Beiträge von HansRichard

    Was hast du recherchiert, was hast du beobachtet?

    Also recherchiert habe ich bislang nix, aber das ist hier glaube ich auch nicht notwendig...

    Beobachtet habe ich zum Beispiel, dass die IHF unter ihrem Präsidenten Hassan Moustafa in letzter Zeit kaum noch mit Korruption in Verbindung gebracht wird. Das war vor Jahren mal anders. Ist alles gut geworden in Basel oder sind die Methoden nur unauffälliger geworden??

    Daran angedockt lassen sich viele Fragen stellen, z:b. nach offener oder weniger offener Bezahlung von Funktionären? Die kann ja schon mal sachbezogene Entscheidungen in die ein oder andere Richtung beeinflussen...

    In einem Newsletter zur Sportpolitik las ich neulich etwas über den "sportpolitisch irrlichternden DHB-Präsidenten Michelmann". Das wurde leider nicht erklärt oder begründet. Was kann damit gemeint sein? Einen Austausch über solche Fragen, die Auswirkungen auf unseren Sport haben können, finde ich nicht uninteressant.

    Oder man diskutiert mal, ob es im Handball besonders in den Landesverbänden eine funktionierende Verbandskultur gibt, die eine positive Strahlkraft in die jeweilige Region hat? Ich höre da sehr unterschiedliches.

    Und, und, und.... Mir geht es immer darum, wie sich der Handball jenseits großer TV-Übertragungen positiv darstellen kann und da tragen Verbände auf allen Ebenen eine gewisse Verantwortung. Nun weiß ich auch, dass das für die meisten Fans das Thema ziemlich unsexy ist. Aber vielleicht gibt es hier ja doch ein paar Menschen, die das interessant finden, die Infos zusammentragen und sich austauschen wollen.

    ... sollte auch in einem Handball-Forum gelegentlich einer strukturierten Betrachtung unterzogen werden, finde ich!! Kritisch oder auch lobend. Das geht bei der IHF los, aber auch bei EHF, dem DHB und dessen Landesverbände sollten ab und zu mal genauer hingeguckt werden. Welche Entscheidungen haben welche Auswirkungen, sind sie gut oder schlecht für eine Weiterentwicklung des Handballs? Wie ist zum Beispiel die Arbeit der deutschen VertreterInnen bei IHF und EHF einzuschätzen? Herrschen dort schon Verhältnisse wie bei FIFA und IOC, nur es merkt keiner? Und, und, und...

    Was meint die geschätzte ExpertInnen-Runde hier? Wäre das ein eigenes Kapitel wert?

    Ich habe nicht viel von der WM sehen können, gestern auch erst ab der ca. 20. Minute. Von daher kann ich bei vielem auch nicht mitreden. Anmerken möchte ich drei Dinge, die jetzt nichts mit dem individuellen Leistungsvermögen deutscher Nationalspieler o.ä. zu tun haben, mir aber wichtig sind:

    - es wäre schön gewesen, wenn der Bundestrainer und die Spieler in den TV-Interviews sich dazu durch gerungen hätten, den Portugiesen zu Sieg und Leistung zu gratulieren. Menschliche Größe zeigt sich im Sport vor allem in Niederlagen!!

    - Alfred Gislason hat auch bei diesem Turnier nichts dafür getan, meine Zweifel an ihm zu minimieren. Die halten übrigens schon seit seiner Kieler Zeit an. Für mich kommt er viel zu griesgrämig rüber, kein Sympathieträger finde ich, doch das sollte ein so exponiertes Gesicht des deutschen Handballs schon sein. Und dass er Mannschaften wirklich entwickeln und nicht nur mit viel Geld zusammenstellen kann, hat er für mich noch nicht bewiesen.

    - Diesen ARD-Kommentator konnte unsere durchaus Handball-begeisterte Familie auch gestern wieder nicht ertragen bzw. nur häppchenweise, d.h. zwischendurch haben wir immer mal den Ton ausgestellt. Ein Dauerquatscher, extrem detailverliebt, besserwisserisch vor allem bei SR-Entscheidungen und am Ende völlig entgleist mit Gebrüll und Jubelausbrüchen, die der Position eines Kommentators unwürdig sind. Ein bisschen Emotion ist ja ganz ok, aber dieser Mann überzieht es. Gibt es in der großen ARD wirklich niemand, der das besser kann?? Das wäre ja ein Trauerspeil....

    Also für Experten, Funktionäre und Topinformierte mag das irgendwann funktionieren. Aber ich denke auch immer an Interessierte, die das nicht sind und auch nicht allwissend im Netz unterwegs sind. . An Omas, Opas, Freunde etc., die einfach mal gucken wollen, wie jemand gespielt hat, die/den sie kennen. Und vielleicht auch noch wissen wollen, wieviel Tore sie/er geworfen hat. Die haben vor allem am Handy keine Chance. Auch die braucht der Handball dringend...

    Sehe ich nicht so. Sicherlich ist Wolff ein überragender Torhüter und hat uns gestern den Sieg gerettet, aber es ist ja nicht so, dass er in jedem Spiel überragend hält.

    Handball bleibt ein Mannschaftssport und ich erinnere nur an Uscins gegen Frankreich, da war er der entscheidende Spieler.

    Natürlich hält Wolf nicht immer überragend und es dominieren auch mal andere Spieler. Aber in der Leistungskontinuität über Jahre ist er für mich "der" deutsche Erfolgsfaktor. Stärker als zuvor andere Torwarte, auch die Legenden Thiel, Schmidt, Fritz u.a..

    Kein schlechter Vorschlag

    So ist das Tool nicht brauchbar und das sollte man ihnen klarmachen.Jeder der was mit erstellen von Programmen und Oberflächen zu tun hat dreht sich mit grauen rum.Aber viele IT Entwickler leben in einer eigenen Welt die mit Realität nichts zu tun hat. Hat sich so entwickelt.

    Also wer nimmt es in die Hand ?

    Ob es hilft ? Ab und zu dringt ja mal was durch ins Wolkenkuckusheim .

    Aber sicher nicht in das DHB-Wolkenkuckucksheim!!

    Meine Handball-spielenden Enkelinnen haben es heute aufgegeben, nach den üblichen Wochenend-Infos zu suchen. Ich hörte gerade was von "Kack-Tool".....

    Da wollte ich mir nach längerer Zeit gestern mal wieder etwas hintergründigen Handball-Lesestoff fürs Wochenende besorgen und stolpere im Laden über das Titelbild des aktuellen "Handball Inside" mit einem stark bearbeiteten Renars Uscins als Cover Boy. Ehrlich gesagt: ich finde es furchtbar! Verfremdet, überschminkt, verschattet, aufgerissenen Mund, komplett unnatürlich. Meine Enkelin, selbst Handballerin und Uscins-Fan, sprach von einem "schrecklichen Vampirfoto" und sagte "so sieht der niemals aus"! Jedenfalls für uns keine Werbung für den Handball.

    Wir waren uns einig und haben vom Kauf Abstand genommen. Und haben uns beide die Frage gestellt, ob wohl Uscins der Veröffentlichung dieses Fotos zugestimmt hat? Aber vielleicht kann man als Profi-Handballer der Veröffentlichung auch gar nicht widersprechen. Ich weiß es nicht!

    Hat das jemand gesehen und wie wird das in dieser Runde so empfunden?

    Warum sollten sie? Es ist kein Schaden für den DHB entstanden. Die Allgemeinheit assoziert den DHB gerade mit Silber in Paris und dergleichen. Das hier gerade interessiert niemanden.

    Ja, das stimmt für die Allgemeinheit. Aber ich weiß aus verschiedenen Quellen, dass das in der Politik, der Justiz und auch in einigen Unternehmen durchaus anhaltend interessiert. Ein kleiner Kreis, aber kein unwichtiger...

    An was soll man sich denn verbrennen? Weil die Aussagen der Gäste zu heiß sind? Ich bin ja nicht für deren Antworten zuständig, die geben sie ja selbst.

    Ich habe damals dazu jemanden in die Sendung eingeladen, das kam aber nicht zustande. Das ist dann so. Fakt ist aber auch, dass André Fuhr, Amelie Berger und Mia Zschocke für ein Interview bei Kreis Ab aus diversen Gründen sicherlich nicht zur Verfügung stehen. Das sind die Personen, die wirklich relevant sind.

    Also da gibt es noch ein paar relevante Personen mehr außer einem mutmaßlichem Täter und den mutmaßlichen Opfern, finde ich... Mit dieser sagen wir mal zurückhaltenden Einstellung hätte es über den Missbrauch in der katholischen Kirche kaum diese intensive Berichterstattung gegeben.

    Mich irritiert und verärgert die (Nicht)-Kommunikation, die DHB und Frauen-Bundesliga seit Anfang an hier treiben. Wenig wirklicher Aufklärungswille, eher Entwicklung einer Wagenburgmentalität zum Schutze der Verbände und handelnder Personen. Bei dpa habe ich gerade das hier gelesen:

    "Die beiden Nationalspielerinnen Mia Zschocke und Amelie Berger hatten die Vorwürfe 2022 öffentlich gemacht. Sie warfen dem DHB erst in der vergangenen Woche in einem «Spiegel»-Interview vor, dass das Thema auch innerhalb der Nationalmannschaft «totgeschwiegen» wurde.

    Dafür äußerte Michelmann nun Verständnis. «In dem Bestreben, uns nicht einzumischen und in Anbetracht des bevorstehenden nächsten Wettkampfes, ist der Austausch mit den Spielerinnen und der Mannschaft vor den Olympischen Spielen vielleicht aus Sicht der Betroffenen zu kurz gekommen. Im Nachhinein hätten wir das besser lösen können», sagte er."

    "Vielleicht", "Im Nachhinein hätten wir...", "In dem Bestreben uns nicht einzumischen" usw.. Der ganze Absatz ist für mich ein einziges Dokument eines präsidialen Selbstverständnisses, das nicht mehr zeitgemäß ist. Michelmann verkörpert für mich nicht mehr die Integrität, die ich vom Präsidenten eines großen Verbandes erwarte.

    Bände spricht auch die Überschrift des Internet-Beitrages vom 15.11. auf DhB.de. "Statement Deutscher Handballbund" heisst es dort, ohne einen Bezug zur Sache herzustellen. Sollen möglichst wenig Leute lesen und nichts ist abtörnender für Leser als ein Statement. Das Thema soll klein gehalten werden und damit die juristische Niederlage des DHB nicht groß auffallen. Für mich völlig unsouverän seitens des Verbandes und das ja nicht zum ersten Mal.


    Also für mich klingt und liest sich das weitgehend vernünftig. Nur das "ab Viertelfinale nur in Köln" hätte ich mir anders gewünscht. Für dieses VF hätte man auf Städte wie Mannheim, Dortmund, Frankfurt, Halle oder Bremen zurückgreifen sollen, wenn diese sich interessiert hätten, was ich nicht weiß. Ich bin immer für ein so breit wie möglich.....

    Vom Medienportal DWDL, dort heute veröffentlicht. Geht's Dyn zu gut oder zu schlecht?? Erfahrungsgemäß ist bei solchen Meldungen beides möglich....

    "Der Sport-Streamingdienst Dyn sucht neue Investoren. Das geht aus einem Bericht von "Bloomberg" hervor. Demnach arbeitet das Unternehmen, das zu Axel Springer gehört, mit UniCredit daran, das Interesse von Fernsehsendern und Finanzinvestoren zu wecken. Dabei könnte es auch um sogenannte Media-for-Equity-Deals gehen, bei denen Medienunternehmen eine Beteiligung mit Werbeflächen bezahlen. "Wir haben einiges an Interesse geweckt und uns daher entschlossen, einen strukturierten Prozess zur Evaluierung strategischer Optionen durchzuführen", bestätigte Dyn-Geschäftsführer Christian Seifert. Dem "Bloomberg"-Bericht zufolge soll die Unternehmensbewertung bei mindestens 60 Millionen Euro angesetzt."