zu dem was Fridulin geschrieben hat kommt noch ein völlig anderes Ausbildungskonzept dazu. 6:0 Abwehr ab der BJ, 1er Ball auch noch in der BJ. Zentralisierung des Sportes und dadurch auch Frühtrainings vor der Schule möglich, Athletikkonzepte ab der CJ und noch einiges mehr
Da sind wir aber schon bei den Feinheiten! ich würde mir erst einmal das anschauen:
https://www.dhb.de/de/redaktionsb…-spielergebnis/
Wenn ich später eine vernünftige und spielfähige Spielerin ausbilden will, sollte die spätestens in der D-Jugend schon ein wenig wissen, worum es geht. Sämtliche jugendlichen Kaderspielerinnen, die ich kenne, haben als Mini E-Jugend, als E-Jugendliche D-Jugend und D-Jugendliche schon in der C-Jugend mitgespielt. Allerdings treffen gerade die technisch versierten Spielerinnen dann nicht selten auf brachiale Gewalt und Fouls, die bei der EM oder in der CL härter geahndet würden.
Schaut man sich die Testmanuals des DHB an, wird immer noch stark auf Körperlichkeit und Größe geachtet. Mörk und Oftedal wären in D wahrscheinlich nicht als Rückraumspielerinnen gefördert worden, weil sie für das Schema zu klein gewesen wären.
Hilfreich wäre es auch, wenn man Handball auch mehr als Mannschaftssport betrachtet. Bei uns in der Gegend, durfte man in den vergangenen Jahren ja den Länderpokal/Deutschland Cup vor Ort verfolgen. Es ist eklatant, wie da teilweise gespielt wird: Es gibt ein paar Spielerinnen, die alles dürfen, um sich zu präsentieren, der Rest läuft als Staffage mit. Bei den "Nachwuchsteams" der Bundesligisten in der Jugendbundesliga teilweise ähnliche Spielweise, das Spiel wird auf wenige Spielerinnen zugeschnitten, der Rest darf nur im Notfall werfen.