ZitatOriginal von UlfN
...Wer kann im Moment der Schwangerschaft schon abschätzen, wie er mit dem Kind und seiner Behinderung fertig wird. Und - Ärzte sind auch heute noch mit den Diagnosen von Behinderungen häufig falsch.
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Danke Ulf, wäre es nach der Meinung der Ärzten meiner Tochter gegangen, wäre Lena jetzt nicht mehr da.
Zum Thema Verantwortung und Abtreibung.
Das Thema liegt m.E. nach in der Gesellschaft bzw. wie sie sich entwickelt hat. Jeder versucht den Weg des geringsten Widerstands zu gehen bzw. will sich das Leben so angenehm wie möglich machen.
Wer poppen kann, sollte auch die Verantwortung für das spätere Ergebnis tragen müssen. Nur, weil es grad nicht in die eigene Planung passt, ist es noch lange kein Abtreibungsargument. Auch das Argument mit schwerstkranken Kindern kann ich nicht nachvollziehen. [Provokation]Bedeutet es, wenn man kranke Kinder abtreiben soll/darf, dass man gesundgeborene Kinder, wenn sie durch einen Unfall o.ä. zum Pflegefall werden, postum Abtreiben darf?[/Provokation] Beides sind menschliche Wesen mit einem Recht zu leben und wer von uns maßt sich an, dem behinderten Kind zu sagen, dass sein Leben nicht lebenswert ist ![]()
Anders sieht es für mich bei Vergewaltigungsopfer aus. Da hier nicht nur das Kind betrachtet werden sollte. Ob man hier der werdenden Mutter es zumuten muss, 9 Monate das Ergebnis einer Straftat mit sich rumzutragen ![]()