Beiträge von Andi.Waffen57

    Da ich noch keinen einheitlichen Thread für die Aufstiegsrunde gesehen habe, kommt hier einer.

    Weiß jemand, wann der DHB bekanntgeben will, welche Vereine die Zweitligalizenz alle erhalten haben? Mit Leutershausen gibt es ja schon einen in Frage kommenden Rückzieher. Wird das der einzige bleiben? Nicht, dass aktuell noch alle mit den 8 Kandidaten rechnen und in zwei Wochen wollen oder dürfen nur noch 3 aufsteigen...

    Leutershausen verzichtet auf die Aufstiegsrunde. Das könnten nochmal interessante Wochen um Rang zwei werden, falls Würzburg und/ oder Pfullingen die entsprechenden Unterlagen eingereicht haben.

    SG Leutershausen verzichtet auf möglichen Aufstieg in 2. Handball-Bundesliga (handball-world.news)

    Den Begründungen für den Aufstiegsverzicht nach zu urteilen wäre Leutershausen ein perfekter Kandidat für eine professionalisierte, zweigleisige 3. Handball-Bundesliga, wie sie in diesem Forum an anderer Stelle zuletzt schon breiter diskutiert worden ist.

    Der DHB hat meiner Ansicht nach überhaupt kein Interesse an der 3. Liga.

    [...]

    Der DHB will auf Teufel komm raus die Professionalisierung, auf Kosten der Vereine in den unteren Ligen, die nur noch ausbilden dürfen. Gute Spieler müssen gehen, wenn sie höherklassig spielen wollen, da die Vereine selbst keine Ziele, nämlich selbst aufzusteigen, haben dürfen.

    Ich würde das nicht so intentional zuschreiben. Die Effekte des vermeintlichen Desinteresses, die du beschreibst, sind zwar real, ich würde sie aber eher dem Zusammenwirken der klassischen Marktkräfte, -gesetze und - dynamiken zuschreiben, als den fiesen und gemeinen Absichten des DHB.

    Und da liegt dann auch der Grund, warum sich der DHB meinem Verständnis nach früher oder später für die 3. Liga interessieren muss: Der ganze Handball ist selbstverständlich als Markt organisiert. Von der ersten bis zur dritten und auch alle anderen unprofessionellen Ligen. Es ist immer Marktwirtschaft, es besteht nur ein quantitativer Unterschied im Kapitalisierungsgrad. Und genau diese Marktwirtschaft braucht das Balancing durch die regulierenden Institutionen des Staats oder, im Fall der großen Teamsportarten, der Verbände.

    Derzeit hat das Marktgefüge "Deutscher Handball" zwei größere Baustellen, das ist zum einen die Schwelle 1-2 Liga und zum anderen die Schwelle 2-3 Liga. Je länger diese Baustellen offen bleiben, desto schädlicher ist das für die gesamte Marktbalance. Ein ausgeglichener Markt ist aber das beste, was der Qualität des Standorts passieren kann. Und wenn die Ausgeglichenheit irgendwann so arge Knackse genommen hat, dass sie zu schwinden droht - spätestens dann muss gehandelt werden. Stand Jetzt hält mit Eisenach nur 1 von 4 Aufsteigern der beiden Profiligen die Klasse. Da kann man natürlich sagen "Ist halt mal so". Und im zweiten Jahr auch noch. Aber wenn sich die Tendenz jetzt für X Jahre hintereinander abzeichnet? Sagt man dann nicht irgendwann, "Hätten wir vor ein paar Jahren mal gehandelt"? Zumal der Gap dann schon deutlich größer und schwieriger wieder zu schließen geworden sein dürfte.

    Ich kann der "Verkleinerung" der dritten Ligen vieles abgewinnen. Die Frage bleibt: Wer kann solche Reformen Richtung z.B. Zweigleisigkeit anstoßen?

    Daher letztlich auch die Antwort auf diese Frage: Der DHB muss früher oder später erkennen, dass das Ligasystem größere Mängel hat und verändert werden muss. Aus ökonomischer Rationalität heraus. Und dann wird er es auch sein, der als Akteur die Initiative ergreift.

    Wer hoch will, muss sich halt mit den Rahmenbedingungen der HBL auseinandersetzen.

    Aber genau darum geht es doch: Der Sprung "nach oben" ist mit organischem Vereinswachstum so gut wie nicht mehr zu stemmen. Der TuS Ferndorf ist für Drittligaverhältnisse ein enorm gutgewachsener Verein (zumindest die GmbH), aber deutlich zu finanzschwach für die dauerhafte zweite Liga. Spiele gegen Friesenheim 2 oder Aldekerk bringen uns keinen Meter mehr nach vorne. Für sportliche Weiterentwicklung braucht man die Reibung auf gleichem oder idealerweise einem Tick höherem Niveau. Und auch was das Interesse der Sponsoren und Zuschauer angeht: Wer will im dritten Jahr den drölften 8-Tore-Sieg der Saison sehen - Spiel nach Minute 7 entschieden, zweite Hälfte mit 20 unkonzentrierten Minuten, sonst wäre es +14? Während so überspitzt gesagt fast alle unsere Spielverläufe sind, ist der Abstand zu den Zweitligisten schon sehr groß und wird immer größer. Das ist auch nicht nur unser Problem, einige Vereine sind in einer relativ ähnlichen Lage.

    Es bleiben a priori drei Möglichkeiten, diesen Gap zu verkleinern:

    a) Die zweite Liga muss an Qualität verlieren - Das ist nur eine hypothetische Möglichkeit.

    b) Die Aufsteiger müssen mit dem Aufstieg schlagartig ihren Kapitalisierungsgrad zur Erreichung des Levels an Wettbewerbsfähigkeit der Zweitligisten erheblich steigern. Das ist aber niemals "systematisch" umsetzbar und käme, um in der Terminologie des "Nach oben Springens" zu bleiben, einem Sprung mit Doping gleich - Nebenwirkungen (Wenn das Geld weg und die Klasse nicht gehalten ist) unvorhersehbar.

    c) Und das ist die in meinen Augen einzig nachhaltige, seriöse und mittelfristig gedachte Lösung: Die dritte Liga muss an Qualität gewinnen. Und für c) braucht es leider dringend eine Ligareform. Das Argument "Zweigleisige 3. Liga ist utopisch" verstehe ich nur halb. Den ersten 8 Teams unserer Südwest-Staffel traue ich es definitiv zu, um so eine neue dritte Liga zu konkurrieren und auch ihren Aufwand zu bestreiten. Man findet mMn 32 aus den aktuell 64 Teams, die zu einer neuen dritten Liga in der Lage, oder zumindest perspektivisch in der Lage, wären. Wenn man das Ganze dann wirklich offiziell "3. Handball-Bundesliga" nennt, ist das sicher für etliche kleine Vereine ein sehr interessantes Steckenpferd bzw. zu erreichendes Ziel. Darunter installiert man eine großstaffelige Regionalliga und dann kommen erst die obersten Ligen der Landesverbände. Das wäre meine Lösung. Dann würde man dem riesigen Pulk der aktuellen Dritligisten seine "Elite" abschneiden, diese neu vermarkten und den Rest, verrechnet mit den obersten Teams der höchsten Ligen der Landesverbände, ein Regal tiefer parken.

    Und mit der "neuen dritten Liga" müsste, wie gesagt, ein erhebliches Maßnahmenpaket zur Attraktivitätssteigerung einhergehen (Einzelne Spiele auch bei DYN, Öffentlichkeitsarbeit auf Niveau von Liga 2 etc., Netzwerkkonferenzen etc pipapo, das führt hier zu weit).

    Wenn Wachstum nötig aber nicht möglich ist, führt das irgendwann zu einem Spannungsverlust und der führt schlimmstenfalls in die Stagflation. Noch können wir die metaphorische Spannung durch enorm laute Musik und einen frenetischen Hallensprecher bei uns künstlich hochhalten. Den aktuellen "Hype" wird aber ein oder gar zwei weitere Jahre Friesenheim 2 nicht mehr tragen können. Und planbar ist ein Aufstieg im Angesicht eines Aufstiegsfinals, durch das man durch muss, nunmal nicht.

    PS: Der Name "Regionalliga" ist einfach vom Fußball abgeguckt - Richtiger Hinweis von Rotbart, dass kommende Saison etliche Ligen schon so umbenannt werden. Insgesamt ist meine "Idee" einfach das gleiche Modell wie im Fußball, nur das wir eine zweigleisige dritte Liga hätten, im Gegensatz zu einer eingleisigen bei den überbezahlten Balltretern.

    Vermutlich würden neue Strukturen in Liga 3 dazu führen, die Professionalisierung voranzutreiben und das sportliche wie wirtschaftliche Niveau zu heben.

    Garantiert. Dazu zwei simple Vorschläge:

    Modell 1: Eine 20er Staffel in der 2. Liga mit 4 Absteigern. Zwei 18er Drittligastaffeln mit jeweils 2 festen Aufsteigern.

    Modell 2: Eine 18er Staffel in der 2. Liga mit 3 Absteigern. Zwei 16er Drittligastaffeln mit jeweils 1 festem Aufsteiger. Die beiden Zweitplatzieren spielen in einer Relegation den dritten Aufsteiger aus.

    In beiden Varianten wird die aktuelle Riesenmenge an Teams quasi durch zwei geteilt, einmal bleiben die stärksten 32, einmal die stärksten 36 erhalten. Das sollte das Niveau der dritten Liga sofort merklich anheben und die von dir besagten Professionalisierungsmöglichkeiten signifikant vergrößern. Wenn man dann anfangen würde, diese stärkste dritte Liga der Welt ähnlich zu präsentieren, wie man es mit Liga 2 schon erfolgreich tut, wäre die Infrastruktur für das Wachstum der Vereine bereitgestellt. Ich denke da in unserer Staffel insbesondere an Rodgau, Hanau, Gelnhausen oder Longerich, die so deutlich größere Chancen auf "den nächsten Schritt" hätten.

    Eine in naher Zukunft liegende Reform des Ligabaums im Rahmen zwischen 2. und 4. Liga wird immer unerlässlicher. Von mir aus kann man ja unter der 3. Liga noch eine Regionallliga etablieren, bevor (bei uns in Westfalen) die Oberliga kommt. Egal. Entscheidend ist die Schnittstelle Zweite - Dritte Liga. Und letztlich braucht es auch in Liga 1 wieder 3 Absteiger, aber das ist ein anderes Thema.

    Gleichwohl: Jedwede Veränderung hilft uns Ferndorfern dieses Jahr nicht mehr. Wir werden die bittere Pille des Aufstiegsfinals, in dem der Ertrag von 12 Monaten von 120 Minuten Formstärke abhängt, so oder so schlucken müssen. Wenn es denn dazu kommt. Und werden dann einen völlig abgegrasten Transfermarkt vorfinden. Am Ende muss Mirza wieder ein paar Jugos aus dem Ärmel zaubern.

    Köster - Mahe - Einarsson als Rückraumbesetzung ist ein unfassbarer qualitativer Sprung, wenn man den noch nicht allzu lange verstrichenen Abstieg und die Zweitligazugehörigkeit bedenkt. Vor ein paar Jahren war der VfL an der Kante zum Abgrund... Jetzt ist er in einem Jahr dran am Europapokal. Das Kompliment an die Handelnden kann gar nicht groß genug ausfallen.

    Das Kapitel seit 2019 ist eine Blaupause, wie man ein Handballunternehmen entwickelt.

    Wenn der Erste einer dritten Liga direkt aufsteigen soll, wäre die Umstrukturierung der dritten Ligen die notwendige Konsequenz: Es dürfte dann nur eine zweigeteilte Dritte Liga geben, etwa Nord - Süd.

    Die dritte Liga in ihrer jetzigen Form ist sowieso, harmlos gesagt, recht sonderbar. Normalerweise soll eine Ligastufe als ein für 12 Monate geschlossener Wettbewerb ein relativ gleichstarkes Qualitätsniveau abbilden. In der 3. Liga tummeln sich aber 64 Vereine, deren Qualität auf und neben dem Platz teilweise 2-3 Ligen auseinander ist. Zudem haben wir mit dem Nadelöhr der 2 Aufsteiger aus 64 die "härteste Tür Sport-Deutschlands" vor der Nase.

    Dieser Modus kann schon mal recht schnell Vereinen das (wirtschaftliche) Wachstum verbauen. Da ist der DHB in meinen Augen dringend in der Pflicht, zu reformieren. Optimale Rahmenbedingungen, um ein Sportunternehmen zu führen, sehen anders aus.

    In den nächsten Wochen rückt der TuS Ferndorf in die Beobachterposition, was den kommenden Gegner in der Aufstiegsrunde betrifft.

    Was da es da zu beobachten geben wird, ist angesichts der super-dominanten Saison, die man spielt, eigentlich egal: Man wird in der ersten Runde fast weiterkommen müssen, um nicht die eigenen Erwartungen, die der Fans und die Handball-Deutschlands bitter zu enttäuschen. Im "Finale um den Aufstieg" wird dann niemand mehr mit dem Aufstieg "rechnen". Aber mit dem Weiterkommen in der ersten Runde muss quasi geplant werden. Alles andere würde der Ferndorfer Qualität nicht gerecht. Zumal von allen 64 Teams nur Hildesheim auch bisher erst einen Minuspunkt hat.

    Andererseits: Genau diese Favoritenrolle kann in der ersten Runde auch zum mentalen Ballast werden. Nach dem bärenstarken Krefeldspiel macht mich diese vermaledeite Aufstiegsrunde nach fuchsiger. Man ist so souverän, dass man es einfach verdient hätte, aufzusteigen. Und das wird wohl im ganzen Land niemand anders sehen. Unabhängig davon, ob es andere auch verdient hätten.

    Dank diesem Modus haben wir jetzt auch noch 7 mehr oder weniger witzlose Spiele. Würde der Erste aufsteigen, könnten wir in 3 Spielen die Korken knallen lassen und die Verantwortlichen hätten Planungssicherheit für den Zweitliga-Kader. So zieht es sich jetzt noch 2 (in Worten: Zwei!) geschlagene Monate hin, bis es wieder spannend wird. Und wie angenehm sich in diesem ewigen Entscheidungs-Vakuum aktuell ein Kader planen lässt, kann man sich auch ausmalen.

    Muss nicht so sein. Bei monatlich kündbaren Handyverträgen kenne ich es auch eher so, dass man Angebotspreise behält. Was natürlich nicht funktionieren wird, ist im Zweifel Geld sparen zu wollen, indem man über die Pause kündigen will. Dann wird man den gegenwärtigen Preis zahlen müssen.

    Exakt. Über diese Schiene habe ich das volle Wow-Sport Programm für lausige 10€. Der Vertrag läuft halt schon seit den Zeiten, in denen man 10€ für Sky Ticket gezahlt hat. Ob es jetzt am Ende ein Minus oder Plus-Geschäft ist, wenn man die umsonst bezahlten, sportfreien Monate im Sommer abzieht, weiß ich nicht. Aber ein schwarz auf weiß stabil bleibender Preis ist mir wichtiger.

    Im "Mein Abo"-Menü bei Dyn steht das Datum der nächsten Abbuchung und weiter unten, dass danach automatisch verlängert wird, wenn nicht bis zum Tag vorher gekündigt ist. Zudem prangt neben dem "Nächste Abbuchung" meine aktuelle Kondition (10,50), daher gehe ich davon aus, dass sich für die kommende Saison der derzeit gültige Vertrag automatisch verlängert.

    Ich weiß, das hier viele Menschen aus dem Siegerland schweigend mitlesen. Diese Reichweite möchte ich nutzen, um folgendes Statement als eine Art "digitalen Leserbrief" abzugeben:

    Frei nach dem Motto "Wer gerade keine Probleme hat, bastelt sich welche" planen Kreuztaler CDU, FDP, Grüne und UWG derzeit medienrelevant auf dem Parkplatz des altehrwürdigen Sportzentrums Stählerwiese den Bau einer neuen Stadthalle.

    Das ist eine inakzeptabler Angriff auf die Tradition des Handballsports unterm Kindelsberg.

    Der TuS Ferndorf ist mittlerweile der bedeutendste Sportverein im Siegerland. Die Parksituation bei den Heimspielen kann nur deshalb relativ reibungslos gelingen, weil umliegende Schulhöfe abends mitgenutzt werden können. Unter diesem Link (https://www.tus-ferndorf.de/wp-content/upl…US-FERNDORF.pdf) findet sich der offizielle, vom Verein herausgegebene Parkplatzplan und dort ist der Zentralparkplatz des Sportzentrums unverkennbar als "P1" die größte und wichtigste Abstellfläche für PKW. Diese plötzlich wegzunehmen wäre mehr als irrational. Sehen die Verantwortlichen nicht, was sie dem TuS antun würden - oder ist es ihnen egal?

    Die genannten politischen Parteien laufen völlig ohne Not Gefahr, die Existenzgrundlage des TuS Ferndorf massiv zu attackieren. Zuschauereinnahmen sind das A und O. Und wenn sich rumspricht, dass die sowieso schon nicht einfache Parksituation nochmal krass verkompliziert wird, wird das sicherlich für viele ein Grund sein, sich zweimal zu überlegen, ob man zum Heimspiel geht. Niemand hat Lust, in Fellinghausen oder der Fritz-Erler-Siedlung parken zu müssen und dann 20 Minuten durch Kreuztal zur Halle zu eiern - inklusive Rückweg.

    Das Unternehmen TuS Ferndorf GmbH, die Sporttradition in Kreuztal, den Wirtschaftsfaktor der Heimspiele für die Gegend (Wie viele Leute suchen hinterher noch lokale Gastronomie auf ode verbinden den Hallenbesuch mit diversen kaufkraftrelevanten Aktivitäten vorher?) - all das droht man anzugreifen mit den Plänen eines Stadthallenbaus auf dem Parkplatz.

    Ohne konkrete Einblicke in deren diesbezüglichen Standpunkt zu haben hoffe ich, dass sich die in Kreuztal traditionell starke SPD den Plänen versperrt. Immerhin wird sie in den Presseberichten nicht als Mitinitiator genannt. Zudem sollte man bedenken, dass es die Stadt Kreuztal war, die die neue Tribüne bezahlt hat. Erst schafft man als staatlicher Standortverwalter seinen ansässigen Unternehmen die Infrastruktur, um weiter zu wachsen, und dann reißt man sie 3 Jahre später wieder ein? Sollen nun mehr Leute die Halle besuchen können oder nicht? Es sollen im Idealfall 1500 Leute kommen können aber sie sollen weit weg parken müssen? Was ist das für eine Politik von den genannten Parteien?

    Weiterhin finden im angrenzenden, gleichnamigen Stadion Stählerwiese immer wieder überregionale Leichtathletikveranstaltungen statt. Denen würde man auch gehörig in die Suppe spucken, aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Ich beziehe hiermit klare Position gegen jede Veränderung des Zentralparkplatzes des Sportzentrums Stählerwiese und rufe aus der Perspektive des Bürgers im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie des jahrzehntelangen Fans des TuS Ferndorf die initiierenden Kräfte dazu auf, den Handballsport in Kreuztal nicht zu beschädigen.

    1988 in Bitola - die legendärste Schlägerei der Handballgeschichte. Und das war wirklich eine.

    Falls jemand die wirklich legendären Bilder nicht kennt, hier bitte:

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    Eine Minute Dreißig purer Wahnsinn.

    DYN profitiert hier extrem von der Monopolstellung, die Spiele der HBL als einziger Streamingdienst anzubieten.


    Gleichzeitig sind wir deshalb auch extrem von ihnen abhängig. Man stelle sich mal vor, in den letzten 5 Minuten einer titelentscheidenden Konferenz kommt es zu einem absoluten Herzschlag-Finale und genau dann schmieren Dyn die Streams ab ^^ Natürlich kann sowas auch Premiere, Arena oder sonst wem passieren, aber zuletzt habe ich doch immer öfter irgendwo im Hinterkopf den Gedanken "Hoffentlich hält der Stream" vorbeiwandern sehen, wenn es irgendwo spannend wurde.

    Und diese Umtriebigkeit auf den billigen Plätzen des Gehirns hatte ich bei Sky in der Form nicht.

    Wer weiß, vielleicht nutzt Krickau den Kirkelökke ja wie die Zaubermaus und der Spitzen-RA der Zukunft ist schon längst unter Vertrag. Falls dem so wäre bräuchte man einen neuen Halben - in jedem Fall kommt man aber um den Transfer eines weiteren Linkshänders nicht herum, wenn man nächste Saison bis zum Ende um den Meistertitel mitspielen will.

    Was ein miserables Spiel, Angriff lange nicht existent!

    Und das gegen einen erstaunlich schwachen Gegner über die ersten 35-40 Minuten, da wäre ein Heimsieg drin gewesen…

    Der TuS war nach weniger als 10 Minuten das erste Mal auf 4 Tore weg. Für ein einigermaßen geübtes Auge war zu diesem Zeitpunkt der Klassenunterschied - und der zu erwartende Ausgang - bereits absehbar.

    "Heimsieg drin gewesen"... Wenn du schon Fabeln schreibst, musst du den letzten Satz wenigstens mit "Und die Moral von der Geschicht..." anfangen. Stählerne Wiese hat Recht, am Ende kann Hanau froh sein, dass es nur +9 und nicht +13 waren.

    Die Hanau-Ferndorf-Rivalität der letzten Saison ist in dieser nicht mehr existent.

    Dritte Spiel in Folge ohne Sieg für die Füchse.

    Das sollte man nicht überbewerten. Gegen diese Sporting-Mannschaft mit ihrer astronomisch hohen Effiizenz hätte heute jede Bundesliga-Mannschaft gehörig Probleme gehabt. Davor das Flensburg-Spiel... Es ist nunmal nicht so (und auch gut so), dass man im Sport immer die völlige Dominanz an den Tag legen kann. 3 Niederlagen in Folge sind mal etwas völlig normales. Aufgebauscht wird das immer nur von den Medien oder den verzerrten Erwartungshaltungen von Fans.

    Es wird hier wohl kaum jemand öffentlich Tipps geben wie es gehen würde, wenn es nicht koscher ist.

    So ist es. Man kann an anderer Stelle im World Wide Web ausführlich nachlesen, wie sowas geht. Aber zu empfehlen ist es nicht. Besonders wenn die Plattform den Download nicht explizit vorsieht. Ich vermute, das Abspeichern zählt als so etwas wie eine Raubkopie und ist damit nicht legal. Man müsste nochmal in den AGBs nachlesen oder den Andy fragen. Und zu einer Straftat aufrufen wird hier niemand wollen. Auch wenn ich nicht sicher bin, ob Dyn wirklich mitbekommen würde, wenn man die Videos nur saugt und nicht verbreitet.

    Die Relives offline zur Verfügung zu haben wäre natürlich Premium. Aber es wäre auch eben genau das: Premium. Ich komme auch ohne klar.