Beiträge von Fachfremder
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Es überrascht überhaupt nicht, dass Herrenberg keinen Lizenzantrag für Liga 1 gestellt hat: Blanke ist von GP nach Herrenberg, weil ihr die Buli neben dem Studium zu viel war und Neubrander ist wohl schon mit einem Fuß in Metzingen. Für andere Spielerinnen fehlt das Geld. Nachwuchs/Unterbau ist nicht einmal für Liga 2 vorhanden. Vernünftige Entscheidung.
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Das erstaunt mich mit Dreizler, hätte eher gedacht, dass die jetzt den direkten Weg nach Göppingen geht. Sich in der 2. Liga zu etablieren ist aber sicher nicht falsch, es gibt ja auch genug Bundesligisten in der Gegend, bei denen sie dann mit einem Zweitspielrecht ausgestattet werden könnte. Bauer dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass gerade in Wolfschlugen ohnehin nichts geht und die momentan nicht mal einen Trainer für die neue Saison haben. Auch der Trainerwechsel mag die Rückkehr befördert haben.
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Ich würde die Regionallehrgänge als pure Verzweiflung betrachten, um irgendwie herauszufinden, wen man noch fördern könnte. Momentan scheint es jede deutsche Spielerin zu sein, der man es zutraut, sich einmal in der Bundesliga zu etablieren. Ich erinnere mich, dass sogar Louisa Wolf mal hier im Süden dabei war oder auch ganz schnell Lena Degenhardt. Tut man sich und den Damen keinen Gefallen. Eine U23 wäre wohl zielführender. Irgendwie stellt das jetzige System auch die ganze Nachwuchsarbeit in Frage, wenn man da Spielerinnen einlädt, die man in der Jugend eigentlich schon für höhere Weihen abgeschrieben hatte. Oder man hat ein paar Jahrgänge die Falschen gefördert und merkt es jetzt.
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Richtig. Auch bei anderen Vereinen werden ja aktuell viele Ausländerinnen verpflichtet (NSU). Beim BVB hebt immerhin Fuhr die Quote.
interessanterweise hat auch die Krise keinen Einfluss. Man hätte ja die Theorie aufstellen können, dass man bei kleinerem Etat eher zu deutschen Halbprofis als ausländischen Vollprofis greift.In Bietigheim geht es halt nicht in erster Linie um Handball, sondern die Sponsoren. Ich denke Olymp kann das Sponsoring auch gegenüber seinen Mitarbeitern nur rechtfertigen, wenn man zumindest eine internationale Werbefläche hat. Daneben hängt das Sponsoring von MHP auch daran, dass die gleichnamige und in keiner Weise ausgelastete Arena (in Ludwigsburg) belegt wird, was in der Buli nur bei den wenigen Spitzenspielen sinnvoll ist. Auch in der CL bleiben da im Übrigen noch immer viele Plätze frei. So ist es halt, wenn man auf Teufel komm raus international spielen muss, da kann man dann keinen Aufbau machen und eine Entwicklung gehen.
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Bietigheim auf den Spuren von Dortmund. Ich bin gespannt, ob deutsche Spielerinnen ihre Einsatzzeiten bekommen werden.
Auf jeden Fall keine gute Entwicklung für den deutschen Frauenhandball. Zumal in der Saison davor die deutschen Spielerinnen in der CL kaum zum Einsatz kamen, man aber genauso wenig gerissen hat. Auch wenn ich bislang wenig Sympathie für FA Göppingen hatte, scheint mir das dortige Modell, mit jungen deutschen Spielerinnen aus der Region mal einen Mannschaftskern aufzubauen, spannender. Man munkelt, dass FA wohl auch an Patorra dran ist.
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Ich glaube, die Meldung ist alt. Die von mir verlinkte Meldung macht keine Einschränkungen mehr, da wird BWOL insgesamt für beendet erklärt.
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Handball Baden-Württemberg und alle drei beteiligten Verbände stellen den Spielbetrieb in der Jugend ein, da werden dann wohl auch keine Teilnehmer für die Deutsche Meisterschaft gestellt:
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Sorry, die hatte ich glatt vergessen, nachdem die anderen 5 ja extrem nah beieinander liegen. Und Pforzheim ist zwar Baden, aber auch kaum weiter weg als Schozach-Bottwartal.
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Kenne ich auch, dass manche meinen etwas zu können, wozu sie nicht taugen. Das ist aber bei den von Spielball genannten Spielerinnen in Nürtingen nicht der Fall. Die wissen was sie können, nämlich 2. Liga, und wollen auch nicht mehr und ggfls. gehen die dann zurück in die 3. Liga oder BWOL, wo hier in der Gegend genug Plätze zur Verfügung stehen. Das mit den wenigen Plätzen sieht hier in der Gegend auch anders aus. Hier müssen die Vereine häufig alles nehmen, was vielleicht irgendwie für die Liga taugt, weil einfach in der Region nicht genug Spielerinnen zur Verfügung stehen, die für die Spielklasse taugen und dazu auch bereit sind. Hier wird einfach zu wenig Nachwuchs hervorgebracht, um die Anzahl der hochklassigen Vereine zu speisen und die Vereine selbst halten sich bei der Grundlagenarbeit teilweise doch arg zurück, um es vornehm auszudrücken.
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Die haben genau dieselben Probleme. Ende 2020 entlassen sie eine Welthandballerin, die einmal Professionalität, welche der Vorstand gewünscht hatte, in den Verein bringen sollte und dann wird sie deshalb entlassen.
In Nürtingen hatten die Spielerinnen in der jüngeren Vergangenheit schon einmal eine Crowdfunding-Aktion gestartet, damit die nächste Saison überhaupt in der 2. Liga gespielt werden kann, d.h. sie haben erst einmal die eigene, wenn auch spärliche Bezahlung aufgetrieben. Wenn da der Wunsch nach mehr Professionalität gewesen sein sollte, müsste man auch die Mittel haben, um die Spielerinnen wie Profis zu behandeln. Dies ist aber teilweise nicht einmal in der Bundesliga möglich. Zudem ist es hier in Württemberg mit 4 Bundes- und 3 Zweitligisten ziemlich eng, daneben bestehen auch noch 5 Möglichkeiten in der 3. Liga zu spielen (Möglingen, Nellingen, Wolfschlugen, FA GP und Tussies 2). M.a.W. kann Nürtingen froh sein, überhaupt einen Kader für die 2. Liga zusammen zu kriegen. Da muss man wohl oder über akzeptieren, wenn die jungen Damen dem ausgeübten Beruf Vorrang einräumen.
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EinHoch : Insoweit könnte Hagen tatsächlich Probleme mit der Bundesligatauglichkeit haben, denn für die Kolleginnen mit den genannten Maßen spielt sie viel zu schnell

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Ich gehe mal stark davon aus, dass Nico Kiener auch Lena Degenhart von den Tussies holen wird.
Sie hat unter seiner Leitung in Nellingen stark gespielt und verkümmert derzeit bei den Tussies.Ich gehe davon aus, dass er noch einige in der Region verwurzelte Spielerinnen holen wird, was aus Göppinger Sicht vielleicht gar nicht so verkehrt sein dürfte, um eine gewisse Identifikation zu schaffen, nachdem man in der jüngeren Vergangenheit schon kaum deutsche Spielerinnen im Kader hatte. Wäre zumindest mal ein anderer Ansatz als die Kohle für ausländische Spieler auszugeben, welche die HBF nur als Durchlauferhitzer nutzen, um ins besser bezahlte Ausland zu wechseln.
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Wichtigste Frage ist aber dennoch: Spielt Scherer auch in der 2. Liga für Göppingen?
Da ist von auszugehen, wobei ich jetzt auch nicht weiß, ob sie sich in Buxte zur Bundesligareife entwickelt hat, was sie aufgrund des Alters ja auch noch gar nicht unbedingt muss. Interessant ist allerdings, dass Kiener als ehemaliger Landestrainer beginnt, Spielerinnen zu holen, die er aus dieser Zeit kennt. Da muss sich Ex-Bundesligist Nellingen wahrscheinlich warm anziehen, denn die haben wohl zumindest zwei Kandidatinnen, die durchaus mit der Bundesliga liebäugeln und es möglicherweise auch schaffen können.
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Kyra Teixeira da Silva wechselt zu den Schwaben Hornets
Na dann trifft sie ja mit Chiara Baur und Hanna Hojczyk alte Bekannte, die sich in Waiblingen ebenfalls nicht durchsetzen konnten. Das Thema gehört fast mehr zur 3. Liga.
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Breiter wird der Neckarsulmer Kader damit aber nicht. Es sei denn, man bekommt in nächster Zeit noch Verstärkung?
Wolf war ja vor ihrer Nellinger Zeit schon einmal bei der NSU und ist dann mit Morgant wieder zur NSU, wobei dies maßgeblich auf Initiative von Morgant beruht haben soll. Nach dessen Weggang und überstandener Verletzung hat sie dort aber kaum noch eine Rolle gespielt. Jetzt bekommt man sie von der Gehaltsliste und kann im Wege der Nachbarschaftshilfe FA helfen, damit die in der Liga bleiben und man eine kurze Auswärtsfahrt und zweimal ein Derby behält.
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"Fälle"? Blomberg war unter Fuhr jahrelang das Spielerkarussell der Liga! Mitunter verließ mehr als ein Dutzend Mädels den Verein zum Saisonwechsel. EDIT MODS - siehe Posting #59 Alexandra Uhlig, die vor vielen Jahren vom THC nach Blomberg wechselte, sich aber dort schon nach sehr kurzer Zeit wieder verabschiedete, hat mir mal ihr Leid geklagt ...
Ein Satz durch Mods gelöscht - direkter Bezug, inkl. Begrifflichkeit aus editiertem Posting.
Zudem werden dann keinesfalls 3 Spielerinnen aus Budapest zurückkommen.
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Wenig überraschend. Dass sie woanders hingeht ist eher ausgeschlossen, nachdem sie in Metzingen inzwischen Lehrerin ist. Und mit der Corona-Saison tritt man wohl nur ab, wenn es der Körper gar nicht mehr erlaubt.
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Dein Link geht aber gar nicht nach Metzingen sondern nach Nürtingen? Nach meinen Infos ist die Welthandballerin dort auch nicht mehr.
Weiß ich, dass mit der Leitung der Jugendakademie stand aber nur bei Nürtingen drin, sie ist aber wohl in erster Linie bei Metzingen und hatte "nebenbei" Nürtingen übernommen (sie ist auch schon bei Jugendspielen auf der Trainerbank aufgetaucht):
https://www.gea.de/sport/tus-metz…id,6290205.html
Grund für das vorzeitige Ende war wohl der Umstand, dass die Spielerinnen in großer Zahl noch regulären Berufen in Vollzeit nachgehen.
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So jetzt wird es eng in Württemberg. Die Bundesligisten entdecken den Nachwuchs. FA Göppingen will hier mit Nico Kiener verstärkt tätig werden, nachdem man sich unter Knezevic wenig in der Nachwuchsförderung hervor getan hat:
https://www.facebook.com/fafrauen/photo…?type=3&theater
Neckarsulm liebäugelt sogar mit einem eigenen Sportinternat:
https://www.stimme.de/sport/nsu-hand…t140001,4421260
Und Metzingen hat eine Jugendakademie mit einer ehemaligen Welthandballerin als Leitung:
Das Problem dürfte sein, dass es in Württemberg gar nicht so viele Spielerinnen geben dürfte, die man an die Bundesliga heranführen kann ...