOriginal von Sille
Und Hannover ist glaube ich auch nicht so viel spannender...
ich find hannover schön.
ist die schönste größte provinzstadt deutschlands.
hmh...der verdacht liegt nahe - wrobel/wrobel statt wrobel / winter?
ein namensdreher?
aus niedersachsen - stelle glaub ich - sind die ja.
decken wir hier einen handfesten sr-skandal im dhb auf?? ![]()
ZitatOriginal von kleener312
Hier kommt aber auch noch das Thema dazu, dass es so viele übereifrige Eltern gibt, die ihr Kind zum Teil quer durch die Republik zum Training fahren (zum Beispiel von Hannover nach Oldenburgin der B und A Jugend) oder meinen, ihr Kind lerne nur bei den "großen" Vereinen etwas. Sicher gibt es viele Jugendtrainer, die ihr Handwerk nicht verstehen. Aber es gibt auch Kinder, die "Spätstarter" sind, den richtigen Kick erst später bekommen. Diese haben meistens bei den großen Vereinen und du dort herrschenden Druck schon aufgegeben, bevor sie diesen Kick erfahren können ...
Gruß aus Hannover
wieviele 'kleine' dorfvereine gibt es,die einer a- oder b-jugend 5 te in der woche unter kompetenter anleitung inklusive sportmedizinischer beteuung anbieten?
und noch etwas zum thema 'druck' - wer leistungsorientiert diesen sport ausüben will, der steht permant unter druck. leistungs-druck eben. und wer nicht von klein auf - wir reden hier vom einstieg in den leistungsorientierten nachwuchshandball, also c-jugend aufwärts - gelernt hat mit druck und stress umzugehen, wird nie sein / ihr potential ausreizen.
Zitat[i]Nach der Saison wurde von einem "body count" von 5 berichtet.
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Bei der "Quote" würde es mich wirklich nicht wundern, wenn die ne Wette laufen hatten...
hmh...12+2 ist eine mannschaft.
na ja, eine wA ist vielleicht schon mit 10+2 ne mannschaft.
10+2 = 12
5 / 12 = 0,416
quote 41,6%
v-e-r-s-a-g-e-r-q-o-u-t-e
ZitatOriginal von daabefuggeler
Ich....geldgierig
hallo!
verein mit langer tradition und
großartiger fankultur sowie
hochprofessionellem umfeld und
wunderschöner heimspielatmosphäre bietet
dir
in der nächsten saison ein
super perspektive in der bu-li!
über geld können wir reden,
da ist einiges möglich, denn
der verein wird gerade grundsaniert -
und das beste ist -
wir sind ganz in deiner nähe, umzug nicht nötig!
![]()
lächerlich?
mir erscheint da ein bundesliga - 'verein' als
k-u-n-s-t-p-r-o-d-u-k-t
die antwort kann ja nur sein: auf der basis anderer angaben.
only no news is bad news
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500 000 Euro fehlen Wallau zur RettungHessischer Handball-Bundesligist hat bis Montag Zeit, die Finanzlücke zu schließen, "sonst wird es zappenduster"
VON JÜRGEN HEIDE
Als Ralf Jahncke am Dienstagmorgen im Vereinsheims des TV Wallau sein Sanierungskonzept zur Rettung des finanziell maroden Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim vorstellte, war es bitterkalt. In der Nacht sei die Heizung ausgefallen, hieß es. Bezeichnend für die Lage des von der Insolvenz bedrohten Tabellenzehnten. Die Zahlen, die der Sprecher der Gesellschafter der Spielbetriebs GmbH anschließend in schonungsloser Offenheit nannte, ließen selbst hart gesottene Beobachter mit dem Kopf schütteln. "Wenn wir vor einer Woche nicht eingegriffen hätten, wäre unsere Verschuldung, die derzeit bei 1,5 Millionen Euro liegt, bis zum 30. Juni 2005 auf 1 750 000 Euro gestiegen", sagte Jahncke. Auch deshalb hat Jahncke mit Zustimmung von acht der neun Anteilseigner den dafür verantwortlichen geschäftsführenden Manager Bülent Aksen inzwischen fristlos gekündigt. "Wir müssen das Ergebnis bis zum 30. Juni um eine Million Euro verbessern", sagte Jahncke, um dann anzufügen: "Bis zum nächsten Montag brauchen wir noch mindestens 500 000 Euro, sonst wird es hier zappenduster."
Ob Jahncke, im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender des Wiesbadener Logistikunternehmens TransCare, die Rettung gelingt, darf zumindest angezweifelt werden. Damit könnte nach dem OSC Rheinhausen oder dem TV Niederwürzbach ein weiterer Traditionsclub von der Landkarte der Handball-Bundesliga verschwinden. Dabei haben sich die Wallauer als Meister (1992 und 1993) und Pokalsieger (1993 und 1994) und IHF-Pokalgewinner 1992 sogar international einen Namen gemacht hat.
Rechte an Rohrs Freundin verkauft
Dass die SG vor dem Aus steht, liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Gesellschafter untereinander zerstritten haben. Während der eng mit Aksen verbundene Flörsheimer Architekt Volkmar Rohr behauptet, dass ihm 67 Prozent der GmbH gehören und er das Sagen in der Gesellschaft reklamiert, ist er laut Jahncke aber nur zu 26,75 Prozent an der GmbH beteiligt, weil eine von Rohr angezeigte Überweisung von 200 000 Euro "auf keinem unserer Konten angekommen ist", betonte Jahncke: "Deshalb haben wir die Entscheidungsbefugnis, die uns der Notar auch schriftlich bestätigt hat und stimmen weiter nach Köpfen ab." Dass Rohr zusammen mit Aksen, der den Gesellschaftern mehrfach falsche Zahlen und nicht alle Verträge vorgelegt hatte und sogar die Rechte aus dem Pokalwettbewerb ohne deren Wissen bis 2008 für 120 000 Euro an Rohrs Lebensgefährtin verkauft hatte, am Samstag eine Pressekonferenz in seiner Wohnung gab "hat uns mindestens 72 Stunden und einige hunderttausend Euro gekostet", sagte Jahncke. Potentielle Geldgeber seien abgeschreckt worden.
Wenn Rohr seinen finanziellen Verpflichtungen aus dem Vermarktungsvertrag vollständig nachkommen würde, könnten die Finanzprobleme der Spielgemeinschaft gelöste werden. Nach Angaben von Jahncke stehen noch 360 000 Euro aus. "Die würden uns ziemlich weit bringen", sagte der Sprecher der Gesellschafterer, der seinen Sanierungsplan aber auf der Basis aufgestellt hat, "dass von Rohr kein Euro kommt". Am Wochenende will er sich dennoch mit Rohr und dessen Anwalt Dieter Graefe zu einem "völlig offenen Gespräch" treffen. Dass Rohr, der keinen Zutritt mehr zur Geschäftstelle hat und trotz Einladungen nicht mehr an den Gesellschafterversammlungen teilnimmt, aus Verärgerung einen Eigeninsolvenzantrag stellt, glaubt Jahncke nicht. "Das ist laut Herrn Graefe kein Risiko."
Bei einer Eigeninsolvenz der SpielbetriebsGmbH stände die SG als erster Absteiger fest. Bis zum 30. Juni will Jahncke einerseits die Kosten um 350 000 Euro senken und andererseits die Einnahmen um 650 000 Euro erhöhen.
Spieler verzichten auf Gehalt
"Auf der Kostenseite sind wir weiter als erwartet", sagte Jahncke. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Mannschaft - "sie hat uns sehr geholfen" (Jahncke) - bereit erklärt hat, auf insgesamt 250 000 Euro an Gehältern zu verzichten. Zudem sind auch die Stadt Frankfurt sowie die Spielerberater Uwe Zimmer und Wolfgang Gütschow der SG entgegen gekommen. "Dagegen müssen wir die Kostenseite noch dramatisch verändern, wenn es weitergehen soll", sagte Jahncke. Wenn bis Montag nicht die Liquiditätslücke von 500 000 Euro geschlossen sei, müsse er, um einen Verfahren wegen Insolvenzverschleppung zu vermeiden, Konkurs anmelden. Dennoch geht er im schlimmsten Fall davon aus, "dass wir die Saison noch zu Ende bringen" könnten.
Aufgrund des von Aksen hinterlassenen Finanzchaos, wird es den Wallauern nicht gelingen, den für den 10. März avisierten Abgabetermin der Lizenzunterlagen bei der Vereinigung der Handball-Bundesliga (HBL) einzuhalten. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann habe bereits Verständnis signalisiert, sagte Jahncke.
Sollte die Spielgemeinschaft die Insolvenz abwenden können, werden Aksens Manageraufgaben auf mehrere Schultern verteilt. Dabei soll Trainer Martin Schwalb dann auch als Sportdirektor arbeiten. Ob der Coach, dem ein unterschriftsreifer Vertrag von Tusem Essen vorliegt, bei der SG bleibt, ist sehr zweifelhaft, da der Klub in der nächste Saison den Etat stark kürzen müsste. Zwar sagt Schwalb, "dass bis jetzt noch niemand von uns wegen der ungewissen Situation woanders unterschrieben hat", doch dürfte dies nur eine Frage der Zeit sein.
Quelle
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KOMMENTARKassensturz
VON JÖRG HANAU
Die nackte Wahrheit ist sechsstellig: 500 000 Euro müssen bis Montag akquiriert werden, "sonst sind wir tot". Ralf Jahncke, Sprecher der Gesellschafter des Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim, weiß, was er da sagt. Es gibt nichts mehr zu beschönigen. Die klamme Spielgemeinschaft aus dem Ländchen steht vor der Insolvenz. Die roten Zahlen liegen vor. Der Betriebswirt, passend zur desaströsen Situation des Klubs in schwarzes Tuch gewandet, referierte genau 32 Minuten über Wallaus Bilanzen, über Forderungen und Verbindlichkeiten. Er hat nichts beschönigt, die Lage in beeindruckender Offenheit geschildert. Leider erst jetzt, da das Chaos regiert.
Wer zwischen den Zeilen las, erkannte rasch: Seit Jahren wurde bei der SG ein finanzielles Lügengeflecht geknüpft, in dem sich der Klub über kurz oder lang verheddern musste. Der Geschäftsleitung mangelte es offenkundig am nötigen betriebswirtschaftlichen Rüstzeug. Finanzielle Engpässe gab es in Wallau schon immer. Doch dank eines ausgeprägten Mäzenatentums konnten die Löcher stets gestopft werden, die sich Jahr für Jahr neu auftaten. In der Ära von Manager Bülent Aksen hatte das Verlustgeschäft offenbar System. Jahncke beziffert die seit 2002 angehäuften Verluste auf 1,284 Millionen Euro.
Die Spieler und ein paar Gläubiger haben ihren Anteil am Wallauer Überlebenskampf bereits geleistet. Ein Signal. Mehr nicht. Es wird ein Benefizspiel gegen den THW Kiel geben, ein paar kleinere Sponsorenverträge konnten auch schon abgeschlossen werden. Unter dem Strich fehlt aber weiter eine halbe Million Euro. Und die wird angesichts leerer Kassen und der Fokussierung deutscher Unternehmen auf die Fußball-WM 2006 im eigenen Land nur schwer zu bekommen sein. In den wenigen Tagen, die den Wallauern noch bleiben, werden die maßgeblichen Herren also Klinken putzen. Ehrenpräsident und Ex-Mäzen Bodo Ströhmann oder Großsponsor Harald Scholl werden dieser Tage sicherlich häufig Besuch bekommen. Beide hatten sich vor zehn Monaten im Groll zurückgezogen. Heute weiß man, wie nötig der Verein sie gebraucht hätte. Doch ihre mahnenden Rufe wollte seinerzeit niemand hören.
Es braucht viel Geld, aber auch ein Signal aus der Region, deren Menschen am Freitagabend die Chance haben, sich in der Frankfurter Ballsporthalle zum Bundesliga-Handball im Rhein-Main-Gebiet zu bekennen. Wenn Wallau dort seinem eigentlich Auftrag nachkommt und gegen Nettelstedt zum Ball greift. Bestenfalls vor ausverkauftem Haus.
Quelle
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Ströhmann als Ritter und Retter?
Kurze Nächte, viele Telefonate: Aufräumarbeiten bei der SG Wallau / Reichold: "Positive Signale"Vom 02.03.2005
(hku) Der zehnte oder elfte Kaffee. Ein kräftiger Koffeinschub, um den müden Geist am Leben zu erhalten. Hallo wach. Die Wallauer Nächte sind kurz geworden. Und Pressesprecher Hendrik Ziegler kann sich nicht daran erinnern, wie sich das anfühlt, mehrere Stunden am Stück zu schlafen. "Was ist Schlaf", sagt Ziegler. Seine winzigen Pupillen verraten - er hat keine Ahnung.Die "Aufräumarbeiten" beim Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim laufen auf Hochtouren. Rund um die Uhr. Jede Stunde zählt. Bis Montag müssen 545000 Euro her. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle wälzen Telefonbücher, suchen nach potenziellen Geldgebern. Sie telefonieren, machen, tun - und sie würden nachts von Haustür zu Haustür ziehen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Überlebenskampf pur.
Gesellschafter Timm Reich-old weiß, "dass es mit schönen Worten nicht getan ist". Aus Wirtschaftskreisen vermeldet er "erste positive Signale". De facto hätten ihm zwei Firmen 75000 Euro zugesagt. "Das ist nicht nur Blabla, das ist Tatsache." Genauso wie das Benefizspiel gegen den zehnfachen Meister THW Kiel.
Damit allein, das wissen die Verantwortlichen, ist es nicht getan. Wie selbstverständlich fallen nun die beiden Namen, an die bei der SG immer dann gedacht wird, wenn es irgendwo klemmt: Bodo Ströhmann und Harald Scholl.
Eine Idee, Herr Ströhmann? "Wenn ich die hätte, würden sie mich in Wallau nun auch noch zum Ritter schlagen." Das klingt locker und lustig. Doch locker und lustig beschreibt den Gemütszustand des Ehrenpräsidenten nicht wirklich. "Ich bin geschockt, sehr traurig - ich muss das erst einmal verdauen. Ich hänge an diesem Verein." Ströhmann will sich emotional nicht leiten lassen. Nicht von der Liebe zu seiner SG, nicht von Dissonanzen mit Personen im Verein. Er will sich in Ruhe Gedanken machen. Ob er noch mal den Retter gibt. "Den Harald Scholl brauchen die gar nicht fragen. Der ist bitter enttäuscht", sagt Ströhmann und weiß, "dass die genau so zwei Verrückte wie uns bräuchten." Reichold bestätigt, dass Scholl "nix hören und nix sehen will". Freilich habe er mit "dem Bodo" telefoniert. Ergebnisse? "Abwarten".
Ströhmann überlegt derweil: "Wie kann man dem kaputten Baum wieder Wasser geben?" Ob er derjenige ist, der das zarte Pflänzchen bewässert, will er nicht verraten. Nur so viel: "Wer mich kennt, der weiß, wie ich bin. Ich bin in meinem Stolz empfindlich getroffen worden, aber das heißt nicht, dass ich mich nicht interessiere. Ich mache mir viele Gedanken." Tag und Nacht. Die Nächte sind kurz. Bis Montag eher unruhig.
Quelle
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...das wird ja immer noch besser!
ich wiederhol das hier mal:
infos bitte.
von einem solchen 'experiment' in der praxis in deutschland hab ich noch nie gehört. also bitte details.
danke.
ZitatOriginal von Zickenbändiger
... händeringend für unsere wA ein Trainer gesucht. Nach der Saison wurde von einem "body count" von 5 berichtet.,,,
großartig!
da müssen doch mal locker 2-3 talentierte nachwuchshandballerInnen herausgekommen sein!
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das wird ja immer besser...
ZitatOriginal von Wieland
nur leider wartet der klub derzeit auch noch auf die versprochenen millionen.
ja - unter anderem könnte die karriere von martin schwalb hier einen deftigen knick erleiden.
das freut mich für volker mudrow.
selten hab ich mich beim lesen so über beiträge und inhalt so amüsiert wie hier - aber das:
ZitatOriginal von TuS-Benjamin
Moment!?!
Gab es beim Heimspiel des HSV gegen den TuS nicht ein Aktion, wo auf jedem Sitz eine Beitrittserklärung in den HSV-Handball e.V. lag?
Und das Ergebnis dieser Aktion sind 151 Mitglieder?
Oder verwechsel ich da nun was?
Aber gut zu wissen, dass unser Fanclub FAST so viele Mitglieder hat wie der HSV...
...schießt dem ganzen den vogel ab!!!!!!
ZitatOriginal von Zickenbändiger
Und das funktioniert durch ein wenig betteln und ein paar scheinheilige Komplimente?!
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Das erfahre ich jetzt erst...
solltest halt mal ne frauenmannschaft trainieren statt deinen e-mädels.
das passiert, wenn amateurhafte sportmanager dilettanische wirtschaftsmanager treffen.
ZitatOriginal von Waldorf
Und mal ehrlich: Sooo dramatisch ist das alles gar nicht! Die Sache mit dem kurzfristigen Bedarf ist Freitag vor dem Spiel erledigt! Da bin ich mir sicher!
gib's zu: du hast nur schiß, dass du freitag in höchst stehst und das spiel wegen nicht-mehr-existenz der sgwm abgesagt ist und du weder bier noch bockwurst kriegst.