Beiträge von speedylsa

    Bei dem ganzen HGH-Hickhack kommt mir zu kurz, was denn nun die Zukunft der HGH sein soll??? Egal wer nun Eigentümer ist, aber die Stadtt kann die HGH genauso vergammeln lassen wie ein Privater und das sie Sanierungsbedarf hat dürfte auch unstrittig sein. Mir klingt das jetzt so, als ob Daniela Katzenberger und Janine Kunze-Krause ihren Poco da nicht mehr bauen wollen, weil der Bebauungsplan von der Stadt nicht genehmigt wurde. Also Investor weg und die Stadt hat die HGH eher wieder ungewollt an der Backe.
    Das scheinen mir keine guten Voraussetzungen für eine glanzvolle Zukunft der HGH zu sein.


    Was ich auch lange nicht auf dem Schirm hatte: Die HGH wird vormittags ordentlich durch den Schulsport ausgelastet. Außerdem sind freie Hallenzeiten (sicher nicht nur in Magdeburg) echt überschaubar. Ich kann mir gut vorstellen die Halle durchaus auch weiterhin ausgelastet ist und regelmäßig Breitensportveranstaltungen oder Schulsportfeste dort stattfinden werden. Vllt. spielt dort später sogar eine niederklassige Handballmannschaft (ich fände das durchaus charmant). Wer jetzt einwendet, dass die Halle dafür viel zu groß ist: Das ist die Halle auch für die meisten Jugendspiele des SCM und die finden (in Normalen Zeiten) trotzdem dort statt, auch wenn die Zuschauerzahl nur um die 100 ist. Meine Spekulation ist sicher eher Unspektakulär, aber das muss ja auch gar nicht anders. Womöglich hat aber die Stadtverwaltung, oder jemand aus dem Stadtrat, oder hier im Forum eine spektakulärere Idee. ;)

    Ich habe mir die Planungen mal genauer an angeschaut: Die Halle am Lorenzweg wird für Handball 503 Sitzplätze auf festen Tribünen, 268 Sitzplätze auf Teleskoptribünen, 252 Stehplätze und zu guter Letzt 8 Rollstuhlplätze haben. Ergibt 1031 Plätze. Das reicht für die YoungsterS, das reicht aber - meiner Meinung nach - nicht als Notanker für den Europacup. Ursprünglich war angedacht dass die Halle eine Kapazität von 1800 haben soll. Also das was die HGH derzeit hat (-> nach dem Rückbau der Sitzreihen an den Seiten, vor ein paar Jahren). Das war schon in der Vorplanung zu teuer und wurde abgespeckt, bevor das in den Stadtrat kam.
    Die Stadtratsvorlage findet sich hier: Dokument verschoben (Die Bauzeichnungen zur Halle finden sich in Anlage 5)


    Ich denke das sich mittlerweile auch an den Anforderungen für Spielstätten bei der EHF etwas geändert hat.


    Das muss dann aber in den letzten 10 Jahren passiert sein. Ich meine, dass ca. 2012 noch ein Europacupspiel in der HGH stattgefunden hat. Oder vertue ich mich?

    speedylsa: Zwischen künftiger Nutzung... und Abriss besteht schon ein ganz feiner Unterschied.(

    Wo habe ich behauptet, dass es das gleiche ist? Also ernsthaft: Ich habe nicht behauptet, dass die Halle abgerissen werden sollte. Das stand wegen des Denkmalschutzes auch gar nicht zur Debatte.
    Es ist nur so: Ein Gebäude das leersteht tut der Gebäudesubstanz nicht gut. Und dieses Szenario, das die Halle leersteht und vergammeln könnte, ist nicht von mir, auch wenn ich selbst es nicht abwegig finde. Es ist wohl (vor allem) in Stadtfeld entstanden, als der Investor ewig rumgedruckst hat, was aus der Halle werden könnte. Ich habe nur wiedergegeben was mir erzählt wurde.
    Ich freue mich auf jeden Fall das die Halle wieder in öffentlichem Eigentum ist.


    Es ging nicht um den Abriss, die Halle steht wohl unter Denkmalschutz.

    Naja, die zukünfige Nutzung war zuletzt unklar. Sprich: Der Investor meinte "Ja, irgendwas werden wir mit der Halle schon machen... Was genau? Mal sehen, wissen wir auch nicht so genau..." Wegen dieser Unklarheit ist dann auch der Bebauungsplan nicht durchgekommen. Der Investor/Poco hatte die Halle wohl nur gekauft um nebenan ein Möbelhaus als 08/15-Bau zu errichten.
    Das Schreckenszenario war, dass mit der Halle das passiert, was mit dem - ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden - Kristallpalast passiert... (Für die nicht Magdeburger: Der Kristallpalast war eine Party-Location, die aber seit 1986 gesperrt ist und seit dem vergammelt, so das es nicht mehr lange dauern wird, und das Gebäude fällt in sich zusammen.) Ob dieses Szenario nun realistisch war, sei mal dahingestellt zumindest hat es aber in jedem Fall eine gewisse Stimmung erzeugt. Da die Halle auf jeden Fall saniert werden muss, war es nicht völlig aus der Luft gegriffen.
    Achso, der Vollständigkeit halber: Stimmung gegen Poco wurde auch mit der Fotomontage gemacht, die man leicht im Internet findet. Wobei ich finde das es tatsächlich Sch.... ausgesehen hätte, wenn es so gekommen wäre. Ob die Montage Hand und Fuß hatte, weiß ich aber nicht.
    Zum eigentlichen Punkt bin ich vor lauter labern nicht gekommen: ;)
    Ja, die Halle steht unter Denkmalschutz.

    Aber aus dem Artikel geht hervor, dass Trümper für den Verkauf und für den Bau des Poco- Marktes war, Teile seiner Partei dagegen.
    Hat Trümper nun seine Meinung geändert?

    Hat er meines Wissens nicht. Da aber der Stadtrat den Bebauungsplan nicht durchgewunken hat, wollte der Investor den Kauf rückgängig machen. Und das ist jetzt passiert.

    Frage in die Runde: Stimmt es, dass die Höhe verhindert, dass dort z.B. Europacupspiele gegen No-Names stattfinden könnten? Ich dachte es läge lange Zeit an dem zu geringen Abstand zwischen Spielfeld und Tribüne. (Was ja vor einigen Jahren umgebaut wurde.) Nur weil es in der Volksstimme steht das die Höhe zu gering ist, muss es nicht unbedingt stimmen... (Das Thema Qualität der Medien hatten wir ja gerade erst. ;) )
    Wenn ja, wann haben sich die Vorgaben geändert?

    Zum Kommentar: War es nicht so, dass die zweigleisige 2. Liga auch drunter zu leiden hatte, dass es ein zu großes Gefälle in den Strukturen gab? Da gab es den Ex-Erstligisten der nach einem Betriebsunfall sofort wieder hoch will, aber eben auch den Abstiegskandidaten dessen Spieler mitunter keine Vollzeithandballer waren. Oder erinnere ich mich falsch dran? (Dann möget ihr meine Erinnerung bitte richtigstellen.)
    An der Nahtstelle zwischen Amateurbereich und Profitum wird es immer Probleme der unterschiedlichen Strukturen geben. Das ist mit Sicherheit auch in allen anderen Sportarten so. Von den - auf anderem Niveau - unterschiedlichen Strukturen in der 1. Liga, mal gar nicht erst angefangen.
    Außer einem: "Heute ist alles so schlimm und früher (als es in der 2. Liga zwei Staffel gab) war alles besser." und "Mit dem Pöbel der jedes Jahr aus den Oberligen hochkommt, will ich mich nicht abgeben.", sehe ich nicht was die Kernaussage des Artikels ist.

    Zu den Hallen: Ich denke da müssten Allianzen mit anderen Hallensportarten geschlossen werden, die das gleiche Problem haben. Zumal: Es geht ja nicht um alle Hallen, sondern nur um einige wenige die die Semiprofessionellen Teams nutzen: Zum einen ist völlig klar, das die Jugendmannschaften in den Sommerferien pausieren, aber zum anderen auch nahezu alle "richtigen" Amateurmannschaften, werden mangels Masse sagen (viele Spieler werden im Urlaub sein), dass sie in den Ferien keine Hallenzeiten brauchen. Es wird also nur um einen Bruchteil der Hallen gehen. Man muss sich natürlich mit den semiprofessionellen Team aus Volleyball, Basketball usw. abstimmen und müsste eventuell in den Sommerferien in einer anderen Halle trainieren, weil an der eigentlichen Halle etwas gemacht wird, äbzw. es für die Verwaltung einfacher ist nur eine Halle aufzumachen (wo dann z.B. ab 18 Uhr die Handballer trainieren und ab 20 Uhr die Volleyballer, oder so ähnlich). Sicher: Ich kenne auch aus meiner Stadt das Phänomen, dass es für die Verwaltung schwierig ist, etwas umzusetzen was nicht seit 150 Jahren nach Schema F funktioniert: "Da könnte ja jeder kommen..." Aber wenn die Vereine an einem Strang ziehen, und vor allem auch jeder Verein seine Kontakte in den Gemeinderat/Stadtrat nutzt, könnten durchaus einige Hallen in den Sommerferien aufmachen. Man muss allerdings natürlich jetzt schon Druck machen und nicht erst im Juli. Und sollte die eigentliche Pflichtspielhalle tatsächlich im August nicht zur Verfügung stehen, finden sich da auch Lösungen. Wenn das aber schon im Februar gar nicht erst versucht wird, ist es klar dass das nichts wird...
    Es kann natürlich sein, dass ich mir das alles zu naiv vorstelle. Aber es ärgert mich massiv, dass der August-Vorschlag - offenbar ohne ihn ernsthaft zu prüfen - bereits im Februar abgebügelt wurde...

    Kleine Randnotiz, vllt interessiert es den ein oder anderen: Die Stadt kauft die Gieseler-Halle zurück (nachdem sie 2016 verscherbelt wurde): https://m.volksstimme.de/lokal/magdebur…erhalle-zurueck

    Interessant finde ich, dass ganz offen im Artikel steht, dass die Halle mit ein Grund war, warum Trümper keinen Bock mehr hat. Ich finde die Halle hätte gar nicht erst verkauft werden dürfen (dann hätte Trümper 2020 zumindest in dem Punkt auch keinen Stress mit der SPD gehabt), aber vllt. bin ich - bei der Halle - einfach ein romantischer Spinner... ;)

    Natürlich bekommt man das eine Jahr nicht zurück. Aber ich finde schon, dass man überlegen kann - ja sogar überlegen muss - wie man Kindern und Jugendlichen gewissermaßen die Hand reicht und versucht die Folgen des ausgefallenen Jahres so klein wie möglich zu halten. Ich finde da sollte der Hamburger Vorschlag nicht gleich abgetan werden. Auch wenn selbst bei mir noch einige Fragen offen sind...

    Zu den drei Mannschaften aus Sachsen-Anhalt habe ich mal Aussagen gesucht, da ich es mich selber interessiert:

    HC Burgenland: Überlegt noch, der Präsident ist nicht begeistert, der Trainer würde gern wollen. Quelle: Ein derzeit noch für jeden lesbarer Artikel "Handball Endlich Klarheit für den HC Burgenland" auf der Internetseite der Mitteldeutschen Zeitung mit Zeitstempel vom 26. Februar. (Da ich schon mal drauf reingefallen bin, dass die Artikel der MZ irgendwann hinter einer Paywall verschwinden setze ich keinen Link.)
    SCM Youngsters: Der Trainer möchte gern. Quelle: Magdeburger Volksstimme von Samstag oder Montag.
    Anhalt Bernburg: Leider kein Medienbericht oder Hinweis auf den eigenen Kanälen auffindbar.

    Ich wollte drauf hinaus, dass es eine blöde Sache - besonders auch in unteren Jahrgängen - ist, wenn man diese "Null-Saison" zum älteren Jahrgang gehört. Es Das ist dann so: Du bis ein letztes Jahr "der Kleine", dieses Jahr fällt aus, und nächstes Jahr bist du wieder ein Jahr "der Kleine". Ob das so motivierend ist, da habe ich meine Zweifel...

    Der Vorschlag ist natürlich vollständig auf die A-Jugend ausgerichtet. Ob man jetzt in der E-Jugend oder D-Jugend der ältere oder jüngere Jahrgang ist, ist für die persönliche Entwicklung wirklich nicht entscheidend.

    Bin ich mir nicht so sicher. Ob das Kind 9 oder 10 ist, ist ein Unterschied von etwa 11% oder 10% (je nach Perspektive) der jeweiligen Lebenszeit. Das macht in der Entwicklung ordentlich was aus.

    Mit meiner Frage wie man das zurückführt, zielte ich vor allem auf die Spielklassen jünger der A- und B-Jugend ab. Gerade um die A-Jugend, mache ich mir am allerwenigsten sorgen: Die Spieler sind zum einen alt genug um auch mal mit Sonderregelungen klarzukommen, außerdem sehen A-Jugendliche nur den Himmel äh... die Senioren, wenn sie nach oben gucken. Während schon eine Sonderregelung in der B-Jugend auch Auswirkungen auf die A-Jugend hat. Anders formuliert: Wenn man heute bei der E-Jugend etwas ändert, schleppt man das bis zu 10 Jahre mit, wenn sich das einfach nur rauswachsen soll.

    Tatsächlich werden doch mindestens A-Jugenliche des älteren Jahrgangs, nicht nur im oberen Leistungsbereich, oft auch schon intensiv oder vollständig im Erwachsenenbereich eingesetzt. Insofern dachte ich sogar eher an eine Verkürzung der Jungendspielzeit.


    Nachdem schon der letzte A-Jugend-Jahrgang die Saison nicht beenden und jetzt im Erwachsenenbereich nicht spielen, und zum Teil noch nichteinmal vernünftig trainieren konnte, könnte man aber über die - dann einmalige - Einrichtung U21-Spielklasse nachdenken. Ich habe allerdings einige Zeifel ob sich besonders viele Vereine dafür interessieren würden...[/quote]

    Das ist genau der Zentrale Punkt: Was will die Mehrheit der Vereine? Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Vereine einen fließenden Übergang (nichts anderes bedeutet es ja, wenn im letzten Jugend-Jahr bereits mehr oder weniger regelmäßig bei den Herren gespielt wird) ganz gut finden. Letztendlich denke ich aber, der DHB wird das machen wird, was die Mehrheit der Vereine will. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass der SC Magdeburg etwas anderes will, als der Post SV Magdeburg. (Beide Vereine sind Platzhalter, ich hoffe ihr versteht was ich meine.) Worst case wäre sicher eine 51/49 Abstimmung...

    Dann gäbe es aber mit Spielverlegungen ein Problem. Mein Tipp ist ein K.O.-System jeweils auch nach 2 Gruppen sortiert, wobei je ein Team in der 1. Runde ein Freilos hätte.


    SH: SG Weiche Flensburg verzichtet Tag 24
    NS: MTV Vorsfelde eventuell Aller Zeitung

    Ich verstehe nicht was du mit Weiche Flensburg meinst. Beiden Flensburger Teams hätte ich zugetraut, dass die sich um den Aufstieg bemühen. Oder kann es sein, dass du eine Meldung aus dem Fußball in den falschen Hals bekommen hast? :)

    Hm... Also ich lese den Facebookpost von Braunschweig nicht unbedingt so, dass die für die Aufstiegsrunde melden. Die könnten durchaus "nur" auch an diesen "Pflichttestpielen" (wenn jemandem ein besserer Begriff einfällt, immer her damit) teilnehmen. Allerdings ist die Formulierung tatsächlich nicht so eindeutig. Hat Dreididdi Insiderwissen?