Die Tatsache, dass dem Verein die Lizenz für die kommende Saison nicht erteilt wird, hat mich gestern doch sehr getroffen. Wenn ich an meine Zeit und die Emotionen denke, die ich seit 2016 in den Verein investiert habe, immer in dem Glauben, dass man aus der Vergangenheit gelernt hätte, und jetzt seriös wirtschaften und sich nicht übernehmen würde. Den Verein aus der Viertklassigkeit bis in die Bundesliga zu begleiten, sich nebenbei auch für die Jugend zu engagieren, hat viel Spaß gemacht, war sozusagen eine Herzensangelegenheit für mich.
Nach einer Nacht drüber schlafen ist vor allem nur noch Wut darüber vorhanden, dass Sebastian Frecke in letzter Zeit ganz offensichtlich nicht mit offenen Karten gespielt hat und noch vor wenigen tagen so getan hatte, als wären die finanziellen Schwierigkeiten kein größeres Problem.
Ich weiß nicht, ob ich bereit sein werde, den Weg aus der Oberliga (wo die zweite Mannschaft spielt) mitzugehen. Dafür ist die Enttäuschung aktuell einfach zu groß.