Beiträge von Major

    Wenn das Virus erstmal in der Mannschaft ist, hat es leichtes Spiel. Umkleiden, Besprechungen, Training... Kaum eine Chance.

    Die Möglichkeit, sich beim Gegner anzustecken, halte ich aber eher für gering. Die Spieler werden so oft getestet, dass sie höchstwahrscheinlich nicht infektiös spielen. Dazu gibt es sicherlich viele Geboosterte, die zumindest in einer nicht extrem infektiösen Situation wie einem Handballspiel (kein kleiner Raum, ergo keine Aerosolbelastung) dann ganz gut geschützt sein sollten. Ich denke, dass die Infektionen Nummer "Null" in den jeweiligen Teams eher in den Hotels herangetragen werden.

    Kühns Infektion kann durchaus aus einem Spiel kommen. Das gegen die Franzosen. Rechnet man die Inkubationszeit mit ein, passt es mit seinem positiven Test. Die Franzosen hatten vorher einige Corona Fälle. Das gengerische Spieler nur geringe Möglichkeiten haben, sich beim anderen anzustecken halte ich für aus der Luft gegriffen. Ohne Körpereinsatz fliegen schon viele Aerosole durch die Luft. Beim Kontaktsport Handball ist eben doch eine nicht unerhebliche Gefahr da. Warten wir mal ab was demnächst bei Polen los ist. Bei den Österreichern wie Weißrussen wird man wahrscheinlich nicht viel mitbekommen, da nicht mehr im Turnier. Auch hier sind Ansteckungen aber möglich.

    Das die Spieler nicht Infektiös spielen ist auch nur Wunschglauben der EHF. So ein Test kann eine Stunde später schon ganz anders ausfallen.

    Bei Kühn gab es übrigens mehrere negative Tests. Nur der PCR konnte das Virus nachweisen.

    Naja, wirklich stark war Häfner heute nicht.

    Häfner hat in Halbzeit zwei eine Steigerung gezeigt. Wie zuletzt das MT Team auch. Man musste generell froh sein wenn man mit einem guten Vorsprung in Halbzeit zwei ging. Denn die zweite Hälfte war immer schlechter. Zuletzt gegen Erlangen und Berlin war es endlich mal so, das eine Leistungssteigerung kam. Von daher sehe ich genau den Aufschwung jetzt. Da hat Mister Parrondo schon einiges erreicht.

    Nebojsa Simic zusätzlich noch Spieler des Spiels bei Montenegro.

    In diesem Zusammenhang meinte ich den Aufschwung der MT Akteure.

    Puh, also nach dieser allerhöchstens unterdurchschnittlichen Leistung heute von einem Aufschwung zu reden, zeugt von einem doch etwas überbordenden Optimismus.

    Also bei der MT gab es zuletzt einen Aufschwung. Da die Leistungen von Kastening und Häfner nun stabiler daher kommen, kann man durchaus davon reden. Ich habe nicht von deutschem Team generell gesprochen.

    Nach meinem Kenntnisstand ist diese Position bei der MT Melsungen bislang nur einfach besetzt.

    Musstest Du das sagen? So lange hält sich das schon hinter dem Mantel des schweigens.

    Ne im Ernst das glaube ich nicht. Die MT soll ja verjüngt werden. Außerdem denke ich das Bjarki tatsächlich mit Flensburg gerne zusammen kommen würde. Champions League hätte was für Ihn. Aber... man weiß ja nie

    Unterschreibe ich. Du hast es mehr als treffend zusammen gefasst. Der THW verliert nichts an Anziehungskraft. Andere Vereine legen da nur zu. Man muss jetzt die Verantwortlichen ruhig machen lassen.

    MT-Familie trauert um Martin Lüdicke

    Die MT Melsungen Bundesliga-Handball und die MT Spielbetriebs- und Marketing AG, wirtschaftlicher Träger des Proficlubs, trauern um ihr Vorstandsmitglied Martin Lüdicke. Der Melsunger Rechtsanwalt verstarb nach kurzer schwerer Krankheit am 24. Dezember im Alter von 72 Jahren.

    Als Martin Lüdicke in 1998 in der ein Jahr zuvor gegründeten MT Spielbetriebs- und Marketing-Gesellschaft mbH zum Geschäftsführer bestellt wurde, spielten Melsungens Handballer noch in der Zweiten Bundesliga. Sein Interesse am heimischen Spitzenhandball weckte nicht zuletzt seine Frau Barbara Braun-Lüdicke, die sich da schon seit einiger Zeit als Unterstützerin des ambitionierten Vereins engagierte. Hauptberuflich war Martin Lüdicke als Fachanwalt für Steuerrecht und Experte für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht bei MT-Hauptsponsor B. Braun Melsungen AG tätig.

    Der sportliche Meilenstein der MT-Geschichte, der Aufstieg in die Erste Bundesliga in 2005, erfüllte ihn mit ganz besonderem Stolz. Unvergessen sind die vielen emotionalen Szenen von der Aufstiegsfeier mit über 1000 Fans auf dem Melsunger Marktplatz. Weitere Highlights im Laufe seiner 24 Jahre währenden Arbeit in den jeweiligen Führungsgremien des Clubs waren die Teilnahmen der MT an den DHB Pokal FinalFours und an den Europapokalspielen, die Martin Lüdicke, wann immer möglich, auch auswärts persönlich begleitete.

    In 2013 wurde die MT Spielbetriebs- und Marketing-Gesellschaft mbH in die nicht börsennotierte MT Spielbetriebs- und Marketing AG umgewandelt. Die in der GmbH als Geschäftsführer fungierenden Martin Lüdicke und der ein Jahr zuvor eingetretene Axel Geerken, wurden damit zu Vorständen. Ein Jahr nach dieser gesellschaftsrechtlichen Umwandlung feierte das Bundesligateam seine Premiere auf europäischer Ebene. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte war das sportliche Aushängeschild Nordhessens für den EHF-Cup qualifiziert und erreichte dort auf Anhieb das Viertelfinale.

    Obwohl seine juristische Kompetenz und Expertise für das Management des Proficlubs geradezu elementar waren war, wirkte Martin Lüdicke auch als Führungspersönlichkeit eher im Hintergrund. “Was ihn aber bei anstehenden Entscheidungen nie davon abhielt, seine Haltung klar zu formulieren oder wenn nötig, eine Neubewertung einzufordern. In seiner verantwortlichen Funktion war er stets ein wohlwollend unterstützender, aber durchaus sachlich kritischer Wegbereiter der erfolgreichen Vereinsentwicklung. Zudem war er mit seiner freundlichen Art und seinem bisweilen aufblitzendem feinsinnigen Humor ein beliebter Gesprächspartner – nicht nur in fachlichen Fragen”, würdigt Axel Geerken seinen verstorbenen Vorstandskollegen.

    Bei der MT Melsungen ist man sich des großen Engagements und des gestalterischen Wirkens von Martin Lüdicke bewusst. Auch wenn seine für den Verein sehr wichtige Arbeit eher selten öffentlich wahrgenommen wurde. “Umso mehr schmerzt uns, die mit ihm zusammengearbeitet haben, und sicher alle, die ihn näher kannten, sein plötzlicher Tod. Er bedeutet einen großen Verlust für die gesamte MT-Familie, nicht nur als Führungspersönlichkeit, sondern vor allem auch als Mensch. Wir werden Martin Lüdicke nicht vergessen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, der wir sehr viel Kraft wünschen”, sagt Axel Geerken.

    Text: MT Melsungen

    Ruhe in Frieden!