Beiträge von Andi.Waffen57

    HANDBALL inside schreibt:

    Extrem düster sieht es derzeit beim FC Barcelona aus.
    Dort mußten die Handballprofis nach Informationen von HANDBALL inside teils Gehaltsreduzierungen um 80 Prozent (!) hinnehmen, weshalb die Branche spekuliert,
    daß "Legionäre" wie Aron Palmarsson aus Katalonien abwandern könnten.

    Hervorragend. Der TuS Ferndorf sucht noch einen geeigneten Spielmacher mit akzeptablem Niveau für die zweite Liga.

    Der TuS spielt endlich, endlich, endlich, zum ersten Mal seit einer Ewigkeit wieder vor Zuschauern. Und das auch noch im "Testspiel-Derby" gegen die Eintracht aus Hagen. Das Spiel ging mit 23:30 verloren. Somit hat man in dieser Vorbereitung nun 4 Spiele gewonnen und 5 verloren. Davon 2 gegen Drittligist Hagen. Was man mit solchen Zahlen anfängt? Am besten gar nichts. Denn um ein Urteil über die Mannschaft zu fällen, ist es definitiv zu früh. Da werden erst 3-4 Saisonspiele gespielt werden müssen, bevor jegliche Analysen etwas Aussagekraft vorweisen können.
    Ein personelles Bedenken schwebt dennoch schon vor dem Saisonstart über dem Siegerland und in den Köpfen vieler Fans: Ich halte es nach wie vor für risikoreich, einzig Matzken (frisch aus der A-Jugend) als "gelernten" Spielmacher im Kader zu haben, da hilft auch der hundertste Verweis auf Faulenbach oder Lucas Schneider nichts. Ich sehe auf dem Papier nicht, dass die Abgänge von Andersson und Basic adäquat kompensiert wurden. Zusätzlich ist Weber 2 Wochen vor Saisonstart noch nicht wieder spielfähig, was ziemlich wahrscheinlich bedeutet, dass die beiden wichtigsten Torschützen der letzten Saison (Andersson 140 Tore u. Weber 80 Tore) im ersten Spiel der Saison nicht auf dem Feld stehen werden. Ein Umbruch wie er im Lehrbuch steht also. Und eine haushohe Herausforderung für Andersson Senior.

    Man hat zwar mit Eres einen echten Toptransfer gelandet und einen Torjäger verpflichtet. Aber mir fehlt es an Variabilität im Spielaufbau bzw. auf der Spielmacherposition. Basic und Andersson waren beide langerfahrene Spieler und haben beide einen jeweils etwas anderen Spielmachertypus zum Spiel des TuS hinzugefügt. Das hat sich über die gesamte Saison hin betrachtet ausgezahlt. Besonders als eine Art "Ausgleich" in bestimmten Phasen der Partie (häufig in der zweiten Hälfte!): Basic hatte in vielen Spielen sehr wichtige Momente und war in der Lage, die Verantwortung des Aufbaus zu übernehmen und sie zu erfüllen. Matzken ist zwar auch ein grandios veranlagter Handballer, er hat aber vergleichsweise wenig Erfahrung im Seniorenbereich und wenn man ihn als Ersatz für Andersson betrachtet, hat er kein 1:1 für Basic verpflichtetes Backup.

    Apropos zweite Hälfte: In der letzten Abstiegssaison 16/17 war es häufig genau die, in der Spiele aus der Hand gegeben wurden. Es gab in dieser Saison damals mal eine Phase, in der der TuS 3 oder 4 Spiele am Stück hintereinander ab der 40. Minute Führungen und damit Punkte verspielt hat. Woran hat et gelejen? Es fehlte einfach zu oft ein Plan B, das Spiel wurde für den Gegner regelmäßig ab diesen Zeitpunkten zu durchschaubar. Ohne unken zu wollen, aber das ist ein potentieller Stolperstein, den ich auch in dieser Saison sehe agesichts der knapp wirkenden Variabilität auf der Mitte. Natürlich hoffe ich aber wirklich nur das Beste und freue mich schon riesig darauf, wenn es endlich wieder losgeht. Lets get behind coach and team! Go TuS Ferndorf!

    Verstehe ich das richtig, man muss sich also einen DAZN-Account zulegen NUR für die Spiele der deutschen Teams in der CL? Das ist doch ein Scherz. Und damit erreicht man (also als DAZN) doch auch nur solche Leute wie Förde-Möwe: Fans der partizipierenden Mannschaften. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man einen Deal abschließt mit dieser kleinen Zielgruppe. Denn so gewinnt man in DE keine 500 neuen Abos. Die CL bietet viele interessante Spiele und für eine hochqualitative Übertragung mit mehreren Kameras und (gerne den englischen!) Kommentatoren für die CL-Spiele und die Spitzen-CL-Spiele der Damen hätte ich es mir mit DAZN tatsächlich überlegt, zusätzlich zu Sky für die HBL. Aber so ist die Vermarktung der CL für den neutralen Zuschauer doch eine Farce. Und sie wird zum konkreten Schaden an unserer Sportart, wenn die Nicht-Deutschen Partien nicht einmal auf ehf.tv zu sein sein sollten- wenigstens on demand.

    Györs etwas unausgewogener Kader ist mEn zentraler Verursacher des Ausrutschers gegen CSKA. Denn so und nicht anders dürfte das Ergebnis vom erfolgsverwöhnten Umfeld wahrgenommen werden. Die 02er-Jahrgang Backup-Spielerin für Kurtovic, Kürthi, ist verletzt und was mit ersterer war weiß ich nicht. Gegen Moskau hat man jedenfalls 60 Minuten lang mit einer Rechtshänderin auf Halb Rechts spielen müssen. Moskaus Deckung wusste damit so umzugehen, dass regelmäßig die "lange" Bewegung der RR-Spielerin in der Stoßbewegung nötig war, die auf diesem Niveau zumeist ausreicht, damit die Deckungsspielerinnen ihren Stand optimieren und damit den Flow rausnehmen können. Auf den Rechtshand-Rückraumpositionen oder im Tor hat man ein Überangebot, das eigentlich Verschwendung, wenn nicht Raubbau an der Ästhetik unserer Sportart ist. Dagegen steht nur eine wirkliche linkshändige "Fachkraft" mit internationalem Format auf RR zur Verfügung. Das könnte, auch über den Saisonverlauf der CL hinweg, die Achillessehne der Mannschaft werden. Denn man kann Spiele gegen Top-Teams (Ein solches war CSKA überraschenderweise) einfach nur sehr sehr schwer gewinnen, wenn man das gesamte Spiel mit 3 Rechtshändern spielt. Egal ob da Amorim, Kristiansen und Oftedal stehen. Das ist die Physik des Spiels, wenn man so will.

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    Ok, nur noch dieses Wochenende:

    Das dürfte schon einige Zuschauer kosten. Denn auf EHFTV haben sicherlich immer wieder einige "Schaulustige" bei interessanten Partien zugeschaut. Das fällt damit jetzt weg. Denn niemand, der nicht Fan einer partizipierenden Mannschaft ist, kauft sich DAZN für einzelne Spiele der Damen CL. Ob man sich damit mal kein Eigentor schießt.
    Was man jedoch tut ist die Fans der Mannschaften, die am Wettbewerb teilnehmen, dazu zwingen, sich DAZN anzuschaffen, wenn sie die Spiele sehen wollen. Anstatt den Stock zu vergrößern wird also "nach innen" das bisschen ausgemolken, was schon da ist. Wahrscheinlich hat irgendein dubioser Funktionär aus dem Osten die "Vermarktungspotenziale" bei Györ, Rostov und 2-3 anderen Vereinen aufgezeigt und die irre starke Kalkulation angestellt, dass für DAZN/die Medienagentur von diesen Vereinen 15.000 neue Abos rausspringen können und zack: Wahrscheinlich geht die Bilanz ab 13.000 Neuen auf, deshalb tütet man tunlichst ein, was kleines Kapital (aber immerhin Kapital!) erbringt. Zum Schaden des Handballs.

    Sehe ich auch so. Wenn es finanziell darstellbar ist, sollte man aus THW-Sicht eine Verpflichtung definitiv anstreben.

    Zustimmung. Er hat trotz des jungen Alters bereits 5 Jahre Europapokalerfahrung und in der letzten CL-Saison war er zweitbester Torschütze Portos mit 47 Treffern. So ein Spieler ist, wie schon Chrintz, eigentlich kein Notfall-Backup-Transfer. Umso dringlicher sollte man in einer solchen Situation zugreifen, wenn es irgendwie geht. Ich denke, die Füchse haben die nötige Cleverness und auch irgendwo den Mut aufgebracht, um diesen Schritt zu gehen. Dann sieht es zwar auf dem Papier doof aus, dass Spieler wegen Geldproblemen gekündigt werden während andere (ggfs. teurere?) als "Notfallhilfe" kommen, aber aus sportökonomischer Sicht sind diese Schritte definitiv richtig. Und um Moral geht es im als Markt betriebenen Sport nunmal nicht. Auch wenn man das blöd findet.


    Ein paar Spiele mal schenken ok, dass aber eine breite Masse akzeptiert von 20 Spielen nur 5 zu sehen und dafür 100% zu bezahlen, kann ich mir nicht vorstellen.
    Also im Juli als das Geld in Balingen abgebucht wurde war klar, dass es keine vollen Hallen geben wird...


    Es haben nun alle verstanden, dass du das Balinger Modell hervorragend findest. Ich sehe allerdings wie TCLIP nichts verwerfliches am Vorgehen des VfL und würde daher den Fokus wieder auf das eigentliche Thema lenken: Die Verlängerung mit Schwalbe. Und diese ist eine, die vermutlich unabhängig von Corona, vielleicht sogar schon vor Beginn der Pandemie durch die Kalkulationen des Unternehmens gejagt wurde. Das sie nun zum Abschluss kommt, bringt einen gewissen Symbolcharakter mit sich und verkündet sich daher ganz angenehm. Schindlers Aufruf an die Wirtschaft, der noch in derselben Meldung abgesendet wird, lässt dagegen einen Hauch von Ahnung zu, wie es auch trotz solcher "positiven Signale" auf der Habenseite des VfL aussehen dürfte. Und entsprechend drängt sich die Überlegung auf, wie es dann bei den anderen Teams aussieht. Gummersbach wird, wie wir in Ferndorf, vermutlich nur mit den NRW-obligatorischen 300 Zuschauern starten können. Zumindest wie es aktuell aussieht. was dann passieren würde, kann nur Gegenstand von Spekulation sein. Eins ist klar: Der Herbst 2020 wird als eine Schicksalsstunde für den deutschen Handball in die Geschichte eingehen.

    Natürlich nicht. Völlig ausgeschlossen und unmöglich. Sie waren ja auch noch niemals zuvor Letzter der 1. Liga.

    Wer die Mannschaft kennt und gesehen hat, wird es ähnlich sehen wie ich. Ich sehe allen voran Nordhorn (Was die hier im Testspiel in Ferndorf geliefert haben war - ok, Testspiele sind nicht aussagekräftig - nicht würdig), weiterhin Balingen und die Eulen unterhalb von dem, was TUSEM leisten kann. Ob sies am Ende zeigen, ist natürlich ein anderes Blatt.

    In vielen Ländern gab es bereits Supercup-Spiele. Die norwegischen Ligen haben aber meines Wissens nach als erstes wieder mit dem Ligabetrieb angefangen - mit Zuschauern und Hygienekonzept wohlgemerkt. Luc Abalo hat für Elverum noch nicht gespielt, sein Team sollte aber trotzdem als absoluter Titelfavorit gelten.

    Bereits am ersten Spieltag überzeugt haben zwei Herren, die auf den Zetteln vieler Scouts deutscher Vereine stehen und die man deshalb spätestens mittelfristig auch in der Bundesliga sehen wird: Thome (RA) von Kolstad und Solstad (KM) von Elverum. Je nachdem, wie sich die Verletzungssituation mit dem Verlauf der Saison entwickeln wird, kann es gut sein, dass man einen der beiden sogar schon im Winter sieht. Weiteres begehrtes Transferobjekt vieler Vereine dürfte der ebenfalls bei Elverum spielende Alexander Blonz sein, generell hat die norwegische Liga es im Vergleich zu den Vorjahren geschafft, etwas an Attraktivität zu gewinnen.
    Bei den Damen sind die Vipers Kristiansand absoluter Favorit, die sich mit Nora Mörk einen echten Toptransfer sichern konnten. Mit Abalo und Mörk dreht sich diese Saison der Wind etwas: Nachdem lange Jahre große (oder großwerdende) Spieler*innen aus den Ligen raus ins Ausland gewechselt sind, konnte man nun selbst zwei Top-Stars in den hohen Norden locken.

    Das ist dann keine Wettbewerbsverzerrung, sondern einfach nur persönliches Pech. Eine einheitliche Regelung wird kaum möglich sein.

    Du schreibst manchmal so dermaßen komische Dinge, dass man sich an den Kopf packt. Und dann auch noch immer mit diesem Hauch von Selbstherrlichkeit..

    Jedenfalls ist deine Aussage hier völliger Quatsch, das ist natürlich pure Wettbewerbsverzerrung. Ein Wettbewerb ist überhaupt nur dann ein Wettbewerb, wenn alle Teilnehmenden den gleichen Rahmen und die gleichen Möglichkeiten vorgegeben bekommen. Klar sind die in dieser Gesellschaft mit ihrem nach kapitalistischem Marktprinzip organisierten Sport zwar massiv zu einem Ungleichgewichtsverhältnis modifiziert.

    Aber abgesehen vcn den reinen Vermögensdifferenzen muss eine BUNDESliga BUNDESweit einheitliche Voraussetzungen haben, auch zum Zugang zu Kapital als Voraussetzung für sportlichen Erfolg. Es ist, überspitzt gesagt, nicht das Ziel des Föderalismus, am Ende in jedem Bundesland eigene Spielfeldmaße zu haben und dann dem Gegner zu sagen "Tja, persönliches Pech".

    Ich erachte das Fehlen des kompletten Innenblocks für deutlich dramatischer als das Fehlen von Kreisspielern im Angriff. Flensburgs Deckung ist damit erstmal nicht mehr fähig zur Ligaspitze. Das stabile Zentrum war Prunkstück des Verbundes, die (auch durch individuelle Klasse im Innenblock- Karlsson) Verschiebung von Druck nach Halb und Außen in meinen Augen wichtiger, wenn nicht wichtigster Bestandteil der Meisterschafts-Teams. Wenn man so will ist auch die bisherige Vorbereitung hin bzw. wird völlig umgestellt werden müssen zwecks Integration der Neuen(?) in die Defensive. Ich möchte nicht in Machullas Haut stecken..

    Was soll denn die EHF tun, um in euren Augen in der aktuellen Lage als kompetent dazustehen?


    Zunächst einmal: Demut und Flexibilität zeigen. Soll heißen, dass man von vorne herein klar kommuniziert "Hey, wir wissen es ist alles völlig auf der Kippe und wir können genauso wenig planen wie andere Branchen, deshalb verzichten wir zunächst mal darauf, große Ansagen zu machen und Turniere fest zu zurren und schauen im engen Austausch mit den Vereinen wie es sich entwickelt".
    Als nächster Schritt die Entwicklung eines Turnierkonzeptes, dass flexibel durchgeführt und oder verschoben/pausiert werden kann. Beispielhaft wäre der "alte" Europapokal-Modus in Hand- und Fußball, als KO-Wettbewerb von Runde 1 an. Denn wenn im gegenwärtigen Modus (Mit Ligasystem als Gruppenphase) ein Land nicht spielen lässt, verschiebt sich das gesamte Ligasystem mit ungleichen Anzahlen an absolvierten Spielen, "Stau", Nachholspielen etc. was nebenbei taktisches Geschiebe und Kalkulation ermöglicht. Mit 4 Partien pro Gruppe pro Spieltag (wie vorgesehen) ergibt sich die Frage, ob man vollständig pausiert, sobald ein Team nicht spielen kann (Sofern man nicht wie die EHF bereits gezeigt hat einfach drauf scheißt und es Nicht-Sportlich entscheidet), oder ob das SPiel "nur" zum Nachholspiel wird, wodurch sich dann aber alles verschiebt, auch in Zusammenhang mit den nationalen Spielplänen. Vermutlich wird man einfach die anderen Spiele spielen lassen, und so wird das Ganze dann zum Chaos, wenn nacheinander immer mal wieder ein Land seine Mannschaft nicht spielen lassen kann. Wenn man von vorne herein KO-Modus spielt, muss man quasi immer nur 1 Spiel auf die Länder "warten". So wird man zwar auch kollidieren mit den nationalen Spielplänen, aber man hat weniger Spiele und kann einzelne Partien, die das Voranschreiten im Turnierbaum verhindern, flexibler "einbauen", als eine Verstrickung von mehreren Mannschaften, die in Zeitraum X gegeneinander im Ligasystem gespielt hätten.

    Selbst wenn man 2 Spiele pro KO-Runde spielt: Jeder Trainer würde das als eine willkommene Entlastung sehen. Die hat der Spitzenhandball auch abgesehen von Corona dringend nötig. Dazu im Winter kein Nationalturnier (wäre der utopische Idealzustand). Das ist sowieso völliger Wahnwitz, aber es ist im Land von Moustaffa, also keine Chance, dass es nicht stattfindet. Jedenfalls zurück zum KO-Modell: Hier mal der Link zur Champions League 70/71, die Gummersbach gewonnen hat: https://en.wikipedia.org/wiki/1970%E2%8…n_Cup_(handball). Ich halte ein derartiges Modell aufgrund seiner flexiblen Durchführbarkeit und der Vielzahl an Entlastungen für die Mannschaften als Ausweichmodell für die Post- oder eher Während-Corona-Saison sinnvoll. 18 Mannschaften, nur die Meister in der CL und die Zweiten/Pokalsieger im EHF-Cup. Ist diese Saison dann einfach so. Wären dann bis zum Titel maximal 9 Spiele gegenüber allein 14 in der aktuellen Gruppenphase. Das ist einfach nicht realistisch und in diesen Zeiten ist Pragmatismus angesagter denn je. Und vielleicht könnte man, bei gutem Verlauf der Pandemie, wenn man unbedingt muss, dann im Januar doch sogar über die WM nachdenken.
    Andererseits sind natürlich viele Vereine außerhalb Deutschlands auf die Einnahmen aus den vielen CL-Spielen angewiesen, daher müsste ein solches Konzept mit entsprechenden Subventionen einhergehen.

    Naja, letzteres ist mit Blick auf die Ukraine wohl eher weniger das Problem. Aber umso wichtiger wäre es eben klar zu sagen was passiert wenn Fall x oder Fall z eintritt. So zu tun als wäre alles tutti ist doch komplett absurd.

    Man sieht das doch gerade...die Uefa macht mit wer weiß was für nem Aufwand dieses Finalturnier und die EHF will keinen Monat später eine normale Saison starten?


    Du sagst es. Mit Verlaub: Die EHF ist ein inkompetenter, korrupter Saftladen. Man tut, genau wie du es sagst, so, als wäre "alles tutti" und wird dann, wenn es in ein paar Wochen losgehen soll, völlig entsetzt den einzelnen Vereinen die Schuld in die Schuhe schieben (Wie bei den beiden norwegischen Teams bereits geschehen) um irgendwie vor den Sponsoren das Gesicht zu wahren und nicht als inkompetenter, korrupter Saftladen da zu stehen. Das Sportliche wird dadurch nur noch weiter zur Farce aber am Ende sind alle nationalen Ligen und Vereine stärker denn je auf die EHF angewiesen, weshalb sich schlichtweg nichts ändern wird.

    Das stimmt, eine A-Jugend wird es nicht geben, lt. meinen Informationen stehen nicht genügend Spieler zur Verfügung. Mein Enkel spielte in der A-Jugend und der bestätigte mir das.!!?? :/: :(


    Ach du Neun. Ich war davon ausgegangen, dass man einfach unterhalb der J-HBL antritt, was ja an sich auch erstmal keine Schande ist. Aber das es gar keine A-Jugend gibt, hätte nochmal eine ganz andere Qualität. Wenn das stimmt, wäre man erstmal an einem Tiefpunkt im Ungleichgewicht zwischen GmbH und Unterbau angelangt. Aber was, außer darauf aufmerksam zu machen, will man tun. Und selbst dafür wird man schäl angeguckt ?(

    Da von offizieller Vereinsseite kein Informationsfluss zum Handball jenseits der 1. Mannschaft stattfindet, muss der geneigte Fan der Presse entnehmen, dass der TuS diese Saison offensichtlich keine A-Jugend-Bundesliga-Bemühungen hegt: 301 Moved Permanently
    Dagegen haben mit Lethmate, Menden und Schalksmühle drei (teils deutlich) niedriger spielende Vereine aus der Region bzw. dem Handballkreis für die Quali gemeldet.