Ich habe ja meine Zweifel, ob Krickau in Berlin erfolgreich sein wird und dachte mir, dass es interessant ist zu wissen, was die dänische Presse so schreibt.
Es gibt hier ja Stimmen, die meinen, dass Gidsel Krickau durchgesetzt hat. Gestern gab es sogar eine Extrafolge des wohl wichtigsten englischsprachigen Handballpodcast (un)-informed handballhour. Dort gabe es Spekulationen um eine Krickau-Pytlick-Connection und dass dieser dann auch bald in Berlin lande. Zudem die plausible Aussage, dass Krickau schon länger mit Hanning im Gespräch gewesen sei, da so ein Schnellschuss nicht aus dem Nichts kommt.
Ich stelle mal den Artikel hier ein. Ich habe dann doch ein wichtiges Argument gefunden, warum das mit Krickau dann doch langfristig funktionieren kann.
Der Vergleich zwischen GOG und den Füchsen ist eindeutig: Beide Vereine haben in den letzten Jahren ihr eigenes Profil kultiviert und ihre Mannschaften Schritt für Schritt aufgebaut, anstatt sich einfach in den Erfolg einzukaufen.
Wenn Krickau sich etabliert wäre das auch ein Wettbewerbsvorteil von Berlin. Krickau hat ersten Zugriff auf dänische Talente, Bob auf die deutschen. Da müsste man nicht mal Megagehälter zahlen um mit Kiel, Magdeburg, Veszprem mitzuhalten. Wenn man sieht wie auch Spieler aus der zweiten Reihe (Jörgensen in Hamburg) in der Liga einschlagen, wäre das ein schlauer move. Die Pipeline in Dänemark schein unerschöpflich. Win-win würde so aussehen, dass sich Deutschland und Dänemark regelmäßig in Halblfinale und Finale der Großturniere gegenüberstehen und die Hälfte der Spieler auf dem Feld kommt aus Berlin, ein Viertel ausgebildet in Füchsetown. Wäre naheliegend wenn auch Potsdam neben Italienern ein paar Dänen holt.
https://hbold.dk/skandale-magtk…u-havnet-berlin