Beiträge von Akim

    Ersetz das Wort "viele" durch "einige", dann stimme ich dir zu. Meist sind es nämlich nur wenige die aber umso häufiger posten. Die meisten Fans sind eigentlich doch realistisch.

    Nun..., das ist natürlich relativ und ja, es gibt auch einige "penetrante Nörgler". Wenn ich die Kommentare im Spieltagsthread THW vs. SG lese, sind das durch meine Brille aber viele. Aber jeder weiß ja auch was ich gemeint habe.

    Generell ist es furchtbar wenn zu sehr in das Spiel von außen eingegriffen wird! Das kann man sowieso nicht konsequent über 60 Minuten durchhalten. Sehr oft werden dann m.M.n. auch Konsezzionsentscheidungen getroffen. Nach dem Motto "Eben war es vielleicht etwas zu kleinlich gegen A, jetzt muss ich auch mal gegen B..."

    Gestern war es Top in Kiel. Da wurden die gelben Karten auch mal genutzt, und zwar nicht nur gegen die Bank!

    Generell ist in den Foren zu beobachten, dass sich viele "Fans" bei Niederlagen super kritisch äußerrn und sofort alles und jeden in Frage stellen, oft auf übelste Weise!

    Das ist wie ein Publikum, was nach einem Rückstand den Support einstellt, äußerst kontraproduktiv.

    Man muss nicht alles schön reden, aber etwas Sachlichkeit und Geduld wäre hilfreicher, zumal kaum einer die Hintergründe kennt.

    Joergensen weg und Golla wäre der Gau! Ich hoffe die SG kann wenigstens einen halten.

    Weitere deutsche Verstärkung ist von Lubo angekündigt, zusätzlich zu Witzke. Man darf gespannt sein, wer da auf der Liste steht. Das Duo Fischer/Uscins aus Hannover wäre mega, aber wohl auch zu teuer...

    Ihr habt bisher jetzt auch nur zwei Minuspunkte, genau wie Melsungen. Ich sehe bisher jetzt nicht so viele Anzeichen das die Spitze dieses Jahr mehr Minuspunkte holt. Zwei nach knapp der Hälfte der Vorrunde kann am Ende immer noch locker unter 10 sein.

    In diesen Kategorien können aber weder Kiel noch Flensburg momentan denken, auch der Gewinner des Nordderbys nicht. Es sind abgesehen von Gummersbach nach Minuspunkten vier Mannschaften vor den Nordteams und daher gilt es erstmal konstant zu punkten, bevor man weiter nach oben guckt. Gerade Flensburg hat mit Kiel, Melsungen, Berlin und Mannheim ja noch einiges vor sich. Melsungen oder Magdeburg können sich noch Minuspunkte leisten, die anderen müssen aufholen.

    Nun, das Restprogramm des SCM in diesem Jahr sieht, neben CL, in der HBL noch auswärts in Melsungen, Hannover, Mannheim und Berlin vor. Wenn die das alles gewinnen, haben die MT, Hannover und die Berliner mehr Minuspunkte, insofern ist noch gar nichts entschieden, bzw. bleibt jemand wahrscheinlich am Ende unter -10. Da wird es auch noch den einen oder anderen Ausrutscher geben. DA bin ich mir sicher, zumal die WM auch noch einiges durcheinanderwürfeln könnte.

    Das war endlich ein positives Signal von der SG!

    In HZ 1, sah man ein ähnliches Bild wie in der Bundesliga. Das wirkte teilweise hilflos gegen die flexible Deckung der Recken, auch mit 1 Mann mehr.

    Natürlich haben auch die schnellen Zeitstrafen und einige gute Paraden von Gade ihr Übriges getan. Schade, dass der Kempa nicht reinging!

    In HZ 2 dann ein anderes Bild. Die SG mit besseren Lösungen, vorne wie hinten und den Recken ging zunehmend die Puste aus. Jetzt wandelte sich das Bild komplett und Kevin konnte richtig glänzen im Vergleich zu den Heimtorwarten. Was für ein Ass, wenn man dann noch einen Spieler wie Lasse reinbringen kann. Er hat nicht nur Wumms, sondern auch ganz viel Übersicht!

    Die Schiris haben m.M.n. im großen und ganzen "spielfreudig" gepfiffen. Ich mag das!

    Jetzt höffentlich ein leichtes Los im VF, am liebsten zu Hause!

    Und dann wäre ein Sieg in Kiel die Sahnehaube auf der Woche :)!

    Leider mal wieder typisch Glandorf. Wenn man ne Schulklasse über Sponsorenarbeit hätte brainstormen lassen, wäre man auf dem gleichen Stand wie nach der Folge

    In der Tat, typisch HG. Ist echt anstrengend ihm zuzuhören, ganz im Gegenteil zu Dierk vorher.

    Allerdings finde ich interessant, dass der Anteil der Sponsorengelder bei 80% liegen soll und die Tickets scheinbar nur gut 10% ausmachen. Das scheint nach Aussagen der Beteiligten bei Kiel komplett anders zu sein, was zumindest für mich sehr erstaunlich ist.

    Außerdem wird im Podcast keine Aussage zur Flensburger Brauerei gemacht. Sind die (eventuell aus Glaubwürdigkeitsgründen) nicht mehr dabei oder spielen keine große Rolle?

    Sehr interessant dass das in Kiel scheinbar so viel ist. Glandorf hat im Podcast gesagt, dass etwa 70% des Etats aus dem Sponsoring kommen und nur 15-20% Ticketing.

    Na ja, die Halle ist halt fast doppelt so groß. Aber wenn das der Löwenanteil ist, dann ist auch klar, dass das Budget wohl etwas kleiner ist als bei der SG.

    Es gab definitiv schon vorher Gerüchte, bin mir nur nicht sicher ob es der gleiche Verein war.

    Mal davon abgesehen, das er im ersten Satz, seinem zweiten Satz wiederspricht, dürfte er damit wohl alleine darstehen.

    Genau lesen! Er schreibt. er kommt nicht in den Tiefschlaf.

    Paul bezieht sich auf

    SG Flensburg-Handewitt: Jim Gottfridsson über seine Rolle | SHZ (leider hinter Bezahlschranke)

    Hier ein paar Auszüge:

    Wenn die SG Flensburg-Handewitt auswärts unterwegs ist, profitiert Jim Gottfridsson von seinem Status im Team. Der 32 Jahre alte Schwede ist zwar nicht der Alterspräsident beim Handball-Bundesligisten – das ist Kevin Möller mit 35 –, aber er ist der Spieler mit den meisten Dienstjahren. „Deshalb habe ich oft ein Einzelzimmer“, sagt Gottfridsson, der vor dem Wechsel nach Szeged im kommenden Sommer in der zwölften und letzten Saison das SG-Trikot trägt.

    Schlafapnoe macht Jim Gottfridsson zu schaffen

    „Das ist gut, denn oft schlafe ich schlecht und bin sehr unruhig in der Nacht“, sagt Gottfridsson, der zudem ein absoluter Frühaufsteher ist. Er leide an einer Schlafapnoe, die dafür sorge, „dass ich nicht in den Tiefschlaf komme, in dem sich der Körper am besten regeneriert“. Manchmal schlafe er zwar viel, „aber auch nach acht Stunden fühle ich mich richtig schlapp“.

    Auf seine Leistungen als Handballer habe die Schlafapnoe keine negativen Auswirkungen, aber bei ruhigen Aktivitäten am Tag sei die Müdigkeit mitunter schwer zu kontrollieren. „Manchmal schlafe ich beim Memory-Spielen oder Puzzeln mit meinen Kindern ein. Dann müssen sie mich wecken. Das sollte so natürlich nicht sein“, sagt Gottfridsson.

    Jim Gottfridsson wäre gerne geblieben

    Seit Ende August herrscht Gewissheit: Die Wege von Gottfridsson und der SG trennen sich. Noch im Februar hatte er gesagt: „Flensburg bedeutet mir richtig viel. Ich liebe den Verein. Wäre es nicht cool, 15 Jahre bei der SG vollzumachen?“ Das hätte er gerne, wie Gottfridsson betont.

    Aber es sei bei ihm der Eindruck entstanden, „dass die SG eine Veränderung anstrebt“. Letztlich griff er der Entscheidung der Flensburger Verantwortlichen vor, indem er einen Vertrag in Szeged unterschrieb, wo er Champions League spielen kann. „Ich wollte nicht zu lange warten und am Ende eine schlechte Wahl haben.“

    Verletzungen werfen Jim Gottfridsson zurück

    Die Belastung, sicherlich auch das Alter, vor allem aber einige Verletzungen zehrten in den vergangenen zwei Jahren an ihm. Ein Muskelbündelriss im Herbst 2022, ein bei der WM 2023 erlittener Handbruch und ein Innenbandriss im Frühjahr 2023 setzten ihn mehrere Monate außer Gefecht. „Ich bin im Sommer 2023 ohne körperliche Vorbereitung in ein neues System mit einem neuen Trainer (Nicolej Krickau, Red.) gekommen“, denkt Gottfridsson zurück. Er sei „das ganze Jahr meinem Niveau hinterhergelaufen“.

    Jetzt sei das anders. Trotz der Olympischen Spiele sei er fit in die Saison gestartet. „Ich habe bessere Beine und mehr Kraft“, sagt der 32-Jährige. Dennoch hat sich seine Einsatzzeit deutlich verringert, in einigen Spielen darf Gottfridsson sogar nur wenige Minuten ran. Über Jahre Entscheidungsträger, jetzt oft Zuschauer. „Das fällt mir nicht leicht“, gibt er zu. Er versuche, die kurzen Momente auf dem Feld zu nutzen, um Energie ins Team zu bringen.

    Anderes Handball-Verständnis als Nicolej Krickau

    Den Grund für den Rollenwechsel sieht der Schwede in seinem Abschied, aber auch darin, dass sein Verständnis ein anderes ist als das von Coach Krickau. Gottfridsson ist ein Spielmacher der klassischen Art, der sich über die Steuerung definiert. Dass der Handball nur noch auf Tempo getrimmt wird, sieht er durchaus kritisch.

    Auch, wenn seine letzte SG-Saison bisher ganz anders verläuft als erhofft, hängt sich Gottfridsson rein und will weitere Spuren hinterlassen:

    „Ein Titel und ein Champions-League-Platz – dann ist meine Mission abgeschlossen.“


    Übrigens auch interessant für alle, die schon immer mal wissen wollten, wo die SG so ihr Geld herbekommt:

    Hölle Nord - Der Handball Podcast mit der SG | SHZ mit Holger Glandorf (GF der SG) und Swen Kirchhoff (Danfoss)

    Ich glaube schon, dass es die Mannschaft etwas belastet, wenn so wichtige Personalentscheidungen anstehen. Jeder kann sich ja mal fragen, wie er sich fühlen würde wenn seine Lieblingskollegen vielleicht gehen (müssen). Ganz zu schweigen von den Diskussionen mit der Familie.

    Deshalb ist es für die SG jetzt sehr wichtig, die nächsten Spiele möglichst zu gewinnen. Nur so kann man etwas Ruhe in den Verein und die Diskussionen bringen. Umgekehrt würde es ziemlich hektisch, allein schon durch die Meinung von außen.

    Das gilt übrigens auch für die Jungs von der anderen Förde...

    Mir geht es ähnlich wie Paule.

    Das Spiel gegen Leipzig sah aus als wenn die SG nichts mehr groß drauflegen kann. Die Gründe hat Paul gut zusammengefasst.

    Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass uns auch oft das Quäntchen Glück fehlt. Gestern waren auch wieder etliche Holztreffer dabei. Wenn die reingehen ist das Spiel schneller entschieden.

    Immerhin gab es zum Ende keinen Durchhänger. Leider schaffen wir es gegen starke Mannschaften auch nicht konsequent unsere Außen genug in Szene zu setzen. Und unsere KM wird von den Gegnern oft so gut verteidigt, dass oft nur Würfe aus dem Rückraum oder 1 gegen 1 Durchbrüche übrig bleiben.

    Ich denke, der November wird für uns ein "Schicksalsmonat".

    Am Ende werden wir sehen wo wir mitspielen, im Mittelfeld oder ganz oben.