Beiträge von brodie79

    Klosterhalfen ist mit 21 als deutsche Meisterin und mit Medaillen im Jugend-Bereich dann in die USA gegangen, ähnlich wie Lückenkemper. Da von 0 zu sprechen ist faktisch nicht richtig. Wenn sie dort mit 13, 14 hingehen, gerne. Grundsätzlich kommen die meisten aber in Deutschland meist nur bis zu einem gewissen Punkt. Wenn man richtig weit will, sind die Trainingsgruppen, die oft sehr international sind, sehr erfolgreich.

    In vielen Sportarten kann man sehen, dass eine Konzentration von Talent ein leistungsförderndes Element ist. In Deutschland ist z.B. ein Tobi Angerer im Langlauf extra jede Woche aus dem tiefsten Bayern nach Oberhof zum Training gefahren, weil er wusste, dass dort mit z.B. mit Axel Teichmann ein internationaler Spitzerläufer trainiert, an dem er sich messen kann, während er in Bayern keine vergleichbaren Trainingspartner hatte. Im Schwimmen wollte der damalige Bundestrainer nach ausbleibenden Erfolgen auch eine Konzentration der Talente erreichen, ist aber am Widerstand der Athleten gescheitert, die alle lieber verteilt für sich trainieren wollten.

    Medaillenspiegel Leichtathletik EM 2022 in München:

    Land Gold Silber Bronze Gesamt

    1 Deutschland 7 7 2 16

    2 Großbritannien 6 6 8 20

    3 Spanien 4 3 3 10

    4 Griechenland 4 1 0 5

    5 Niederlande 4 0 2 6

    Bei der Leichtathletik ist die Bilanz aufgrund der extremen Häufung der Großereignisse zum Teil mit sehr viel Vorsicht zu genießen, weil nur sehr selten mal wirklich alle da sind und selbst bei Olympia aufgrund von Verletzungen immer viele fehlen. Da nächstes Jahr die olympischen Spiele sind, wird erfahrungsgemäß die WM im Vorjahr bei kleineren Problemen abgesagt, um nichts größeres zu riskieren. Zudem war für viele deutsche Athleten die Heim-EM 2022 ein großer Höhepunkt und dann wird für Olympia neu aufgebaut.

    Leichtathletik-WM: Absage-Welle der Deutschen reißt nicht ab - Auch Konstanze Klosterhalfen sagt Start ab - Eurosport
    Nächster Rückschlag für das deutsche Team: Mit Laufass Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen) fällt eine weitere Topathletin verletzungsbedingt.
    www.eurosport.de
    Zitat

    Malaika Mihambo. Johannes Vetter. Gesa Felicitas Krause. Bo Kanda Lita Baehre. Lea Meyer. Und jetzt auch noch Konstanze Klosterhalfen. Die Liste prominenter Ausfälle im deutschen Team für die anstehende Leichtathletik-WM in Budapest (19. bis 27. August) wird immer länger.

    Bei den angesprochenen Holländern gibt es mit Femke Bol ein absolutes Ausnahmetalent, die für beide Goldmedaillen für Holland direkt (Einzeltitel 400m Hürden) und maßgeblich (Staffel) gesorgt hat. Bei den letzter EM war sie an drei der vier Medaillen beteiligt mit zwei Einzeltiteln (400m & 400m Hürden), als auch der Staffel. Wenn es dort eine Mixed-Staffel gegeben hätte, hätte sie vermutlich noch einen vierten EM-Titel geholt.

    Deutschland hat z.B. im Basketball Medaillen gewonnen, die ohne das Ausnahmetalent Dirk Nowitzki nie möglich gewesen wären. Ein Spieler, der in einer Zeit zu einem der besten Basketballer aller Zeiten wurde mit einem Privattrainer, als Ausbildung und Förderung im Basketball in Deutschland so gut wie gar nicht existent waren. Kein Vergleich zu heute und trotzdem haben viele Länder neidisch auf Deutschland geguckt und sich gefragt, wie man einen so guten Spieler entwickeln kann. Sehr wahrscheinlich wird das in Deutschland auch nie wieder gelingen. So ist das manchmal im Sport.

    In den letzten acht Jahren sind vier Mannschaften Meister geworden, drei davon mehrfach. Absolute Top-Handballer sind zu allen diesen Teams gewechselt. Auch das fünfte, was (vlt. noch) keine Meisterschaft geholt hat, konnte absolute Top-Spieler anziehen. Und das nicht erst seit vorgestern. Warum zur Hölle wird also immer und immer wieder auch das letzte Thema genutzt, um ein Der-THW-ist-am-Ende-Thema draus zu machen?

    Mit Köster werden sich mit Sicherheit alle Top-Teams wenigstens einmal beschäftigt haben, genauso wie mit unzähligen Spielern sonst. Und für den richtigen Preis in der richtigen Rolle zum richtigen Zeitpunkt würde vermutlich jeder für Köster auch einen Platz im Kader finden. Jetzt so zu tun, als wäre seine Verlängerung nun die obermäßige Niederlage für den THW? Weil jemand irgendwann behauptet hat, er ginge zum THW? Dann mache ich einen Zweitaccount, schreibe Arnoldsen zu Flensburg ist fix. Und wenn das dann nichts wird, aber dann: Flensburg am Ende. Ich wusste es schon immer. Das ist doch Käse.

    Warum nicht für Magdeburg? Die könnten doch für Chrapkowski jemanden gebrauchen. Köster ist sogar kleiner, würde ins Konzept passen. Oder für Flensburg für Blagotinsek oder was weiß ich. Und nein, das ist natürlich nicht ernst gemeint. Bevor Köster irgendwo als reiner Abwehr-Spezi "versauert", soll er im Sinne der Nationalmannschaft lieber spielen, wo er am Ende der Go-to-Guy ist. Man kann von einem Spieler schließlich in der Natio nicht erwarten, dass er am Ende die richtigen Entscheidungen trifft, wenn er das im Verein nie macht, weil er in der Cruchtime auf der Bank sitzt.

    Köster ist für die limitierte Dule-Rolle am falschen Zeitpunkt seiner Karriere. Der THW ist bei den Rechtshändern mit Ellefsen á Skipagøtu (21), Johansson (23), Wallinius (24) und Bilyk (26) auch jung genug besetzt.

    Bei Magdeburg hast du einen Gisli, der immer und immer wieder das 1:1 sucht, wie es auch Makuc macht. Natürlich auf etwas andere Art und Weise, aber sie gehen drauf. Wenn es bei Gisli nicht zum Durchbruch reicht, er gut auf die Finger bekommt, steht er auf, bekommt denn Ball und probiert es wieder. Und nie so, dass er kopflos wird, dass er den Überblick verliert. Er setzt auch weiter seine Nebenleute ein, weil er die Nerven behält.

    Bei Makuc merkte man irgendwann, dass ihn die Magdeburger Deckung richtig richtig nervte. Die Schiris pfiffen nicht so, wie er sich das vorstellte und von da an wollte er nur noch selber spielen. Komplett stoppen kann man ihn nie, dafür ist er viel zu gut. Kommt er durch, ist der Ball sehr wahrscheinlich drin. Insofern hat er auch seine Tore gemacht, am Ende waren es 4/4 als Quote. Aber Cindric hatte neben zwei Toren noch 4 Assists, Makuc nur einen.

    Ich glaube, und das ist natürlich nur mein persönlicher Glaube, dass Barcelona mit einem besserem Spielmacher auf der Position mehr rausgeholt hätte bzw. rausholen kann, weil die Qualität rundherum besser zur Geltung bekommen kommt. So wirkte Barcelona für mich in den Makuc-Phasen weniger wie eine Mannschaft.

    Makuc hatte mir beim Final 4 gegen Magdeburg nicht wirklich gefallen. Über das grundsätzliche Talent muss man nicht reden, aber er wirkte extrem unreif, war unglaublich viel mit Lamentieren beschäftigt und rieb sich dadurch sinnlos auf. Das war für mich eine große Schwachstelle bei Barca. Da fehlte mir jemand, der die guten Einzelteile wirklich zusammenbringt.

    Seifert hat immer erzählt, dass man überhaupt keine Technologie entwickeln müsste, weil man alles fertig einkaufen kann und schon letztes Jahr betriebsbereit wäre. Da muss er aber eine totale Fehleinschätzung gemacht haben, die weit über unterschätzen hinausgeht. Da ich nun selbst Softwareentwickler bin und weiß, wie lange man gerade an Anwendungen sitzt, die höchste Performance-Ansprüche habe, ist ein Jahr für neu entwickeln quasi nichts. Und Softwareentwicklung wird mit mehr Manpower immer schwieriger. Das hilft oft auch nichts, wenn man keine Zeit hat. Sei es wie es sei, hoffentlich läuft alles und es ist keine gute alte Bananensoftware.

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    Basketball hab ich nie gesehen. Ich meine schon die Signs beim Baseball zwischen hitter und catcher.

    Beim Baseball gibt der Catcher die Zeichen vor seinem Körper zwischen den Beinen an den Pitcher, der ihm gegenüber steht und ansieht. Für den Hitter ist das verdeckt, weil er mit dem Rücken zum Catcher steht.

    https://www.headbangersports.com/cdn/shop/articles/Add_a_heading_3_ee5c4216-8fef-47c0-9c0d-cdae08178392_800x.png?v=1671265013

    Beim Basketball wird der Spielzug in der Regel über Handzeichen angezeigt oder Trikotzupfen, etc.

    https://iliad.stanford.edu/images/posts/shih2021critical/image5.jpg

    Beim Beachvolleyball z.B. gibt der blockende Spieler hinten dem Rücken in der Regel ein Zeichen an den im Feld verteidigenden Spieler, wie er blocken wird.

    https://www.timeout-beachcamps.at/wp-content/uploads/2022/04/Blocking.jpg

    Quenstedt kann sich mitunter in Spiele reinarbeiten, wenn er lange genug Spielzeit bekommt. Beim THW hatte er auch mal Spiele mit guter Quote in der CL z.B., wo klar war, dass er durchspielen wird. Was er gar nicht konnte, war reinkommen, wenn es bei Landin nicht lief und dann mal direkt ein paar Bälle halten, um so ein Spiel nochmal zu drehen. Das hat Mrkva hingegen in der letzten Saison immer mal wieder geschafft. Gerade auch mit gehaltenen 7m ohne vorher gespielt zu haben. Ich bin mal gespannt, ob der Torhüter, der startet, dann auch länger drin bleibt oder ob man schnelle Wechsel sehen wird.

    Mit Mrkva hatte der THW sogar einen zweiten Torhüter, der in der Lage war ein Spiel zu gewinnen, siehe dem Spiel in Hannover. Ein großer Unterschied zu den Jahren davor. Hätten sie einen Mrkva in der vorletzten Saison schon gehabt, wäre in Köln ggf. mehr möglich gewesen, wo Landin im Final 4 Halbfinale gegen Barca nur 6 Bälle hält. Für mich der größte Fehler in der Kaderplanung in den letzten Jahren.

    Ich teile Deine Analyse fast komplett, bis auf die Wahrnehmung, dass Sander im Mittelpunkt stehen wollte.

    Den Eindruck hatte ich tatsächlich nie, ihm stand da mMn einfach sein eigener Ehrgeiz im Weg und das hat zu Situationen geführt, die Du hier anmerkst.

    Ich habe da schon den Eindruck gehabt, dass er unbedingt der Spieler sein wollte, der das Spiel entscheidet. Dass der THW gewinnt wollte er immer. Ich hatte nicht den Eindruck, dass das für ihn jetzt untergeordnet oder zweitranging war, aber der THW-Sieg sollte schon maßgeblich durch ihn zustande gekommen sein. Diesen Anspruch und Ehrgeiz hab ich bei ihm immer gesehen. Vielleicht gibt es sogar viele Spieler, die so ticken. So von außen aus Teamsicht betrachtet ist es natürlich immer schöner, wenn man den Eindruck hat, dass der Mannschaftserfolg über dem individuellen steht. Das hatte man bei Sagosen manchmal nicht, wobei es sehr, sehr wahrscheinlich gar nicht der Fall war.

    Dem THW hat letzte Saison die Meisterschaft gebracht hat, dass sie über die Saison hinweg in vielen Spielen noch richtig viel Qualität von der Bank bringen konnten, die oft genug das Spiel entschieden oder gedreht hat. Kaum ein Spieler hat jedes Spiel richtig gut gespielt oder dominiert. Auch Sagosen konnte das nicht, sodass er eigentlich nie zum richtigen Mittelpunkt der Mannschaft geworden ist. Er reihte sich ein in eine Gruppe von sehr guten Spielern, die immer wieder Top-Spiele hatten, aber nicht konstant. Im Gegensatz zu anderen hatte man bei ihm aber immer das Gefühl, dass er unbedingt der Mittelpunkt sein wollte und zur Not sein Glück erzwingen wollte. Das hat dem THW in einigen Spielen auch richtig geschadet. Insofern fehlt mit ihm natürlich ein richtig guter Spieler, aber eben auch jemand, der mitunter nicht einsehen wollte, dass es an diesem Tag nicht läuft und er lieber für andere spielen sollte.

    Sagosen fehlte im Abschluss oft die Präzision. Er konnte sich sehr häufig freie Wurfbahnen herausarbeiten, aber seine Würfe waren meist sehr hart, aber häufig nicht gut platziert. So ist er immer wieder in Torhüter gelaufen ist, die das Timing raushatten und die recht zentralen Würfe dann halten konnten. Da hätte ihm oft mehr Variabilität im Abschluss gut getan. Auch da war es dann das Motto immer weiter, statt mal was zu verändern.

    Was aber so einen Spieler wertvoll macht, ist, dass er keine Angst hatte, Verantwortung zu übernehmen, wenn es darauf ankam. Immer alle Würfe perfekt rausspielen kann man nicht und manchmal muss einfach jemand ran, der sich einen schwierigen Wurf nimmt und daraus was machen kann. Das kann dem THW sicher fehlen, wobei man bei einer Reihe anderer THW-Spieler, wie z.B. einem Johansson auch nicht den Eindruck hat, dass es am notwendigen Selbstbewusstsein dafür mangelt.

    Ich sehe beim THW eher die Frage in der Deckung. Gerade in der CL ist es dem THW so gut wie gar nicht gelungen hinten wirklich mal den Laden dicht zu halten. Gekommen ist jetzt keiner, der die Defensive besser macht. In der CL hat Landin die letzten beiden Jahre auch kaum mal ein Spiel für den THW gezogen in den entscheidenden Runden ohne dass er jetzt schlecht war. Besser im Tor ist man auf dem Papier auch nicht geworden. Insofern stellt sich mir schon die Frage, wie man sich dort verbessern kann. Das Spiel schien in der CL mitunter eine Nummer zu schnell für den THW.

    Die Trainer selbst machen das oft genug selbst. Jürgen Klopp hat sich z.B. sehr klar und häufig zum Thema Brexit geäußert. Pep wurde mit einer Geldstrafe belegt, weil er bei einem Spiel ein Symbol zur Unterstützung von inhaftierten katalanischen Politikern getragen hat, die seiner Meinung nach zu Unrecht in Haft waren. Er hat immer wieder eine klare Positionierung zur Unabhängig von Katalonien bezogen. Mourinho ist eigentlich öffentlich nur aufgefallen mit Äußerungen zum Ramadan, die eher harmlos waren.

    Die englischen Vereine an sich machen ständig Aktionen, wo sie dann z.B. sowas machen:


    https://www.thepinknews.com/wp-content/uploads/2021/11/GettyImages-1356009228-scaled.jpg

    Ist natürlich reichlich besch..., wenn ein Verein mit Regenbogen aufläuft, während der Verein einem Emirat gehört, wo das verboten ist.

    Du brauchst im Fußball als Basis eine extrem geschlossene Mannschaftsleistung. Sowohl was die Bereitschaft angeht, sich untereinander zu helfen als auch die taktische Ausrichtung und Disziplin. Dazu braucht es das Selbstvertrauen daraus zu agieren und auch Risiken einzugehen. Das fällt dem Underdog logischerweise immer sehr viel leichter. Hast Du nichts zu verlieren, kannst du frei aufspielen. Im Fußball ist das ein riesiger Faktor. Es bringt auch nichts, wenn man mit dem Messer zwischen den Zähnen herumläuft und seine Energie ohne jegliche taktische Vorgabe und Disziplin vergeudet.


    Der deutschen Mannschaft hat die Sicherheit im Spiel über weite Strecken gefehlt. Man hat definitiv gesehen, dass dort keine Mannschaft auf dem Feld steht, die wirklich an das glaubt, was sie spielen. Der Versuch eine taktische Ordnung zu finden, um die vermeintlich besten Spielerinnen irgendwie auf dem Feld zu vereinen, ist nicht aufgegangen. Etliche Spielerinnen war sehr beschäftigt mit dem, was sie spielen sollten, weil sie das sonst nicht spielen. Das hätte nur funktioniert, wenn dort sofort die Rädchen gegriffen hätten und das haben sie nicht. Zwischendrin hat man versucht sich die fehlende Sicherheit und Selbstverständnis (zumindest öffentlich) einzureden.

    Die erwähnten Südkoreanerinnen fahren im Übrigen extrem enttäuscht nach Hause, weil die Erwartungshaltung nach dem Finale beim Asien-Cup 2022 entsprechend groß war. Das Weiterkommen in der Gruppe war eigentlich gesetzt. Erst als das Ausscheiden nach den ersten beiden Spielen fast feststand, konnten sie mehr von dem abrufen, was sie eigentlich von sich erwartet hätten.

    Gute Trainer schaffen es ihren Spielern die notwendige Sicherheit zu geben auf die unterschiedlichsten Weisen. Ein Pep z.B. erklärt seinen Spielern soviel über Taktik und Positionierung, dass sie glauben sie haben für alles eine fußballerische Lösung und so gewinnen sie an Sicherheit. Andere machen das eher über das Mentale, indem sie es die Spieler stark reden wie Klopp oder eine Wagenburgmentalität entwickeln wie Mourinho.

    Schlussendlich gehen die meisten (Trainer) im Sport den Weg, dass sie den auserkorenen Weg durchziehen, bis jemand von außen Stopp sagt oder das Ende erreicht ist wie einen Ausscheiden aus dem Turnier. Sieht man auch im Handball genug, dass dort an Dingen festgehalten wird, die (aktuell) nicht funktionieren, in dem Glauben (oder Hoffnung), dass es doch noch wird. Manchmal bis zum bitteren Ende und manchmal funktioniert es dann doch irgendwann. Was wurde hier im Forum orakelt, dass der "Zwergenhandball" von Magdeburg nie für den ganz großen Wurf reichen würde, weil in der Abwehr zu klein und und und. Sah eine längere auch so aus, dass das so ist, aber mittlerweile kann man sich doch nicht beschweren.

    Was die Konsequenzen beim DFB angeht, ist die Frage, was man von der Bundestrainerin bei der Auswertung für Antworten bekommt. Nicht öffentlich, aber intern. Wie sieht sie im Nachhinein die Experimente mit Huth, etc. Nicht nur, was so bla bla Erkenntnisse angeht, wie hat nicht funktioniert, sondern auch auch Antworten darauf, warum es nicht funktioniert hat, was es für Alternativen gibt und warum. Kommen dort gute Ansätze, dann ist es Weitermachen absolut vertretbar. Immer gleich alle Rauswerfen ist auch nicht die Lösung, wenn es wirklich echte Bestrebungen gibt, aus Dingen, die nicht funktioniert haben, zu lernen.