Ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. In der ersten Halbzeit ein in allen Belangen überlegener SCM, der noch höher hätte führen können. Die Halle ist bis auf die SCM-Ecke eingeschlafen, auch ein sich mühender Hallensprecher ändert nichts daran. Mit Beginn der zweiten Halbzeit grottenschlechtes Angriffsspiel des Clubs, ein Rückfall in alte Zeiten. Hannover verteidigt gut, mit einem überragenden Ziemer, kommt schnell ran, die Halle wacht auf. In der Schlussphase wird dann der übliche Heimvorteil gepfiffen, so dass Hannover glücklich gewinnt. Am Ende dann doch ein ganz normales Bundesligaspiel.
Beiträge von Quietsche
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Magdeburg ist im Pokalfinale 2002 verpfiffen worden. Meiner Erinnerung nach sogar viel mehr in der ersten Halbzeit, obwohl die sogar gewonnen wurde. Der SCM hätte zur Pause viel höher führen müssen. Es muss erlaubt sein, das zu sagen. Das ist natürlich eine Privatmeinung.
Methe/Methe haben danach den SCM auch einige Jahre nicht mehr gepfiffen, wenn ich mich recht erinnere. Bis es irgendwann wieder soweit war. Und ab da haben sie die Spiele des SCM immer tadellos geleitet. Aber beim Pokalfinale 2002 hatten sie einen rabenschwarzen Tag erwischt. Das hat sich in meine Erinnerung eingebrannt, vermutlich ähnlich wie bei Celje.
Leider ist die Quellenlage sehr dünn (meiner Erinnerung nach wurde nur die zweite Halbzeit übertragen, damals beim ZDF?). Eine habe ich gefunden: THW Kiel / News: Schiri-Diskussion: Schwenker w黱scht Unparteiische aus dem Ausland (09.04.2002)
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Weil die Wahrscheinlichkeit in allen Auslosungen als "ungerades Teaam" (=Heimrecht) aus dem Lostopf gezogen zu werden bei einer ausreichenden Stichprobenanzahl* bei 50% (+gewisser Abweichung) liegt.
Die Wahrscheinlichkeit liegt übrigens auch bei einer Stichprobenanzahl von 1 bei 50%. Nur das ermittelte Ergebnis halt nicht. Die Wahrscheinlichkeit, neunmal hintereinander durch Auslosung ein Auswärtsspiel zu bekommen, liegt bei unter 0,2%. Das heißt ja nicht, dass es unmöglich ist... es ist halt nur unglücklich und führt zu Thesen über angewärmte Kugeln.Nicht aber bei allen Auslosungen, bei denen dann am Ende auch ein Bundesligaduell herauskommt.
Tut mir leid, das verstehe ich rein logisch nicht. Warum soll die Wahrscheinlichkeit bei einem Bundesligaduell von 50% abweichen? -
Das beantwortet die Frage ja in keinster Weise, weil man nicht weiß, wie oft der SCM gegen die unterklassigen Teams Heimrecht gehabt hätte.
Das ist doch unerheblich. Es geht ja nicht darum, dass es das 16. Auswärtsspiel in Folge ist. Es geht darum, dass es das NEUNTE Mal in Folge ist, dass der SCM bei einem Bundesligaklub auswärts antreten muss (wo das natürlich genau so gelost wurde). Die Chance dafür ist unter 0,2%. Und meistens sind es dabei auch noch Spitzenteams wie Kiel, Flensburg, Hamburg, Kronau... -
Wann hat sich die Lage so sehr zugespitzt, dass eine Absage die einzige richtige Lösung war?
Als Katastrophenalarm ausgerufen wurde.
Hatte die HBL die entsprechende Information?
Dass Katastrophenalarm ausgerufen wurde...?
Wann bitte hätte die HBL von sich aus das Spiel absagen sollen?
Als Katastrophenalarm ausgerufen wurde.
Hat die HBL den SCM unter Druck gesetzt, dass Spiel trotzdem auszutragen?
So habe ich die Nachrichten verstanden. Wurde ja oben schon mal ausgeführt, dass die HBL von vornherein gesagt hat, sie wird mit 0:2 werten.
...sehe ich keinen Grund, der HBL etwas vorzuwerfen, nur weil es im Nachhinein die bessere Lösung gewesen wäre.
Siehst Du, und ich sehe ihn. Und nun?
Ich will die Diskussion nicht unnötig am Kochen halten, aber zum einen ist die hier konstruierte Alternative "über Handball diskutieren" oder "Hochwasser bekämpfen" abstrus. Es ist das Schicksal aller Themenforen, dass die große Mehrheit der Menschheit die dort diskutierten Fragen für völlig belanglos hält, da hat JA! vollkommen recht.
Zum andern finde ich die Tatsache, dass es hier sportlich nur noch um die goldene Ananas ging, kein Argument dafür, die ganze Diskussion für überflüssig zu erklären. Das ist ja hier sozusagen das einzig Erfreuliche, dass die sportlichen Konsequenzen gleich null sind. Das verstehe ich geradezu als Aufforderung, sich über bessere Regularien für den Fall der Fälle Gedanken zu machen - und sei es nur, dass am Ende das Eingeständnis dabei herauskommt, dass man angesichts höherer Gewalt manchmal keine befriedigende Lösung finden kann.Bis auf das Eingeständnis kann ich das voll unterschreiben. Offensichtlich sind ja bessere und gerechtere Lösungen möglich.
Nebenbei, ich empfinde die Meinung einiger, diese Diskussion sei obsolet angesichts der wahren Probleme, als sehr unhöflich. Mögen diese Leute doch bitte die Probleme der Welt lösen und nicht meine absolut unwichtigen Meinungen zu absolut unwichtigen Themen lesen.
Was phantasierst du dir da bloß zusammen? Niemand hat hier irgendwen zu irgendwas gezwungen.
Naja, wenn das Spiel ansonsten mit 0:2 gewertet wird, ist das schon Zwang...
Freitag · 07.06.2013 · 13:59 Uhr · HMD
EILMELDUNG! SC Magdeburg verlegt Heimspiel nach Aschersleben
Die Handball Magdeburg GmbH hat in Anbetracht der sich aktuell weiter verschärfenden Hochwassersituation entschieden, dass für morgen angesetzte Bundesligaspiel gegen Frisch AUF Göppingen nach Aschersleben (Anwurf 16:30h) in die dortige Ballhaus Arena zu verlegen.Freitag · 07.06.2013 · 15:28 Uhr · HMD/olz
Update-NEUE EILMELDUNG! Bundesligabegegnung gegen Göppingen fällt ersatzlos aus
Auf Grund der sich weiter zuspitzenden Hochwassersituation haben wir uns entschieden, auch in der Ausweichspielstätte Aschersleben am morgigen Samstag nicht anzutreten. Nach nochmaliger Rücksprache mit der HBL fällt das Spiel nun auf unseren Wunsch hin ersatzlos aus und wird für Frisch AUF Göppingen gewertet.Die Entscheidung wurde dem SCM überlassen, einen Zwang kann ich da nicht erkennen. Die Mannschaft hat entschieden, dass es Wichtigeres zu tun gab als Handball zu spielen. Das wird allseits akzeptiert und jeder hätte wohl genauso entschieden.
Warum zitierst Du eigentlich den Absatz, in dem drinsteht, dass die HBL ankündigt, bei Absage mit 0:2 zu werten, nicht mit?
Über das Gejammere der Handvoll SCM-Fans hier wegen dem einen verlorenen, völlig unwichtigen Punkt fehlt mir allerdings jedes Verständnis.
Dass Verständnis fehlt, ist offensichtlich. Es geht hier nicht um einen Punkt (nebenbei, dem SCM fehlen vermutlich ZWEI), sondern um gerechtere Regeln.
Von meiner Seite: Genug zu diesem albernen Thema. Also, Mast- und Schotbruch!
Ganz ehrlich: Vielen Dank.
Es ging in diesem Fall aber nicht um "eine Stunde vor Spielbeginn" oder um zuvor genannte Zwischenfälle "während eines Spiels", sondern um drei Tage vor Spielbeginn.
Es ging um EINEN Tag. Und ein Brand der Handballhalle ist tatsächlich ein schlechter Vergleich, das ist keine Katastrophe, die das ganze Gebiet einschließlich der Spieler privat betrifft.
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...denn den Göppingern, die ja nun für die Situation auch nichts können und die für das Spiel bereit standen, einen Punkt abzuknöpfen, wäre auch ungerecht gewesen.Etwas widersprüchlich finde ich, einerseits allen Nicht-Betroffenen hier vorzuhalten, sie könnten den Ernst der Lage gar nicht beurteilen...
Der Göppinger Handballverein konnte genausoviel für das Hochwasser wie der Magdeburger. Und realistisch betrachtet wäre auch bei einer 1:1-Entscheidung der Punkt für Göppingen eher geschenkt als abgeknöpft gewesen, und das ohne eigene Kosten. Aber darum geht es überhaupt nicht. Fakt ist, dass man hier darauf abstellt, ein Verein in einem Katastrophengebiet müsse ein Handballspiel ausrichten, zur Not in einer fremden Halle, was auch was Anderes ist als wie die A-Jugend zu einem Auswärtsspiel zu fahren.
Und da ich vermute, dass sich der zweite Satz auf mich bezieht: Das habe ich überhaupt nicht behauptet. Ich bin selbst Nicht-Betroffener, und ich habe auch genügend andere Nicht-Betroffene gesprochen, die den Ernst der Lage sehr gut realistisch einschätzen können. Es ist also möglich, es macht nur einfach nicht jeder. Das ist zugegebenermaßen auch nicht einfach gewesen, eben weil sich die Lage doch unerwartet schnell zugespitzt hatte. Im Nachhinein ist die Beurteilung halt einfacher. Darum würde ich persönlich es auch an so einfachen Triggern wie "für das Gebiet wurde Katastrophenalarm ausgerufen" für höhere Gewalt festmachen.
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Offensichtlich teilen sich die Meinungen hier in zwei Gruppen:
Eine Gruppe ist der Meinung, es konnte auf keinen Fall gespielt werden. Das sind vor allem die, die nah dran sind am Geschehen. Für mich persönlich ist es ganz einfach an dem Fakt festzumachen, dass offiziell Katastrophenalarm galt, der gerade Stück für Stück aufgehoben wird. Zehntausende wurden evakuiert - auch das wird gerade erst nach und nach aufgehoben. Dabei war auch die Heimspielstätte selbst, die Geschäftsstelle und viele Zufahrtswege drumherum betroffen.
Die andere Gruppe zeigt Verständnis für die Absage des SCM, ist aber der Meinung, es hätte theoretisch gespielt werden können und damit ist der SCM an der Absage schuld. Die HBL hätte Fingerspitzengefühl zeigen sollen, tat das aber nicht und damit ist keine andere Wertung als 0:2 möglich. Diese Gruppe wohnt allerdings ausschließlich entfernt von Magdeburg, größtenteils in kleinen Orten ohne Vorstellung der Größenordnung der Evakuierungen (korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Durch die geplante Verlegung nach ASL sieht es zumindest von außen nicht unrealistisch aus, dass man hätte spielen können. Allerdings hatte sich die Lage tatsächlich erst an dem besagten Wochenende dramatisch verschärft, die erwarteten Höchstpegelstände mussten immer wieder nach oben korrigiert werden, ganze Stadtteile wurden evakuiert. Ich stelle mir das nicht so einfach vor, ein Erstligaspiel mit allem Drum und Dran inklusive Security usw. in einer fremden Halle zu organisieren, während ich gerade mein Büro evakuiere und mein Privathaus vielleicht auch noch unter Wasser steht.
Durch die A-Jugend wird diese Meinung in meinen Augen allerdings nicht gestützt - da ist eine Handvoll Jugendliche nach Berlin gefahren, die sich nicht vom DHB ihre Meisterchance kaputtmachen lassen wollte. Das ist was ganz Anderes.
Ein absolutes Nebenthema dabei ist meine Meinung, dass wir bessere Regeln brauchen, um Fehlentscheidungen Einzelner zumindest schwieriger zu machen. Auch hier gibt es die klare Meinung, Einzelfallentscheidungen seien deutlich flexibler und pragmatischer. Das kann ich durchaus nachvollziehen. Mit dieser Meinung war man aber entweder noch nie von absolut ungerechten Einzelfallentscheidungen betroffen oder hat einen anderen Gerechtigkeitsbegriff als ich. Wir sehen es ja im vorliegenden Fall. Vor zwei Jahren wurde 1:1 gewertet, heute wird 0:2 gewertet. Nur weil die spielleitende Stelle, bestehend aus einer Einzelperson, zwischendurch gewechselt hat.
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Die Halle war und ist nicht überflutet und so gesehen formal bespielbar, bzw. wäre auch noch eine alternative Halle zur Verfügung gestanden...daher vermutlich diese Auslegung der HBL!Naja...was brauchen die HBL und Du denn noch, damit es eindeutig wird? Im Gebiet ist Katastrophenalarm ausgelöst, Zehntausende Magdeburger sind evakuiert, auf dem Parkett liegen Sandsäcke, damit das Grundwasser nicht hochdrückt. Offiziell angeordnet sind unnötige Gefährdungen und Bewegungen zu vermeiden. Viele Spieler sind persönlich betroffen.
Das meinte ich damit...nicht die Anhäufung von noch so vielen, noch detailierteren Regeln ist die Lösung, sondern das gewisse Fingerspitzengefühl bei der Anwendung von zur Verfügung stehenden Regeln!
Hereticus hat die aktuelle Lage hervorragend herausgearbeitet. Ich halte eine Regel, die der spielleitenden Stelle die Macht gibt, bei höherer Gewalt nach Gutdünken über Benachteiligungen einzelner Vereine zu entscheiden, für grundlegend falsch. Man braucht da einfach eine bessere Regel. Der aktuelle Fall zeigt es ja eindeutig: Je mehr Entscheidungsfreiheit man der spielleitenden Stelle überlässt, desto größer ist die Gefahr, dass da der pure Mist bei rauskommt. Wenn man eine eindeutige Regel hätte und sich die spielleitende Stelle dann darüber hinwegsetzt, kann man protestieren - so muss man mit der Ungerechtigkeit leben.
Aber das Problem ist im Handball ja beinahe allgegenwärtig. Dass die EHF frei entscheidet, welche Vereine an der Champions League teilnehmen dürfen, indem sie "Wild Cards" vergibt, kann einfach nicht sein. Dass nach Abschluss der Saison noch nicht klar ist, welche Vereine nun für den Europacup qualifiziert sind, ebensowenig. Auch hier fehlen ganz einfach klare Regularien. Dem Missbrauch und auch der Korruption ist Tür und Tor geöffnet.
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...dann wäre bei der von Dir aufgestellten festen Regel aus einem vorigen Post, im Falle SCM, genau das gleiche Ergebnis rausgekommen, wie jetzt in dieser "Einzelfallentscheidung".
Sorry, aber das ist doch Quatsch.Hat keiner der beiden Vereine die Absage schuldhaft verursacht, ist das Spiel zu verlegen/wiederholen. Klare Regel.
Entscheidend ist doch nicht, wer bei der HBL anruft, nur weil die den Schuss nicht gehört haben. Entscheidend ist, wer die Absage schuldhaft zu vertreten hat. Was hier passiert ist, nennt man "höhere Gewalt" und was das ist, hat der BGH definiert.Man kann sich sicherlich über alles streiten und ich habe persönlich schon die hanebüchesten Urteile vor deutschen Gerichten erlebt. Aber zuerst mal muss man einen Rahmen abstecken und oberste Priorität muss dabei die sportliche Gerechtigkeit haben - sonst können wir uns den ganzen Kram mit Sport und so auch ganz sparen. Aber es gibt ja auch Leute, die Wrestling mögen - ich kenne mich da nicht aus, aber ich vermute, dass ihr da eure geliebten Einzelfallentscheidungen habt. Sorry für das bisschen Polemik.
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Ich will lediglich aufzeigen, dass die geforderte allgemeingültige Regelung solcher Ausnahmesituationen in meinen Augen nicht zielführend ist. Es gibt in Deutschland zum Glück nur sehr wenige katastrophale Situationen von einem Ausmaß wie derzeit das Hochwasser an Donau und Elbe und dementsprechend sollten diese Situationen als Einzelfälle gemäß der jeweiligen Lage unabhängig voneinander bewertet werden.
Ich halte es für absolut falsch, keine allgemeingültigen Regeln zu haben. Wenn im Einzelfall entschieden wird, von wem auch immer, hat es immer ein Geschmäckle. Wer sowas fordert, hat noch nie die Ungerechtigkeiten erleben müssen, die (Schieds-)Gerichte entscheiden, kraft ihrer Wassersuppe, weil sie ja unabhängig sind und ihnen ja keiner was kann. Im Fußball wird ein ungeliebter Verein aus einem Wettbewerb ausgeschlossen, für Vorkommnisse bei Auswärtsspielen, auf die dieser Verein keinen Einfluss hatte. Im Handball bekommt ein Verein immer wieder eine Lizenz, mit Schulden, mit denen jeder andere Verein schon abgestiegen wäre. Weil es ja eine "Kommission" entscheidet und das nunmal der Traditions-Lieblings-Verein des DHB ist.
Regeln im Sport müssen allgemeingültig sein. Man kann nicht im Einzelfall entscheiden, je nach Tabellenlage. Man hätte nie und nimmer so agiert, wenn die Paarung Magdeburg-Großwallstadt geheißen hätte. Und auch wenn hier jeder der Meinung ist, es ging im aktuellen Fall um nichts, wer weiß dass schon? Vielleicht spielt auf einmal der 7. EC. Vielleicht steht in einem Sponsoring-Vertrag des SCM, dass es eine dicke Extra-Prämie gibt, wenn mindestens Platz 7 erreicht wird...
Solange die Regeln eine andere Lösung nicht hergeben, kann die HBL tatsächlich nicht anders entscheiden - wie zynisch oder ignorant das auch erscheinen mag. Wohlgemerkt, wenn es keine regelkonforme Möglichkeit gibt.
Hier wurde von Anderen schon gut herausgearbeitet, dass eine andere Vorgehensweise möglich gewesen wäre. So wie es ja 2011 auch gehandhabt wurde.
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Ich denke es kann in so einem Fall immern nur einer der Tabellenkonstellation (Abstieg, Meisterschaft, International) angepasste Maßnahme sein, die durch die HBL ergriffen wird!
Mit Verlaub, das ist ja wohl Blödsinn. Sport braucht klare Regeln.
Hat ein Verein eine Absage schuldhaft verursacht oder nicht alles in seiner Macht stehende getan, ist das Spiel mit 0:2 Punkten gegen ihn zu werten. Klare Regel.
Hat keiner der beiden Vereine die Absage schuldhaft verursacht, ist das Spiel zu verlegen/wiederholen. Klare Regel.
Ist das in Ausnahmesituationen nicht möglich (z.B. letzter Spieltag, Zuschauer stirbt), wird das Spiel mit 1:1 Punkten gewertet. Klare Regel.
So tragen beide Vereine zu gleichen Teilen das Risiko von erstens höherer Gewalt und zweitens der Ausnahmesituation, dass nicht wiederholt werden kann. Magdeburg kann genausowenig für die Niederlage wie Göppingen (und wird durch die Hochwasserschäden und Einnahmeausfälle übrigens sowieso am härtesten getroffen) und alle anderen unbeteiligten Vereine (wichtig!).
Es wäre auch möglich, noch einen offiziellen Ausweichtermin NACH dem Saisonende frei zu haben. Dann ist eben offiziell noch nicht Urlaub, aber in 99,99% der Fälle kann man eine zusätzliche Urlaubswoche einplanen. Beste Lösung.
Dass die Absage nicht schuldhaft verursacht wurde, lässt sich in einigen Fällen sicherlich diskutieren. Aber wenn von den Behörden offiziell Katastrophenalarm ausgerufen wurde, brauchen wir wohl nicht zu streiten. Die Ursache ist dann egal (Hochwasser, Terroranschlag...).
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Zitat
Original von Zoppi
Gelöscht.Erklärung: s. weiter oben! Beiträge, die strafrechtlich relevant sein KÖNNTEN, werden IM ZWEIFEL gelöscht. Wir haben hier keinen Bock auf Stress und können nicht beurteilen, ob jemand gelogen hat oder nicht!
Bin eigentlich nur passiver Mitleser, möchte mich hier aber mal einmischen. Wie ist das zu verstehen mit "möchte keinen Stress"? Widerspricht das nicht den Gepflogenheiten unserer tollen BRD, andere Meinungen zu zensieren, nur weil sie unbequem sind, für wen auch immer?
Ich verstehe den Hintergrund eurer Zensuraktionen durchaus. Die Angst dahinter ist die Mithaftung bei Prozessen, die gegen Forumsbeiträge geführt werden. Zumal das immer davon abhängig ist, welchen Richter man erwischt. Aber wie ich die geltende Rechtslage verstehe, auch bisherige Urteile, geht man davon aus, dass ein Forumsbetreiber und damit auch seine Admins und Moderatoren nicht alle Beiträge sichten können. Unabhängig davon sind sie ja auch nur Plattform-Anbieter, nicht Verfasser, man kann ihnen also gar nichts vorwerfen. Einen Vorwurf kann man ihnen nur machen, wenn sie von Personen, die sich herabgesetzt fühlen und es objektiv sind, aufgefordert werden, bestimmte verleumderische Äußerungen zu löschen und sie tun es nicht. Dieser typisch deutsche, vorauseilende blinde Gehorsam, der zu DDR-Zuständen führt ("Du musst sagen, was Du denkst, aber so, dass es keiner zensieren kann"), ist unnötig.
Vielleicht verstehe ich die Rechtslage ja falsch. Wenn das so ist, würde ich mich über den Hinweis auf entsprechende Gesetze oder Urteile aber freuen.
Gruß, Quietsche
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Zitat
Original von Peisi
Tja Kiel, 8 einsatzfähige Feldspieler ist halt doch ein bisschen wenig. Aber immerhin habt Ihr dafür 3 Nationaltorhüter...Tja, andere Mannschaften holen in so einer Situation einfach einen aus der Jugend oder der zweiten Mannschaft in den Kader. Der THW scheint diese Option nicht so richtig zu haben, der Qualitätsabfall ist zu groß. Aber dieses mögliche Problem tritt eben auf, wenn man immer nur fertige Spieler kauft und den Unterbau vernachlässigt. Dann nützt auch das Jammern nichts...