ok, irgendwie schon spannend.
Alle wärmen sich mühsam auf, dann gibt es den 7m, wenn er verwirft ist es aus und vorbei und alle sind für 30 min. Aufwärmen und 5 Sekunden "Spielzeit" in die Halle gekommen, wenn er trifft gibt es zumindest noch 2-4x 5 min. Handball in der Verlängerung! Wow!!!
Beiträge von Coach85
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Das Problem ist tatsächlich, dass zu viele ins kalte Wasser geschmissen werden und sich keiner um die Trainerneulinge kümmert. Dann hat man genau sowas, dass 1 1/2 Stunden in der Halle verplämpert werden und der Trainingseffekt sehr gering ist. Viele Vereine haben nur 120-180 Minuten Hallenzeit pro Mannschaft/Woche, aber dann geht man mal im Sommer für eine Zeit raus oder macht im Winter am Rand oder im Gang ein Aufwärmprogramm, mit Laufschule, Kraft, Koordination, usw. und lässt die gleich einpassen und schon hat man ein aufgewärmtes Team und kann am Feld gleich voll loslegen. Treppen sind auch immer super.
Ich kam mal früher in die Halle und habe gesehen, wie zwei A-Jugendliche ein Kinderhandballtraining gemacht haben. Die haben mehr oder weniger ihr letztes A-Jugend-Training 1:1 wiederholt, inkl. Passen mit großen Medizinbällen, etc.pp. Das ist ja nett gemeint, geht dann aber bei Minis/E-Jugend definitiv zu weit.
Als Trainer und Schiedsrichter komme ich viel rum, bin auch gerne etwas früher da, um keinen Stress zu haben und beobachte dann gerne auch Teile der Trainings vor und nach mir. Das machen eigentlich auch viel zu wenige, dabei kann man da auch immer wieder gute Sachen aufschnappen.
Als wir mal ein Nachholspiel unter der Woche gepfiffen haben, war auch noch ein Training der B- und C-Jugend auf je eine halbe Halle vorher. Das eine war eine relativ große Gruppe und haben dann 3:2 auf der einen Hälfte gespielt, so dass 5 Spieler was zu tun hatten und die gleiche Menge einfach rumgestanden ist. Dann mach ich das doch auf zwei Seiten und spiele paar Durchgänge mit Torwurf und paar Durchgänge Ablegeball in 6m und das immer wieder im Wechsel und schon bewegen sich alle ausreichend. Sobald ich noch mehr habe, entweder eine weitere Gruppe, oder nach jedem Angriff eine Übung an einer Koordinationsleiter usw. das die Warte- und Anstehzeit sinnvoll verwendet wird. Das ist natürlich mit mehreren Trainern leichter zu koordinieren, aber im Zweifel schafft man das auch alleine zu organisieren und hat auch mehr Ruhe, weil alle ständig in Bewegung sind.
Bin jetzt über 15 Jahre dabei und am Anfang habe ich sicher auch viele Fehler gemacht, aber ich habe gleich bei der ersten Station den C-Trainer (einige Jahre später dann auch noch den B-Trainer) parallel gemacht, weil ich immer gesagt habe, wenn dann will ichs gscheit. machen Das schöne, man lernt nie richtig aus und entwickelt oder sieht immer wieder neue Ideen oder muss sich mit neuen Situationen (Spielertypen, Kadergröße, Hallenkapazität, Regeländerungen, etc. pp.) auseinandersetzen und neu darauf einstellen und immer wieder versuchen, das Optimale rauszuziehen. -
Die Meinung vom Normalbürger Uli H., teile ich in diesem Fall mal. Der Hype ums "rosa Hemdchen", flaut auch bald wieder ab und dann wird die nächste Belanglosigkeit gepusht.
Der 'Normalbürger Uli H.' der auf einer Gedenkfeier in der AllianzArena nichts anderes zu tun hat, als gegen eine politische Partei zu hetzen oder von seiner Schafkopfrunde ungeimpfte Mitspieler ausschließen wollte? Ein echter Menschenfreund, dieser Mann.
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Über die Fairness des §55 inkl. den U21/U23-Regelungen brauchen wir nicht diskutieren, da scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Fakt ist, dass die Regelung so ist, wie sie ist und man sie entsprechend anwenden kann und darf (außer zwei Gegner treten nicht an :-)).
Ich vertrete dabei beide Seiten: Pro (Jugend) und Contra (Senioren).
Vor allem im Jugendbereich bietet genau diese Regelung sehr schöne Möglichkeiten, dass man erst mit zwei aufeinanderfolgenden Spielen festgespielt ist und man so Spieler leichter eine gesamtheitliche Ausbildung ermöglichen kann. Ich arbeite gerne mit kleineren Kadern und lasse auch nur einen Teil der Mannschaft festspielen. Den Rest rotiere ich im Wechsel zwischen den beiden Mannschaften, so dass Spieler lernen in der zweiten Mannschaft Verantwortung zu übernehmen, aber trotzdem auch an das höhere Niveau in der Ersten gewöhnt werden und so auch auf verschiedenen Positionen geschult werden können. Da ich hauptsächlich aus dem Jugendbereich komme, bin ich in dem Bereich ein sehr großer Fan dieser Regel.
Aktuell unterstütze ich mal eine Saison als Seniorentrainer und da schaue ich auch mit gemischteren Gefühlen drauf. Es kommt tatsächlich sehr oft vor, dass erste Mannschaften am Ende im Niemandsland der Tabelle stehen und dann eben gerne nach unten den Klassenerhalt oder den Aufstieg klar machen. Diese Regelung bietet schon sehr viel Gestaltungsspielraum, was zwangsläufig zu Wettbewerbsverzerrungen führt. Das ist vor allem in Ligen gefährlich, wo viele zweite Mannschaften in unteren oder oberen Tabellenregionen zu finden sind und plötzlich zum Ende der Saison hochklassige Duelle im Auf- und Abstiegskampf stattfinden.
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Paul Jonas
Ja, aber Regenbogen war auf das vorherige Turnier bezogen, wo man damit ordentlich auf die Schnauze gefallen ist.
Mich hat eben nach dem Desaster beim letzten Turnier nur gestört, dass man bei der Präsentation wieder mit Vielfalt und damit in eine leicht politische Richtung anfängt, anstatt sich wirklich einfach mal auf das Sportliche zu fokussieren.
Das Trikot und die Farben an sich sind Geschmacksache und stören mich überhaupt nicht. -
Ich habe nur aus der offiziellen Präsentation von Adidas zitiert:
"Das neue Auswärtstrikot hingegen überrascht mit seinen pink-lilanen Farbtönen. Es soll für die neue Generation an deutschen Fußballfans und die Vielfalt des Landes stehen. So heißt es in einer Adidas-Mitteilung." -
Basketball, Eishockey und Handball haben es vorgemacht, einfach auf den Sport konzentrieren und ein gutes Turnier spielen.
Das Design ist ja das Eine, kann man mögen oder nicht.
Das Problem ist mehr die Botschaft dahinter: es heißt vor Turnierbeginn schon wieder, dass das Trikot für Vielfalt etc.pp. stehen soll. Die WM in Katar war mit Regenbogenbinde, Mund zuhalten und weiteren Statements ein nerviges Negativbeispiel. Die Jungs sollen sich darauf konzentrieren, endlich mal wieder guten Sport für das Land zu liefern und nicht schon wieder vorab ins politische Wokeistan verfallen. -
Unter dem Motto: Wohl leider Pech gehabt
Wir haben jetzt den Fall, dass sich die zweite Mannschaft im Abstiegskampf befindet und die erste Mannschaft seit Wochen den Aufstieg in die nächsthöhere Liga gesichert hat. Jetzt sind in der Schlussphase der Saison in zwei aufeinanderfolgenden Spielen die Gegner der Ersten kurzfristig nicht angetreten (Wertung X:0) und wir hatten gehofft, dass damit die Spieler der Ersten wieder frei werden.
Um sicher zu gehen, haben wir die Spielleiter kontaktiert, um keinen Fehler zu machen. Die Rechtsauffassung der spielleitenden Stelle (nach Rücksprache mit der entsprechenden Rechtsstelle des Verbandes/Bezirk) ist, dass diese beiden ausgefallenen Spiele nicht angerechnet werden dürfen, so dass uns dadurch leider unverschuldet ein Nachteil droht, da uns die Möglichkeit genommen wurde, weitere Spieler freizuspielen.
Beim Nachlesen, muss man wsl. leider den § 55 wie die spielleitende Stelle auslegen. Es steht durchaus drinnen, dass man wieder frei ist: "wenn zwei weitere aufeinanderfolgende Meisterschaftsspiele der höheren Mannschaft/en ohne ihn ausgetragen worden sind bzw. nach der letzten Teilnahme an einem Meisterschaftsspiel der höheren Mannschaft ein Zeitraum von sechs Wochen verstrichen ist."
Die Spiele wurden ja ohne unser Zutun nicht ausgetragen, dadurch ist das für uns sehr ärgerlich. Die Erste hat jetzt nur noch ein Spiel in dieser Saison, dann ist die Spielzeit mit Meisterschaft/Aufstieg beendet. Für die Zweite gibt es noch drei Spiele (zwei gegen punktgleiche direkte Konkurrenten) zu absolvieren.
Wir hatten natürlich lange die Entwicklungen beider Mannschaften abwarten und erst zum Ende den Klassenerhalt der Zweiten ein wenig absichern wollen. Jetzt fällt uns das ein wenig auf die Füße, da wir keinen weiteren Spieler mehr freispielen können. -
So kenn ich es aus Bayern:
In der Jugend gibt es diese Strafe ja bereits, da es dort keine gelb-roten Karten gibt, kann man statt gleich rot auch eine Zeitstrafe geben.
FaZ = Feldverweis auf Zeit (10 min. Strafe - blaue Karte)
FaD = Feldverweis auf Dauer (rot)
Jugend = Gelb -> optional: FaZ -> FaD
Es wird dabei einfach 10 min. Brutto-Spielzeit genommen, was ok ist. -
Dadurch das der Ball in der Szene nach zwei "unkontrollierten" Kontakten direkt ins Seitenaus gelangt, suggeriert für mich eher keine Ballkontrolle. Er hat ja sicher versucht, beim Prellen Kontrolle zu erlangen, aber es scheinbar nicht rechtzeitig geschafft.
Daher Einwurf mit Passivzeichen bei einem verbleibenden Pass.
Wie der Name schon sagt, man muss kurzzeitig Kontrolle über das Spielgerät erlangen und Kontrolle heißt für mich, die Richtung etc. pp. gezielt bestimmen zu können. Dabei ist auch entscheidend, seine Position zum Ball, kommt er mit der ganzen Hand oder nur den Fingerspitzen an den Ball usw.
Wenn man natürlich überzeugt ist, der Spieler hätte den Ball locker vor dem Aus aufnehmen können und hat sich nur zu doof angestellt, dann kann man das Passivzeichen natürlich auch zurücknehmen. -
Der BHV (Bayern) hat die Headsets diese Saison ab B-Kader (Landesliga) erstmals zur Nutzung freigegeben.
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Das erste ist erstmal, das 1:1 und die Bewegung in die Tiefe zu verinnerlichen und dann kann man langsam darauf aufbauen und auch Entscheidungstraining mit Sperre absetzen in die Tiefe und den peripheren Blick in die Breite aufzubauen, dass du einen RM und RR dazu gestellt bekommst und dann erstmal auch klare Vorgaben bekommst:
Du gehst RL gg. Airbody offensiv HR ins 1:1 zur Mitte, mit Sperre nach innen des KL, ein Abwehrspieler ist auf IR - folgende Entscheidung:
Abwehr offensiv: KL anspielen
Abwehr defensiv: Wurf
Erweiterung: dann noch einen IL gg. RM, je nachdem wie er sich orientiert, z.B. Sicherungsblock, über RM abräumen, dann weiteren Abwehrspieler HL dazu, wenn 1 Sicherungsblock, der zweite zum RM orientiert, langer Pass auf RR, der dazukommt usw., das kann man bis zum offensiven RA und dem AL-Abwehrspieler erweitern, weil auch der Pass RL auf RA ist ein gutes taktisches Mittel, wenn die Abwehr sehr ballseitig verteidigt. Auch LA und AR kann man dazutun, wenn der AR das Sperre absetzen mit verteidigt, dann Pass auf LA...
Am Ende musst Du unter dem Druck z.B. des Absprungs zum Sprungwurf noch die freien Spieler rechts sehen und da die richtigen Entscheidungen treffen können.
Das muss man immer wieder Wiederholen und kann so sein Entscheidungsverhalten und den peripheren Blick verbessern.
Natürlich gibt es dann auch noch spezielle Übungen mit einer Schnur mit farbigen Kugeln, oder Bilder an der Wand, die man während dem Laufen beobachten muss, um auch hier das Auge zu schulen.
Wichtig ist, das beim Trainer ansprechen und hoffen, dass er z.B. die von uns genannten, oder ähnliche Übungen einbaut. Der Rest ist dann üben, üben, üben, damit sich das ins Unterbewusststein einbrennt und Du Sicherheit im Entscheidungsverhalten gewinnst. -
Berechnungshilfe
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Ausschreibungsunterlagen
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Gewindestange
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Man muss das auch mal klar relativieren:
Da sind viele Mannschaften dabei, die vom Aussetzen der Abstiegsregelung in den letzten Jahren profitiert haben und die es nunmal jetzt auch völlig verdient im Nachgang erwischt.
Natürlich wird es vereinzelt Härtefälle geben, die es erwischt, aber auch die werden davon nicht auseinanderbrechen oder es läuft schon mehr verkehrt in dem Team/Verein!
Ob man das nach zwei Jahren ohne Absteiger, nur Aufsteiger, dann allerdings in einem Jahr wieder bereinigen sollte, bleibt zumindest diskutabel.
Vielleicht wäre es besser gewesen, das auf zwei Jahre zu machen, um wieder auf die Regelzahlen der Ligen zu kommen.
Aber grundsätzlich ist der Schritt richtig und wichtig, um die entsprechende sportliche Qualität in den Ligen auch wiederzufinden, sonst bräuchten wir keinen Auf- und Abstieg und wir spielen alle in der Happy-Keiner-Steigt-Auf-Oder-Ab-Oberliga.
Im Sport geht es nunmal auch um Wettkampf und jede Psyche des Sportlers sollte auch mit Auf- oder Abstiegen zurechtkommen können. -
weibliche C-Jugend (U15, 50 min. Spielzeit) Landesliga Süd und ÜBOL SO (Bayern)
C2 - ÜBOL SO (übergreifende Bezirksoberliga): 42:35 (77 Tore)
C1 - Landesliga Süd (Verbandsliga): 67:43 (110 Tore)
HT München, weibliche C-Jugend: Torverhältnis 109:78 in 100 min.
Die Spiele haben direkt hintereinander am 12.02.2023 um 10 Uhr und 12 Uhr stattgefunden.