Dazu aus der KN
„Dem physischen Spiel von Kielce sind wir mit viel Speed begegnet“, resümierte Eric Johansson, der ergänzte: „Wir wollen jedem zeigen, was wir können, und wollten als Team wieder aufstehen. Die Kommunikation auf dem Feld ist sehr gut bei uns.“
An einer kommunikativen Schnittstelle operierte der erstmals auch in der Abwehr eingesetzte Elias Ellefsen á Skipagøtu… mit einem Doppelschlag und leidenschaftlichen Eins-gegen-eins. Rune Dahmke mit unermüdlichem Einlaufen an den Kreis, zwei tollen Toren und einer „Flying Rune“-Rettungstat mit Gehirnerschütterungsgefahr. Torwart Tomáš Mrkva mit Paraden der Kategorie „eiskalt abgekauft“. Nikola Bilyk als Lenker. Schlecht gelaunt zog Kielce-Coach Talant Dujshebaev sein Fazit: „Uns wurde eine Lektion erteilt.“
Lastete zuletzt noch all das Gewicht der Ergebniskrise auf Duvnjaks Schultern, stach plötzlich wieder das Kollektiv. „Das sollte in jedem Spiel Standard sein“, findet Jicha, der seinen Youngster auf der Rückraum-Mitte, der zum „Man of the Match“ gekürt wurde, prompt das Abheben verbot: „Elias hat einen guten Part gespielt. Aber ich will, dass er jetzt weiterarbeitet, wir sein Spiel gut analysieren und er weitere Schritte macht. Er kann viele Situationen noch besser lösen. Es war das erste Mal, dass er auch Abwehr gespielt hat und die zweite Welle mitgelaufen ist. Das hat ihm einen anderen Einblick verschafft.“