In den Richtlinien heißt es: »Das Vorwarnzeichen sollte generell nicht unmittelbar nach der Ausführung eines Freiwurfs angezeigt werden.«
Direkt im Zusammenhang mit einem Freiwurf finde ich das Vorwarnzeichen insbesondere dann in Ordnung, wenn sich die Angreifer immer wieder festmachen lassen, um so über ständige Freiwürfe Zeit zu schinden. Das soll auch explizit in die Bewertung mit einbezogen werden. Dann würde ich mit dem Freiwurf-Pfiff den Arm heben.
Das sieht der DHB anders.
Siehe: https://www.dhb-schiedsrichterportal.de/online-magazin…1956184e677&L=0
"Fazit:
Das Handzeichen 17 nach einer Freiwurfentscheidung und noch vor der Ausführung anzuzeigen, ist nicht korrekt.
[...]
Besser wäre es gewesen, das Handzeichen noch kurz vor dem Freiwurf anzuzeigen. Wurde der Zeitpunkt allerdings verpasst, sollten die Schiedsrichter nach der Freiwurfausführung noch zwei bis drei Pässe warten, um dann das Vorwarnzeichen anzuzeigen (auch nicht unmittelbar nach einer Freiwurfausführung [...])."
Das Gleiche gilt übrigens, wenn bei bei Anwurf auf Passives Spiel entscheiden möchte. Es soll erst mind. ein Pass nach Anwurf abgewartet werden und nicht schon bei Anwurf direkt der Arm hochgehen. Hier ist noch erwähnenswert, dass das alte pauschale Vorgehen mit erster Warnung und danach Passiv veraltet ist.