Beiträge von GPFAN

    FAG steht aktuell mit einem halben Bein in Liga 2 und der eine oder andere träumt davon, einen Torwart zu verpflichten, der in der Nationalmannschaft das Tor teilweise hütet und Champions-League-Erfahrung hat.

    Respekt vor der Negierung sportlicher Fakten.

    Wann hat Joel Birlehm Champions League Erfahrung gesammelt?

    Danke für den Artikel! Das klingt schon alles nach Weltuntergangsstimmung.. Fraglich ob man so gute Spieler herlocken kann

    Bis auf 8 (Kozina sehe ich immernoch deutlich besser als du) und 9 (bei Malus sehe ich leider nicht wirklich überhaupt Genialität) stimme ich zu 100% zu.

    Rein aus Interesse: Woher kommt die Info, dass Sego einer der Topverdiener ist? Das wäre ja ein Witz wenn es stimmt..

    Gebe dir in den meisten Punkten Recht.

    Es wurden junge talentierte Spieler mit Goller,Hermann ,Röller und jetzt auch Lastro geholt.Wenn die Einsatzzeiten aber nicht stimmen ,dann versauern sie auf der Bank.Röller und Hermann seit Übernahme von Baur ohne Einsazzeiten.Sie werden auch nicht eingesetzt wenn die etablierten Spieler mehrfach Fehler machen.

    Wir hatten die Diskussion oben schonmal, Hermann kann sich wirklich nicht über z u wenige Einsatzzeiten beklagen! Als klarer 2ter LA sogar ziemlich viel..

    Und warum ging es dann für FAG deutlich in die Hosen wenn "durchaus mehr drin gewesen wäre"? Faktisch hat es halt zum wiederholten Mal nicht geklappt und man sollte in GP konstatieren: mit keinem Kader der vergangenen Jahre wurde national auch nur irgendein Blumentopf gewonnen.

    Weil FAG nicht das gespielt hat, was FAG (selbst mit diesem Kader) spielen könnte.

    Gegen Kiel wird für Göppingen immer nur dann "etwas drin" sein wenn der THW nicht an seinem Limit spielt - und das war am Sonntag sicher nicht der Fall.

    Gestern haben sich doch nur 2 Dinge wieder bestätigt:
    1. Ohne Sarac funktioniert die Abwehr nicht dauerhaft.

    2. Rückraum Mitte ist ein Trauerspiel. Malus (wieder) mit einem fürchterlichen Spiel. Kneule traut sich nicht zu werfen oder in riesige Lücken zu gehen. Zwar wirft er gestern zum ersten mal dann wieder 3 Tore. Zu denen wird er aber auch quasi gezwungen. Das in der entscheidenden Phase dann ein Nachwuchsspieler spielt sagt alles.

    Rebmann war aber im Gegensatz zu Heymann auch einer der schlechtbezahltesten Spieler und hat sich wohl nicht genug Wertschätzung erfahren (aus seiner Sicht). Das trifft nun beides auf Heymann keinesfalls zu.

    Ohne ein Spiel von Erlangen gesehen zu haben erinnert mich all das hier geschriebene sehr an die Situation von Mayerhofer gegen Ende in Göppingen.

    Schlechte Wurfquoten die man eigentlich nicht dem Trainer anlasten will, es spielen immer die gleichen "Routiniers", wenig bis keine Einsatzzeit für die Neuzugänge und totale Verunsicherung..

    Schon jetzt sieht man das ganze Dilemma, ohne dass die 1. Minute gespielt wurde. Wenn wir neidisch auf andere Nationen schauen, wen die sich leisten können, zuhause zu lassen und dann das dagegen stellen, was wir nominieren können, da halte ich jeden Anflug von Medaillenhoffnung für Größenwahn.

    Der Bundestrainer hätte vielleicht bei Mensing anklopfen sollen, ob dieser seinen Fehler der falschen Nationenwahl noch korrigieren möchte, statt seine Energie auf die mögliche Rückkehr derer zu verschwenden, die eh keinen Bock haben, für ihr Land aufzulaufen.

    Spätestens mit der Nominierung von Heymann leistet er nen Offenbarungseid. Auch wenn Alfred bei der theoretisch möglichen Auswahl nicht zu beneiden ist, hätte mehr Mut der Sache nicht geschadet.

    Heymann wird wohl weniger aufgrund seiner aktuellen Offensivleistungen nominiert worden sein.

    Erstens macht er in der Abwehr (auch jetzt) einen guten Job im Innenblock. Und zweitens besteht vor allem Offensiv halt noch die Hoffnung, dass er in ein paar Monaten an die Zeiten vor der Verletzung anknüpfen kann - in dem Fall müssen wir nicht darüber sprechen, dass er eine Verstärkung ist.

    Aber abgesehen davon - um Köster zu entlasten gibt es schlechteres als einen guten Innenblockspieler der im Tempogegenstoß durchaus was reißen kann.

    Interessante Sichtweise - ich habe eine komplett andere.

    Die TBV-Abwehr war aus meiner (Lemgoer) Sicht noch das Beste am TBV-Spiel. 26 Gegentore gegen eine Mannschaft, die sicherlich keinen berauschenden Stiefel spielt, sind vielleicht nicht überragend, aber einigermaßen solide (aus dem Positionsangriff hatte FAG m. E. ja nun auch sein Kratzen - allgemein glaube ich auch nicht, nachdem ich sie mir jetzt zweimal in kurzer Zeit in Lemgo live angucken konnte, dass es eine Abwehrreihe in der Bundesliga gibt, die dauerhaft gegen das Göppinger Angriffsspiel überfordert sein wird). Heute schmeißen sie weniger oft den Ball weg und nutzen ihre Chancen besser als Lemgo, so gewinnen sie verdient.

    Lemgos Kreisläufer treffen 0 von 7 bei freien Würfen (okay, einmal hätte Brosch sicher einen 7m kriegen müssen - hat er aber halt nicht, so ist es dann halt ein Fehlwurf), dazu verwerfen wir drei 7m und Zerbe lässt von RA auch noch zwei oder drei liegen. Auf RL kommt wenig Druck von Lemgo - das ist eines der Hauptprobleme, denke ich, da das auch den Platz für die durchaus starken Linksaußen eingrenzt.

    Uff, trockene Kost. Lange her, dass es in Lemgo drei derart schwache Auftritte hintereinander gegeben hat (2x Göppingen, 1x Leipzig).

    Bis auf die kürzeren Schwächephasen war ein wirkliches Angriffspiel ja auch gar nicht nötig. Persson, Sarac und Heymann haben aus dem Rückraum durchgehend und mit guter Quote getroffen.