Das kann ich dir beantwortet. Als einziger Verein unter den von dir genannten hat man die Spieler konsequent selbst ausgebildet und dann war man so gut, dass keiner einen Grund hatte, wegzugehen. Also konnte man noch besser werden, usw. Positiver Teufelskreis.
Da sollten sich mehr Vereine ein Beispiel dran nehmen. Aber es ist eben bequemer, sich bei anderen zu bedienen, weil man einen professionellen Anschein erweckt.
Übrigens ist es in anderen Ländern selbstverständlich, dass die stärksten Vereine in der Jugend extrem aufwändige Basisarbeit leisten. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber durch die Bank weg ist es so. Nicht umsonst ist ein IK Sävehof der größte Handballverein der Welt. Auch in Spanien haben beispielsweise die Produkte des Jahrgangs 2004 von Granollers dort mit dem Handball angefangen.
Warum haben die Füchse Berlin nicht hundert Kinder pro Jahrgang in der E- und D-Jugend? Das wäre ein revolutionäres und erfolgsversprechendes Konzept.