äh, ich werds versuchen.
aioli:
ein (sehr frisches, aber nicht gerade gelegtes) eigelb mit etwas senf (als emulgator), salz und pfeffer ordentlich verühren, bis eine zähflüssige masse entsteht. dann tropfenweise gutes öl zugeben und immer weiter rühren (geht auch mit dem handrührgerät), muß halt immer so ne mayonaiseähnliche konsistenz haben.
eigentlich nimmt man ja olivenöl für eine aioli, ich ziehe aber neutraleres (sonnenblumen-)öl vor. wenn das olivenöl nicht sehr hochwertig (sprich, teuer) ist, schmeckt sie sehr bitter. ich habe am ende nur einen schuß von meinem guten spanischen olivenöl noch zugerührt. achja, und natürlich am ende eine sehr feingehackte knoblauchzehe rein. (auf ca. 200 ml aioli. vorsicht dabei, wenn das ordentlich durchzieht, reicht das wirklich!)
die mojo hab ich eigentlich mehr oder weniger zusammenimprovisiert:
eine rote chilischote und eine knoblauchzehe sehr feingehackt (wenn man hat: im mörser zerreiben) mit meersalz, rotweinessig und gutem olivenöl verrühren. ich habe das noch mit etwas harissa (marokkanischer chiliwürzpaste) ergänzt, sambal oelek oder ähnliches geht mit sicherheit auch. gerät die mojo zu scharf, salzig oder flüssig, etwas tomatenmark unterrühren.
auberginencreme: aubergine backen, bis das innere weich ist. auslöffeln und zusammen mit schafs- oder (besser) ziegenkäse, ein oder zwei sardellenfilets (ansonsten sardellenpaste) pürieren. außerdem noch etwas creme fraiche, salz und pfeffer, etwas limetten- oder zitronensaft, glatte petersilie und oregano oder andere kräuter nach belieben rein. außerdem etwas kreuzkümmel und natürlich: eine feingehackte knoblauchzehe (ja, ich habe gestern gut gerochen!)
das huhn ist eigentlich ganz einfach: hühnchenfilet in mundgerechte stücke schneiden und scharf anbraten, bis es eine schöne röstfarbe hat. dann die stücke rausnehmen, den bratsatz mit sherry ablöschen, sahne drauf und einköcheln lassen. mit salz und cayennepfeffer sowie etwas chilipulver abschmecken, ein paar minuten vor ende eine dose pfirsichstückchen (frischen pfirsich entsprechend länger weichkochen lassen) und die hühnerfkletstückchen wieder rein, noch ein bißchen köcheln lassen, aber nicht zu lange, damit das fleisch nicht zäh wird.
überraschung: kein knoblauch in diesem rezept!
man kann übrigens auch die hühnchenstücke einfach ein paar stunden in sherry marinieren, aber die zeit hatte ich gestern nicht.