"Matschke setzt auf Kontinuität
„Alle drei sind tolle Sportler, haben das Herz am richtigen Fleck und haben die Chance auf eine weitere gemeinsame Zeit. Ich will am Kader so wenig wie möglich ändern und traue der Mannschaft zu, weitere Schritte zu machen“, erklärt Matschke zum Verhandlungsstand. Auch Schmidt, der vor dem Spiel in Eisenach in einem TV-Interview von seinem Wunsch, zu bleiben, verschobenen Gesprächsterminen und damit „nicht den besten Vorzeichen“ berichtet hatte, soll demnach auf Matschkes Zettel stehen. Schließlich „bedarf es Eckpfeiler mit Erfahrung, zu denen Marcel Schiller, Ymir Gislason und Rutger ten Velde zählen“, hält der Trainer in diesem Zusammenhang fest, „deshalb bin ich mit allen Spielern mit auslaufenden Verträgen im Austausch“
16 Profis auch in der nächsten Saison
Mit diesen Erkenntnissen setzt der Teammanager auch auf Stabilität im Kader des derzeitigen Tabellenelften, der in der nächsten Saison wieder 16 Profis umfassen soll. Abhängig seien positive Vertragsverhandlungen aber immer auch von den Einflüssen der Spielerberater und den wirtschaftlichen Bedingungen des Vereins. Dabei freut sich Ben Matschke beim Blick auf die Akteure mit endender Vertragszeit insbesondere über die „tollen Schritte, die Ludvig Jurmala gemacht hat“. Der Trainer weiß um die „brutalen Entwicklungen des Kreisläuferspiels allgemein allein in den letzten zwölf Monaten“, es gelte nicht nur auf die Torquote zu schauen. „Diese Rolle hat sich komplett gewandelt, die Kreisläufer sind eine unsichtbare Hilfe für die Spielmacher.“ Matschke erwähnt in der Analyse seiner Truppe aber auch „Allrounder“ Oskar Neudeck und Oskar Sunnefeldt mit ihrer großen Variabilität, sieht die Steigerung bei Victor Klöve, der zunehmend mehr Einsatzzeiten im Angriff erhält, „der Konkurrenzkampf ist da“."