Stimmen zum Spiel:
THW-Trainer Alfred Gislason:
Ich bin natürlich sehr glücklich, hier gewonnen zu haben. Es war besonders im Angriff ein sehr gutes Spiel, außerdem eine Steigerung zum letzten Spiel. Die Löwen haben stark angefangen und wir hatten Probleme mit ihrem Rückraum. Meine Mannschaft hat sich sehr gut zurückgekämpft. Es ist eine Riesenfreude für uns und dieser Sieg ist extrem wichtig. Ich hoffe, es geht so weiter und dass die Pleite gegen Dormagen vergessen wird.
Ein Riesenkompliment muss ich unserem Kapitän machen: mit 18 Toren hat er maßgeblichen Anteil an dem Sieg. Auch Palicka hat uns riesig geholfen.
[auf die Frage, ob das Unentschieden gegen Dormagen die Mannschaft beflügelt hat:]
Ich glaube nicht, dass das der Grund ist. Beim ersten Spiel waren wir sehr müde aber ich hatte gedacht, dass wir trotzdem zuhause gewinnen können. Schade, dass wir am Anfang der Saison so aufgetreten sind. Jetzt ist das Verhalten normal. Allerdings wird uns die Dormagen-Geschichte wohl immer verfolgen.
Löwen-Trainer Iouri Chevtsov:
Es war ein Spitzenspiel, das von Kleinigkeiten entschieden wurde, besonders auf der Torhüterposition. Wie haben hinten souverän angefangen, aber zwei Abspielfehler unserer Torhüter brachten den THW nach vorne. Außerdem waren die anderen Torhüter besser als meine.
Wir haben in der zweiten Halbzeit zwei Mal den Ball verloren, das hat der THW sofort bestraft. Es ist sehr schwer, gegen den THW mit Rückstand zu spielen.
THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker:
Im letzten Jahr hatten wir wirklich eine Siebenmeter-Seuche. Nun hat Lövgren die Verantwortung übertragen bekommen und hat diese Aufgabe bislang hervorragend gelöst.
Auch ich muss der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, denn wir spielen immer noch ohne Karabatic. Für die Mannschaft ist es sehr wichtig, dass sie merken, dass sie auch ohne ihn auf diesem Niveau spielen können. Der wahre "Löwe" hat heute auf unserer Seite gespielt und besonders gefreut hat mich auch die Leistung von Andreas Palicka.
Löwen-Geschäftsführer Thorsten Storm:
Herzlichen Glückwunsch an den THW. Dieses Spiel ist klar über die Torwartleistung gegangen. Lövgren hat super gespielt, aber er kann ein Spiel nicht alleine gewinnen.
Wir haben 5:1 geführt gegen einen THW ohne Karabatic und einen Thierry Omeyer, der nicht seinen besten Tag hatte. Aber hier sieht man, der THW bleibt in einer solchen Situation ruhig. Er geht einfach ruhig weiter, steckt negative Erlebnisse sofort weg und diese werden sofort in Tore umgesetzt. Wir selbst haben zu viele Fehler gemacht, um den THW zu schlagen.