Beiträge von Barbarossastaedter

    Das ist so.

    Vereine wie Gelnhausen und Hanau müssen dann weiter auf ihre Ausbildungsphilosophie setzen. Wahrscheinlich werden damit auch die Oberligen wieder stärker. Zum Glück darf dort jetzt geharzt werden.

    Zum TVG selbst: Der Kader ist halt verdammt jung, da wird es für Nachwuchsspieler aktuell schwer einen Platz zu bekommen. Das jetzt punktuell extern verpflichtet wird, liegt einfach daran, dass diese Positionen intern nicht besetzt werden können.

    Die Verpflichtung von Dambach ist aus meiner Sicht total sinnvoll. Er ist der Distanzschütze, den der bisherige Kader nicht so zu bieten hat.

    Da stimme ich zu. Wenn das Tempospiel des TVG ins Rollen kommt, sind sie wie in der zweiten Halbzeit gegen Wetzlar nur schwer zu stoppen. Allerdings haben einige Gegner dieses Mittel in der Saison auch schon entzaubert. Im Positionsangriff tut sich der TVG aufgrund der fehlenden Größe im Rückraum schwer, auch mal einfache Tore zu erzielen, so wie früher mit Schreiber oder Eurich. Insofern könnte Dambach der entscheidende Baustein sein, um den TVG noch weniger ausrechenbar zu machen und tatsächlich mal im vorderen Tabellendrittel anzugreifen. Selbst diese Saison fehlt ja letztlich nicht viel, um zumindest im Kampf um den zweiten Platz mitzuhalten.

    Ich bin ehrlich, ich finde es auch lästig diese Duelle David vs Goliath im Handball längst nicht so attraktiv wie im Fussball. Letztendlich geht es darum die Top4 rauszufiltern.

    Die Frage ist natürlich, aus wessen Perspektive du argumentierst. Für die Top-Klubs in der Bundesliga mag es lästig sein. Für Vereine wie Gelnhausen oder Hanau ist es eine einmalige Chance, ein Heimspiel gegen Vereine wie die Rhein-Neckar Löwen oder den THW Kiel auszutragen. Diese Chance wird ihnen mit diesem Modus genommen. Besonders kritikwürdig ist es, nachträglich diesen Modus festzulegen, nachdem sich zum Beispiel der TVG erst noch durch vier zusätzliche Spiele nach Saisonende kämpfen musste, um sich überhaupt für den DHB-Pokal zu qualifizieren.

    Gibt es eigentlich irgendwelche Kritierien für Freilos oder nicht? Oder ist das Hinterzimmermauschelei des DHB?

    Hanau als Staffelsieger muss spielen, Ferndorf nicht.

    Das wurde wiederum auch ausgelost. Also die Pressemeldung „TV Gelnhausen kann sich über Heimspiel gegen Zweitligist freuen“ ist eigentlich nur bedingt ein Grund zur Freude. Denn die wäre bei einem Freilos sicher größer gewesen. Letztlich müsste der TVG also drei Runden überstehen, um auch nur eine Chance zu haben, beispielsweise gegen den SC Magdeburg zu spielen. Dieser Wettbewerb ist wirklich eine riesengroße Farce.

    Was ist denn deine Alternative?

    Also ich denke, dass sportliche Konsequenzen besser wirken als finanzielle.

    Oder ist das auch nichts?

    Kurzfristig wirken sie sicherlich, in diesem Fall mit der schmerzhaften Konsequenz der dreifachen Bestrafung. Sie wirken allerdings auch wieder nicht, da trotzdem vermutlich nicht direkt zehn Leute im Verein aufspringen und rufen: Hurra, jetzt möchte ich Schiedsrichter werden! Der Mangel ist ein strukturelles Problem, das sich in den betroffenen Vereinen umso deutlicher zeigt. Sonst wären es nicht direkt sieben Punkte Abzug.

    Immer wieder spannend, zu sehen, wie das Thema Schiedsrichter-Soll die Vereine am Saisonende erwischt. Konkret bekommt die zweite Mannschaft des TV Gelnhausen sieben (!) Punkte abgezogen, steigt dadurch aus der Landesliga ab, die dritte Mannschaft muss deswegen aus der Bezirksoberliga in die Bezirksliga A absteigen und auch die vierte Mannschaft bleibt trotz sportlichem Aufstieg in der Bezirksliga B.

    Ich finde eigentlich die aktuellste Variante am fairsten, auch wenn es die Saison etwas in die Länge zieht, aber im Endeffekt sind es auch nicht viel mehr Spiele als früher bei Staffeln mit 16 Mannschaften. Der Nachteil wäre, dass ein in den Sand gesetztes Spiel reichen würde, um definitiv abzusteigen. Das ist jetzt nicht der Fall. Spiele um die Goldene Ananas kannst du in keinem Modus vermeiden (siehe Pokalrunde, wo Gelnhausen schon als DHB-Pokalteilnehmer fest steht und trotzdem noch zwei Partien gespielt werden müssen).

    Gut zu wissen. Man lernt nie aus. Ich ging davon aus, dass es so ist wie z.B. in der NBA, wo nur das direkte Verhältnis von je zwei Clubs gegeneinander als Tie Breaker angeschaut wird.

    Meinen Post von oben mit den ganzen Vergleichen werde ich später anpassen, damit alles richtig ist.

    Wenn Dansenberg doch noch in die Relegation kommen kann, ist die Situation am letzten Spieltag ja doch noch um einiges interessanter.

    Am Ende wird wahrscheinlich Hanau in Friesenheim gewinnen und alles Kopfzerbrechen war umsonst :)

    Um es allgemein zu formulieren: Der direkte Vergleich ist letztlich immer die Punkte- bzw. im Zweifel auch Tore-Bilanz der betreffenden Mannschaften in den Spielen gegeneinander. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob es sich um zwei, drei, vier oder fünf Mannschaften handelt. Im Endeffekt bildest du immer eine Tabelle, resultierend aus den Ergebnissen der betreffenden Mannschaften gegeneinander. Nur dass es eben bei drei oder vier Mannschaften entsprechend mehr Partien sind, die du miteinberechnen musst.

    Nachdem das Wochenende durch die beiden Spielabsagen bzw. Verlegungen etwas ausgedünnt ist, verbleiben noch folgende Partien:

    HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – DJK Waldbüttelbrunn (Heimsieg dürfte eine klare Sache werden)

    TV Kirchzell – Friesenheim-Hochdorf II (dürfte ein spannendes Duell im Abstiegskampf werden, wobei ich tippe, dass sich Kirchzell knapp durchsetzt)

    VTV Mundenheim – TuS Dansenberg (Die Gäste zuletzt vier Spiele in Folge ohne Sieg, die Serie reißt am Samstag)

    HG Saarlouis – HSG Rodgau Nieder-Roden (Die Punkte gehen mit nach Hessen)

    HSG Pohlheim – TSG Haßloch (Pohlheim trotz des schlechten Tabellenplatzes zuletzt mit guten Leistungen, zu Hause gelingt die Überraschung)

    Respekt! Bis auf die überraschende Niederlage von Kirchzell alles richtig, selbst das Unentschieden zwischen Dansenberg und Saarlouis.

    Ganz so einfach, wie in der jüngsten Corona-Vergangenheit ist es wohl nicht mehr. Wenn ich mich recht erinnere, muss jeder Teilnehmer Lizenzantrag einreichen, bestehen und auch Bürgschaft hinterlegen. Rückzieher gibt es dann nicht mehr. Just for Fun, als Leckerli mitspielen ist nicht.

    Wirtschaftlich gesehen hast du Recht. Sportlich würde es schon an ein Wunder grenzen, wenn sich Hanau in der Aufstiegsrunde durchsetzen sollte.

    In einer spannenden, aber nicht hochklassigen und vor allem absurd torarmen Partie trennen sich Nieder-Roden und Gelnhausen am Ende leistungsgerecht mit 18:18. Die Gelnhäuser sahen in der ersten Halbzeit mit 10:5-Führung schon wie der sichere Sieger aus, aber die Gastgeber kamen mit einem 8:1-Lauf ins Spiel zurück. Am Ende war es, wie so oft, wenn beide Teams in der Rodgauer Halle aufeinander treffen, eine bis in die letzten Sekunden enge Partie.

    Ein von beiden Seiten sehr nervös geführtes Derby, warum Gelnhausen im letzten Angriff so offensiv deckt bleibt mir ein Rätsel.

    Ein einzges Stopfoul hätte den Punkt gerettet.

    Vermutlich die absurde Hoffnung, doch noch mal irgendwie an den Ball zu kommen, bei 12 Sekunden auf der Uhr aber nicht wirklich realistisch. Der Gelnhäuser Angriff war mir sowieso oftmals zu hektisch, gerade auch Mitte der zweiten Halbzeit als man mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken viel ruhiger hätte spielen können.

    HSG Hanau - TV Gelnhausen

    Wenn bei Gelnhausen Mocken wieder fit ist und sie ihr Tempospiel aufziehen können ist ein Sieg durchaus möglich. Ich zock mal und sag Gelnhausen.

    Letztlich war für beide Mannschaften alles drin. Ein packendes Derby, das absolut Werbung für den Handballsport im Main-Kinzig-Kreis machte und einen am Ende etwas glücklichen Sieger Hanau hatte. Die Gastgeber erwischte den besseren Start zu Beginn der Partie. Mitte der zweiten Halbzeit verpasste es Gelnhausen, mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken und in Überzahl den Sack zuzumachen. Hanau kam mit fünf Toren in Folge zurück und war in einer sowohl ausgeglichenen als auch dynamischen Schlussphase einen Tick abgezockter, vor allem in Person von Jannik Ruppert, aber eben auch durch Siegtorschütze Jan-Eric Ritter.

    VfL Gummersbach II - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II

    TuS Ferndorf - HLZ Friesenheim-Hochdorf

    TV Gelnhausen - HSG Rodgau Nieder-Roden (Unentschieden)

    HG Saarlouis - TV Kirchzell

    TSG Haßloch - TuS 04 Dansenberg

    HSG Pohlheim - DJK Waldbüttelbrunn

    VTV Mundenheim 1883 - HSG Hanau