Beiträge von Erreff

    Das mit den Ehrenamtlern ist vollkommen richtig, allerdings reisen die für die Ausübung des Ehrenamts nicht wöchentlich von zu Hause nach Flensburg/Solingen/Balingen/Nordhorn/Konstanz/Aue/Lübeck usw.. Erfahrungsgemäß richtest Du Deinen Alltag als HBL-Schiedsrichter komplett auf das Schiedsrichtersein aus! Die Kompromisse die da einzugehen sind, sind für Außenstehende vermutlich noch weniger verständlich, als die Tatsache, das jemand überhaupt Schiedsrichter sein kann 🙈.

    Unterhalte Dich mal, vollkommen vorbehaltslos, mit einem HBL-Gespann über den (fremdgesteuerten) Zeitaufwand. Wenn Du danach noch das Gefühl hast, dass die nicht genug tun, wäre ich überrascht. Und das hospitieren in den Mannschaften gab es bereits, wurde aber wieder eingestellt, da es absolut keinen Mehrwert hat. Da "trainiert" man nämlich bei Mannschaften, die man selber nie pfeift und außerdem besteht die Gefahr, dass einem eine zu große Nähe zu diesem Verein angedichtet wird, wenn man eine konkurrierende Mannschaft pfeift. Also setzt das nur einen weiteren mentalen Druck frei!

    Weiterhin sind die Effekte auch nicht so groß, denn wenn Du einen Bezirksspieler ins Training der Bundesligamannschaft schickst, wird der in Sachen Dynamik und Spielverständnis schnell an seine Grenzen stoßen. Nur weil jemand Bundesliga pfeift, heißt das nicht automatisch, dass er auch selber das Handballspiel in all seinen Facetten lesen und verstehen kann.

    Dazu ist ein schöner Bericht in der „Bock auf Handball“

    Dort wurden Nils Blümel und Jörg Loppaschewski eine Saison lang durch die Spielzeit begleitet. In diesem Zuge gibt es auch eine Statistik zu den gefahrenen Kilometern. Es ist die Strecke von Berlin bis Bangkok und zurück 22.617,6 km

    Und noch etwas: Die kontaktlose Sportart mit Ball heißt "Basketball". Handball war und ist schon immer Kontaktsport. Wenn jetzt hier angefangen wird, jedes Spiel jeder Mannschaft 60 Minuten lang in Superzeitlupe anzuschauen, um dann 8 rote und 3 blaue Karten gesehen zu haben, wird uns allen alsbald die Freude am Spiel verloren gehen. Handball lebt vom harten, aber sehr fairen Umgang miteinander, was ihn hochattraktiv macht und eben schöner als andere, manchmal auch populärere Sportarten.

    Du sprichst mir aus der Seele

    Ich bleibe übrigens dabei:

    Wenn ein Spieler auf einen anderen draufgeht von vorne, dem dann die Nase blutet - da hätte ich auch rot gegeben.

    Wichtig ist hier auch, zu verstehen, dass die Schiedsrichter nicht das Ergebnis des Fouls zu bewerten haben, sondern die Aktion an sich.

    Gerade in den unteren Klassen finden sich einige Spieler und Spielerinnen, die Neymar in Sachen Überdramatisierung durchaus Konkurrenz machen können. Da wird teilweise schon vor dem Körperkontakt geschrien. Leider habe ich in über 35 aktiven Jahren nur ein paar Mal erlebt, dass Schiedsrichter da auf unsportliches Verhalten seitens des Angreifers entschieden. Es ist halt ein sehr schmaler Grat. Viel häufiger jedoch lassen sich in den unteren Klassen Schiedsrichter durch das Ergebnis eines vermeintlichen Fouls beeindrucken. Anfang des Jahres habe ich da eine richtig krasse Fehlentscheidung gesehen. Eine Spielerin läuft in die Abwehr und bricht nach leichtem Kontakt schreiend zusammen. Es folgen mehrere Minuten Erstversorgung auf dem Platz, gefolgt von Abtransport per Trage. Danach geben die Schiedsrichter der Abwehrspielerin die Rote Karte. Sie haben sich hier sichtlich vom Geschehen beeindrucken lassen, denn bei der Aktion war nichts, was auch nur ansatzweise eine Hinausstellung gerechtfertigt hätte. Eigentlicher Grund war, dass die Angreiferin sich wenige Monate vorher schwer am Knie verletzte und viel zu früh und ohne Aufbautraining wieder aufs Spielfeld zurückkehrte. Da reichte dann ein leichter Kontakt für die nächste Verletzung am selben Körperteil.

    Und selbst bei etwas Offensichtlichem, wie einer blutenden Nase oder einer Platzwunde haben die Schiedsrichter ihre Entscheidung nicht danach zu treffen, dass da Blut tropft.

    Den Begriff der Tätlichkeit gibt es in den Regeln ja so nicht mehr. Und selbst "früher" wären bei dieser Aktion die Bedingungen dafür nicht erfüllt gewesen. Eine Tätlichkeit hätte zum Ausschluss geführt. Das Analogon heute wäre Rot + Blau (Regel 8:6).

    Wenn du mit Tätlichkeit "nur" Rot meinst, also eine Disqualifikation nach Regel 8:5, dann sind die Bewertungskriterien "besonders aggressive Aktion" und Rücksichtslosigkeit. Und hier tue ich mich sehr schwer damit, das anzuwenden. Zumal es deutlich schlimmere Aktionen geben kann, zu denen dann die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben sollte.

    Ein Like. Hat da jemand seine Meinung geändert?

    Ja, hätte der gute Viktor doch bloß mal seine Glaskugel gefragt… Hätte man gewusst, dass er sich verletzt, hätte man ihn nicht geholt. Konnte aber aber logischerweise nicht wissen.

    Vielleicht war PdV zu dem Zeitpunkt noch nicht „gar gekocht“

    Bzw. die Situation in Barcelona wurde noch versucht unter dem Deckel zu halten…

    Ach Beuger, gemeldet wegen Spam 😉

    In erster Linie würde ich mich darüber freuen , wenn man mal auf die Jugend setzen würde , dazu noch ein deutscher Spieler !

    Zu meiner Saisonprognose, sprich Döna , stehe ich ! Morgen werden wir sehen , ob Mrkva auch Spitzenspiele a la Landin kann ....! Freue mich sehr aufs Spiel

    Das können Magdeburg und Flensburg gerne machen

    Sich mit Homeworkouts fit halten. Einen Verein hat er nicht. Für mich überraschend, denn ich dachte das zumindest ein österreichischer Verein ihn verpflichten würde.

    Ich hab gehört, dass er gerne in der HBL bleiben würde. Vielleicht wollte er sich da nicht woanders binden und hofft doch noch auf eine Nachverpflichtung.

    Die Kieler Nachrichten haben sich heute auch mal dem Thema DYN gewidmet

    Dyn-Media-CEO Andreas Heyden reagierte auf Nachfrage unserer Redaktion auf die Kritik: „Wir beschäftigen uns intensiv mit dem konstruktiven Feedback der Fans, das wir zu Inhalten und zum Produkt bekommen. Ziel von Dyn ist es, das Erlebnis für den Abonnenten immer weiter zu verbessern, zum Beispiel neben der Empfangbarkeit auch weitere Bezahlmöglichkeiten für die Abonnenten wie PayPal zu ermöglichen.“ Die bisherige Qualität sei, so Heyden weiter, „für die meisten Kunden bisher sehr ansprechend“ gewesen. Dennoch gebe es „Optimierungspotenzial“. Abonnenten-Zahlen nennt das Unternehmen nicht. Hauptproblem der Fans bleiben indes die Empfangswege.

    „Weitere Möglichkeiten, „Dyn“ zu empfangen, zum Beispiel über den ,Fire TV’-Stick und aktuelle Smart TVs der Marken Philipps und Panasonic, sollen bis zum Jahresende hinzukommen“, kündigte Andreas Heyden an.

    Ist leider hinter der Bezahlschranke,

    Falls es jemanden interessiert, der Artikel widmet sich Simon Pytlick.

    109. Nordderby: Simon Pytlick und die SG vor Duell mit THW Kiel unter Druck
    Die Erwartungen an Simon Pytlick sind groß. Der neue Star der Handball-Bundesliga schultert sie lässig. Mit der SG Flensburg-Handewitt spielt der 22-jährige…
    www.kn-online.de

    Pytlick, den ein Weggefährte (der anonym bleiben möchte) als „älteren Herrn im Körper eines jungen Mannes“ bezeichnet…

    … „Ich erkunde Städte gern zu Fuß, erkunde die Geschichte. Flensburg ist viel schöner, als ich erwartet hatte. Ich mag die Große Straße, den Hafen, das Meer. Und meine dänischen Freunde.“ Simon Pytlick ist an die Hafenspitze gezogen. „Dass Lukas (Jørgensen) mit mir hier ist, hat meine Entscheidung zusätzlich beflügelt“…

    Und noch so einiges mehr …

    Nachdem klar war, dass weitere Spezialisten hinzugezogen werden sollen, war zu erwarten, dass auch schon an einem Plan B (für den Plan B) gearbeitet wird.

    Würde Gerard eigentlich gerne spielen sehen, zumindest um rauszukriegen, wer hier Recht hat ;)