Zitat
Original von T.N.T.
Allgemein formuliere ich mal folgende Situation unabhängig von einer Vorgeschichte:
Spieler von Mannschaft A foult Spieler von Mannschaft B progressionswürdig. Dieser reagiert ebenfalls mit einer progressionswürdigen Attacke.
Wie soll der SR an dieser Stelle anders "richtig" reagieren, als situationsbedingt Freiwurf/7m für A und progressiver Bestrafung für beide?
Es heißt doch in der allgemeinen Herangehensweise nicht, dass sich bei irgendeinem von ihnen im Verlaufe des Spiels wegen nichtgeahndeter Aktionen des Gegenspielers etwas aufgestaut haben muss, sondern die Situation an sich muß beurteilt werden.
Völlig richtig!!! - Bestreitet ja auch keiner!!!
Mir und matteo ging es nur um das armselige gelegentliche Pfeifen auf Verdacht, bei dem die SR nicht das Vergehen sehen, sondern nur (künstlich herbeigeführte) Auswirkungen davon!
Es gibt nun mal Gespanne, die sind sehr schnell damit den SpielenrA+B zwei Minuten zu geben, nur um ihr Gewissen zu beruhigen, darum geht es einfach.
Da sollte man dann besser Mittel- und Zeigefinger still halten.
Wenn Schiedsrichter natürlich ein Vergehen von den SpielernA+B klar erkennen, das 2min würdig ist, dann müssen sie auch bestraft werden und dann kann das nicht gegeneinander aufgerechnet werden!
Noch viel schlimmer finde ich im Spitzenhandball das Pfeifen auf Verdacht, wenn ein Angreifer (+Abwehrspieler) versucht nach einem Ball in der Luft überm Kreis zu springen, wie oft und vor allem wie früh da abgepfiifen wird ist einfach nicht richtig!!!
Die Schiedsrichter laufen häufig schon zum nächsten Angriff, schauen überhaupt nicht mehr auf die 6m Linie, pfeifen es aber trotzdem ab, mir absolut unverständlich!