Beim TV Gelnhausen gibt es personelle Neuigkeiten: Zum einen fällt Neuzugang Jonas Dambach für die gesamte verbleibende Spielzeit aus, hat aber seinen Vertrag verlängert. Zum anderen hat der Verein mit Daniel Drozdz einen polnischen U20-Nationaltorhüter verpflichtet: https://www.gnz.de/sport/regional…XFZFOWNMA4.html
Beiträge von Barbarossastaedter
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Das war dann eher ein kurzes Gastspiel, Rechtsaußen Thimo Wagner verlässt den TVG am Saisonende nach nur einem Jahr in der Barbarossastadt: https://www.tvgelnhausen-handball.de/allgemein/2024…zum-saisonende/
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jedem sei der freie Stream des Derbys in Nieder-roden ans Herz gelegt.
https://sportdeutschlanad.tv/hsg-rodgau-nie…-vs-hsg-hanau-0
allein der völlig frei drehende Co-Kommentator am Ende sucht seinesgleichen.
Ich hatte vor 2 oder 3 Jahren live erlebt wie Schopper ein Derby in Hanau mit einem Wurf aus 14 Metern entschied. Heute macht von der Au es aus ca 11 Metern genauso. schon der Ausgleich zum 30:30 auch durch von der Au.Vn der Au kommt im übrigen auch noch aus dem Hanauer Stall. (bis zur A-Jugend) Ich hatte das Spiel vorgemerkt, musste aber selbst pfeifen. Bei dem Derby kriegt der Zuschauer immer was geboten.
Ich habe nur die letzten 10 Minuten geschaut, muss aber sagen, dass das schon ein krasses Niveau ist in Liga 3. Hanau hatte in den letzten 10 Minuten aus meiner Sicht 3 recht klare SR Entscheidungen gegen sich. Dazu noch das Pech mit dem Timing am Ende, als der freie Wurf nicht rein geht und von der Au das Ding dann noch mit Schlusspfiff versenkt. Auch wenn der Co am Ende völlig am Rad dreht, sei angemerkt, dass zuvor vom gleichen Sprecher die Fehlentscheidungen gegen Hanau betont werden. Auch das zeigt den Grad der Professionalisierung, wenn man ans Mikro nicht "irgendwen" in Liga 3 setzt.
Wahnsinn, das Spiel macht dem Namen Derby wirklich alle Ehre. Und Derbys hat Marco Rhein ja schon einige zugunsten der HSG entschieden. Spätestens beim 31:29 für Hanau hätte ich nicht mehr gedacht, dass das Spiel noch kippen könnte. Aber den Mut muss man erst mal haben, in der Situation die Bälle so zu versenken. Trotzdem fand ich den Jubel des Co-Kommentators gerade aus neutraler Sicht etwas übertrieben. Was hätte er denn gemacht, wenn sie Meister geworden wären?

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Das ist so nicht richtig. Er hat verkündet, dass er den Aufwand beim TVG nicht mehr stemmen kann. Das es für ihn in Bachgau bei seinem Jugendfreund Uhrig weitergeht, war in Gelnhausen bekannt.
Hier die Originalinfo:
Eine Ära beim TV Gelnhausen geht zu Ende. Nach 15 Jahren im Tor des TV Gelnhausen wird Julian Lahme zum Saisonende seine Karriere bei den Barbarossastädtern beenden. Eine Entscheidung, die dem 35-Jährigen nicht leichtgefallen ist. Doch der Beruf nimmt immer mehr Zeit in Anspruch, so dass sich der Publikumsliebling entschlossen hat, einen Schritt kürzer zu treten. So ganz wird Lahme mit dem Handball noch nicht aufhören, allerdings nicht mehr auf dem aktuellen Niveau weiterspielen.
Für Bachgau natürlich eine Riesenverpflichtung. Lahme galt ja nie als Trainingsweltmeister, sonst hätte er mit seinen Fähigkeiten auch langfristig in höheren Sphären angreifen können. In der Landesliga wird er auf Anhieb stärkster Torhüter der Spielklasse sein und womöglich ein absolutes Faustpfand.
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Nicht viel um den Platz 2 mitzuhalten - da fehlen allerdings 12 Punkte und auch 7 um die Plätze 3-5 - rein faktisch, ohne Gründe, z.B. Verletzungen etc. zu analysieren.
Stimmt, rein faktisch hast du absolut Recht. Ich hatte nicht mehr im Kopf, dass der Abstand so groß ist. Denn es waren gerade in der ersten Saisonhälfte sehr viele Spiele dabei, in denen der TVG entweder Unentschieden gespielt oder mit ein, zwei Toren verloren hat. Wenn man – natürlich hypothetisch – all diese Spiele im günstigsten Fall gewonnen hätte, wären das genau diese zwölf Punkte mehr auf dem Konto. Dabei spielen aktuell drei weitere Faktoren mit rein: Erstens ist im vergangenen Sommer mit Nils Bergau der unumstrittene Abwehrchef gegangen, sodass sich die Defensive erst mal neu formieren musste. Zweitens ist die Mannschaft immer noch eine der jüngsten der gesamten Liga und drittens kommt immer wieder Verletzungspech hinzu. Kapitän Jonathan Malolepszy fiel lange Zeit aus, Michael Hemmer, der durchaus eine Alternative im Rückraum sein könnte, hat seit seinem Wechsel nach Gelnhausen noch keine fünf Spiele am Stück gemacht.
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Das ist so.
Vereine wie Gelnhausen und Hanau müssen dann weiter auf ihre Ausbildungsphilosophie setzen. Wahrscheinlich werden damit auch die Oberligen wieder stärker. Zum Glück darf dort jetzt geharzt werden.
Zum TVG selbst: Der Kader ist halt verdammt jung, da wird es für Nachwuchsspieler aktuell schwer einen Platz zu bekommen. Das jetzt punktuell extern verpflichtet wird, liegt einfach daran, dass diese Positionen intern nicht besetzt werden können.
Die Verpflichtung von Dambach ist aus meiner Sicht total sinnvoll. Er ist der Distanzschütze, den der bisherige Kader nicht so zu bieten hat.
Da stimme ich zu. Wenn das Tempospiel des TVG ins Rollen kommt, sind sie wie in der zweiten Halbzeit gegen Wetzlar nur schwer zu stoppen. Allerdings haben einige Gegner dieses Mittel in der Saison auch schon entzaubert. Im Positionsangriff tut sich der TVG aufgrund der fehlenden Größe im Rückraum schwer, auch mal einfache Tore zu erzielen, so wie früher mit Schreiber oder Eurich. Insofern könnte Dambach der entscheidende Baustein sein, um den TVG noch weniger ausrechenbar zu machen und tatsächlich mal im vorderen Tabellendrittel anzugreifen. Selbst diese Saison fehlt ja letztlich nicht viel, um zumindest im Kampf um den zweiten Platz mitzuhalten.
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Jonas Dambach wechselt zur kommenden Saison zum TVG.
Interessant, wie viele externe Spieler der TVG auf einmal wieder verpflichtet, aber die Zeiten mit Top-Talenten im eigenen Nachwuchs, die A-Jugend-Bundesliga spielen, ist eben leider auch erst mal vorbei.
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Ich bin ehrlich, ich finde es auch lästig diese Duelle David vs Goliath im Handball längst nicht so attraktiv wie im Fussball. Letztendlich geht es darum die Top4 rauszufiltern.
Die Frage ist natürlich, aus wessen Perspektive du argumentierst. Für die Top-Klubs in der Bundesliga mag es lästig sein. Für Vereine wie Gelnhausen oder Hanau ist es eine einmalige Chance, ein Heimspiel gegen Vereine wie die Rhein-Neckar Löwen oder den THW Kiel auszutragen. Diese Chance wird ihnen mit diesem Modus genommen. Besonders kritikwürdig ist es, nachträglich diesen Modus festzulegen, nachdem sich zum Beispiel der TVG erst noch durch vier zusätzliche Spiele nach Saisonende kämpfen musste, um sich überhaupt für den DHB-Pokal zu qualifizieren.
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Gibt es eigentlich irgendwelche Kritierien für Freilos oder nicht? Oder ist das Hinterzimmermauschelei des DHB?
Hanau als Staffelsieger muss spielen, Ferndorf nicht.
Das wurde wiederum auch ausgelost. Also die Pressemeldung „TV Gelnhausen kann sich über Heimspiel gegen Zweitligist freuen“ ist eigentlich nur bedingt ein Grund zur Freude. Denn die wäre bei einem Freilos sicher größer gewesen. Letztlich müsste der TVG also drei Runden überstehen, um auch nur eine Chance zu haben, beispielsweise gegen den SC Magdeburg zu spielen. Dieser Wettbewerb ist wirklich eine riesengroße Farce.
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Was ist denn deine Alternative?
Also ich denke, dass sportliche Konsequenzen besser wirken als finanzielle.
Oder ist das auch nichts?
Kurzfristig wirken sie sicherlich, in diesem Fall mit der schmerzhaften Konsequenz der dreifachen Bestrafung. Sie wirken allerdings auch wieder nicht, da trotzdem vermutlich nicht direkt zehn Leute im Verein aufspringen und rufen: Hurra, jetzt möchte ich Schiedsrichter werden! Der Mangel ist ein strukturelles Problem, das sich in den betroffenen Vereinen umso deutlicher zeigt. Sonst wären es nicht direkt sieben Punkte Abzug.
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Immer wieder spannend, zu sehen, wie das Thema Schiedsrichter-Soll die Vereine am Saisonende erwischt. Konkret bekommt die zweite Mannschaft des TV Gelnhausen sieben (!) Punkte abgezogen, steigt dadurch aus der Landesliga ab, die dritte Mannschaft muss deswegen aus der Bezirksoberliga in die Bezirksliga A absteigen und auch die vierte Mannschaft bleibt trotz sportlichem Aufstieg in der Bezirksliga B.
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Als Kirchzeller Fan bin ich jetzt schon nervös, was das Spiel in "Lemgo/Lippe/sonstwas II" angeht. Das wird m.M. das "Finale".
Aber Kirchzell muss bis dahin auch erstmal gegen Bayreuth und in Flensborg gewinnen. Beides sind jetzt "Pflichtaufgaben". Und genau bei denen lässt Kirchzell öfter mal Punkte liegen (s. in Waldbüttelbrunn).
"Lemgo/Lippe/sonstwas II" wird bis dahin m.M. alles gewinnen.
Ich hätte mal eine Off-Topic Frage in die Runde. Die lange Abstiegsrelegation mit 8 Spielen für alle kommt mir sehr "langatmig" vor. Folgender Vorschlag hätte ich gehabt, wie man die Runde auch hätte gestalten können:
1. Die 5 Mannschaften werden nach Quotientenregel gerankt.
2. Der 4. und 5. ermittelt in Hin- und Rückspiel einen Sieger. Der Verlierer ist abgestiegen.
3. Die verbleibenden 4 Mannschaften werden nach Los in zwei Halffinals eingeteilt, mit Hin- und Rückspiel. Die Verlierer sind abgestiegen.
4. Die beiden Gewinner spielen im Finale mit Hin- und Rückspiel den einzigen Nicht-Absteiger aus.
Vorteile:
- Die Absteiger müssen nicht alle 8 Spiele durchspielen. z.B. ein Spiel a la Flensborg vs. Bayreuth in zwei Wochen gäbe es dann nicht (ohne respektlos sein zu wollen: da geht es dann wohl nur um die Goldene Annanas)
- Jedes Spiel hat Endspiel-Charakter
- Insgesamt weniger Spiele => weniger Reisekosten
Nachteile:
- keine?
Ich finde eigentlich die aktuellste Variante am fairsten, auch wenn es die Saison etwas in die Länge zieht, aber im Endeffekt sind es auch nicht viel mehr Spiele als früher bei Staffeln mit 16 Mannschaften. Der Nachteil wäre, dass ein in den Sand gesetztes Spiel reichen würde, um definitiv abzusteigen. Das ist jetzt nicht der Fall. Spiele um die Goldene Ananas kannst du in keinem Modus vermeiden (siehe Pokalrunde, wo Gelnhausen schon als DHB-Pokalteilnehmer fest steht und trotzdem noch zwei Partien gespielt werden müssen).
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Gut zu wissen. Man lernt nie aus. Ich ging davon aus, dass es so ist wie z.B. in der NBA, wo nur das direkte Verhältnis von je zwei Clubs gegeneinander als Tie Breaker angeschaut wird.
Meinen Post von oben mit den ganzen Vergleichen werde ich später anpassen, damit alles richtig ist.
Wenn Dansenberg doch noch in die Relegation kommen kann, ist die Situation am letzten Spieltag ja doch noch um einiges interessanter.
Am Ende wird wahrscheinlich Hanau in Friesenheim gewinnen und alles Kopfzerbrechen war umsonst

Um es allgemein zu formulieren: Der direkte Vergleich ist letztlich immer die Punkte- bzw. im Zweifel auch Tore-Bilanz der betreffenden Mannschaften in den Spielen gegeneinander. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob es sich um zwei, drei, vier oder fünf Mannschaften handelt. Im Endeffekt bildest du immer eine Tabelle, resultierend aus den Ergebnissen der betreffenden Mannschaften gegeneinander. Nur dass es eben bei drei oder vier Mannschaften entsprechend mehr Partien sind, die du miteinberechnen musst.
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Nachdem das Wochenende durch die beiden Spielabsagen bzw. Verlegungen etwas ausgedünnt ist, verbleiben noch folgende Partien:
HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – DJK Waldbüttelbrunn (Heimsieg dürfte eine klare Sache werden)
TV Kirchzell – Friesenheim-Hochdorf II (dürfte ein spannendes Duell im Abstiegskampf werden, wobei ich tippe, dass sich Kirchzell knapp durchsetzt)
VTV Mundenheim – TuS Dansenberg (Die Gäste zuletzt vier Spiele in Folge ohne Sieg, die Serie reißt am Samstag)
HG Saarlouis – HSG Rodgau Nieder-Roden (Die Punkte gehen mit nach Hessen)
HSG Pohlheim – TSG Haßloch (Pohlheim trotz des schlechten Tabellenplatzes zuletzt mit guten Leistungen, zu Hause gelingt die Überraschung)
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TSG Haßloch - TuS Ferndorf In der aktuellen Verfassung von Haßloch brennt da für Ferndorf nix an
DJK Waldbüttelbrunn - TV Kirchzell 2 Punkte für den Odenwaldexpress
TV Gelnhausen - HSG Pohlheim Nix zu holen für Pohlheim, Gelnhausen zu Hause eine Macht
HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II - HSG Hanau Unbequemes Spiel für Hanau in Mittelhessen. Bis jetzt sah man da nie gut aus. Trotzdem wird man mit 2 Punkten im Gepäck die Heimreise antreten
TuS 04 Dansenberg - HG Saarlouis Unentschieden, beide Teams weit weg von den Ansprüchen/Erwartungen
HSG Rodgau Nieder-Roden - VfL Gummersbach II Rodgau weiter ohne Horn, aber mit Moral. Sollten Punkte drin sein
Respekt! Bis auf die überraschende Niederlage von Kirchzell alles richtig, selbst das Unentschieden zwischen Dansenberg und Saarlouis.
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Der TV Gelnhausen gehört mit dem aktuellen dritten Platz sicher zu den Überraschungsmannschaften dieser Saison. Allerdings müssen die Gelnhäuser mit Blick auf die neue Runde den Abgang von Abwehrchef Nils Bergau verkraften: https://www.gnz.de/sport/regional…NHS4AX76BA.html
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Ganz so einfach, wie in der jüngsten Corona-Vergangenheit ist es wohl nicht mehr. Wenn ich mich recht erinnere, muss jeder Teilnehmer Lizenzantrag einreichen, bestehen und auch Bürgschaft hinterlegen. Rückzieher gibt es dann nicht mehr. Just for Fun, als Leckerli mitspielen ist nicht.
Wirtschaftlich gesehen hast du Recht. Sportlich würde es schon an ein Wunder grenzen, wenn sich Hanau in der Aufstiegsrunde durchsetzen sollte.
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In einer spannenden, aber nicht hochklassigen und vor allem absurd torarmen Partie trennen sich Nieder-Roden und Gelnhausen am Ende leistungsgerecht mit 18:18. Die Gelnhäuser sahen in der ersten Halbzeit mit 10:5-Führung schon wie der sichere Sieger aus, aber die Gastgeber kamen mit einem 8:1-Lauf ins Spiel zurück. Am Ende war es, wie so oft, wenn beide Teams in der Rodgauer Halle aufeinander treffen, eine bis in die letzten Sekunden enge Partie.
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Spätestens jetzt muss Ferndorf Hanau erst mal hinter sich lassen. Hinspiel von Hanau war glaub ich die letzte NIederlage ausser in Ferndorf.
Wobei Gelnhausen im Hinspiel auswärts gezeigt hat, dass Hanau durchaus schlagbar ist. Letztlich gewann die HSG mit einem Tor Unterschied, das Spiel hätte aber auch anders herum ausgehen können.
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Ein von beiden Seiten sehr nervös geführtes Derby, warum Gelnhausen im letzten Angriff so offensiv deckt bleibt mir ein Rätsel.
Ein einzges Stopfoul hätte den Punkt gerettet.
Vermutlich die absurde Hoffnung, doch noch mal irgendwie an den Ball zu kommen, bei 12 Sekunden auf der Uhr aber nicht wirklich realistisch. Der Gelnhäuser Angriff war mir sowieso oftmals zu hektisch, gerade auch Mitte der zweiten Halbzeit als man mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken viel ruhiger hätte spielen können.