Seit den Reinickendorfer Füchse Zeiten, für mich seit Anfang der 2000er Zeiten.
Ich kenne die Entwicklung, speziell seit 2005, natürlich evtl nicht so gut wie du !
Ich widerspreche dir doch eig gar nicht, du sagst einige richtige Sachen.
Aber Spieler stehen doch andauernd mit Management, Trainer, Athletikstaff und ggf Mentalcoach in Kontakt und man tauscht sich aus.
Wenn ich als Spieler aber merke, dass mir nicht zugehört wird, meine Sichtweisen und Belange keine Relevanz findet und ich Jahr für Jahr merke, dass mein Körper immer mehr streikt und ich das gewünschte Pensum ( sei es vom Verein oder aus dem eigenen Einspruch heraus ) nicht mehr schaffe ohne gesundheitliche Probleme und sich auch diesbezüglich nach zig Gesprächen nichts ändert , muss ich halt als Sportler die Reißleine ziehen.
Das Wort Eigenverantwortung sollte man auch als Sportler kennen.
Gibt doch zahlreiche Beispiele, die dann einfach zu einem Verein gewechselt sind, bei dem die Belastung halt nicht so hoch ist.
Das Drux und Wiede so lange dort geblieben sind, war und ist ihre freie Entscheidung gewesen.
Nicht jeder Körper ist für 20 Jahre HBL gemacht, schon gar nicht im Rückraum.
Und bezüglich viele Spiele Berlin/Potsdam.
Dieser Umstand ist halt Fluch und Segen zugleich. Einerseits brauch man als junger Spieler Spielzeiten ohne Ende, auf der anderen Seite steht halt die große Belastung.
Es gibt immer 2 Seiten einer Medaille aber Berlin scheint halt diesbezüglich viel richtig zu machen. Die Spieler sind top ausgebildet und spielen zahlreiche in Liga 1-3 !
Aber auch hier gilt, dass macht jeder Spieler freiwillig. Wer das körperlich/mental nicht schafft oder einfach nicht dafür gemacht ist hat jederzeit die Möglichkeit "auszusteigen" !
Leistungssport ist kein Wunschkonzert und die Entbehrungen etc kennt jeder von uns.