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bezüglich Birkner
Handball-Spielerinnen werden angeblich beleidigt und angeschrien
Der Trainer des Frauen-Handball Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe Steffen Birkner habe Begriffe wie „behindert“, „dumm“, „fett“ oder „schwule Bälle" gerufen, wirft die Ex-Spielerin Isabelle Jongenelen dem aktuellen Coach vor. Gegenüber dem Spiegel teilt sie mit, er habe sie und andere Spielerinnen der HSG oft angeschrien.
Die Vorwürfe bestätigen in dem Nachrichtenmagazin auch die ehemalige Handball-Spielerin Julia Huppertz und die ehemalige Athletiktrainerin Jessica Bregazzi. Sie sprechen von starkem psychischem Druck, schlimmen Verhältnissen und, dass es von Seiten des Vereins keinen Rückhalt gegeben habe.
Also das ist entweder schief wieder gegeben oder schlicht falsch...
Jongenelen war beim zweiten Mal bis 2021 bei der HSG, die Leistung war dabei - Im Gegensatz zu den Jahren 2013/14 - sicherlich Kritik würdig, ob die die Leistung die Folge der Kritik war, oder die Kritik Folge der Leistung, wäre dabei rein spekulativ und wissen nur die Beteiligten
Bregazzi kam im Sommer 2021, da war Jongenelen schon weg, insofern kann sie die Aussagen von Jongenelen , nicht bestätigen, sondern nur vergleichbare Erfahrungen gemacht haben
Huppertz war bis 2009 (2010) in Blomberg, insofern kann sie sich kaum zu S. B. äußern. sondern maximal zu A. F. Auch T.K., war damals noch nicht bei der HSG..
Ein Aspekt der mir bisher in der DIskuisson A.F. zu kurz kommt, ich lese ja schon eine Weile mit - der überwiegende Teil der Vorwürfe zur HSG-Zeit - insb. aus dem 1. Spiegelartikel - betrifft die ProVital Jahre. Also die Zeit mit vergleichsweise hohem Budget und entsprechendem Erfolgsdruck. Auch die Zeit Metzingen und Dortmund sind ja von hohem Erwartungsdruck geprägt gewesen. Das soll kein Verhalten entschuldigen, aber für alles gibt es Ursachen/Auslöser.
Ansonsten, wenn ich mir die aktuelle Mannschaft ansehe, sehe ich viel Spielfreude, ein einstehen füreinander und hohe Leistungsbereitschaft. Eine Mannschaft, bei der Spielerinnen reihenweise psychisch vor dem Zusammenbruch stehen, sehe ich - von außen - nicht. Trotz den widrigen äußeren Einflüsse überperformt die Mannschaft auch in diesem Jahr.S. B. hat sich m. E. auch deutlich weiter entwickelt ggü. der Anfangszeit und ist während der Spiele inzwischen deutlich ruhiger. Wie den Spielerinnen muss man auch den Trainern eine Entwicklung zugestehen. Auch nach mageren Auftritten stellt er sich regelmäßig vor die Mannschaft.
Und ja, die Fluktuation ist in der Regel groß. Aber die HSG sieht sich ja auch durchaus weiterhin als Ausbildungsbetrieb. 50% der Abgänge im Sommer betreffen Spielerinnen aus der eigenen Jugend.