Bye, Bye, Bayern!
Beiträge von herrsunshine
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Riecht nach Verlängerung
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Trotz der maximalen Krise 😉 steht Bayern immer noch vor Dortmund !
Das stimmt natürlich. Die Tabelle lügt bekanntlich nicht.
Und wer weiß: Vielleicht kann man sich dann damit brüsten, dass man in der Tabelle vor dem aktuellen CL-Sieger steht.
Ich würde es mir sehr wünschen und würde dem FCB diesen Triumph auch vom ganzen Herzen wünschen,
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Glaube nicht, dass Dortmund die Hosen voll hätte- sehe es eher so, dass man da noch eine Rechnung offen hat mit dem FC Hollywood.
Der Gewinn der Bayern von 2013 hat ja einen üblen Nachgeschmack für alle BVB-Fans. weil man sich da klar benachteiligt fühlte.
Und gewinnen kann aktuell jeder gegen den FCB: Stuttgart, Heidenheim, Bochum, Saarbrücken, …
to be continued

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Vermute auch, dass es für Dansenberg und Ratingen nicht reichen wird.
Aldekerk wird es hoffentlich schaffen, sind eine Bereicherung für die 3. Liga!
Mit dem tollen Publikum wird man vermutlich im letzten Spiel gegen Köln punkten.
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Man muss sich wohl im Profisport damit abfinden, dass Arbeitsverträge oft nicht mehr wert sind, als das Papier, auf dem sie geschrieben sind.
Wirklich wechselwillige Spieler wird man auch durch Arbeitsverträge nicht halten können. Das kann man natürlich moralisch verwerflich finden, aber es ist so, dass der Spieler meist doch am längeren Hebel sitzt. Spieler, die kein Bock mehr auf den Verein haben, kann niemand gebrauchen, Es hilft nur, die vorzeitige Auflösung sich gut bezahlen zu lassen. Und das funktioniert durchaus!
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Der Plan wird mit Hinze durchgezogen, daran gibt es nichts zu rütteln. Hinze soll außerdem Uwe einarbeiten und sie befinden sich schon in ständigen Austausch über die zukünftige Kaderplanung...die nächste Saison wird sicherlich entscheidend, qualifiziert man sich erneut nicht für Europa könnte es eng werden...
Wie meinst du das mit „qualifiziert man sich erneut nicht für Europa“?
Man ist doch aktuell dabei in Europa…

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Mir geht es weniger um das nach vorne rennen können (obwohl das im Zusammenhang mit potentieller Überlastung natürlich auch eine Rolle spielen kann), sondern um das zurückrennen müssen...
Ja, das zurückrennen erleichtert beim modernen Handball die Abwehrarbeit schon sehr. Wenn man das nicht so mag, ist es eventuell nicht die passende Sportart

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War da nicht mal was mit Insolvenz beim TV Korschenbroich?
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Diese Analyse Handball ist jetzt Rennball ist mir zu einseitig.
Schnelle Mitte ist ein weiteres mögliches taktisches Mittel, das die Mannschaften in unterschiedlichem Umfang nutzen. In der Regel rennen - wie auch bei dem Tempogegenstößen - die kleinen flinken Außen und nicht der Rückraum. Je stärker der Rückraum umso weniger wird i.d.R. schnelle Mitte gespielt, weil der Positionsangriff genauso vielversprechend ist. Auch ist der Gegner gefordert, schnelle Mitte geeignet zu "unterbinden".
Ist wie 7 gegen 6 oder Empty Goal in Unterzahl. Kann man machen, muss man aber nicht.
Im großen und ganzen hast du schon recht. Allerdings sehe ich schon einen Unterschied zwischen TG und schneller Mitte: Der TG zielt ja eher darauf ab, die schnellen Außen bei Ballverlust ins Spiel zu bringen, oft eingeleitet durch den TW.
Bei der schnellen Mitte landet der Ball ja regelkonform im Mittelkreis und dann sind es die zentralen Spieler, also Rückraum und ggf. Kreis, die die erste Chance auf den Durchbruch haben.
Mein Verein spielt das übrigens schon seit Jahren sehr erfolgreich!
Die Zuschauer honorieren das ebenfalls! -
Warum denn nicht in blau-weiß?
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O.k., erst mal danke für die ausführlichen sachbezogenen Antworten, dass ist hier im Forum leider nicht die Regel.

Hier mal in Kurzform meine Positionen dazu:
Das "locker nach vorn traben" ist doch nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite hat der Spieler, der im Positionsangriff ein Tor erzielt hat, oft überhaupt keine Chance, rechtzeitig wieder im Abwehrverbund zu stehen, weil er (oft nach einer harten Attacke) im Kreis oder irgendwo anders am Boden liegt oder auch neben der Torhüterin oder auf Höhe der Grundlinie mit dem Rücken zum eigenen Tor erst mal wieder die Kurve kriegen muss. Bei einer gut ausgeführten schnellen Mitte wird dem gegnerischen Team so automatisch eine Überzahlsituation geschenkt, ohne dass sie dafür besonderen Aufwand betreiben musste. Natürlich versuchen die Mannschaften, einen solchen Vorteil zu nutzen, die Rennerei geht los und oft genug funktioniert das ja auch. Das eingangs erzielte Tor wird dadurch aber entwertet. Wer das toll findet, bitteschön, ich habe da eine andere Meinung.
Ja, das ist so, aber in meinen Augen auch wieder nur die halbe Wahrheit. Denn die ganze Rennerei benachteiligt natürlich größere schwerere Athleten und die Verletzungsgefahr steigt aufgrund der Hebelwirkungen im Bewegungsapperat deutlich an, zumal wenn die kurzen schnellen Sprints nicht nur gelegentlich sondern mehr oder weniger ständig abgefordert werden.
Neben der oben beschriebenen Rennerei gibt es einen weiteren Aspekt: Die großen sprung- und wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen werden in der aktuellen Umsetzung des Regelwerkes auch dadurch benachteiligt, dass beim Sprungwurf Angriffe auf den Körper oder gar auf den Wurfarm nicht mehr so konsequent geahndet werden, wie es die Regel eigentlich vorschreibt. Dieser Umstand ist nur ein weiterer Baustein auf dem Weg vom Handball zum Rennball, wo der klassische Positionsangriff nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Der Durchbruch ist da aktuell die gern genommene Alternative, dafür brauche ich aber keine große Linkshänderin, eine kleinere, schnelle und durchsetzungsstarke Rechtshänderin tut es da auch. Karolina Kudlacz-Gloc ist dafür das klassische Beispiel mit der Folge, dass man nicht nur scheinbar auf die große wurfstarke Linkshänderin notfalls auch verzichten kann. Dieses Beispiel lässt sich natürlich auch auf die anderen Rüchraumpositionen übertragen. Wenn solche Rahmenbedingungen die möglichen taktischen Varianten im Angriffsspiel nicht reduzieren, dann weiß ich es nicht...
Das ist ja quasi schon die Bankrotterklärung für unsere Sportart und diese Sichtweise hat durchaus ihre Berechtigung. Wenn sogar in einem Land mit über 80 Mio. Einwohnern und großer Handballtradition diese tolle Mannschaftssportart zusehends ihre Basis verliert, sollten wir uns durchaus fragen, ob wir das schulterzuckend hinnehmen oder ob wir nach Wegen suchen, die Attraktivität des Handball's (wieder) zu steigern und für ein breites Spektrum (!!!) an Spielertypen interessant zu machen. Wenn es so weiterläuft wie aktuell, können wir die Turnhallen zuschließen.
Das sehe ich genauso, im Wesentlichen allerdings vor einem anderen Hintergrund, nämlich der ganzen verrückten Rennerei.
An zuviel Spielbetrieb kann es zumindest im Amateurbereich nicht liegen, der findet nämlich in weiten Teilen unseres Landes nur noch im Notlaufmodus statt.
Ein interessantes Beispiel im professionellen Bereich ist auch Julia Weise vom HCL. Mit viel Potenzial, Begeisterungsfähigkeit und Engagement ausgestattet standen ihr alle Türen offen, durch viele (U-Auswahl, Mannschaften im CL-Spielbetrieb) ist sie nicht hindurch gegangen. Jetzt beendet sie frühzeitig ihre aktive Laufbahn und widmet sich beim HCL auf Basis ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin zukünftig dem Nachwuchs. Sie begründet diesen Schritt mit einer schon über Jahre andauernden physischen Überlastung. Ich denke, es gibt niemanden, der davon ausgeht, dass sie beim HCL nicht optimal sportmedizinisch betreut wurde und als angehende Physiotherapeutin wird sie mit Sicherheit auch die Signale ihres Körpers richtig deuten. Und zu viele Spiele oder gar Doppelbelastungen sehe ich in ihrer Laufbahn auch nicht. Vielleicht liegt es doch an der Rennerei und an dem damit verbundenen Verschleiß???
Ich gönne jedem seine Sicht der Dinge, aber wenn ich sehe, was in unseren Sporthallen passiert bzw. nicht mehr passiert, mache ich mir wirklich große Sorgen...
Erstmal vielen Dank für deine interessanten und ausführlichen Statements.
Vorab: Mein Bestreben ist es auch, dass mehr Spielerinnen den Weg zum Handballsport finden und davon auch in den Leistungssport.
Aber in vielen Bereichen habe ich eine andere Wahrnehmung.
Ich finde z.B., dass die Regelauslegung die Spielerinnen viel mehr schützt als früher: Das Verteidigen wird doch jetzt konsequenter mit 7m / 2 Minuten sanktioniert. Die Außen und bei TG sind die Angreifer besser geschützt. Genau so wie Fouls in der Schlussphase härter sanktioniert werden.
Deine Einschätzung zu den Spielertypen empfinde ich als ziemlich starr und nicht mehr aktuell.
Ist es nicht eher so, dass das Anforderungsprofil durch den „Rennball“ ein anderes geworden ist?
Es reicht eben nicht mehr, groß und wurfgewaltig zu sein, man muss auch über schnelle Beine verfügen, ein gutes 1:1 beherrschen, etc.
Vielseitigkeit ist Trumpf und da müssen wir hinkommen mit unserer Ausbildung, dass wir solche Spielertypen entwickeln.
Zudem bleibt auch immer noch die Möglichkeit den Kader so zusammenzustellen und die taktischen Mittel voll auszuschöpfen, dass individuelle Stärken der Spielerinnen optimal genutzt werden können. Und da sind die Vereine und Trainer gefordert!
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Im Breitensportverein wird der Anwurf zwar im Kreis ausgeführt, mit schneller Mitte hat das aber meist nicht viel zu tun (im weiblichen Bereich). Insofern glaube ich einfach nicht, dass das ein Grund für den Spielerinnenschwund ist. Das ist die ganz allgemeine Lustlosigkeit heutzutage, ins Schwitzen zu kommen und verlässlich und regelmäßig viel Zeit aufzuwenden.
Beim Thema Verletzungen sehe ich das Problem primär bei zu hoher Belastung durch zu viel Training und Spiele, oft B-Jugendliche schon bei den Damen im Daueteinsatz und zu wenig professionell begleiteter Muskelaufbau. Da bin ich aber kein Experte und auch nur am Räsonieren.
Da bin ich auch wieder voll bei dir!
Ich leite seit einigen Jahren Kadermaßnahmen 11- bis 13jähriger Mädchen und auch Jungen (getrennt natürlich) und muss auch feststellen, dass da die Bereitschaft bei den Mädels zu mehr Trainingsaufwand und Intensität stark nachgelassen hat.
Was mir noch auffällt:
Die Jungen lassen sich durch wettkampforientierte Übungsformen überwiegend sehr gut motivieren.
Die Mädchen springen da nicht so drauf an.
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Es stimmt einfach nicht, dass mit der Fokussierung auf den Rennball ein erheblicher Teil der Vielfältigkeit an erfolgsversprechenden taktischen Spielvarianten verloren geht.
Richtig ist, dass die schnelle Mitte, die erste taktische Maßnahme nach einem Gegentor darstellt. Verpufft diese geht das Spiel ja im Positionsangriff weiter und da kommen ja all die taktischen Spielvarianten zum Tragen, von denen du schreibst. Die sind ja noch da und keinesfalls weg. Vielmehr hat man mit der Herausnahme des TW ja noch ein weiteres taktisches Mittel installiert, das noch mehr Möglichkeiten schafft.
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Ein klassischer Zirkelschluss! Dass diejenigen, die mit der Rennballvariante nicht so klarkommen (egal aus welchen Gründen), diejenigen sind, die am ehesten abspringen, ist ja nur logisch. Aber sei es, wie es sei, ich will es ja niemandem ausreden, nur vor den zu erwartenden Konsequenzen warnen. Schade finde ich es allerdings, wenn sich in der argumentativen Auseinandersetzung manche immer nur ein (scheinbar oder tatsächlich) passendes Thema herauspicken und glauben, damit dann die ganze Diskussion abräumen zu können.
Auf den dramatischen Rückgang der am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften ist hier bisher noch keiner eingegangen, auf die zunehmende Häufigkeit und Schwere der Verletzungen und dem damit verbundenen "Schwund" leider auch nicht, obwohl gerade in diesem Zusammenhang immer mehr hoffnungsvolle Karrieren tragisch enden. Denn die wenigsten können oder wollen wie eine Lydia Jakubisova mehrere schwere Verletzungen wegstecken und trotzdem jedesmal scheinbar unbeeindruckt wieder zurückkommen. Und nur im absoluten Ausnahmefall schaffen das die großen sprung- und wurfgewaltigen Spielerinnen...
Ich bedauere es außerordentlich, dass mit der Fokussierung auf den Rennball ein erheblicher Teil der Vielfältigkeit an erfolgversprechenden taktischen Spielvarianten verloren geht!
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@BIKW168:
Ich stimme dir ja in vielen Punkten zu. Aber bei einem nicht:
Zwar hatten die Spiele, die 13:12 endeten auch ihren Reiz, aber die von dir angeführten Ergebnisse von 38:21 waren erst möglich mit der Einführung des taktischen Mittels der schnellen Mitte.
Erst dann konnten so viele Angriffe gefahren werden, dass so viele Tore möglich wurden.
Und Tore sind für mich immer noch das Salz in der Suppe. Der „Rennball“ ermöglicht zudem vielen Spielern individuelle Erfolgserlebnisse. Diese Spielidee hat man ja gerade im Jugendhandball erfolgreich implentiert und die Spielformen danach ausgerichtet.
Natürlich finden das nicht alle toll und sicher kommen da viele irgendwann an ihre Grenzen und verlieren dann die Lust.
Aus meiner Erfahrung als Trainer sind das aber gerade die Spielerinnen, auf die man perspektivisch eh nicht bauen kann, weil sie meist nicht den nötigen Biss haben,
Ich bin froh, dass man das Rad nicht mehr zurückdrehen kann.
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Das ist ja alles richtig, aber der Ausgangspunkt für diese Diskussion ist eine andere: Wir haben aktuell insbesondere im Frauenhandball zunehmend große Probleme, alle Positionen in der Nationalmannschaft adäquat zu besetzen und den Spitzenvereinen geht es ja ganz ähnlich. Dafür gibt es Ursachen. Die mit den genannten Regeländerungen verbundene Dynamisierung hat nicht nur das Spiel verändert sondern auch das Anforderungsprofil für die Spielerinnen und Spieler und übrigens auch die Verletzungshäufigkeit und insbesondere auch die Häufigkeit schwerer Verletzungen.
Ich will das Thema jetzt nicht noch einmal bis in das kleinste Detail durchdeklinieren, das habe ich hier schon mehrfach zelebriert. Aber wer 1 und 1 zusammenzählen kann, für den liegen die Zusammenhänge auf Hand.
Und ja, natürlich gibt es noch weitere, auch gesellschaftliche Ursachen für diese Misere, aber sie sind aus meiner Sicht nicht so existenzbedrohend wie die selbstverschuldete Reduzierung des Handballs auf die aktuelle Rennballvariante.
Noch etwas:
Für mich waren auch Ergebnisse wie 18:15 oder 13:12 durchaus in Ordnung, solange die betreffenden Spiele abwechslungsreich und spannend waren und das waren sie meistens. Und natürlich gab es auch schon damals torreiche Spiele, an einem 44:40 war ich mal selber mit 21 Toren beteiligt.
Ob da heute ein 38:21 attraktiver ist, wo die physisch stärkere Mannschaft das unterlegene Team in der zweiten Halbzeit in Grund und Boden rennt, wage ich zu bezweifeln. Da kann sogar ein 0:0 im Fußball spektakulärer sein ...
Die weitaus größere Zahl von Toraktionen und die damit verbundene Vielfältigkeit war ja gerade im Zusammenhang mit der Begeisterungsfähigkeit junger Sportler oft das Argument, es mal mit dem Handball zu versuchen. Nicht nur, wenn die feinmotorischen Fähigkeiten eher an den oberen als an den unteren Extremitäten ausgeprägt waren sondern auch, wenn die Bereitschaft fehlte, fast ununterbrochen im Dauerlaufmodus kreuz und quer über ein vergleichsweise riesiges Spielfeld zu keuchen, wechselten nicht wenige junge Sportler vom Fußball zum Handball und waren oft begeistert, wie vergleichsweise vielfältig Handball erfolgreich gespielt werden kann. Wenn aber durch die aktuellen Regeln der Kreis potentiell erfolgreicher Handballer von vornherein eingeschränkt weil auf ein spezielles Anforderungsprofil reduziert wird, braucht man sich über die gegenwärtigen Probleme insbesondere im Frauenhandball nicht zu wundern, denn ein in vielen Punkten identisches Anforderungsprofil besteht auch im aufstrebenden Frauenfußball ...
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In diesem Punkt (schnelle Mitte) bin ich hin und her gerissen. Einerseits kann ich deine Argumentation nachvollziehen, andererseits: spielt das im Kindesalter tatsächlich schon eine Rolle bei der Sportartwahl? Und später splittet sich das ganze eben: die, die das Tempo mitgehen können und wollen, übrigens nicht nur physisch, sondern auch im Kopf, orientieren sich Richtung Leistungssport, die anderen bleiben bei ihrem Breitensportverein. Letztlich ist das eine Ausdifferenzierung, Optimierung und Professionalisierung wie wir sie in allen Bereichen erleben. Recht hast du natürlich, dass es dadurch an der Spitze noch dünner wird. Aber mir gefällt gerade auch die Dynamik, die mit dieser Spielweise verbunden ist. Und ich habe den Eindruck, dass dadurch kleinere, schmalere, flinke Typen (wieder) Chancen haben, die sie zuvor nicht hatten.
Da gehe ich 100%ig mit. Die schnelle Mitte spielt bei der Sportwahl im Kindesalter keine Rolle. Die Spielformen im Kindesalter erlauben das ja auch nur im eingeschränkten Maße. Das ist ja eher überhaupt ab C-Jugend ein Thema.
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„weil die neuen Regeln, die Handball zum Rennball mutieren ließen, unseren ehemals für die breite Masse attraktiven Volkssport in einen elitären Tummelplatz für Kampfschweine mit Pferdelunge“
Natürlich hat die „schnelle Mitte“ dazu geführt, dass das Handballspiel jetzt sich schon sehr verändert hat. Die Möglichkeit, den TW heraus zu nehmen übrigens auch.
Dadurch ist das Spiel jetzt viel dynamischer und facettenreicher geworden. Klar braucht man da auch die körperlichen Voraussetzungen dazu. Sportarten entwickeln sich auch weiter. Den Handball vergangener Tage, wo die Spiele 18:15 geendet haben und wo im Angriff nach Torerfolg des Gegners locker nach vorn getrabt wurde, will doch keiner mehr sehen.
Die Entwicklung im Fußball ist ja da ganz ähnlich: dort setzt die Athletik auch die Maßstäbe.
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Kann sein. Es gibt aber immer auch Leute, die viel Pech beim Denken haben.
Wie sieht denn „viel Pech beim Denken“ bei dir konkret aus?