Seit wieviel Jahren beschäftigst du dich mit Berlin und seit wieviel Jahren mit den Füchsen Berlin?
Schau dir mal Paul Drux mit 17 Jahren und mit 25 Jahren an. Statur Wandel um 90 Prozent. Ich bin kein Sport Mediziner sondern nur Allgemeinarzt, aber dieses Maß an muskulärer Mehr Belastung für Sehnen und Gelenke kann nicht gesund sein.
Man sieht es auch bei der aktuellen Füchse Jugend Generation dass sie sehr viel spielen müssen/ dürfen. Langhoff, Beneke und Co teilweise mit 4 Spielen pro Woche für Potsdam und Berlin.
Zu deiner Aussage bezüglich sind selbst Erwachsen und der Trainer hat diesbezüglich keine Handlungs Handhabe: Wenn ein Erich Ribbeck vor 30 Jahren sagt dass er von Laktat Werten und Regeneration noch nichts gehört hat. Von mir aus.
Ein Profi Trainer im 21. Jahrhundert hat (gemeinsam mit seinem Athletik Team) die verdammte Pflicht zu rotieren und seine Spieler vor Verletzungen zu schützen. Was meinst du warum das bei Flensburg vor 2 Jahren, bei Bayern München fast jedes Jahr, mit Pep Guardiola bei Bayern so einen riesen Streit gab?!
Die Zaubermaus hat Erfolg am laufenden Band und natürlich kann man hier auch sagen dass der Erfolg ihm recht gibt
Sein letzter Erfolg im Vereins Handball ist aber auch 7 Jahre her.
Selbst Bennet Wiegert hat über die Jahre halbwegs eingesehen dass Rotation wichtig ist und auf einen Gelenkbus Kader umgestellt.
Die Spieler selbst sind vermutlich nicht alle Absolventen eines Medizin Studiums und können nicht immer ausreichend die Auswirkungen ihres Handelns abschätzen. Deshalb müssen sie von ihrem Team geschützt und informiert werden.
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Seit den Reinickendorfer Füchse Zeiten, für mich seit Anfang der 2000er Zeiten.
Ich kenne die Entwicklung, speziell seit 2005, natürlich evtl nicht so gut wie du !
Ich widerspreche dir doch eig gar nicht, du sagst einige richtige Sachen.
Aber Spieler stehen doch andauernd mit Management, Trainer, Athletikstaff und ggf Mentalcoach in Kontakt und man tauscht sich aus.
Wenn ich als Spieler aber merke, dass mir nicht zugehört wird, meine Sichtweisen und Belange keine Relevanz findet und ich Jahr für Jahr merke, dass mein Körper immer mehr streikt und ich das gewünschte Pensum ( sei es vom Verein oder aus dem eigenen Einspruch heraus ) nicht mehr schaffe ohne gesundheitliche Probleme und sich auch diesbezüglich nach zig Gesprächen nichts ändert , muss ich halt als Sportler die Reißleine ziehen.
Das Wort Eigenverantwortung sollte man auch als Sportler kennen.
Gibt doch zahlreiche Beispiele, die dann einfach zu einem Verein gewechselt sind, bei dem die Belastung halt nicht so hoch ist.
Das Drux und Wiede so lange dort geblieben sind, war und ist ihre freie Entscheidung gewesen.
Nicht jeder Körper ist für 20 Jahre HBL gemacht, schon gar nicht im Rückraum.
Und bezüglich viele Spiele Berlin/Potsdam.
Dieser Umstand ist halt Fluch und Segen zugleich. Einerseits brauch man als junger Spieler Spielzeiten ohne Ende, auf der anderen Seite steht halt die große Belastung.
Es gibt immer 2 Seiten einer Medaille aber Berlin scheint halt diesbezüglich viel richtig zu machen. Die Spieler sind top ausgebildet und spielen zahlreiche in Liga 1-3 !
Aber auch hier gilt, dass macht jeder Spieler freiwillig. Wer das körperlich/mental nicht schafft oder einfach nicht dafür gemacht ist hat jederzeit die Möglichkeit "auszusteigen" !
Leistungssport ist kein Wunschkonzert und die Entbehrungen etc kennt jeder von uns.