Investitionen in die Infrastruktur gehen kurzfristig zu Lasten der finanziellen Mittel für den Kader und man riskiert sportlich in der Tabelle z.B. ein oder zwei Plätze zu verlieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Vereine aus eigenem Antrieb die Professionalisierung in den Fokus stellen. Aber bei einer Abwägung zwischen kurzfristigem sportlichem Erfolg und langfristiger Professionalisierung, wird bei fast allen Vereinen Ersteres den Vorrang bekommen - so lange es keine äußeren Zwänge gibt.
Wäre auch kein Problem, wenn man sich dann nicht jede zweite Woche über fehlende Professionalisierung, Wertschätzung etc beschweren würde.
Dann bitte mit der Thekenliga leben und fertig.
Über die Professionalisierung wird schon seit Ewigkeiten "gestritten" und man kann natürlich noch 2029 von langfristiger Professionalisierung reden.
Fakt ist, dass von den Vereinen alleine nichts kommt.
Bestes Beispiel ist mal wieder, dass jahrelang ein Sponsor für die Liga gefordert wird, jetzt ist er da, zack wird wegen einem neuen Trikotsatz rumgenörgelt.
Die Vereine wollen alles auf dem Silbertablett serviert haben.
Manchmal hat man auch das Gefühl, dass man gar nichts verändern möchte.
Es werden beschlossene Sachen aufgehoben oder ausgesetzt, Wahnsinn.
Z.b. die Hallenproblematik bei Bensheim.
Was wird 2028 anders sein als jetzt ?
Bensheim hat auch 2028 keine neue Halle..
Also verschiebt man nur die Probleme und wird auch 2028 auf eine Sonderbehandlung pochen.