Beiträge von Fachfremder

    Herzlichen Glückwunsch erst einmal zum Finale. Dort ist man natürlich krasser Außenseiter und ich glaube auch nicht, dass man NOR taktisch irgendwie überraschen kann. Gjekstad hat seinerzeit mit den Vipers Kristiansand die CL mit einem nach der Papierform unterlegenem Team gewonnen, der wird sich kaum überraschen lassen. Ich wünsche mir ein Finale mit attraktivem Handball.

    Leute, wenn es euch so aufregt, warum verfolgt ihr es dann. Das ist ja wie bei Waldorf und Statler, den ewig nörgelnden Opas aus der Muppet Show.

    Ein anderer Forist hatte es schon zutreffend ausgedrückt: Wenn Deutschland unter den letzten vier ist, weil die Welt schlechter geworden ist, bleibt es trotzdem dabei, dass es zu den vier Besten gehört. Und dass es nur daran liegt, dass die anderen schlechter geworden sind, kann man auch nicht sagen. Wir haben mit Engel, Kühne, Lott und Leuchter vier junge Spielerinnen integriert, die für eine wesentlich größere Breite im Kader sorgen als es vor ein paar Jahren der Fall war. Dazu ist Pereira gemeinsam mit Smits in der Abwehr ein echtes Pfund. Zu behaupten, es habe sich nichts verbessert, ist aus meiner Sicht objektiv falsch. Sonst scheint Norwegen das Maß der Dinge zu sein und dass man von denen noch ein Stück weg ist, steht auch außer Zweifel. Die haben aber bei einem Vorbereitungsturnier Ungarn mal eben abgefertigt, und zwar ohne dass Reistad zum Einsatz gekommen wäre. Da sind halt auch andere weit weg.

    Ich glaube nicht, dass da so viele Spätentwicklerinnen durch die Lappen gehen. Die Talente sind so rar gesät, dass die schon irgendwie auffallen. Meine Tochter berichtete jedenfalls, dass es vor ein paar Jahren deutlich einfacher für Mädels war als für Jungs a) in die Landesauswahl zu kommen und b) dort den höchsten Kaderstatus zu erhalten. Bei den Jungs war das Niveau wesentlich höher und ausgeglichener.

    Also ich interessiere mich ja durchaus für Frauenhandball aber bei dem Thema denke ich streng ökonomisch: Der Männerhandball generiert mehr Einnahmen und wird deshalb besser bezahlt. Thomas Müller hatte das im Hinblick auf den Frauenfußball mal zutreffend herausgestellt und angemerkt, dass auch ein Basketballer und Handballer weniger verdiene als er, obwohl er nicht besser Fußball als diese Basketball oder Handball spielen. Zum Thema Gerechtigkeit gehört auch, dass es für Jungs aufgrund der breiteren Basis wesentlich schwerer ist, nach oben zu kommen. Das wiederum hat mir meine Tochter gesagt.

    Da musst du dich bei den internationalen Verbänden beschweren. Bei der F-Jugend liegt es daran, dass da einfach online gestellt wird, was vom Sekretär am Laptop gerade eingegeben wird. Ist also eine Frage der Verknüpfung mit einer Plattform, die hier wohl nicht für sämtliche internationalen Ereignisse zur Verfügung steht.

    Das ist aber selbstverständlich. Das ist die persönlich haftende Gesellschafterin der insolventen GmbH & Co. KG. Die haftet für sämtliche Verbindlichkeiten und ist damit, weil sie regelmäßig nicht über nennenswertes eigenes Vermögen verfügt, gleichfalls insolvent, wenn es die GmbH & Co. KG ist. Nichts besonderes also und einfach nur eine zwangsläufige Folge.

    Es bewegt sich doch jeder in seiner Bubble. Mir sagen schon nicht mehr alle Fußballnationalspieler etwas, weil ich das nicht mehr verfolge. Beim Frauenhandball ist es allerdings noch krasser: Ich kenn die Geschichte von der D-Jugend eines württembergischen HBF-Verein, wo die Gegner beim Turnier in Baden nicht den leisesten Schimmer hatten, was das für ein Verein war. Insoweit müsste der deutsche Frauenhandball es erst einmal schaffen, die eigene Bubble zu durchdringen.

    Ich glaube nicht, dass die Stuttgarter Kickers dazu etwas zu sagen haben, nachdem der Spielbetrieb der Tussies in der Spielbetriebs-GmbH stattfindet und die Spielgemeinschaft zwischen den Vereinen besteht. Nachdem beim TuS Metzingen auch nicht nur Handball gespielt wird, dürfte man sich kaum in TuS Tübingen umbenennen. Es geht nur um die Spielstätte, da hat Bietigheim in der Vergangenheit ja auch schon in Ludwigsburg gespielt.

    nozdormu: Ich stimme dir mit der Belastungssteuerung völlig zu, ich kenne zahlreiche erschreckende Beispiele.

    R. Rott hatte nach meiner Erinnerung zwischenzeitlich sogar schon eine OP. Ich glaube, dass man sagen kann, dass Leistungssport einem Körper auf Dauer wohl häufig nicht besonders gut tut, Ausnahmen bei echten "Pferdenaturen" mag es geben. Bei R. Rott scheint es allerdings so gewesen zu sein, dass der Körper offensichtlich nie geeignet gewesen war, Leistungssport zu betreiben. Dies wird aber bei den üblichen sportmedizinischen Kontrollen leider nicht festgestellt und kann vielleicht auch nicht festgestellt werden.

    Nora Mörk ist laut eigenem Instagram-Post schwanger und wird diese Saison nicht mehr eingreifen können:

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    Jetzt können sich die üblichen Verdächtigen das Maul über die fehlende professionelle Einstellung zerreißen ....

    Ich denke TVM hat Recht, da klaffen Anspruch und Wirklichkeit zu weit auseinander. Sie zeichnete sich immer schon durch ein hohes Durchsetzungsvermögen aus, Entscheidungsverhalten und Verteidigung waren dagegen nie besonders ausgeprägt. Immer nur gehen und draufhalten reicht nicht und sorgt bei Mitspielerinnen nicht unbedingt immer für Freude.

    Nun gilt das Lehramtsstudium nicht unbedingt als das schwerste Studium. Und ich kenn Studiengänge wo das Betreiben von Leistungssport mit einiger Sicherheit zu Lasten des Studiums ginge. Richtig ist aber, dass man das wollen muss. Und wenn die jungen Damen nach Angie Geschke jetzt wieder bei Johanna Stockschläder sehen, dass nicht einmal die Eigenschaft als Nationalspielerin einen adäquaten Vertrag garantiert, kann ich jede verstehen, die mehr Wert auf ihre Ausbildung legt.

    Da lob ich mir Kristiansen und Silje Solberg - vor Olympia schwanger werden, dann aber wenigstens die Goldmedaille holen.

    Im Ernst, was soll der Mist? Vielleicht hat sie ja auch einfach gemerkt, dass sie ohnehin nicht mehr richtig zum Einsatz kommt. Wozu soll sie dann als Mutter noch die ganzen Lehrgänge und Maßnahmen mitmachen.