Beiträge von Erreff

    Zu 2.: Wenn die geringe Bewegung des Torwarts während des Armzugs des Werfers bereits genügt, um den Kopf in die Flugbahn des Balles zu bewegen, dann hat der Werfer von Anfang an einen Wurf sehr knapp am Kopf des Torhüters vorbei geplant. Das kann er natürlich machen, aber damit nimmt er die erhöhte Chance eines Kopftreffers billigend in Kauf und dies wird ab dieser Saison bestraft - sofern es tatsächlich zum Kopftreffer kommt. Es ist ja nicht so als ob es beim freien Wurf nicht ausreichend Ecken des Tores und Wurfvarianten gäbe, bei denen der Kopf des Torwartes nicht in der Flugbahn des Balles ist.

    Prämisse diverser Regeländerungen bzw. Regelauslegungen der letzten Jahre war der Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Akteure und dazu wurden stets die in die Pflicht genommen, die den Kontakt vermeiden können. Abwehrspieler beim Stoßen gegen im Sprung befindliche Gegenspieler, Torhüter beim Kontakt im Tempogegenstoß, Verteidiger beim Kontakt mit dem Außen beim Absprung und nun Angreifer beim freien Wurf aufs Tor. Die aktuelle Regeländerung ist also nur eine konsequente Fortführung der letzten Jahre.

    Das ist auch gut so. Aber warum erst jetzt?

    1. Es geht nicht um das "landen", sondern um den Kontakt beim Absprung!

    2. Ich würde gerne sehen, wie Du, wenn Dein Arm bereits mit vollem Schwung in der Vorwärtsbewegung ist, noch auf eine Bewegung des Torwarts reagierst und eine Korrektur des Wurfs vornimmst. Meines Erachtens ist das in der Kürze nicht möglich.

    Dann werden es die Angreifer lernen müssen! Wie ich schon sagte, im Zweifelsfall nicht auf Kopfhöhe. Wer riskiert dem Torhüter „die Birne weg zu ballern“, riskiert dann eben auch die 2 Minuten. Genau wie die Außenverteidiger es lernen mussten, die Angreifer „ durch zu lassen“…

    Wie entschieden wird wenn der Torhüter mit seinem Kopf kurz oberhalb des Hallenbodens getroffen wird, sei mal dahingestellt. Schließlich gibt es die Strafe ja auch nur, wenn der Schütze frei zum Wurf kommt.

    Das ist so, entsprechend der Ausführung von Kay Holm, richtig.

    Was ich aber nicht verstehe, ist diese Sache:

    Der Außenabwehrspieler bekommt eine 2min-Strafe, wenn es zum Kontakt mit dem Außenangreifer kommt, da der Angreifer "in voller Bewegung ist und seinen Ablauf nicht mehr verändern kann (Zitat Armin Emrich)". Von einem im Sprung befindlichen Spieler, der bereits seine Wurfbewegung ausführt, wird aber erwartet, dass er diese noch auf die Bewegung des Torwarts anpassen kann???

    der angreifende Außen kann nicht darauf achten wo er landen wird, die Aufmerksamkeit liegt ja auf dem Wurf.

    Und wenn die Aufmerksamkeit auf dem Wurf liegt, sollte man von einem Handballer schon erwarten können, dass er weiss wo er hinwirft. Im Zweifelsfall nicht auf Kopfhöhe des Torwartes.

    Das macht die Sache nicht unbedingt klarer (die Regel dazu hatte ich mir schon durchgelesen). Im speziellen Fall folgte Landin aktiv dem LA und bewegte sich damit natürlich mit seinem Kopf dorthin, wo man als Außen typischerweise auch hinwerfen würde. Der Körper von Landin nimmt natürlich auch seinen Kopf mit. Eine Bewegung ausschließlich des Kopfes ist ja örtlich nur eingeschränkt möglich. Und beim Ablauf der ganzen Szene reden wir dann auch von Millisekunden, die der Torhüter seinen Kopf vielleicht eher an der Position hatte, bevor der Ball dort eintraf. Aus meiner Sicht waren da beide Spieler in Bewegung und damit greift die Regel meiner Auffassung nach eben nicht.

    die Regel ist zum Schutz der Torhüter da!
    Bei den Außen ist es ja auch egal, ob sie dem Abwehrspieler auf den schon stehenden Fuß springen. Da müssen die Abwehrspieler weg bleiben um den Gegner zu schützen. Hier müssen die Torschützen halt gucken, wo sie hin werfen und Kopfhöhe ist dann halt gefährlich (für beide) und jetzt zu ahnden.

    Sonst hätte man sich die Regel schenken können

    Da hast Du wohl Recht, aber so manche Aktionen dazwischen sahen schon sehr nach @Lelles Trainingsspiel aus.
    Bälle verballern können wir ja am laufendem Band, was mich dann regelmäßig in den Wahnsinn treibt. Aber heute fand ich die Quote von den verdaddelten Bällen ziemlich hoch. Trügt mein Schein?

    :mad::wall:da reibt sich der HSG Fan verwundert die Augen…was aktuell bei Wetzlar abgeht, dass muss man erstmal verdauen. Eine völlig verunsicherte Mannschaft ohne Struktur und Einstellung und an der Seitenlinie ein überforderter Trainer. Das ganze vor leeren Rängen gegen ein Spitzenteam, das macht mich erstmal sprachlos.


    Mit der Leistung wird die 25.Erstliga Saison auch die Letzte. Kann mich gar nicht erinnern, wann Wetzlar Zuhause so verprügelt wurde, das erinnert mich alles stark an die Zeit vor Kai Wandschneider.

    Berlin ist diese Saison eine Mannschaft für ganz oben und Wetzlar ein Abstiegskandidat.

    hab ja auch nicht verstanden, warum man Wandschneider vor die Tür setzt.

    Oder gab es Gründe?