Beiträge von Fachfremder

    Es geht doch gar nicht um Teamviewer, die werden nach dem Börsengang schon genug haben, um das Geld für die zwei Jahre aufzubringen. es geht darum, dass man mit der aufgerufenen Summe in Göppingen nichts reißen kann, und zwar nicht einmal bei den Frauen, wo die komplett auf eingekaufte Spielerinnen setzen. Da ist das Geld schnell weg.

    FA Göppingen:

    Mit Frauen- und Männerteam in die Champions League, also schauen wir mal.

    Bei Bietigheim wird gemunkelt, dass die einen Etat von 2,5 Mio. vor der letzten Saison hatten, der sich tendenziell verringert haben dürfte, jedoch nicht ausreichte, um in der CL etwas zu reißen, sondern gerade mal zur nationalen Spitze.

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.start-i…6586619525.html

    Bei Teamviever munkelt man etwas von 1 Mio. pro Jahr.

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.hauptsp…42585895d4.html

    Die dürften aber nicht paritätisch aufgeteilt werden, so dass es für die Frauen wahrscheinlich gerade so reicht, die nächsten beiden Spielzeiten zu überleben. Große Sprünge dürften nicht drin sein. Durch die Spielstätte ist das Zuschauerpotential zwar riesig, jedoch lockt man mit dem Handball, den Knezevic dort seit Jahren spielen lässt, wohl keine neuen Zuschauer an.

    Für Nachwuchsförderung ist Knezevic ohnehin nicht bekannt. Am Wochenende sind mit Theresa Litzel und Mathilda Häberle in der Jugendbundesliga zwei Nachwuchsspielerinnen für Metzingen aufgelaufen, die letztes Jahr mit FA 2 in die 3. Liga aufgestiegen waren, obwohl sie in GP gleiche Möglichkeiten hätten (3. Liga/JBLH).

    Sieht ein wenig so aus als könne sich Dortmund diese Saison nur selbst schlagen. Ich denke nicht, dass Bietigheim da ernsthaft mithalten kann, nach den ganzen Abgängen. Jetzt auch noch Kudlacz-Gloc verletzt, Smits offensichtlich noch nicht wieder auf der Höhe, das wird eine ganz schwierige Saison. Insgesamt ein trübes Bild des deutschen Frauenhandballs, wenn man bedenkt, dass beide in der CL gar nichts reißen, wobei man bei Dortmund - wie letztes Jahr bei Bietigheim - schon kaum von einer deutschen Mannschaft sprechen kann.

    Der Präsident hat auf jeden Fall Recht, wenn er darauf hinweist, dass man im Januar keine andere Lage habe. Insoweit halte ich es für besser, zu beginnen, um dann wenigstens so zu spielen, dass man auch mit Absagen/Verlegungen zumindest eine wertbare Hinrunde hinbekommt oder so weit kommt, dass man die Quotientenregelung anwenden kann. Die Vereine kann ich hinsichtlich des Zeitpunkts nicht wirklich verstehen.

    Update: Bei der BWOL stehen jetzt die Stuttgarter Kickers drin

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    Offensichtlich scheint der HVW also das Punkteranking mit 5 Ergebnissen angewendet zu haben, bei dem diese vor FA Göppingen standen. Dieses war ja auch für die Württembergliga angewendet worden, so dass man hier wohl den Weg des geringsten Widerstand gegangen ist. Damit war HBi draußen. Ich habe meine Zweifel, ob dies so dem Geist des Urteils des Bundesgerichts entspricht, das auch § 40 SpO erwähnt hatte und von einem Vergleich der Mannschaften sprach und nicht der Vereine. Beim jahrgangsbezogenen Ranking wäre ja Hbi dabei und vor FA gewesen. Hbi kann jetzt aber dank der für die Beseitigung einer völlig verkorksten Entscheidung verbrauchten Zeit dagegen nicht mehr vorgehen kann. Dazu auch folgende, interessanten Beiträge vom Handballrechtler Helge-Olaf Käding zur Rechtsordnung:

    https://www.facebook.com/handballrecht/?fref=ts

    Bietigheim-THC 29:29. Ein gerechtes Ergebnis. Spannendes Spiel. Jerabkova (THC) 12 Tore. Beide Mannschaften mit guten Torhüterinnen. Auch wenn einige Fehler auf beiden Seiten passiert sind, war das Niveau recht hoch. Während die THC-Spielerinnen aber auch die THC-Trainer glücklich über das Ergebnis waren, sah man auf Bietigheimer Seite enttäuschte Gesichter.

    Ich habe am Samstag Bietigheim gegen Wildungen im Stream verfolgt. Bereits danach konnte ich nicht verstehen, warum Gaugisch zufrieden war. Das Spiel ging zwar klar aus, was man aber insbesondere den Torhüterinnen und einer teilweise unterirdischen Chancenverwertung von Wildungen zuschreiben musste. Hätten die das das Visier besser eingestellt, wäre es da auch noch knapper geworden und das mit einer Anzahl von Gegentoren, die eigentlich in der BL gegen ein solches Team nicht sein darf. Spannend wird, wie es am Wochenende in der CL aussieht.

    nachdem die Spielpläne mit Göppingen und NSU veröffentlicht wurden, weis man schon nach welchen Kriterien nun entschieden wurde

    Da ist wahrscheinlich gar nichts entschieden worden, sondern man hat einfach gewartet, bis die BWOL die Spielpläne zumacht. Denn nach den Vorgaben, die das Bundesgericht gemacht hat, schafft es der größte Rechenkünstler nicht, die JSG Neckar-Kocher an den anderen Teams vorbei zu bringen. Mal sehen, wie es weiter geht. Am Ende des Tages läuft es darauf hinaus, dass die beiden Plätze für den HVW unbesetzt bleiben, nachdem man das Verfahren auf Ebene der Verbandsgerichte so verschleppt hat, dass die Zeit jetzt so knapp wird. Chapeau kann man allerdings nur zum Bundesgericht sagen: Am 17.08. ging die erste Revision ein, am 29.08. erging die Entscheiung.

    HBF-Saison 2020/21: Startschuss unter Corona-Bedingungen

    Etwas unbefriedigend, dass es zum Saisonstart kein einziges Wort zu den TV-Übertragungen gibt. :nein: Was wird denn nun daraus? Oder wird das ganze plötzlich unverhofft im Herbst/Winter wieder auftauchen.

    Ich weiß nicht, ob man sich mit der TV-Übertragung von Spielen ohne Zuschauer tatsächlich einen Gefallen tut und Werbung für den Frauenhandball macht, wenn jegliche Atmosphäre fehlt. Dann lieber nur der Stream für die ohnehin Interessierten.

    Ein beispiel, wie man auch alles verdrehen kann: https://www.teckbote.de/lokalsport/han…rid,254876.html

    Schöner Satz aus dem Artikel:

    „Wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt, darf er das tun“, sagt HVW-Verbandsmanager Thomas Dieterich, „man muss das Ergebnis des Einspruchs dann aber auch annehmen.“

    Muss man nicht, wie das Urteil des Bundesgerichts zeigt :verbot: Und wenn man im Urteil liest, dass das Verbandssportgericht der Auffassung war, § 52 SpO sei gar nicht anwendbar und die Einteilung richte sich nicht ausschließlich nach sportlichen Kriterien, sollte man das Ergebnis des Einspruchs auch nicht annehmen :nein: Jemand sollte den HVW mal wieder daran erinnern, dass er ein Sportverband ist, der sportliche Wettbewerbe nach sportlichen Kriterien zu organisieren hat :pillepalle:

    Nun ist es wohl amtlich, dass der HVW die Entscheidung zur Nominierung zur BWOL der weiblichen B-Jugend so nicht treffen durfte:

    file:///C:/Users/u2916a02/Downloads/BG2020-5anonym.pdf

    Auf der Homepage des DHB wurde eine Entscheidung des Bundesgerichts veröffentlicht, die zwar anonymisiert ist, jedoch nicht ausreichend. Im Sachverhalt ist immer noch vom HVW die Rede, zudem von der TPSG und der JSG.

    Bereits der Sachverhalt ist interessant, bemerkenswerter sind aber zwei Sätze aus der Urteilsbegründung:

    "Wenn es wie hier um die Teilnahme am Spielbetrieb in einer höheren Leistungsklasse geht, können sportliche Gesichtspunkte nur solche sein, die eine Anbindung zur Spielstärke der konkurrierenden Mannschaften haben und die dem über allem stehenden Gebot des fairen sportlichen Miteinanders genügen."

    M.a.W. hat der HVW dem Gebot des fairen sportlichen Miteinanders mit seiner Entscheidung nicht genügt.

    "Einen Erfahrungssatz dahingehend, dass Jugendmannschaften von Bundesligisten immer die Spielstärke für die jeweils höchste Spielklasse aufweisen, gibt es nicht."

    Dies dürfte es dem HVW in der Zukunft schwer machen, automatische Startrechte der Bundes- und Zweitligisten für die Qualifikation zu vergeben.

    Laut Handball Baden-Württemberg ist die Einteilung abgeschlossen (20.07.2020):

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    Allerdings war in einer Info-Veranstaltung (online) am 21.07.2020 noch davon die Rede, dass noch rechtliche Verfahren laufen. Hier ab Minute 33, sehr sehenswerte "Erklärungen" des Präsidenten und des Vorsitzenden des Spieltechnikausschusses, die hier meiner Meinung nach um den heißen Brei reden und nicht einmal offen zugeben, dass sie einfach Bundesligisten bevorzugen wollten:

    https://www.youtube.com/watch?v=q_2iAW06KOA

    Was jetzt also endgültig ist, weiß keiner. Allerdings wollte man auch bereits am Anfang der Woche die genaue Staffeleinteilung für die Württembergligen bekannt geben, was bislang - zumindest auf der HP des HVW - ebenfalls nicht erfolgt ist. Hier werden wohl auch einige Vereine auf die Barrikaden gegangen sein. Als Württemberger kann man da ja nur auf die Fusion der Verbände hoffen, denn zumindest in Baden scheint man besseres Personal zu haben, welches sich mehr Gedanken gemacht hat. Die sollten sich dann halt nicht vom HVW dominieren lassen. Es ist schon nicht nur ein wenig peinlich, wie der größte und mitgliederstärkste Verein hier agiert.

    Wir hatten hier ja schon die Diskussion über die Frage, welche Ergebnisse man in die Punktwertung einfließen lässt, wobei ich das badische und bayerische System präferiere, welches nur die teilnahmeberechtigten Jahrgänge betrachtet. Der HVW hat inzwischen die Nominierungen für die Württembergliga nach seinem System vorgenommen, welches auch vorangegangene Jahrgänge betrachtet.

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    Im Bereich der weiblichen B-Jugend führt dies dazu, dass mit Leonberg/Eltingen, der SG Ober-/Unterhausen und dem Team Esslingen drei Teilnehmer der Württembergoberliga der C-Jugend 19/20 nicht in der Württembergliga vertreten sein werden. Zum Vergleich:

    Die Teilnehmer der Saison 18/19 qualifizierten sich sämtlich im Folgejahr für die Württembergliga, die Hbi sogar für die BWOL. Da stellt sich dann irgendwann nicht mehr die Frage, welches System jetzt belastbarer ist.

    Erst schert man sich nicht darum, ob auch die stärksten Mannschaften des Jahrgangs in der BWOL spielen, dann vermurkst man noch die Württembergliga.

    Der ASV Dachau wird wahrscheinlich nicht der letzte Verein sein. Nachdem sie sportlich mit ziemlicher Sicherheit abgestiegen wären, erscheint das System, aufgrund Corona niemanden absteigen zu lassen und die Staffeln aufzustocken, fragwürdig. Freuen können sich jetzt die anderen, leistungsschwächeren Vereine in der Staffel, weil ein Abstiegsplatz schon mal vergeben ist.

    Folgendes Werk wollte ich diesem Kreis nicht vorenthalten:

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    Findet sich rechts im Kasten. Ab Minute 33 faselt der Vorsitzende des Ausschusses Spieltechnik etwas zu der Frage, warum man für die Württembergligen nach Punkteranking nominiert, für die BWOL aber nicht: Das sei angeblich etwas ganz anderes. Dann meint er, dass sich immer die Vereine beschweren, die unter dem Strich stünden, was hier ja nicht ganz den Kern der Sache trifft, weil es darum geht, dass kein sauberer Strich gezogen wurde :wall: Schließlich springt ihm aber unverhofft der Präsident zur Seite und meint, dass man keine Sonderregeln schaffen könne :verbot: Schon klar, wenn man für die Bundesligisten gerade eine Sonderregelung für die "gänzlich andere" Nominierung zur BWOL geschaffen hat, kann man dies nicht mit einer Sonderregelung wie einem Punkteranking wieder außer Kraft setzen :pillepalle: Für mich ist nach dem Gestammel klar, dass der HVW weiß, dass er hier eine nicht zu rechtfertigende Nummer durchgezogen hat. Und solche Menschen quasseln dann etwas von Fairplay. Ich weiß nicht, wie die betroffenen Vereine ihren Spielerinnen diesen Wert jetzt noch nahe bringen wollen.

    Roter Teufel

    Beim Basketball ist mehr Geld im Topf, das Ganze soll eine Million gekostet haben, zudem sollen die Vereine von der Telekom, die das Ganze auf Magentasport übertragen hat, EUR 70.000,00 bekommen haben. Teilweise kamen die Spiele auch auf Sport1. Das ist eine ganz andere Nummer. So etwas hätte man ansatzweise noch bei den Herren überlegen können. Beim Damenhandball ist da nichts drin, da muss man sich im Sinne der Professionalisierung eher mal überlegen, die Bundesliga drastisch zu reduzieren und nur noch solche Vereine zuzulassen, welche über ausreichend Geld und entsprechende Hallen verfügen.

    Die beiden Hochkaräter sind (offensichtlich mit Zweitspielrecht) laut FB-Seite der TGN Katharina Pandza und Laetitia Quist von den Tussies, die dort aber bislang vorwiegend in der 3. Liga eingesetzt werden. Mit der neuen Trainerin, die gleichzeitig für den Nachwuchs in Metzingen zuständig ist, wird die TGN möglicherweise zum Farm-Team der Tussies, was vielleicht nicht der schlechteste Weg ist, dauerhaft einen tauglichen Kader für die 2. Liga zu erhalten.

    Irgendwie wirkte Petersen ohnehin nie, als sei sie in Metzingen angekommen. Habe die Tussies im letzten Spiel gegen Göppingen in der Halle gesehen, da schien es schon ehr egal, ob sie auf dem Feld ist oder nicht. Verdenken kann man es ihr kaum, wenn Sie in der Heimat wieder genauso viel oder sogar noch mehr Geld verdient als nach einem Gehaltsverzicht in Metzingen. Daneben hat Metzingen die Ansprüche aus finanziellen Gründen ja schon nach unten geschraubt, so dass auch perspektivisch wenig Anlass bestand, dort zu bleiben. Es kommt glaube ich keine Ausländerin nach Deutschland, weil das hier so eine tolle Liga ist.

    Neuzugänge der TG Nürtingen

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    Der Artikel liegt leider hinter einer Paywall. Gibts es einen Insider der weiß, welche namhaften Neuzugängedas sind?


    Auf FB gibt es mehr:

    https://de-de.facebook.com/tgnf1/

    2 sind aus der zweiten Mannschaft, die in der Württembergliga nach Aufstieg direkt in die BWOL durchmarschiert ist, Alicia Schieche hat letztes Jahr in der B-Jugend Württembergliga gespielt. Dort ist die Spielgemeinschaft (RW Neckar) Dritter geworden. Die andere kenne ich nicht. Sieht eher nach Auffüllen als nach echten Verstärkungen aus.