Beiträge von Y.M.C.A.

    Das ist mir durchaus bewusst. Ich bleibe bei meiner Aussage. Der Mann ist 89 Jahre alt und nicht mehr geschäftsfähig. Das passiert nicht von einen Tag auf den anderen und muss den Verantwortlichem um Sebastian Götz bekannt gewesen sein. Falls nicht, dann haben sie nicht gut gearbeitet.

    Meine Theorie: Der Gesundheitszustand von Präsident/Mäzen Eberhard Bezner hat sich plötzlich über die letzten Monate massiv verschlechtert. Deshalb steht er jetzt nicht mehr für die neue Saison als "Geldscheißer" zur Verfügung. Diese 2 Millionen Euro die jetzt fehlen, sind genau die Summe die er bisher pro Jahr an Ludwigsburg/Bietigheim gezahlt hat.

    Deshalb hat sich Eberhard Bezner bisher auch nicht öffentlich dazu geäußert. Weil er gar nicht mehr gesundheitlich in der Lage ist ein Statement abzugeben, oder der Öffentlichkeit ein Interview zu geben.

    Jetzt höre doch bitte endlich auf mit diesem Unsinn! Egal wie der Sponsor heißt, und egal wie groß der Einsatz war - nichts ist für die Ewigkeit! Jeder Verein muss immer damit rechnen, dass ein Sponsor, auch ein sehr großer, irgendwann nicht mehr da ist - und dann >rechtzeitig< Konsequenzen ziehen. Erst recht dann, wenn, wie hier, das Ende oder die Reduzierung des Engagements beizeiten angekündigt wurde.

    Er war kein Sponsor. Er war Mäzen. Er war der Entscheidungsträger in diesem Verein. Er hat den Sportdirektor (arbeitet hauptberuflich bei Olymp) und die Geschäftsführer eingestellt. Der patriarchalische Führungsstil von ihm hat nicht zugelassen, das irgendjemand außer ihm selbst was zu sagen hatte.

    Im April wurde Bezner von Götz sogar noch als "Präsident" betitelt.

    Außerdem möchte ich unserem Präsidenten Eberhard Bezner und meinem Kollegen im Vorstand, Christian Köhle, für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung danken. Ich werde auch in Zukunft die HBL und meinen Nachfolger oder meine Nachfolgerin sowohl als Vorstand als auch im Sponsoring bestmöglich unterstützen.

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    Am Ende war es halt wieder mal ein Mann der nicht wusste was er mit seinem ganzen Geld machen sollte, und sich deshalb ein Spielzeug gesucht hat. Und es war wie immer ohne Substanz.

    Das wussten eigentlich alle in der Region Bietigheim/Luwigsburg, das war ne tickende Zeitbombe, klar. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass man eben in Ludwigsburg es nicht geschafft hat einen ergänzenden Sponsorenpool aufzubauen und aber halt auch, dass Bezner jr. überhaupt keine Affinität zum Handballsport hat i.ggs. zu Bezner sr. was ich persönlich sehr sehr schade finde. Es wäre wirklich schön gewesen für die Region dieses Lebensprojekt des Vaters weiterleben zu lassen.

    Ja, Bezner Jr. soll sich nicht für Handball interessieren. Das hat er glaube ich mal in einem Interview gesagt.

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    Und es droht weiteres Ungemach. „Darüber hinaus wird die EHF rechtliche Schritte gegen den HB Ludwigsburg und den Deutschen Handballbund bzw. die Deutsche Handball-Frauen-Liga auf Grundlage der im Reglement der EHF Champions League festgelegten Registrierungsvoraussetzungen einleiten“, heißt es in der Mitteilung.

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    Ich finde, "Olymp" ist in dem Fall leider schlecht weggekommen. Völlig unverdient. Die Familie Bezner hat über Jahre hinweg dieses Projekt aufgebaut, mit Leidenschaft, mit sehr viel Herz. Und da muss man einfach mal Danke sagen und nicht schießen. Das haben leider andere verbockt. Also dementsprechend Wut und Trauer, dass so ein Lebensprojekt einfach an die Wand gefahren wurde.

    Da muss ich Smits leider ein wenig widersprechen. Es war immer klar, dass ohne das Geld von Eberhard Bezner die Finanzierung eines so teuren Kaders nicht möglich ist. Solche Summen werden in Deutschland für den Frauenhandball einfach nicht ausgegeben. Ein 3 Millionen Etat in Deutschland ist Utopie. Da findet man einfach keinen Ersatz.

    Ich mache dem Verein keine Vorwürfe, das man sich keinen 3 Millionen Etat mehr leisten kann. Ich mache ihm Vorwürfe, weil man den Kader nicht dem geringeren Budget angepasst hat. Man hat einfach weitergemacht wie bisher. Als wäre der "Geldscheißer" (Zitat Herbert Müller) weiterhin verfügbar.

    Es wurde vor einem Jahr angeblich von Olymp kommuniziert, dass man weitere Gelder streicht. Das hat auch niemand in Ludwigsburg bestritten.

    Von Olymp bekam der Verein aber nicht viel Geld. Das meiste kam von Eberhard Bezner persönlich. Wurde das auch angekündigt?

    Sorry Frau Smits, dass ist reiner Populismus. Wenn eine die Gegebenheiten kannte, dann sie. Dass alles an Bezner senior hing ist allgemein bekannt (wenn auch interessanterweise nicht in den Mainstreammedienartikeln benannt) und die größte Frage nach der Sicherheit des Arbeitsplatzen hängt damit zusammen ob es in LB gelänge, neue Sponsoren zu finden. Dass das nicht funktioniert hatte, sollte ihr nicht entgangen sein.

    so naiv wie Lieschen Müller kann man in LB in den letzten Jahren einfach nicht gewesen sein, um jetzt aus allen Wolken zu fallen.

    Wieso? Es wird doch hier in diesem Forum immer behauptet, dass Olymp bzw. Eberhard Bezner dem Verein rechtzeitig bescheid gegeben haben. Warum konnte der Verein dann nicht einen Kader zusammenstellen, den man sich leisten kann?

    Ich zweifle vorallem daran, das Eberhard Bezner seinen Rückzug als Mäzen rechtzeitig angekündigt hat. Beweise dafür habe ich allerdings nicht.

    Von den Stuttgarter Nachrichten:

    Dass dies im August, wenn die allermeisten Clubs ihre Kaderplanungen abgeschlossen haben, nicht einfach ist, dürfte jedem klar sein. Dennoch wird eine Ausnahmespielerin wie Xenia Smits unterkommen. Nach Informationen unserer Redaktion steht die 31-Jährige in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem ausländischen Topclub. Auch andere Nationalspielerinnen werden neue Vereine finden, auch wenn das mit finanziellen Abstrichen und teils auch familiären Unannehmlichkeiten verbunden sein dürfte. Die polnische Rückraum-Allrounderin Karolina Kudalcz-Gloc (40) plant, ihre Karriere zu beenden.

    Handball-Nationalspielerin Xenia Smits verspürt wegen der folgenschweren Finanzkrise der HB Ludwigsburg Wut und macht den Verantwortlichen des deutschen Meisters schwere Vorwürfe. "So viele Fragen wurden uns nicht beantwortet. Wie kann es sein, dass ein Verein so in die finanzielle Schieflage gerät? Es ist doch keine Überraschung, wie viel die Hallenmiete kostet oder wie hoch unsere Gehälter sind", sagte Smits der Deutschen Presse-Agentur.

    Bei einem "klaren Zukunftsplan" hätte sie sich vorstellen können, Abstriche zu machen und weiterhin für Ludwigsburg aufzulaufen. "Aber solch ein Plan wurde uns nie vorgelegt. Das ist ein hoffnungsloses Projekt", sagte Smits.

    Der Verein ist fertig!

    Und sollte die BILD mit den 2 Mio Recht haben, geht es da wohl um ein größeres und auch länger- oder zumindest mittelfristiges Problem.

    2 Millionen Euro ist warscheinlich genau das Geld, das Ludwigsburg/Bietigheim pro Jahr von Bezner bekommen hat.

    Bezner und Olymp mache ich genau NULL Vorwurf! Der (schrittweise) Rückzug wurde rechtzeitig angekündigt.

    Ob wirklich alles rechtzeitig angekündigt wurde, weiß ich nicht. Sie behaupten es zumindest. Ich habe da meine Zweifel....

    Olymp als Firma ist egal. Es geht um das Privatvermögen von Bezner. Davon war nie die Rede.