Beiträge von herrsunshine

    Was ist daran lächerlich?

    Die Abschaffung des Leistungsprinzips ist fatal.

    Und im Kinder - und Jugendfußball findet das nun Fortsetzung.

    Der Kinder- und Jugendfußball folgt im Kern jetzt doch nur dem Beispiel des KInder- und Jugendhandballs. Dort hat man diese Spielideen ja schon längst in ähnlicher Form umgesetzt.

    Die Erfolge sind aktuell bei den U21, U!9, U!7 ja nicht zu übersehen. Vermutlich hat man beim DFB mal über den eigenen Tellerrand hinausgeschaut und konzeptionell umgedacht. Das war längst überfällig.

    Der Fußball tickt anders als der Handball. Beim Fußball kann eine Spielsituation entscheiden über Sieg oder Niederlage. Der Zufallsmoment ist dort einfach größer. Deswegen kann auch mal ein Kleiner gegen einen Großen gewinnen.

    Im Handball macht es sportlich keinen Sinn, die Amateure gegen die Profis antreten zu lassen in einem Wettbewerb. Die Dritte Liga ist ja schon semi-professionell, da lohnt es sich schon, das zu machen. Generell gegen 1. Liga spielen zu lassen, halte ich für keine gute Idee.

    Ich fände eine erste Pokalrunde unter Beteiligung aller Erst- und Zweitligisten sinnvoll. Die restlichen Plätze im 64er -Feld könnte man mit den besten Drittligisten aus den fünf Staffeln auffüllen., also 5x5. Die 3 restlichen Plätze könnte man per Wildcard oder Los bestimmen, falls man das sportlich nicht ausfechten möchte,

    Die Zweitvertretungen der Bundesligisten wären bei dieser Regelung ausgenommen,

    Den Drittligisten sollte Heimrecht eingeräumt werden, sodass der „große“ Handball auch n die Provinz kommt.

    Es gibt ganz klar in jedem Bundesland einen Amateurpokalwettbewerb.

    Und dann sogar eine DHB Amateur Finale 4

    Der DHB organisiert sich ja nur indirekt nach Bundesländern. Was du vermutlich meinst, sind die Landesverbände. und von denen gibt es glaube ich 22 LV bundesweit. Und richtig, die können einen Pokalsieger ausspielen, der maximal in der 4. Liga spielen darf. das geht dann bis ins final four.

    Ich glaube, einige LV haben diesen Wettbewerb schon mangels Attraktivität eingestellt.

    Problematisch finde ich auch , dass das ja auch bedeutetet, die 3. Liga erhielte keinen Startplatz, hingegen 4. (5, ….)-Ligisten aber schon.

    Irgendwie schief, oder?

    Meiner Meinunng nach gehört der Pokal der Landesverbande abgeschafft, weil er unattraktiv und ein Anachronismus ist.

    Wie genau kommst du da auf die 64 Vereine?

    1. und 2. Liga je 18,

    Meister der 3. Liga wären 5,

    also nach Adam Riese 41

    und der Rest sind 23 Finalisten der Länderpokalendspiele?

    Frage mich, wie das gehen soll…

    Kenne Länderpokalendspiele nur aus dem Fußball ;)

    Sowohl Bietigheim als auch Nordhorn haben um den Aufstieg in die 1. HBL gespielt, waren also in der Spitzengruppe der 2. HBL .( Das ist übrigens die gleiche Liga, in der der HSC das Mittelmaß definiert).

    Wieso ausgerechnet Vinnhorst und Aue als Aufsteiger den DHB-Pokal rocken sollen ist nach der Argumentation, die du hier fährst, schwer nachvollziehbar…

    Deswegen hast du ja auch auf Siege von Aue und Vinnhorst als „etablierte“ Zweitligisten gegen die Ex-Erstligisten Bietigheim und Nordhorn getippt, hä?

    Also,, die Logik möchte ich echt ,al verstehen… :wall:

    Wo ist eigentlich dein Problem, liebe Nicole?

    Ja, Coburg hat souverän gegen Gelnhausen gewonnen und es war ein Klassenunterschied festzustellen, So weit die Fakten.

    Vieles von dem was du noch schreibst, ist spekulativ. Es scheint dich zu kränken, dass man den HSC aufgrund von Platz 11 als mittelmäßig einstuft. Das ist aber die Realität. So what?

    Man kann auch Gelnhausen nicht mit Coburg vergleichen: Es gibt hier keine HUK, die den Profi-Handball finanziell aushält. Keine ausländischen Söldner, die in diesem Jahr in Franken und nächstes Jahr irgendwo anders spielen. Aber es hat gereicht euch 26 Tore einzuschenken und das mit Amateuren, die, wie du so schön schreibst, „gegen jeden Absteiger aus der zweiten Liga eine Packung bekommen“,

    Coburg hat eine harte Gangart gewählt- Das Foul am Toptorschützen des TVG war ein Schlag ins Gesicht und ohne Diskussion zwangsläufig „ROT“. Es war klar ersichtlich, dass man so versucht hat, dem Gegner so. den Schneid abzukaufen.

    ok sicher ist es so und auch das sich der 3 Ligist gegen etablierte 2 Liga und ehemalige 1 Ligisten anders rein hängt und über seine Kräfte hinauswächst.

    Doch wenn der 2 Ligaverein das Spiel ernst nimmt, dann ist es eher recht locker, weil der 3 Ligaverein einfach mehr Fehler macht und technisch und von der Spielqualität einfach nicht mithalten kann.

    Die Mannschaft eines etablierten 2 oder 1Ligavereins hat einfach eine andere Spielerqualität und dies konnte man in der 1 Runde klar sehen und erkennen.

    also für mein Empfinden sieht „recht locker“ anders aus, zumindest auf die Partie in Gelnhausen trifft das ganz sicher nicht zu. Da war Coburg schon voll gefordert. Nicht zuletzt die Disqualifikation eines Coburger Spielers nach einem rüden Foul zeigt, wie ernst man das Match genommen hat.

    Und Hanau hat in der Vergangenheit schon mehrmals bewiesen, dass man im Pokal mit Zweitligisten auf Augenhöhe sein kann (Sieg gegen Hüttenberg, Niederlage mit einem Tor gegen Bietigheim).

    Zudem hatte Aue als Aufsteiger Bietigheim am Rande einer Niederlage und Vinhorst bzw. Hildesheim waren auch deutlich knapper unterlegen.

    Also ich finde, das kann man schon ein wenig differenzierter betrachten. ;)

    Ja weil einfach mittlerweile, da man die 2 Liga immer mehr der 1 anpassen will, ist der Schere zur 3 liga immer größer geworden.

    Vor allem konditonell, am Anfang mag der 3 ligist durch Kampf mithalten.

    Doch am Ende setzt sich dann schon die Klasse und vor allem auch Kondition durch.

    Es ist wohl schon so, dass der Schritt nach Liga zwei für einen Drittligisten ein großer ist. Jedoch hat die Kondition bei den Niederlagen der hessischen Teams keine Rolle gespielt. Beim Tempospiel war eigentlich kein Unterschied festzustellen zwischen Zweit- und Drittligisten. Vielmehr war die Chancenverwertung für die Niederlagen ausschlaggebend.