Beiträge von Quietsche

    Wenn sie nicht durch die Ablösesumme die sichere Insolvenz verhindern müssen, sollten sie Preuss in keinem Fall vorzeitig gehen lassen, egal, welche mündlichen Zusagen gegeben wurden. [...] Wenn ihr vom SCM davon ausgeht, dass Preuss bockig und leistungsverweigernd das Jahr beim VfL absitzen würde, solltet ihr den gerade geschlossenen Vertrag besser wieder kündigen, denn so einen Spieler würd ich nicht im Team haben wollen.


    Ich würde in so einer (hier vielleicht hypothetischen) Situation, dass ein Arbeitnehmer nur noch Dienst nach Vorschrift macht, nachdem sein Arbeitgeber nicht zu seinen Zusagen steht, dem Spieler keine Charakterlosigkeit unterstellen - sondern eher seinem Arbeitgeber.

    Ich wollte das Spiel im "on demand" Archiv gucken, alle anderen Spiele gibt es ja da. Da werden sie es wohl zerschossen haben.


    Da ist nichts zerschossen, zumindest nicht so, wie ich es verstehe ("kaputt" und nicht mehr darstellbar). Über Telekom kann man wunderbar den Sky-Handball gucken und die leiten vermutlich nur Sky weiter. Also zumindest ist man Sky-Kunde, sobald man das über die Telekom abschließt. Da ist also nur bei Sky einer zu blöd, einen direkten Link zu setzen. Aber ganz schön frech, auf einen Hinweis auf andere Spiele zu verweisen.

    Der SCM hat über weite Strecken schon am oberen Limit gespielt. Und da ist man auf jeden Fall deutlich konstanter geworden, als in den Jahren zuvor. Allerdings konnte dieses Limit leider in nicht allen Spielen über die gesamte Spielzeit gehalten werden und in den sogenannten "Endspielen" gar nicht erst abgerufen werden. Wäre das andernfalls noch gelungen, hätte man möglicher Weise nächste Saison CL gespielt und diese Saison 2 Titel eingefahren. Was hätte dies für Auswirkungen auf die Selbstwahrnehmung des Leistungsvermögens mancher Spieler? Und was wäre danach gekommen? Vielleicht ist auch alles gut so, wie es gekommen ist.


    Das ist nicht gut so. Wir hangeln uns nur von einem Hoffen auf die nächste Saison zum nächsten. Wenn eine Mannschaft Zeit hatte, sich einzuspielen, die Kernmannschaft auf dem Zenit ist, dann muss der maximale Erfolg her. Der Umbruch erfolgt unweigerlich und würde durch aktuelle Erfolge erleichtert. Bleiben (echte) Erfolge trotz eingespielter Mannschaft auf dem Zenit aus, war es einfach nur eine verschenkte "Generation". Gerade bei einem in der Vergangenheit extrem erfolgreichem Club wie dem SCM bleiben unter dem Strich nur die Titel und da hat die aktuelle Generation gerade mal einen DHB-Pokalsieg.

    Man kann Mannschaften so bauen, dass sie in zwei, drei Jahren maximalen Erfolg erringt und danach einen Umbruch braucht. Alf hat das schon mehrmals so treffend analysiert, gerade beim SCM.

    Das parteiische Gelaber des Sky-reporters ist einfach nur peinlich! Auch wenn er die Löwen mehr mag - ich erwarte eine objektive Berichterstattung!


    Eine klare Ausrichtung der gesamten Sendung. In der Halbzeit wurden Torhüter, Geschäftsführerin und Mannschaftsbetreuer des Heimvereins interviewt. Das ist natürlich noch ausbaufähig. Ich erhoffe mir künftig Interviews mit dem Busfahrer, wie er den Weg von Hamburg nach Mannheim fand. Vom unbedeutenden Gastverein sind Stimmen natürlich überflüssig.

    Zum Spiel: Der Club hat im Rahmen seiner Möglichkeiten gespielt. Kronau-Östringen ist einfach besser besetzt. Schmid ist natürlich ne Wucht. Wenn man da mal irgendwas mitnehmen will, braucht der Torhüter einen überragenden Tag.

    Der Pistolero ist auf LA natürlich verschwendet. Ich hätte eine Variante mit zwei Kreisläufern besser gefunden und den LA ganz weggelassen.

    Soll die ARD halt ein anderes Bundesligaspiel zeigen. Wie wäre es mit dem Altmeisterduell Lemgo-Gummersbach? Als ob das einen Unterschied für den normalen Sportschau-Gucker macht, der Fußball erwartet, aber überrascht feststellt, dass die Schiedsrichter nicht ständig Handspiel pfeifen.

    Das sehe ich genauso, würde dennoch nicht von einer Bereicherungsabsicht sprechen, bestenfalls von Verlustvermeidung. Bei einer Woche am gleichen Wochentag würde sich das eh in engen Grenzen halten.


    Ich meine mit der Bereicherungsabsicht, dass jetzt noch ein paar Karten an Leute verkauft werden, die sich jetzt erst entscheiden, hinzugehen, oder die am alten Termin nicht konnten. Wenn man die Besitzer, die am alten Termin konnten, aber am neuen nicht, nicht entschädigt, bedeutet das auf jeden Fall ein Plus, und das ist dann nun mal eine ungerechtfertigte Bereicherung, weil für diese Zuschauer keine Leistung erbracht wird. Und die Halle ist nun mal nicht ausverkauft.

    Um das mal klarzustellen, ich halte es für die richtige Entscheidung, zu verlegen (sonst hätten wohl viel mehr Leute das Spiel nicht sehen können).

    Ich finde es auch richtig, nicht gegen die Heimmannschaft zu werten, ich halte es nur für falsch, das nicht einheitlich zu regeln, sondern vom Gutdünken der HBL abhängig zu machen, denn in der Vergangenheit ist es anders und gegen eine andere Mannschaft unfair gehandhabt worden.

    Ich halte es für absolut unlauter, keinen Umtausch anzubieten. Würde mir nie einfallen, das als gerecht anzusehen, wenn ich einseitig die Leistungserbringung verschiebe, so dass die Gegenseite sie nicht mehr empfangen kann, aber dann einfach die Gegenleistung zu behalten. Aber wenn die Leute das mitmachen... Stell Dir vor, Du mietest ein Auto, bezahlst es und der Autovermieter verschiebt um eine Woche. Du hättest es aber diese Woche gebraucht. Wie geduldig manche hier wohl wären.

    Und sowas Frechheit zu nennen...hattest du schon einmal Konzertkarten wo abgesagt wurde? Wenn du da auch nur einen Teil der Leistung wiederkriegst hast du meistens Glück, eine Ersatzveranstaltung eine Woche später ist absolut im Rahmen.


    Gerade bei Konzertkarten ist es absolute Rechtspraxis, dass man dann sein Geld wiederbekommt, wenn man das möchte. Die meisten Veranstalter haben das der Einfachheit halber auch direkt in den AGB. Und bei Sportvereinen ist das übrigens auch üblich. Kann man aktuell beim Fußball aufgrund des Winters sehr gut beobachten. Und ja, ich nenne es eine Frechheit. Ich unterstelle da eine Bereicherungsabsicht. Auch wenn es in diesem Fall wohl nur wenige betrifft, die genau eine Woche später nicht können. Aber wenn auf den Karten tatsächlich nur das Spiel und kein Austragungszeitpunkt steht, hat man wohl genau das erworben. Und wenn die Fans sich das alles gefallen lassen, hat der Verein sowieso alles richtig gemacht und macht noch einen Extra-Groschen durch weitere Zuschauer.

    Bei Veranstaltungen, die aus Gründen "höherer Gewalt" verlegt werden müssen, für die der Veranstalter nichts kann, sieht das aber anders aus, weil hier am ursprünglichen Termin dem Veranstalter die Erbringung der Leistung nicht zumutbar war. Die Leistung wird aber später nachgeholt, also bekommt der Kunde weder das Ticket zurück noch sonstigen Ersatz (z. B. Verzögerungsschaden).


    Das stimmt nur insofern, dass aufgrund der Höheren Gewalt keine Schadenersatzansprüche bestehen. Der abgeschlossene Vertrag ist trotzdem rückabzuwickeln, da die versprochene Leistung nicht termingetreu erbracht wird. Eventuell kann der Vertragspartner mit der Leistung später ja gar nichts mehr anfangen. Sofern beide Seiten einer späteren Durchführung zustimmen, kann der Vertrag natürlich auch bestehen bleiben. Das betrifft in diesem Fall aber jeden Zuschauer einzeln.

    Danach ist dann doch Nationalmannschaft und dann Pause.


    Da stellen sich mir heute wie damals einige Fragen: Kann man nicht am Nationalmannschaftsspieltag spielen? Dann gibt es eben keine Freigabe. Wer bezahlt denn die Leute?

    Kann man nicht auch einen Spielplan machen, der nach dem letzten Spieltag noch eine Woche Luft mit einem Ausweichtermin hat (der dann normalerweise eben schon zur Urlaubswoche wird)?

    Was eigentlich kann der SC Magdeburg für das Hochwasser (und auch den Spielplan)? Genauso viel wie die SG Flensburg-Handewitt für den Schneefall, oder? Also warum wird gegen eine Mannschaft gewertet, wenn die doch genausoviel dafür kann wie der anreisende Gast?

    Mit welcher sportlichen Gerechtigkeit wird einmal gegen die Heimmannschaft gewertet und einmal wird einfach eine Verlegung akzeptiert? Und sollte es nicht in allererster Linie um den Sport gehen?

    Und dazu noch die Frechheit der SG, die Kartenkäufer nicht entschädigen zu wollen. Oder gibt es da was Neues? Ist das Spiel ausverkauft oder will man sich da noch ein paar Extra-Groschen verdienen?

    Mach Dich schlau und schau in die AGB..da steht immer was wegen höherer Gewalt


    Derartige Klauseln in AGB sind unwirksam. Ein Verbraucher muss eine Terminverlegung nicht hinnehmen. Das wäre auch eine potentielle Bereicherung des Veranstalters.

    Und zu den anderen Meinungen: Wir sind uns ja alle einig, dass das nicht gerecht wäre. Aber genau das passierte ja damals beim SCM. Höhere Gewalt mit Katastrophenwarnung wurde nicht akzeptiert. Es wurde auf die Ausweichhalle in Aschersleben verwiesen. Ich erkenne hier eine Ungleichbehandlung.

    Das mit der Kartenrückgabe kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß wie das Recht bei Naturkatastrophen ist, ich nehme durchaus an das es da Spielraum gibt, zumal das Spiel nun ja offenbar eine Woche später stattfinden soll und die Leistung damit zeitnah ersetzt wird.


    Es wurde mit der Karte ein Vertrag über eine Leistung zu einem festen Zeitpunkt geschlossen, die einseitig nicht erbracht wird. Der Absagende darf nicht davon ausgehen, dass sein Vertragspartner (der Zuschauer) mit der Vertragserfüllung zu einem anderen Zeitpunkt einverstanden ist. Der Zuschauer würde dann auch beide Risiken tragen, wenn er selbst nicht kann und wenn der Verein nicht kann. Wäre diese Bereicherung rechtens, würde daraus ein potentieller wirtschaftlicher Vorteil für den absagenden Verein erwachsen.

    Was das 0:2-Werten betrifft. Klingt nach einer guten Idee. Wenn man in Zukunft gewährleisten will das die Gastgeber nicht auf die Sicherheit von Zuschauern und Mitarbeitern achten, sollte man das tun. Dafür sollte man ihn auf jeden Fall bestrafen.


    Was heißt hier Zukunft? In der Vergangenheit wurde genau so agiert! Der Verein wurde dafür bestraft, auf die Sicherheit von Zuschauern und Mitarbeitern zu achten. Ich fand das damals schon und finde es auch heute noch ungerecht. Aber warum jetzt diese Ungleichbehandlung?

    Ist nicht jeder Verein auch verpflichtet, eine Ausweichhalle vorzuhalten?

    Das Spiel sollte mit 0:2 Punkten gegen die Heimmannschaft gewertet werden. Ich kann mich an ein Bundesligaspiel vor einigen Jahren erinnern, das mit Katastrophenwarnung wegen Hochwassers abgesagt wurde und das dann gegen die Heimmannschaft gewertet wurde.

    Außerdem ist das eine ganz schöne Frechheit, keine Kartenrückgabe anzubieten, mal abgesehen davon, dass es gegen das Recht verstößt.

    Ich möchte mal ein paar Gedanken zur letzten Szene äußern, aus sportlicher Sicht.

    Im ersten Moment habe ich auch gesagt, wie kann nur Weber werfen? Das haben wir wohl alle gedacht. Aber ich glaube, man tut ihm damit ein Stück weit unrecht. Der rennt das ganze Spiel rauf und runter, startet bei jedem Ansatz eines Ballgewinns zum möglichen Konter. Der ist in der 60. Minute einfach kaputt. Und dann fehlt das entscheidende Stück Konzentration. Aber er ist der 7m-Werfer des Clubs, er kann nicht kneifen. Ich persönlich mache alles schlechter, wenn ich müde bin, mache einfach mehr Fehler. Und so geht es wohl jedem Menschen. Wie kann Musche vorher einen derart freien Nachwurf verwerfen? Der hat das gleiche Problem.

    Das ist ein Trainerproblem. Ich finde das sehr schade, weil ich Bennet Wiegert von ganzem Herzen den Erfolg gönne, ich ihn auch immer noch für authentisch halte. Aber das ist eindeutig sein Fehler. Musche und Weber haben beide hervorragende Backups, können fast oder sogar ganz ohne Qualitätsverlust Pausen bekommen. Dann würden sie gegen Ende der Spiele auch weniger entscheidende Fehler machen. Ebenso hat der SCM einen hervorragenden weiteren Spielmacher. Berlin stellt auf offensive Abwehr um, O' Sullivan guckt sich das zwei, drei Angriffe in Ruhe an und spielt sie dann auseinander. Währenddessen hat Bezjak ein wenig Pause, guckt sich das ebenso an und alles wird gut.

    Passt hier nicht ganz her, aber ebenso sehe ich das mit dem 7. Feldspieler (bzw. 6. bei Unterzahl). Das müsste man mal in aller Gesamtheit auswerten. Das Hin- und Hergerenne macht nämlich auch den Torwart kaputt und kostet Körner und Konzentration. Unabhängig von erhöhtem Risiko oder durch Risikovermeidung schlechterem Spiel im Angriff. Ich, zugegeben als Nicht-Aktiver, sehe auch die Notwendigkeit überhaupt nicht. Eine Unterzahl kann doch heute mittels der 6-Pässe-Zeitspiel-Regel total hingezogen werden...

    Es gibt anscheinend einen Mechanismus (CL, Medienpräsenz...?), der dafür sorgt, dass seit 6 Jahren (inkl. dieser Saison) immer die gleichen drei Vereine auch die ersten drei Plätze belegen. Das mag für die Anhänger dieser drei Vereine ja ganz spannend sein, spricht aber nicht dafür, dass man als Mittelfeldverein wirklich die Chance hat, den "sozialen Aufstieg" zu schaffen. Zumindest ist es extrem schwierig. Das spricht nicht für institutionelle Chancengleichheit.

    2001 hatte der Meister 17 Minuspunkte (in einer 20er-Liga). Letztes Jahr wäre man damit nicht mal Fünfter geworden. Das spricht nicht für eine ausgeglichene Liga.

    Zum 30.06.2006 (letzte BUH-Bilanz) hatte die HMD Kredite von 0 Euro (in Worten: Null Euro). In der Bilanz zum 30.06.2007 (erste Kaiser-Bilanz) waren es 48 TEUR - das war der Kredit für den Dienstwagen.

    Da stellt sich die Frage, warum BUH überhaupt gehen musste. Letztendlich hat sich alles in heiße Luft aufgelöst. Interessant wäre, wo der SCM heute mit BUH stünde.

    Extrem defensiv mit den Finanzen zu sein kann ja eine Strategie sein. Aber am Ende des Jahres zählen die errungenen Titel und nicht, dass man die ganze Saison finanziell über dem Strich war. Denn am Geschäftsjahresende war der SCM dann ja wohl auch mit BUH immer schuldenfrei.

    Das man an die großen 3 nicht rankommt und auch andere Mannschaften gute Runden spielen, das wird eigentlich akzeptiert.


    Also zumindest für mich gilt das nicht, und ich kenne da auch einige Andere, die ähnlich empfinden. Magdeburg hat von der Stadt, dem weiten Umfeld und der Fanbasis auch aufgrund der Vergangenheit keine schlechteren Voraussetzungen als ein - mit Verlaub - Nest wie Flensburg. Flensburger Meinungen, dass Magdeburg zur Zeit ausreichend erfolgreich ist, empfinde ich persönlich daher als gönnerhaft. Von der Stadtgröße ist Magdeburg absolut vergleichbar mit Kiel, auch wenn Kiel eine größere Halle und eine anders gewachsene Struktur hat.

    Im Magdeburger Handball muss der Anspruch nationale und internationale Spitze lauten. Die Strukturen dafür sind da. Der große Name, der Ruhm, die Erfolge der Vergangenheit helfen an einigen Stellen, sind aber auch Verpflichtung.

    Im Übrigen ist die aktuelle Führung damals angetreten, innerhalb absehbarer Zeit an der Champions League teilzunehmen und Titel zu gewinnen. Das Ziel ist absolut in Ordnung so, wird aber überhaupt nicht gelebt.

    Die aktuelle Mannschaft ist gespickt mit Olympiasiegern, Medaillengewinnern und allgemein Nationalspielern. Dieses Potential bekommt man aber nicht auf die Platte. Stattdessen ergeht man sich in Plattitüden und Selbstzufriedenheit. Das Forum lebte eigentlich nur noch vom Spott darüber. Alle "Diffamierungen" und "Beleidigungen", die ich erkennen konnte, waren Zitate von Offiziellen.

    Der Fisch SCM stinkt vom Kopf her, das wird aktuell sehr deutlich. Bis Silvester habe ich noch ein Stück weit zur SCM-Führung gehalten, aber die hat sich in meinen Augen nun disqualifiziert.

    Das macht keine Freude mehr. Ich bin deshalb innerlich vom Handball so weit weg wie wohl noch nie seit frühester Kindheit in den 80ern.

    Allein 2016 sind (nur) die Beiträge im SCM-Forum 360.000 Mal gelesen worden.

    Schade, dass das nicht Anreiz genug für den Verein war, das Forum aufrechtzuerhalten.

    Sonst wäre das Forum übrigens nicht fast 17 Jahre alt geworden.

    Schade, dass das nicht Verpflichtung genug für die aktuelle Führung war, das Forum aufrechtzuerhalten.

    Man kann nur hoffen, dass dieser so ruhmreiche Verein die aktuelle derartig selbstgerechte und lernunwillige Führung überlebt. Ein paar Meter weiter wird viel besser gearbeitet und das auch noch mit Demut.

    Die wenigen Leute, die noch drin waren, haben sich zwar beharkt. Aber letztlich nur im Ausdruck unterschiedlicher Meinungen. Wobei es in letzter Zeit immer deutlicher in die Richtung ging, daß frühere Verteidiger der sportlichen Führung umgeschwenkt sind und erkannt haben, daß dort keine echte konsistente sportliche Personalpolitik, die nachhaltigen Erfolg versprechen könnte, möglich ist. Ganz einfach, weil diese Kompetenz nicht vorhanden ist. Das ist die eine Seite.
    [...]
    Der Ton im SCM-Forum war jedenfalls nicht dramatisch. Was Herrn Schmedt und Co. so ungemein genervt haben muß, war die Kritik. Weil sie zutraf. Die drehte sich zwar irgendwann im Kreise. Wurde deshalb aber nicht unwahrer. Das Problem ist, daß Unfähigkeit und Beratungsresistenz so unglücklich zusammentreffen.


    Kann mich nur anschließen. Kritik, die sich immer auf das Sportliche bezog. Meinungsfreiheit.

    Bücherverbrennungen haben andere Meinungen übrigens auch nie dauerhaft unterdrücken können. Drastischer Vergleich, mutet mir aber so an. Es kam sehr plötzlich, ohne Vorankündigung, und man kann nicht mal mehr lesen...

    Meinungsfreiheit ist (zumindest für mich) ein hohes Gut. Bei allem, was ich gesehen habe, als intensiver Leser des Bundesliga-Mannschaft-Bereichs, wurde meiner Meinung nach die Grenze der Meinungsfreiheit niemals überschritten. Bei aller teils auch deutlichen Kritik, z.B. gegen Schmedt, Stiebler, aber auch Spieler wie Lemke, ging es immer nur um das sportliche Wirken Derjenigen. Das wurde teils schon sehr sarkastisch kommentiert, aber manche Verlautbarungen der Offiziellen ließen mich auch daran zweifeln, dass wir vom selben Spiel oder vom selben Verein reden. Ich finde, das muss man aushalten können als relative Person der Öffentlichkeit, der letztendlich direkt oder indirekt immer von den Fans lebt. Aber Humor ist halt auch nicht jedermanns Sache.

    Und der Thread, an dem man sich hochzieht: Eine Schlagzeile, die ein User gewünscht hat, ein Rücktritt oder Rauswurf, ich weiß es nicht mehr und man kann es auch nicht mehr nachlesen... Es wäre ein leichtes gewesen, denjenigen zu bitten, den Threadtitel zu "Wunschnachricht" o.ä. zu ändern. Klammheimlich ohne Vorankündigung einfach den Laden dicht zu machen wird die Kritik nicht verstummen lassen. Sie sucht sich jetzt halt andere Kanäle. Aber sich die Augen vor Problemen zuzuhalten war noch nie sehr kundenorientiert...

    Da kann ich mich nur anschließen.


    Wisst ihr es denn besser? Die Gerüchte, dass kritischen Journalisten der "Liebesentzug" droht, gibt es ja nun schon länger...

    Zitat von Dirk Roswandowicz

    Als Präsident des SC Magdeburg bin ich in erster Linie unseren Sportlern, Trainern, Mitarbeitern und allen ehrenamtlichen Helfern verpflichtet. Aus Respekt all diesen Menschen gegenüber wird das Forum zukünftig nicht mehr Bestandteil unserer Homepage sein.


    Bin ich altmodisch? Ich bin irgendwie der Meinung, dass ein Vereinspräsident in erster Linie seinen Mitgliedern verpflichtet ist. Aus denen nennt er nur eine kleine Gruppe, so sie denn überhaupt alle Mitglied sind. Und wenn man schon Mitarbeiter erwähnt, also auf die wirtschaftliche Schiene geht - was ist denn mit den Kunden?

    Ist eine Tatsachenentscheidung...


    Naja klar, aber ebenso wohl auch eine Fehlentscheidung. Man kann nicht den Stab über Schneider brechen wie hier teilweise geschehen und gleichzeitig mit einer Handbewegung wegwischen, dass das Spiel auch mit einem Siebenmeter andersherum hätte entschieden werden können. Der wäre dann sogar "richtiger" gewesen. Aber vielleicht spielt hier auch kleines bisschen der Heimvorteil rein...

    Ihm ein bewusstes Ablenken des Balles zu unterstellen ist sehr weit hergeholt!


    Aber, wenn man sich das Video in Zeitlupe ansieht, jetzt auch nicht abwegig. Es sieht schon so aus, als ob er den Ball dabei auch sieht. Meiner Meinung nach ist das genauso vorsätzlich wie das Mitnehmen des Balles durch Schneider danach.

    Und dazu noch die Frage: Wäre das nicht auch Siebenmeter für Melsungen? Ist das nicht eine Abwehraktion im Kreis? Mit dem Ziel, dass die Melsunger nicht an den Ball kommen (ich unterstelle hier mal...) Warum sollte das nur Freiwurf sein?