Schwalb zu entlassen alleine ist auch nicht die Lösung.
Klar, man kann ihm (wie seinen Vorgängern) das zentrierte Angriffsspiel vorwerfen. Oder dass wir gefühlt überproportional viele Angriff-/Abwehr-Wechsel machen.
Pluspunkte sind aber z.B. die gute Entwicklung eines Sander Overjordet.
Aber Schwalb kann nichts für drei technische Fehler, bei denen jeweils ein simpler Querpass auf den Schößen von Zuschauern landen oder auch die Quote, wenn denn mal ein Ball auf Außen durchkommt (am Sonntag Olsson 1 von 3, Steinert 0 von 1 von Außen). Und solche Dinge sind nicht neu, auch seine Vorgänger haben das Nervenköstum einiger Spieler nicht in den Griff bekommen.
Es wird kein moderner, schöner Handball mehr aus diesem Kader herauskommen. Und dann steht lieber er dort an der Seitenlinie, als zwar streitbarer, aber sehr erfahrener und geachteter Coach, als der nächste Novize, Feuerwehrmann oder sonstwie. 15 Spiele Zeit für 12 Punkte (die wird es mE noch brauchen). Das "wie" und "gegen wen" darf einfach nicht mehr Thema sein