Ich fasse mal kurz zusammen:
Björn Seipp (Wetzlar) und Lothar Weber (Hüttenberg) tauschen ihre Standpunkte aus. In der Sache nichts Neues. Während Björn Seipp die Chancen des TV-Vertrags betont, verweist Lothar Weber auf die sich abzeichnenden logistischen Schwierigkeiten für kleine Vereine bei der Umsetzung der Vorgaben.
Seipp erwartet aufgrund der neuen Anwurfzeiten keinen Rückgang der Zuschauerzahlen, Weber schon und verweist diesbezüglich u.a. auf den parallel laufenden Spielbetrieb der Ansteurfußballmannschaften.
mhm, manchmal muss man sich wirklich wundern...
So auch in diesem Fall über Herrn Weber
Hüttenberg hat aktuell nach 12 Heimspielen als Zweitplatziert der zweiten Liga einen Zuschauerschnitt von 981 Zuschauern
Aus dem Bauch heraus würde ich meinen dass sich sicherlich eine Handvoll Drittligisten finden lassen mit einem höheren Zuschauerschnitt (HSV, Hildesheim, TVG als erste Beispiele schon mal)
ALs Aufstiegskandidat würde ich mir erst mal intensivst Gedanken um den aktuellen Zuschauerschnitt machen bevor ich mich öffentlich mit Zukunftsmusik befasse und dann die Angst vor dem Konkurrenten Amateurfußball beschwöre.
Die Hüttenberger Halle hat eine Kapazität von 1450, wenn man diese Plätze also dann nächstes Jahr als Erstligist nicht dauerhaft gefüllt bekommt, hat man so und so ernsthafte/strukturelle Probleme, die dann vermutlich nicht nur an der Anwurfzeit oder dem Amateur Fußball liegen.....
Dürften dann vielmehr die üblichen Probleme eines Dorfvereins in einer Liga sein, in die mehr und mehr die Großstädte und die struktur-starken Metropolregionen drängen.
Hinzu kommt im Fall Hüttenberg dann auch noch die äußerst kurze, geografische Entfernung zur HSG Wetzlar.
Alles in allem dürfte das nächste Erstligaabenteuer der Hüttenberger vermutlich nicht all zu lange andauern (sollte der Aufstieg am Ende der Saison gelingen)
An sich schade, aber die große Zeit der Handballdörfer ist wohl rum