Mal ganz abgesehen von dem unwürdigen, in das vergangene Jahrtausend gehörende Ost-West-Geseiere (danke für die Wortmeldung aus dem vergleichsweise neutralen Norden!): Warum fragt eigentlich niemand, wie man die Creme de la Creme der HBF-Schiedsrichter (wer sonst würde vom Verband für ein solches Spiel angesetzt?), wieder "auf Linie", sprich den Pfad der Tugend, also der korrekten und ausgewogenen Regelanwendung, zurückführen kann? Es ist ja nun weisgott nicht das erste Mal, dass sich nicht nur Herbert Müller in entscheidenden Szenen wichtiger Spiele die Augen reibt...
Wenn dann hier mit immer wiederkehrenden beschwichtigenden Parolen versucht wird, das wie auch immer motivierte "Versagen" der Schiedsrichter zu bagatellisieren und gleichzeitig die genau daraus (!!!) resultierenden Wutausbrüche zu dramatisieren, haben genau diese Protagonisten des aktuellen, aus meiner Sicht desaströsen Status Quo des deutschen Frauenhandballs immer noch nicht realisiert, wie ernst die Lage tatsächlich ist. Dabei habe ich schon vor Jahren angefangen, hier aufzuzeigen, wie für den Frauenhandball in Deutschland ein Sargnagel nach dem anderen eingetrieben wird...
Wenn die wichtigen Leute (ich meine ausdrücklich nicht die immer wieder gleichen Pöbler hier in der Handballecke!) im deutschen Frauenhandball nicht bald realisieren, dass es nur miteinander funktioniert und ( wenn überhaupt!) nur so ein Ausweg aus der sich derzeit dramatisch verstärkenden Misere gefunden werden kann, dann haben wir die letzte reguläre deutsche Meisterschaft im Frauenhandball schon erlebt...
Müllers asoziales Verhalten also legitim, da Schiedsrichter schlecht ?
Wenn du das wirklich so siehst,Respekt!
Da bin ich gespannt, was du mal bei einem Wutausbruch gegenüber einer Spielerin mit den schlimmsten Vorwürfen sagen wirst..
" Berechtigt, resultierte doch aus der schlechten Leistung der Spielerin"
Die Denkweise ist wirklich bodenlos.