Jicha hat ihn rausnehmen müssen und das THW-Spiel erstmal oft ohne ihn ins Laufen gebracht. Jetzt ist er wieder dabei, aber noch zurückhaltender als am Anfang der Saison. Ich bin davon überzeugt, dass das Zusammenspiel beim THW mit ihm weiter wächst und er als Spielmacher und Entscheider ein immer mehr wichtiger Teil der Mannschaft wird
jicha hat, als Spiele nicht gut liefen und verloren wurden, woran alle Spieler beteiligt waren, durch Herausnahme von Skippy das Risiko ninimiert und auf Bewährtes gesetzt, im Wesentlichen auf individuellen Krafthandball ohne eigentlichen Regisseur, um erst einmal die Gesamtfehleranzahl zu minimieren. Schließlich spielen die anderen schon etwas länger zusammen. Da hatte auch Karl keinen Platz. Dies ist nachvollziehbar und es brachte ja auch Erfolg.
Auf Dauer wird Jicha sich immer wieder entscheiden müssen, wieviel Risiko er eingeht. Natürlich wird es sich ergeben, Fehler dadurch zu reduzieren, indem sie immer mehr eingespielt sind. Aber dies braucht halt Zeit. Wobei sich bei den Fehlern auch immer die Frage stellt, wen trifft eigentlich die Hauptschuld, den Passgeber oder -empfänger bzw. ergibt er sich aufgrund mangelnder Hilfestellungen, wenn ein Spieler unter Druck gerät. Ein Rune, der in einem Spiel kurz hintereinander drei Hundertprozentige verballert, kritisiert kaum einer. Bei Skippy hingegen wird sofort nicht nur seine Herausnahme, sondern auch die Änderung seiner Spielweise gefordert.
Es ist jedenfalls ein Irrglaube, Genialität ohne Risiko bekommen zu können. Ein "gestutzter" Skippy nützt dem THW nicht viel. Dann hätten sie auch mit Zarabec verlängern können. Ich bin mir aber sicher, dass er sich auch nicht verbiegen läßt. Die für ihn positive EM-Erfahrung sollte ihn in seiner Haltung gestärkt haben.