Also das Interview mit S.B. in der LZ war inhaltlich eher dünn. Ich gebe es mal nach meinem Verständnis wieder.
Der Spiegel-Artikel wäre bereits im Vorfeld des Erscheinens mit der Mannschaft offen besprochen worden. Aus dem Umfeld , auch von ehemaligen Spielerinnen, habe er - teilweise unerwartet - Zuspruch bekommen. Entscheidungen würden im Sinne der Mannschaft getroffen und nicht unter dem Aspekt "Lieblingsspielerin". Letztlich wäre auch er nur ein Mensch, der dementsprechend (unterbewusst) nicht jede in jeder Situation gleich behandeln würde. Er schließt nicht aus, dass im Eifer des Gefechts, es auch mal zu einem als unangebracht empfundenen Umgangston gekommen ist.
Der Kommentar war da schon heftiger und fordert den Verein auf, jetzt (endlich) offensiv tätig zu werden, um nicht am Ende den Standort mit allem was dazu gehört zu gefährden. Dazu gehört auch ausdrücklich die Aufarbeitung des Falls A.F.
Zusätzlich gibt es ein kurzes Statement von A. Monz-Kühn. Für mich sagt sie da, dass sie das Verhalten der Ex-Spielerinnen als nicht professionell betrachtet. Zudem müsse ein Profi topfit sein, um auch in der 60. Minute noch richtige Entscheidungen zu treffen. Dazu wäre es erforderlich im (Athletik)Training auch mal über die Schmerzgrenze zu gehen. Letzteres zeigt aber wieder, dass das gleiche nicht unbedingt gleich empfunden werden muss.