Und das meine ich ( fettgedruckt ) , wenn ich schreibe, dass man hier manchmal zu verwöhnt ist.
Natürlich ist das mit der Wohnung nicht schön, natürlich hätte auch ich einen Hals, aber dann muss man halt mal in den sauren Apfel beißen und sich "durchkämpfen".
Wegen einer Wohnung und dann auch noch nach 3 Monaten, naja !
Bei allem Verständnis für vertragliche Sachen, aber da muss man halt dann auch mal durch ....
Ich könnte mir vorstellen, dass das mit der Wohnung nur die halbe Wahrheit ist. Kann mir kaum vorstellen, was das in Nordeuropa für Insekten sein sollen, die eine Wohnung unbewohnbar machen.
(OK, Tapinoma magnum wäre ein Grund, aber die ist m.W. über BaWü hinaus noch nicht weiter nach Norden gewandert).
Wer weiß, vielleicht steckt mehr bzw anderes dahinter. fremdes Land, fremde Sprache, fremde Leute, dann noch unerfreuliche Rahmenbedingungen. Vielleicht hat sie ganz einfach festgestellt, dass das nichts für sie ist und dass die Waage für sie nicht aufgewogen wird.
Ganz schwer, von Außen zu beurteilen, ob da das Argument "verweichlichte Jugend" greift. In anderen Berufen wechseln zB Manager die Position wie andere die Unterhosen und mich beschleicht bei diesen Lebensläufen auch so manchmal der Verdacht, dass diese Menschen sich in ihre Jobs gar nicht erst richtig eingearbeitet haben und auch nichts bewirkt haben. Trotzdem ging es aufwärts und es wird goutiert und honoriert.
Bei Ossenkopp könnte genau das nicht der Fall sein und ich denke, dass war ihr bewusst. Genau deshalb denke ich, es wird Gründe geben, die es rechtfertigen, den Schritt nicht zu verurteilen.