Beiträge von nozdormu

    In unserem Heimatverein hat sich die Situation in den letzten Jahren verschärft. Da gibt es Mannschaften ohne Torwart. Dazu beigetragen hat nach meiner Beobachtung der Ansatz, eine zu frühe Spezialisierung zu vermeiden. Was andere sich positiv ist, führt beim Torwart aber dazu, dass sich die Feldspieler noch in der C ständig im Tor abwechseln, was dazu führt, dass niemand gute Skills entwickelt. Das wiederum führt dazu, dass sie sich nach und nach weigern, weiter ins Tor zu gehen. Am Ende verlieren alle.

    Das kann nicht gut gehen. Andersrum ist meiner meiner Meinung nach sinnvoller:

    Wir haben stets gute Erfahrungen mit TW gemacht, die nicht nur fürs Tor ausgebildet wurden, sondern auch regelmäßig als Feldspieler unterwegs waren. War mir als Trainer immer wichtig, dass TW komplette Spieler sind, gemäß dem Wunschziel-Ansatz "der Torhüter sollte der beste und der erfahrenste Spieler eines Teams sein". ;)

    Ist es nur meine Wahrnehmung, oder ist die Ausbildung von Torhüterinnen in Deutschland (im Handball) das nächste große Defizit-Thema, das uns einholt? Warum drängen gefühlt immer mehr Torhüterinnen aus anderen Ländern in die HBF1/2?

    In den letzten Jahren wird immer wieder kritisiert, dass Torwart-Training bei Jugend- und Amateurteams zu wenig priorisiert wird – oft fehlt es an spezialisierten Trainern und ausreichend Einheiten. Auch im Frauenbereich allgemein kämpft der DHB ja mit Professionalisierung, z. B. durch neue Akademien ab 2027, aber Defizite in der Torhüterinnenförderung werden bisher kaum thematisiert. - Mir sind mehrere Teams in der wA-Bundesliga bekannt, die keinen TW-Trainer im Trainerstab haben. Das kann doch eigentlich nicht wahr sein, oder?

    Was denkt ihr? Seht ihr das ähnlich?

    Ketsch wird sich keine Lizenz kaufen.

    Kurpfalz-Bären verzichten auf Aufstieg in 2. Bundesliga
    (Artikel hinter Paywall)

    Offiziell heißt es, das finanzielle Risiko eines Aufstiegs sei derzeit zu groß. Laut Vereinsführung will man „in ein bis zwei Jahren konkurrenzfähig sein“.

    Was im Artikel allerdings unerwähnt bleibt: Der Führungswechsel hat ein deutliches Loch in den Etat der Kurpfalz-Bären gerissen. Mehrere Sponsorenverträge sind zum Jahreswechsel ausgelaufen, sodass man nun zunächst Schulden abbauen muss – was natürlich auch den Hauptverein als Mehrheitseigner belastet.

    Blickt man auf die aktuelle Struktur, sieht es ohnehin düster aus: keine zweite Mannschaft, kaum Anbindung der Jugend, ständig wechselnde Jugendtrainer. Neutral betrachtet könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Tiefpunkt noch gar nicht erreicht ist – und die vollmundigen Zukunftsvisionen in Ketsch eher Wunschdenken als realer Plan sind.

    Aus der Stressforschung: „Expertise steigert kognitive Kapazitäten“. Das funktioniert auch unter Druck, man denke z.B. an Piloten oder Notfall-Mediziner.

    Man kann das Mitzählen bzw. das Behalten, wer vorne liegt, üben, wenn man denn will…

    Bei einem Spiel in einer Profi-Liga wäre „unabhängiges“ Wissen über den Spielstand ein Anspruch, den ich als Schiedsrichter an mich selbst hätte. Wenn das objektiv nicht mehr geht, dann muss das in den zuständigen Gremien besprochen werden. (Regel 17 IHF)

    Meiner Meinung nach ist auch die Platzierung des Zeitnehmertisches ein Problem. Nicht unbedingt in diesem Fall, aber man hat dort unten mit die beschissenste Sicht auf das Spielfeld überhaupt. Ich spreche aus eigener Erfahrung. 2-3m weiter hinten und höher und man hat um ein Vielfaches bessere Übersicht auf das Geschehen.

    Wenn man sich Spiele im Nachhinein nochmal im Video anschaut aus der erhöhten Perspektive dann sieht man plötzlich Dinge, die man live vor Ort komplett so nicht gesehen hat. Ist ne Tatsache. Einfach mal selber hinsetzen und den Job mal machen.

    Soll jetzt aber keine Entschuldigung für den Hagen Fauxpas sein, nur so ein Verbesserungsvorschlag am Rande.

    Das ist korrekt, 100% Zustimmung. Ich wundere mich da auch schon länger drüber. Ist wohl ein Relikt aus alten Zeiten, miefigen kleinen Hallen und Spielprotokollen auf Papier. Hier könnte man mit einfachen Mitteln sehr vieles besser machen.

    „Schande“, Bedeutung, laut Duden:

    a) etwas, was jemandes Ansehen in hohem Maße schadet

    b) in höchstem Maße beklagenswerter, empörender, skandalöser Vorgang, Zustand, Sachverhalt


    Passt für mich

    Ich hätte die Strafe nicht gegeben. Mmn hebt der Kanadier doch sogar den Schläger erst an vom Finnen.

    Dass offside ist so ne Situation, die die derzeitige Grenze des Videobeweises sprengt. Absolute mm Entscheidung und dafür reichte die Kameraqualität nicht, um das mit Gewissheit zu sagen.

    Skandal also vielleicht nicht gerade, aber das sehen die Finnen sicher anders.

    Die müssen sich aber auch fragen, warum sie nach der 2-0 Führung im Prinzip keine Offensivaktionen mehr hatten.

    Wäre schon peinlich, wenn moderne marktübliche Handys mit hd/240 fps Aufnahme für die Linienüberwachung geeigneter gewesen wären als das, was da wohl zum Einsatz kam. Ist da genaueres drüber bekannt?

    Ja stimmt, wusste ich schon. ABBA war bzw.. ist herausragende Musik.

    Ich habe lange genug in den USA gelebt und fand es schon spannend wie lange Fußball dort gebraucht hat, relevanter zu werden. Wir haben damals oft genug auf Baseballfeldern gekickt und die meisten, die mitgespielt haben, waren Südamerikaner oder Europäer…

    Beachhandball könnte mit den richtigen Partnern (Brausehersteller, usw.) schon eher was werden in Kalifornien…